Local view for "http://purl.org/linkedpolitics/eu/plenary/2007-05-09-Speech-3-033"

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"en.20070509.11.3-033"6
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"Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Es ist richtig: Heute vor 62 Jahren haben die Vertreter Hitlerdeutschlands die bedingungslose Kapitulation unterschrieben. Damit ging eines der dunkelsten Kapitel Europas zu Ende. Die Völker der damaligen Sowjetunion haben zu diesem Sieg einen entscheidenden Beitrag geleistet und auch einen ungeheuerlichen Preis bezahlt. Das alles sollten wir mit der entsprechenden Würdigung und natürlich auch mit Nachdenklichkeit betrachten. Deshalb stimme ich dem Leiter des Simon-Wiesenthal-Center in Jerusalem, Efraim Zuroff, durchaus zu, der zu diesen Ereignissen in Tallinn Folgendes sagte, was mich sehr bewegt hat: „Obwohl das Center die Verbrechen, die während der Sowjetherrschaft gegen die Esten aller Glaubensrichtungen und Nationalitäten begangen wurden, unmissverständlich verurteilt, dürfen wir nie vergessen, dass es die Rote Armee war, die den Massenmorden seitens der Nazis und ihrer örtlichen Kollaborateure auf estnischem Boden, die bis zum letzten Tag der Besetzung durch Nazideutschland begangen wurden, ein Ende bereitet hat. Daher lässt die Entfernung des Denkmals aus dem Stadtzentrum von Tallinn durch die Regierung auf ein bedauerlicherweise fehlendes Verständnis für das Ausmaß der Nazi-Verbrechen schließen und stellt eine Beleidigung der Opfer dar.“ Meine Fraktion bedauert die Zuspitzung der innen- und außenpolitischen Auseinandersetzungen in Tallinn außerordentlich, und wir rufen alle Beteiligten zur Mäßigung und auch zum Dialog auf. Die Tatsache, dass in der Hauptstadt Estlands eine friedliche Demonstration in Krawalle ausartet und die Polizei in einer Art und Weise vorgeht, die einen Toten und auch zahlreiche Verletzte zur Folge hat, ist sehr beunruhigend. Sie weist schon auf den fehlenden Dialog zwischen der estnischen Mehrheit und der russischen Minderheit hin. Deshalb mache ich darauf aufmerksam, dass auch wir als Europäisches Parlament dafür Verantwortung tragen, weil wir uns dieser Benachteiligung der russischen Minderheit in den baltischen Staaten zu wenig entgegengestellt haben. Ebenso bedauerlich sind die unverhältnismäßigen Reaktionen aus Russland. Meine Fraktion unterstützt nachdrücklich die Forderung an Russland, seinen internationalen Verpflichtungen gemäß den entsprechenden Konventionen nachzukommen und das Personal sowie auch das Gelände der estnischen Vertretung zu schützen sowie einen ungestörten Zugang zu der Vertretung zu ermöglichen. Ebenso fordern wir die deutsche Ratspräsidentschaft auf, zur Deeskalation und zum Dialog zwischen Estland und Russland beizutragen. Im Vorfeld des EU-Russland-Gipfels sollten keine Barrieren errichtet, sondern Brücken gebaut werden."@de9
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"Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Es ist richtig: Heute vor 62 Jahren haben die Vertreter Hitlerdeutschlands die bedingungslose Kapitulation unterschrieben. Damit ging eines der dunkelsten Kapitel Europas zu Ende. Die Völker der damaligen Sowjetunion haben zu diesem Sieg einen entscheidenden Beitrag geleistet und auch einen ungeheuerlichen Preis bezahlt. Das alles sollten wir mit der entsprechenden Würdigung und natürlich auch mit Nachdenklichkeit betrachten. Deshalb stimme ich dem Leiter des Simon-Wiesenthal-Center in Jerusalem, Efraim Zuroff, durchaus zu, der zu diesen Ereignissen in Tallinn Folgendes sagte, was mich sehr bewegt hat: ‘Whilst the Centre unequivocally condemns crimes committed against Estonians of all faiths and nationalities under Soviet rule, it must never be forgotten that it was the Red Army which effectively stopped the mass murder conducted by the Nazis and their local collaborators on Estonian soil until the final day of its occupation by Nazi Germany. Thus the removal of the monument from the center of Tallinn by the government reflects a regrettable lack of sensitivity to the depth of Nazi criminality and is an insult to its victims.’ Meine Fraktion bedauert die Zuspitzung der innen- und außenpolitischen Auseinandersetzungen in Tallinn außerordentlich, und wir rufen alle Beteiligten zur Mäßigung und auch zum Dialog auf. Die Tatsache, dass in der Hauptstadt Estlands eine friedliche Demonstration in Krawalle ausartet und die Polizei in einer Art und Weise vorgeht, die einen Toten und auch zahlreiche Verletzte zur Folge hat, ist sehr beunruhigend. Sie weist schon auf den fehlenden Dialog zwischen der estnischen Mehrheit und der russischen Minderheit hin. Deshalb mache ich darauf aufmerksam, dass auch wir als Europäisches Parlament dafür Verantwortung tragen, weil wir uns dieser Benachteiligung der russischen Minderheit in den baltischen Staaten zu wenig entgegengestellt haben. Ebenso bedauerlich sind die unverhältnismäßigen Reaktionen aus Russland. Meine Fraktion unterstützt nachdrücklich die Forderung an Russland, seinen internationalen Verpflichtungen gemäß den entsprechenden Konventionen nachzukommen und das Personal sowie auch das Gelände der estnischen Vertretung zu schützen sowie einen ungestörten Zugang zu der Vertretung zu ermöglichen. Ebenso fordern wir die deutsche Ratspräsidentschaft auf, zur Deeskalation und zum Dialog zwischen Estland und Russland beizutragen. Im Vorfeld des EU-Russland-Gipfels sollten keine Barrieren errichtet, sondern Brücken gebaut werden."@cs1
"Hr. formand, mine damer og herrer! Det er rigtigt: I dag for 62 år siden underskrev Hitlertysklands repræsentanter den betingelsesløse kapitulation. Dermed afsluttedes et af de mørkeste kapitler i Europas historie. Folkene i den daværende Sovjetunion ydede et afgørende bidrag til denne sejr og betalte en uhyre stor pris. Det bør vi alt sammen betragte med behørig anerkendelse og naturligvis også med eftertænksomhed. Derfor er jeg helt enig med lederen af Simon Wiesenthal-centret i Jerusalem, Efraim Zuroff, som om begivenhederne i Tallinn har sagt følgende, der bevægede mig dybt: Hr. formand! "Mens centret enstemmigt fordømmer forbrydelser begået mod estere af alle religioner og nationaliteter under sovjetisk herredømme, må man aldrig glemme, at det var den røde hær, der på effektiv vis standsede massemordet begået af nazisterne og deres lokale kollaboratører på estisk grund, indtil nazitysklands besættelse ophørte. Regeringens fjernelse af monumentet fra Tallinns centrum viser således en beklagelig mangel på sensitivitet over for dybden af nazikriminaliteten, og det er en fornærmelse mod dens ofre." Min gruppe beklager dybt tilspidsningen af de indenrigspolitiske og udenrigspolitiske diskussioner i Tallinn, og vi opfordrer alle involverede til at vise besindelse og til dialog. Det er meget foruroligende, at en fredelig demonstration i Estlands hovedstad udarter til ballade, og at politiet agerer på en måde, som fører til en dræbt og talrige sårede. Det er bestemt et tegn på den manglende dialog mellem det estiske flertal og det russiske mindretal. Derfor gør jeg opmærksom på, at også vi i Europa-Parlamentet bærer et medansvar, fordi vi ikke i tilstrækkelig grad har modsat os denne forfordeling af det russiske mindretal i de baltiske lande. Lige så beklagelige er de uforholdsmæssige reaktioner fra Rusland. Min gruppe støtter udtrykkeligt kravet til Rusland om at opfylde sine internationale forpligtelser i henhold til de gældende konventioner og beskytte den estiske repræsentations personale og område samt sørge for uhindret adgang til repræsentationen. Vi opfordrer ligeledes det tyske formandskab til at bidrage til at nedtrappe konflikten og opbygge en dialog mellem Estland og Rusland. Forud for topmødet mellem EU og Rusland bør der ikke rejses barrierer, men tværtimod bygges broer."@da2
"Κύριε Πρόεδρε, κυρίες και κύριοι, είναι αλήθεια ότι σαν σήμερα, πριν από 62 χρόνια, οι εκπρόσωποι της ναζιστικής Γερμανίας συνθηκολόγησαν χωρίς όρους. Έτσι, έκλεισε ένα από τα πιο σκοτεινά κεφάλαια της Ευρώπης. Οι λαοί της τότε Σοβιετικής Ένωσης συνεισέφεραν σημαντικά σε αυτήν τη νίκη και πλήρωσαν επίσης ένα τεράστιο τίμημα. Όλα αυτά πρέπει να τα εξετάζουμε με τον ανάλογο σεβασμό και, φυσικά, να στοχαζόμαστε πάνω σε αυτά. Γι’ αυτό, συμφωνώ απόλυτα με όσα είπε για τα γεγονότα στο Ταλίν ο διευθυντής του κέντρου Simon Wiesenthal στην Ιερουσαλήμ, τα οποία με συγκίνησαν πολύ: «Ενώ το Κέντρο καταδικάζει απερίφραστα τα εγκλήματα που διαπράχθηκαν κατά των Εσθονών όλων των θρησκειών και εθνικοτήτων υπό τη σοβιετική κυριαρχία, δεν πρέπει ποτέ να λησμονείται ότι ο Κόκκινος Στρατός ήταν αυτός που τερμάτισε ουσιαστικά τις μαζικές δολοφονίες που διέπρατταν οι Ναζί και οι τοπικοί συνεργάτες τους στο εσθονικό έδαφος μέχρι τις τελευταίες ημέρες της κατοχής του από τη ναζιστική Γερμανία. Ως εκ τούτου, η απομάκρυνση του μνημείου από το κέντρο του Ταλίν κατόπιν απόφασης της κυβέρνησης αποτελεί αποδοκιμαστέα ένδειξη έλλειψης ευαισθησίας για την έκταση των ναζιστικών εγκλημάτων και συνιστά προσβολή για τα θύματά τους». Η Ομάδα μου λυπάται πολύ για την τόσο μεγάλη όξυνση των αντιπαραθέσεων για την εσωτερική και εξωτερική πολιτική στο Ταλίν και καλούμε όλους τους ενεχομένους να δείξουν μετριοπάθεια και να αρχίσουν διάλογο. Το γεγονός ότι, στην πρωτεύουσα της Λετονίας, μια ειρηνική διαδήλωση καταλήγει σε ταραχές και οι ενέργειες της αστυνομίας έχουν ως αποτέλεσμα έναν νεκρό και πολλούς τραυματίες είναι πολύ ανησυχητικό και οπωσδήποτε επισημαίνει την έλλειψη διαλόγου μεταξύ της εσθονικής πλειοψηφίας και της ρωσικής μειονότητας. Γι’ αυτό, άλλωστε, εφιστώ την προσοχή στο γεγονός ότι φέρουμε και εμείς ως Ευρωπαϊκό Κοινοβούλιο ευθύνη, διότι δεν αντιδράσαμε αρκετά σε αυτήν τη διακριτική μεταχείριση εις βάρος της ρωσικής μειονότητας στις χώρες της Βαλτικής. Εξίσου λυπηρές είναι οι δυσανάλογες αντιδράσεις από τη Ρωσία. Η Ομάδα μου υποστηρίζει κατηγορηματικά το αίτημα να εκπληρώσει η Ρωσία τις διεθνείς υποχρεώσεις της που απορρέουν από τις αντίστοιχες συνθήκες και να προστατεύσει το προσωπικό και τον χώρο της πρεσβείας της Εσθονίας, καθώς και να καταστήσει δυνατή την απρόσκοπτη πρόσβαση σε αυτήν. Επίσης, καλούμε τη γερμανική Προεδρία του Συμβουλίου να συμβάλει στην αποκλιμάκωση και στον διάλογο μεταξύ Εσθονίας και Ρωσίας. Στο διάστημα που προηγείται της Συνόδου Κορυφής ΕΕ/Ρωσίας δεν θα πρέπει να ορθώνονται φραγμοί, αλλά να χτίζονται γέφυρες."@el10
". Mr President, ladies and gentlemen, it is quite true that 62 years ago today, the representatives of Nazi Germany signed the instrument of unconditional surrender, thus bringing to an end one of the darkest chapters in European history. The peoples of what was then the Soviet Union played a decisive part in bringing this victory about, and they also had to pay an enormous price; all these things we ought to properly appreciate and, of course, reflect upon them, and it is for that reason that I thoroughly endorse what has been said about the events in Tallinn by the head of the Simon Wiesenthal Centre in Jerusalem, in these words, which I found very moving: ‘Whilst the Centre unequivocally condemns crimes committed against Estonians of all faiths and nationalities under Soviet rule, it must never be forgotten that it was the Red Army which effectively stopped the mass murder conducted by the Nazis and their local collaborators on Estonian soil until the final day of its occupation by Nazi Germany. Thus the removal of the monument from the centre of Tallinn by the government reflects a regrettable lack of sensitivity to the depth of Nazi criminality and is an insult to its victims.’ My group finds it extremely regrettable that disagreements in Tallinn on matters of domestic and foreign policy should have reached this crisis point, and we urge all the parties involved to exercise moderation and enter into dialogue. That a peaceful demonstration in the Estonian capital should degenerate into a riot and that the police should act in such a way that one person is killed and many others injured is very disturbing, and that it should happen at all testifies to the lack of dialogue between the Estonian majority and the Russian minority. What I want to highlight, then, is that we in this House also share in responsibility for this, for having expressed too little opposition to the discrimination against the Russian minority in the Baltic states. The disproportionate responses from Russia are no less disturbing. My group strongly endorses the demand made of Russia that it discharge its international obligations in accordance with the relevant conventions and protect not only the premises but also the staff of the Estonian embassy and allow unhindered access to it. We also call on the German Presidency of the Council to help de-escalate the situation and bring Estonia and Russia together in dialogue. With the EU/Russia summit in the offing, this is a time for building bridges rather than barriers."@en4
". Señor Presidente, Señorías, es muy cierto que hoy hace 62 años los representantes de la Alemania nazi firmaron el instrumento de rendición incondicional, terminando así con uno de los capítulos más oscuros de la historia europea. Los pueblos de lo que entonces era la Unión Soviética desempeñaron un papel esencial en la consecución de esta victoria y también tuvieron que pagar un precio enorme; debemos valorar todo esto adecuadamente, por supuesto, reflexionar sobre ello, y por esta razón estoy completamente de acuerdo con lo que ha dicho sobre los sucesos de Tallin el director del Centro Simon Wiesenthal de Jerusalén, con estas palabras, que me parecen muy emotivas: «Mientras el Centro condena inequívocamente los crímenes cometidos contra los estonios de todas las confesiones y nacionalidades bajo dominio soviético, no debemos olvidar que fue el Ejército Rojo el que puso fin de manera efectiva al asesinato masivo organizado por los nazis y sus colaboradores locales en suelo estonio hasta el último día de su ocupación por la Alemania nazi. Por lo tanto, la retirada del monumento del centro de Tallin por parte del Gobierno refleja una lamentable falta de sensibilidad con respecto a la profundidad de los crímenes nazis y es un insulto a sus víctimas.» A mi Grupo le parece muy lamentable que los desacuerdos en Tallin sobre cuestiones de política interior y exterior hayan llegado a este punto de crisis y urgimos a todas las partes implicadas a ejercer la moderación e iniciar el diálogo. Que una manifestación pacífica en la capital estonia degenere en un altercado y que la policía actúe de tal modo que una persona muera y muchas otras resulten heridas es muy alarmante, y que esto suceda demuestra la falta de diálogo entre la mayoría estonia y la minoría rusa. Lo que quiero resaltar, entonces, es que en esta Cámara compartimos la responsabilidad por esto, por no haber expresado suficientemente nuestra oposición a la discriminación en contra de la minoría rusa en los Estados bálticos. Las respuestas desproporcionadas rusas no son menos alarmantes. Mi Grupo respalda plenamente la petición hecha a Rusia de que cumpla con sus obligaciones internacionales de conformidad con las convenciones respectivas y proteja no solo las instalaciones, sino también al personal de la embajada de Estonia y permita el libre acceso a la misma. También pedimos a la Presidencia alemana del Consejo que ayude a reducir las tensiones y medie para lograr que Estonia y Rusia se sienten a dialogar. A las puertas de la cumbre UE/Rusia, es el momento de construir puentes en lugar de barreras."@es21
"Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Es ist richtig: Heute vor 62 Jahren haben die Vertreter Hitlerdeutschlands die bedingungslose Kapitulation unterschrieben. Damit ging eines der dunkelsten Kapitel Europas zu Ende. Die Völker der damaligen Sowjetunion haben zu diesem Sieg einen entscheidenden Beitrag geleistet und auch einen ungeheuerlichen Preis bezahlt. Das alles sollten wir mit der entsprechenden Würdigung und natürlich auch mit Nachdenklichkeit betrachten. Deshalb stimme ich dem Leiter des Simon-Wiesenthal-Center in Jerusalem, Efraim Zuroff, durchaus zu, der zu diesen Ereignissen in Tallinn Folgendes sagte, was mich sehr bewegt hat: ‘Whilst the Centre unequivocally condemns crimes committed against Estonians of all faiths and nationalities under Soviet rule, it must never be forgotten that it was the Red Army which effectively stopped the mass murder conducted by the Nazis and their local collaborators on Estonian soil until the final day of its occupation by Nazi Germany. Thus the removal of the monument from the center of Tallinn by the government reflects a regrettable lack of sensitivity to the depth of Nazi criminality and is an insult to its victims.’ Meine Fraktion bedauert die Zuspitzung der innen- und außenpolitischen Auseinandersetzungen in Tallinn außerordentlich, und wir rufen alle Beteiligten zur Mäßigung und auch zum Dialog auf. Die Tatsache, dass in der Hauptstadt Estlands eine friedliche Demonstration in Krawalle ausartet und die Polizei in einer Art und Weise vorgeht, die einen Toten und auch zahlreiche Verletzte zur Folge hat, ist sehr beunruhigend. Sie weist schon auf den fehlenden Dialog zwischen der estnischen Mehrheit und der russischen Minderheit hin. Deshalb mache ich darauf aufmerksam, dass auch wir als Europäisches Parlament dafür Verantwortung tragen, weil wir uns dieser Benachteiligung der russischen Minderheit in den baltischen Staaten zu wenig entgegengestellt haben. Ebenso bedauerlich sind die unverhältnismäßigen Reaktionen aus Russland. Meine Fraktion unterstützt nachdrücklich die Forderung an Russland, seinen internationalen Verpflichtungen gemäß den entsprechenden Konventionen nachzukommen und das Personal sowie auch das Gelände der estnischen Vertretung zu schützen sowie einen ungestörten Zugang zu der Vertretung zu ermöglichen. Ebenso fordern wir die deutsche Ratspräsidentschaft auf, zur Deeskalation und zum Dialog zwischen Estland und Russland beizutragen. Im Vorfeld des EU-Russland-Gipfels sollten keine Barrieren errichtet, sondern Brücken gebaut werden."@et5
". Arvoisa puhemies, hyvät kollegat, tänään tulee todellakin kuluneeksi 62 vuotta siitä, kun natsi-Saksan edustajat allekirjoittivat ehdottoman antautumisen, joka samalla päätti yhden Euroopan historian synkimmistä luvuista. Silloisen Neuvostoliiton kansoilla oli ratkaiseva osuus voiton aikaansaamisessa, ja ne myös joutuivat maksamaan siitä suunnattoman kovan hinnan; kaikki nämä asiat meidän pitäisi tunnustaa asianmukaisesti ja tietenkin pohtia niiden merkitystä. Siitä syystä allekirjoitan täysin sen, mitä Jerusalemissa toimivan Simon Wiesenthal -keskuksen johtaja totesi Tallinnan tapahtumista. Pidin hänen sanojaan hyvin koskettavina. Näin hän sanoi: "Vaikka keskus tuomitsee ehdottomasti kaikki ne rikokset, joita Neuvostovallan aikana kohdistui eri uskontoja ja kansallisuuksia edustaviin virolaisiin, emme kuitenkaan koskaan saa unohtaa, että juuri puna-armeija pysäytti joukkomurhan, jota natsit ja heidän paikalliset liittolaisensa toimeenpanivat Viron maaperällä siihen päivään saakka, jolloin natsi-Saksan miehitys päättyi. Näin ollen poistamalla muistomerkin Tallinnan keskustasta hallitus osoittaa, että siltä valitettavasti puuttuu herkkyyttä tajuta natsien rikosten syvyyttä, ja samalla se loukkaa näiden rikosten uhreja." Ryhmäni mielestä on erittäin valitettavaa, että Tallinnassa vallitsevat erimielisyydet sisä- ja ulkopoliittisista kysymyksistä ovat saavuttaneet tällaisen kriisipisteen, ja kehotamme kaikkia osapuolia noudattamaan malttia ja osallistumaan vuoropuheluun. Se että rauhanomainen mielenosoitus Viron pääkaupungissa muuttuu mellakaksi ja poliisi toimii niin, että yksi ihminen saa surmansa ja monia muita loukkaantuu, on hyvin huolestuttavaa, ja se että niin pääsee tapahtumaan, osoittaa, että virolaisen enemmistön ja venäläisen vähemmistön välinen vuoropuhelu on puutteellista. Haluankin korostaa, että me täällä parlamentissa olemme osaltamme vastuussa tästä sen vuoksi, ettemme ole riittävästi vastustaneet venäläisvähemmistön syrjintää Baltian maissa. Venäjän suhteettomat reaktiot eivät ole yhtään sen vähemmän huolestuttavia. Ryhmäni tukee voimakkaasti Venäjälle esitettyä vaatimusta, että sen on täytettävä asiaankuuluvien kansainvälisten yleissopimusten mukaiset velvoitteensa, suojeltava paitsi Viron lähetystön tiloja myös sen henkilökuntaa ja taattava heille esteetön pääsy lähetystön tiloihin. Kehotamme myös neuvoston puheenjohtajavaltiota Saksaa auttamaan tilanteen rauhoittamisessa ja keskusteluyhteyden luomisessa Viron ja Venäjän välille. Nyt kun EU:n ja Venäjän huippukokouskin on juuri näköpiirissä, on aika rakentaa siltoja eikä muureja."@fi7
". Monsieur le Président, Mesdames et Messieurs, il est vrai qu’il y a aujourd’hui 62 ans, les représentants de l’Allemagne nazie ont signé la capitulation sans conditions, mettant un terme à l’un des chapitres les plus sombres de l’histoire européenne. Les peuples de ce qui constituait alors l’Union soviétique ont joué un rôle décisif dans cette victoire et lui ont payé un lourd tribut. Il convient d’apprécier ces faits à leur juste valeur et, naturellement, de réfléchir à ce qu’ils représentent. C’est pourquoi j’approuve totalement les déclarations formulées par le directeur du Centre Simon Wiesenthal à Jérusalem suite aux événements survenus à Tallinn. Il a prononcé ces paroles, qui me vont droit au cœur: «Le Centre condamne sans équivoque les crimes commis à l’encontre des Estoniens de toutes confessions et de toutes nationalités sous le régime soviétique. Cela étant, il ne faut jamais oublier que c’est l’Armée rouge qui a effectivement mis un terme aux massacres perpétrés par les nazis et leurs collaborateurs locaux sur le sol estonien jusqu’au dernier jour de son occupation par l’Allemagne nazie. La décision gouvernementale de faire enlever le monument du centre de Tallinn témoigne donc d’un regrettable manque de sensibilité face à l’ampleur des crimes commis par les nazis et constitue une insulte envers leurs victimes.» Mon groupe déplore au plus haut point que les désaccords à Tallinn sur les questions de politique intérieure et étrangère aient atteint ce niveau de crise et appelle toutes les parties concernées à faire preuve de modération et à renouer le dialogue. Qu’une manifestation pacifique dans la capitale estonienne puisse dégénérer en émeute et que les actions de la police aient pu entraîner la mort d’une personne et faire de nombreux blessés sont des éléments extrêmement préoccupants, et le fait même qu’ils aient pu se produire témoigne du manque de dialogue entre la majorité estonienne et la minorité russe. Je tiens à souligner que le Parlement européen porte également sa part de responsabilité pour ne pas s’être opposé avec suffisamment de conviction aux discriminations imposées à la minorité russe dans les pays baltes. Les réponses disproportionnées de la Russie n’en sont pas moins regrettables. Mon groupe soutient donc énergiquement la demande expresse faite à la Russie de s’acquitter de ses obligations internationales en application des accords concernés et de protéger le site aussi bien que le personnel de l’ambassade d’Estonie tout en permettant l’accès normal à ces lieux. Nous appelons également la présidence allemande du Conseil à apporter sa contribution à la désescalade et à la reprise des discussions entre l’Estonie et la Russie. En prélude au sommet UE - Russie, le moment est à la construction de ponts plutôt qu’à l’érection de barrières."@fr8
"Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Es ist richtig: Heute vor 62 Jahren haben die Vertreter Hitlerdeutschlands die bedingungslose Kapitulation unterschrieben. Damit ging eines der dunkelsten Kapitel Europas zu Ende. Die Völker der damaligen Sowjetunion haben zu diesem Sieg einen entscheidenden Beitrag geleistet und auch einen ungeheuerlichen Preis bezahlt. Das alles sollten wir mit der entsprechenden Würdigung und natürlich auch mit Nachdenklichkeit betrachten. Deshalb stimme ich dem Leiter des Simon-Wiesenthal-Center in Jerusalem, Efraim Zuroff, durchaus zu, der zu diesen Ereignissen in Tallinn Folgendes sagte, was mich sehr bewegt hat: ‘Whilst the Centre unequivocally condemns crimes committed against Estonians of all faiths and nationalities under Soviet rule, it must never be forgotten that it was the Red Army which effectively stopped the mass murder conducted by the Nazis and their local collaborators on Estonian soil until the final day of its occupation by Nazi Germany. Thus the removal of the monument from the center of Tallinn by the government reflects a regrettable lack of sensitivity to the depth of Nazi criminality and is an insult to its victims.’ Meine Fraktion bedauert die Zuspitzung der innen- und außenpolitischen Auseinandersetzungen in Tallinn außerordentlich, und wir rufen alle Beteiligten zur Mäßigung und auch zum Dialog auf. Die Tatsache, dass in der Hauptstadt Estlands eine friedliche Demonstration in Krawalle ausartet und die Polizei in einer Art und Weise vorgeht, die einen Toten und auch zahlreiche Verletzte zur Folge hat, ist sehr beunruhigend. Sie weist schon auf den fehlenden Dialog zwischen der estnischen Mehrheit und der russischen Minderheit hin. Deshalb mache ich darauf aufmerksam, dass auch wir als Europäisches Parlament dafür Verantwortung tragen, weil wir uns dieser Benachteiligung der russischen Minderheit in den baltischen Staaten zu wenig entgegengestellt haben. Ebenso bedauerlich sind die unverhältnismäßigen Reaktionen aus Russland. Meine Fraktion unterstützt nachdrücklich die Forderung an Russland, seinen internationalen Verpflichtungen gemäß den entsprechenden Konventionen nachzukommen und das Personal sowie auch das Gelände der estnischen Vertretung zu schützen sowie einen ungestörten Zugang zu der Vertretung zu ermöglichen. Ebenso fordern wir die deutsche Ratspräsidentschaft auf, zur Deeskalation und zum Dialog zwischen Estland und Russland beizutragen. Im Vorfeld des EU-Russland-Gipfels sollten keine Barrieren errichtet, sondern Brücken gebaut werden."@hu11
"Signor Presidente, onorevoli colleghi, è innegabile che il 9 maggio di 62 anni fa i rappresentanti della Germania nazista firmarono lo strumento della resa incondizionata, mettendo così fine a uno dei capitoli più bui della storia europea. I popoli dell’allora Unione Sovietica svolsero un ruolo decisivo nel raggiungimento di questo traguardo, per la cui realizzazione dovettero altresì pagare un prezzo molto elevato; è opportuno riconoscere tutti questi fatti e, ovviamente, riflettere su di essi. Pertanto sottoscrivo appieno le parole pronunciate dal direttore del di Gerusalemme a proposito di quanto accaduto a Tallinn, affermazioni che trovo molto toccanti: “Il Centro condanna inequivocabilmente i crimini commessi sotto il regime sovietico contro gli estoni di ogni credo e nazionalità. Tuttavia, non dobbiamo mai dimenticare che fu l’Armata Rossa a porre effettivamente fine alle uccisioni di massa perpetrate dai nazisti e dai loro collaboratori locali sul suolo estone fino all’ultimo giorno della sua occupazione da parte della Germania nazista. Pertanto, la rimozione del monumento dal centro di Tallinn da parte del governo denota una deplorevole mancanza di sensibilità nei confronti della gravità dei crimini nazisti ed è un insulto per le sue vittime”. Il mio gruppo è estremamente dispiaciuto che a Tallinn le divergenze su questioni di politica interna ed estera abbiano raggiunto questo punto critico, ed esortiamo tutte le parti interessate a dare prova di moderazione e ad avviare il dialogo. E’ allarmante che nella capitale estone una manifestazione pacifica sia degenerata in una sommossa e che la polizia abbia reagito in modo tale da uccidere una persona e ferirne molte altre; l’accaduto è già di per sé la dimostrazione della mancanza di dialogo tra la maggioranza estone e la minoranza russa. Vorrei pertanto sottolineare che anche quest’Assemblea è responsabile dell’accaduto, poiché si è opposta troppo blandamente alla discriminazione contro la minoranza russa negli Stati baltici. Le reazioni sproporzionate da parte della Russia non sono meno allarmanti. Il mio gruppo sostiene con forza la richiesta avanzata alla Russia, che è stata esortata ad assolvere i propri obblighi internazionali conformemente alle convenzioni vigenti e a proteggere non solo la sede, ma anche il personale dell’ambasciata estone e a permettere di accedervi liberamente. Chiediamo inoltre alla Presidenza tedesca del Consiglio di contribuire di smorzare la situazione favorendo il dialogo tra l’Estonia e la Russia. Con l’approssimarsi del Vertice UE-Russia, questo è il momento di costruire ponti anziché barriere."@it12
"Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Es ist richtig: Heute vor 62 Jahren haben die Vertreter Hitlerdeutschlands die bedingungslose Kapitulation unterschrieben. Damit ging eines der dunkelsten Kapitel Europas zu Ende. Die Völker der damaligen Sowjetunion haben zu diesem Sieg einen entscheidenden Beitrag geleistet und auch einen ungeheuerlichen Preis bezahlt. Das alles sollten wir mit der entsprechenden Würdigung und natürlich auch mit Nachdenklichkeit betrachten. Deshalb stimme ich dem Leiter des Simon-Wiesenthal-Center in Jerusalem, Efraim Zuroff, durchaus zu, der zu diesen Ereignissen in Tallinn Folgendes sagte, was mich sehr bewegt hat: ‘Whilst the Centre unequivocally condemns crimes committed against Estonians of all faiths and nationalities under Soviet rule, it must never be forgotten that it was the Red Army which effectively stopped the mass murder conducted by the Nazis and their local collaborators on Estonian soil until the final day of its occupation by Nazi Germany. Thus the removal of the monument from the center of Tallinn by the government reflects a regrettable lack of sensitivity to the depth of Nazi criminality and is an insult to its victims.’ Meine Fraktion bedauert die Zuspitzung der innen- und außenpolitischen Auseinandersetzungen in Tallinn außerordentlich, und wir rufen alle Beteiligten zur Mäßigung und auch zum Dialog auf. Die Tatsache, dass in der Hauptstadt Estlands eine friedliche Demonstration in Krawalle ausartet und die Polizei in einer Art und Weise vorgeht, die einen Toten und auch zahlreiche Verletzte zur Folge hat, ist sehr beunruhigend. Sie weist schon auf den fehlenden Dialog zwischen der estnischen Mehrheit und der russischen Minderheit hin. Deshalb mache ich darauf aufmerksam, dass auch wir als Europäisches Parlament dafür Verantwortung tragen, weil wir uns dieser Benachteiligung der russischen Minderheit in den baltischen Staaten zu wenig entgegengestellt haben. Ebenso bedauerlich sind die unverhältnismäßigen Reaktionen aus Russland. Meine Fraktion unterstützt nachdrücklich die Forderung an Russland, seinen internationalen Verpflichtungen gemäß den entsprechenden Konventionen nachzukommen und das Personal sowie auch das Gelände der estnischen Vertretung zu schützen sowie einen ungestörten Zugang zu der Vertretung zu ermöglichen. Ebenso fordern wir die deutsche Ratspräsidentschaft auf, zur Deeskalation und zum Dialog zwischen Estland und Russland beizutragen. Im Vorfeld des EU-Russland-Gipfels sollten keine Barrieren errichtet, sondern Brücken gebaut werden."@lt14
"Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Es ist richtig: Heute vor 62 Jahren haben die Vertreter Hitlerdeutschlands die bedingungslose Kapitulation unterschrieben. Damit ging eines der dunkelsten Kapitel Europas zu Ende. Die Völker der damaligen Sowjetunion haben zu diesem Sieg einen entscheidenden Beitrag geleistet und auch einen ungeheuerlichen Preis bezahlt. Das alles sollten wir mit der entsprechenden Würdigung und natürlich auch mit Nachdenklichkeit betrachten. Deshalb stimme ich dem Leiter des Simon-Wiesenthal-Center in Jerusalem, Efraim Zuroff, durchaus zu, der zu diesen Ereignissen in Tallinn Folgendes sagte, was mich sehr bewegt hat: ‘Whilst the Centre unequivocally condemns crimes committed against Estonians of all faiths and nationalities under Soviet rule, it must never be forgotten that it was the Red Army which effectively stopped the mass murder conducted by the Nazis and their local collaborators on Estonian soil until the final day of its occupation by Nazi Germany. Thus the removal of the monument from the center of Tallinn by the government reflects a regrettable lack of sensitivity to the depth of Nazi criminality and is an insult to its victims.’ Meine Fraktion bedauert die Zuspitzung der innen- und außenpolitischen Auseinandersetzungen in Tallinn außerordentlich, und wir rufen alle Beteiligten zur Mäßigung und auch zum Dialog auf. Die Tatsache, dass in der Hauptstadt Estlands eine friedliche Demonstration in Krawalle ausartet und die Polizei in einer Art und Weise vorgeht, die einen Toten und auch zahlreiche Verletzte zur Folge hat, ist sehr beunruhigend. Sie weist schon auf den fehlenden Dialog zwischen der estnischen Mehrheit und der russischen Minderheit hin. Deshalb mache ich darauf aufmerksam, dass auch wir als Europäisches Parlament dafür Verantwortung tragen, weil wir uns dieser Benachteiligung der russischen Minderheit in den baltischen Staaten zu wenig entgegengestellt haben. Ebenso bedauerlich sind die unverhältnismäßigen Reaktionen aus Russland. Meine Fraktion unterstützt nachdrücklich die Forderung an Russland, seinen internationalen Verpflichtungen gemäß den entsprechenden Konventionen nachzukommen und das Personal sowie auch das Gelände der estnischen Vertretung zu schützen sowie einen ungestörten Zugang zu der Vertretung zu ermöglichen. Ebenso fordern wir die deutsche Ratspräsidentschaft auf, zur Deeskalation und zum Dialog zwischen Estland und Russland beizutragen. Im Vorfeld des EU-Russland-Gipfels sollten keine Barrieren errichtet, sondern Brücken gebaut werden."@lv13
"Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Es ist richtig: Heute vor 62 Jahren haben die Vertreter Hitlerdeutschlands die bedingungslose Kapitulation unterschrieben. Damit ging eines der dunkelsten Kapitel Europas zu Ende. Die Völker der damaligen Sowjetunion haben zu diesem Sieg einen entscheidenden Beitrag geleistet und auch einen ungeheuerlichen Preis bezahlt. Das alles sollten wir mit der entsprechenden Würdigung und natürlich auch mit Nachdenklichkeit betrachten. Deshalb stimme ich dem Leiter des Simon-Wiesenthal-Center in Jerusalem, Efraim Zuroff, durchaus zu, der zu diesen Ereignissen in Tallinn Folgendes sagte, was mich sehr bewegt hat: ‘Whilst the Centre unequivocally condemns crimes committed against Estonians of all faiths and nationalities under Soviet rule, it must never be forgotten that it was the Red Army which effectively stopped the mass murder conducted by the Nazis and their local collaborators on Estonian soil until the final day of its occupation by Nazi Germany. Thus the removal of the monument from the center of Tallinn by the government reflects a regrettable lack of sensitivity to the depth of Nazi criminality and is an insult to its victims.’ Meine Fraktion bedauert die Zuspitzung der innen- und außenpolitischen Auseinandersetzungen in Tallinn außerordentlich, und wir rufen alle Beteiligten zur Mäßigung und auch zum Dialog auf. Die Tatsache, dass in der Hauptstadt Estlands eine friedliche Demonstration in Krawalle ausartet und die Polizei in einer Art und Weise vorgeht, die einen Toten und auch zahlreiche Verletzte zur Folge hat, ist sehr beunruhigend. Sie weist schon auf den fehlenden Dialog zwischen der estnischen Mehrheit und der russischen Minderheit hin. Deshalb mache ich darauf aufmerksam, dass auch wir als Europäisches Parlament dafür Verantwortung tragen, weil wir uns dieser Benachteiligung der russischen Minderheit in den baltischen Staaten zu wenig entgegengestellt haben. Ebenso bedauerlich sind die unverhältnismäßigen Reaktionen aus Russland. Meine Fraktion unterstützt nachdrücklich die Forderung an Russland, seinen internationalen Verpflichtungen gemäß den entsprechenden Konventionen nachzukommen und das Personal sowie auch das Gelände der estnischen Vertretung zu schützen sowie einen ungestörten Zugang zu der Vertretung zu ermöglichen. Ebenso fordern wir die deutsche Ratspräsidentschaft auf, zur Deeskalation und zum Dialog zwischen Estland und Russland beizutragen. Im Vorfeld des EU-Russland-Gipfels sollten keine Barrieren errichtet, sondern Brücken gebaut werden."@mt15
"Mijnheer de Voorzitter, geachte afgevaardigden, inderdaad is het vandaag 62 jaar geleden dat de vertegenwoordigers van nazi-Duitsland de onvoorwaardelijke capitulatie hebben ondertekend, waarmee er een einde kwam aan een van de zwartste hoofdstukken van de Europese geschiedenis. De volkeren van de toenmalige Sovjet-Unie hebben een beslissende bijdrage geleverd aan deze overwinning en daarvoor ook een enorme tol betaald. Dit alles dienen wij op passende wijze te waarderen en het dient ons tot nadenken te stemmen. Daarom ben ik het van harte eens met wat de directeur van het Wiesenthal-centrum in Jeruzalem zei over de gebeurtenissen in Tallinn, woorden die mij diep raakten: ‘Hoewel het centrum ondubbelzinnig misdaden tegen Esten van welke overtuiging en welke nationaliteit dan ook, begaan onder het Sovjetbewind, veroordeelt, mag nooit worden vergeten dat het het Rode Leger was, dat een einde heeft gemaakt aan de massamoord die door de nazi’s en hun collaborateurs ter plaatse werd gepleegd op Ests grondgebied, tot op de laatste dag van de bezetting door nazi-Duitsland. Het door de regering verwijderen van het monument uit het centrum van Tallinn getuigt dan ook van een betreurenswaardig gebrek aan inlevingsvermogen in de omvang van de misdaden van de nazi’s en kan als beledigend worden opgevat door de slachtoffers daarvan.’ Mijn fractie vindt het uiterst betreurenswaardig dat de geschillen in Tallinn over binnen- en buitenlandse aangelegenheden op een dergelijke crisis zijn uitgelopen, en wij roepen alle partijen op om tot bedaren te komen en een dialoog te beginnen. Dat een vreedzame demonstratie in de Estse hoofdstad in rellen is ontaard en er door politieoptreden een dode en vele gewonden zijn gevallen, is buitengewoon verontrustend. Uit het feit dat het zover heeft kunnen komen, blijkt wel dat het ontbreekt aan een dialoog tussen de Estse meerderheid en de Russische minderheid. Daarom wil ik onderstrepen dat wij als Europees Parlement hiervoor mede verantwoordelijk zijn, omdat wij ons te weinig hebben verzet tegen deze achterstelling van de Russische minderheid in de Baltische staten. Al even betreurenswaardig zijn de buitenproportionele reacties uit Rusland. Mijn fractie steunt krachtig het verzoek aan Rusland om zijn internationale verplichtingen op grond van de toepasselijke verdragen na te komen en niet alleen het terrein, maar ook het personeel van de Estse ambassade te beschermen en onbelemmerde toegang hiertoe mogelijk te maken. Wij doen eveneens een beroep op het Duitse voorzitterschap van de Raad om bij te dragen aan een deëscalatie en een dialoog tussen Estland en Rusland. Met de Top EU/Rusland in het verschiet moeten er geen barrières worden opgeworpen maar juist bruggen worden gebouwd."@nl3
"Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Es ist richtig: Heute vor 62 Jahren haben die Vertreter Hitlerdeutschlands die bedingungslose Kapitulation unterschrieben. Damit ging eines der dunkelsten Kapitel Europas zu Ende. Die Völker der damaligen Sowjetunion haben zu diesem Sieg einen entscheidenden Beitrag geleistet und auch einen ungeheuerlichen Preis bezahlt. Das alles sollten wir mit der entsprechenden Würdigung und natürlich auch mit Nachdenklichkeit betrachten. Deshalb stimme ich dem Leiter des Simon-Wiesenthal-Center in Jerusalem, Efraim Zuroff, durchaus zu, der zu diesen Ereignissen in Tallinn Folgendes sagte, was mich sehr bewegt hat: ‘Whilst the Centre unequivocally condemns crimes committed against Estonians of all faiths and nationalities under Soviet rule, it must never be forgotten that it was the Red Army which effectively stopped the mass murder conducted by the Nazis and their local collaborators on Estonian soil until the final day of its occupation by Nazi Germany. Thus the removal of the monument from the center of Tallinn by the government reflects a regrettable lack of sensitivity to the depth of Nazi criminality and is an insult to its victims.’ Meine Fraktion bedauert die Zuspitzung der innen- und außenpolitischen Auseinandersetzungen in Tallinn außerordentlich, und wir rufen alle Beteiligten zur Mäßigung und auch zum Dialog auf. Die Tatsache, dass in der Hauptstadt Estlands eine friedliche Demonstration in Krawalle ausartet und die Polizei in einer Art und Weise vorgeht, die einen Toten und auch zahlreiche Verletzte zur Folge hat, ist sehr beunruhigend. Sie weist schon auf den fehlenden Dialog zwischen der estnischen Mehrheit und der russischen Minderheit hin. Deshalb mache ich darauf aufmerksam, dass auch wir als Europäisches Parlament dafür Verantwortung tragen, weil wir uns dieser Benachteiligung der russischen Minderheit in den baltischen Staaten zu wenig entgegengestellt haben. Ebenso bedauerlich sind die unverhältnismäßigen Reaktionen aus Russland. Meine Fraktion unterstützt nachdrücklich die Forderung an Russland, seinen internationalen Verpflichtungen gemäß den entsprechenden Konventionen nachzukommen und das Personal sowie auch das Gelände der estnischen Vertretung zu schützen sowie einen ungestörten Zugang zu der Vertretung zu ermöglichen. Ebenso fordern wir die deutsche Ratspräsidentschaft auf, zur Deeskalation und zum Dialog zwischen Estland und Russland beizutragen. Im Vorfeld des EU-Russland-Gipfels sollten keine Barrieren errichtet, sondern Brücken gebaut werden."@pl16
". Senhor Presidente, Senhoras e Senhores Deputados, é verdade que faz hoje 62 anos que os representantes da Alemanha nazi assinaram a capitulação sem condições, pondo fim a um dos capítulos mais sombrios da história europeia. Os povos daquilo que era então a União Soviética desempenharam um papel decisivo nesta vitória e tiveram também de pagar um preço elevado. Deveríamos apreciar devidamente estes factos e, naturalmente, reflectir sobre aquilo que representam. É por essa razão que aprovo totalmente as declarações feitas pelo director do Centro Simon Wiesenthal em Jerusalém na sequência dos acontecimentos ocorridos em Talin. Disse estas palavras, que considerei muito tocantes: "Muito embora o Centro condene inequivocamente os crimes cometidos contra Estónios de todos os credos e nacionalidades sob o domínio soviético, nunca se deverá esquecer que foi o Exército Vermelho que efectivamente pôs fim ao assassínio em massa perpetrado pelos Nazis e pelos seus colaboradores locais em solo da Estónia até ao último dia da sua ocupação pela Alemanha nazi. Assim sendo, a iniciativa do governo de retirar o monumento do centro de Talin é reflexo de uma lamentável falta de sensibilidade quanto à profundidade da criminalidade nazi e constitui um insulto às vítimas dessa criminalidade." O meu grupo considera extremamente lamentável que os desentendimentos em Talin sobre questões de política interna e externa tenham atingido este ponto de crise e apela a todas a partes envolvidas para que dêem mostras de moderação e reatem o diálogo. Que uma manifestação pacífica na capital estónia possa degenerar em motim e que a acção policial tenha levado à morte de uma pessoa e feito inúmeros feridos são situações extremamente preocupantes, e o próprio facto de isto ter podido acontecer testemunha a falta de diálogo entre a maioria estónia e a minoria russa. Quero sublinhar que o Parlamento Europeu tem a sua quota-parte de responsabilidade por não se ter oposto com suficiente convicção às discriminações contra a minoria russa nos Estados bálticos. As respostas desproporcionadas da Rússia não são menos lamentáveis. O meu grupo apoia vivamente, portanto, o pedido expresso feito à Rússia para que cumpra as suas obrigações internacionais em conformidade com os acordos pertinentes e proteja não só as instalações, mas também o pessoal da Embaixada da Estónia, permitindo-lhe o acesso normal ao local. Apelamos igualmente à Presidência alemã do Conselho para que contribua para a diminuição da tensão e o reinício dos debates entre a Estónia e a Rússia. Em vésperas da Cimeira UE-Rússia, o momento é de construir pontes e não de erigir obstáculos."@pt17
"Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Es ist richtig: Heute vor 62 Jahren haben die Vertreter Hitlerdeutschlands die bedingungslose Kapitulation unterschrieben. Damit ging eines der dunkelsten Kapitel Europas zu Ende. Die Völker der damaligen Sowjetunion haben zu diesem Sieg einen entscheidenden Beitrag geleistet und auch einen ungeheuerlichen Preis bezahlt. Das alles sollten wir mit der entsprechenden Würdigung und natürlich auch mit Nachdenklichkeit betrachten. Deshalb stimme ich dem Leiter des Simon-Wiesenthal-Center in Jerusalem, Efraim Zuroff, durchaus zu, der zu diesen Ereignissen in Tallinn Folgendes sagte, was mich sehr bewegt hat: ‘Whilst the Centre unequivocally condemns crimes committed against Estonians of all faiths and nationalities under Soviet rule, it must never be forgotten that it was the Red Army which effectively stopped the mass murder conducted by the Nazis and their local collaborators on Estonian soil until the final day of its occupation by Nazi Germany. Thus the removal of the monument from the center of Tallinn by the government reflects a regrettable lack of sensitivity to the depth of Nazi criminality and is an insult to its victims.’ Meine Fraktion bedauert die Zuspitzung der innen- und außenpolitischen Auseinandersetzungen in Tallinn außerordentlich, und wir rufen alle Beteiligten zur Mäßigung und auch zum Dialog auf. Die Tatsache, dass in der Hauptstadt Estlands eine friedliche Demonstration in Krawalle ausartet und die Polizei in einer Art und Weise vorgeht, die einen Toten und auch zahlreiche Verletzte zur Folge hat, ist sehr beunruhigend. Sie weist schon auf den fehlenden Dialog zwischen der estnischen Mehrheit und der russischen Minderheit hin. Deshalb mache ich darauf aufmerksam, dass auch wir als Europäisches Parlament dafür Verantwortung tragen, weil wir uns dieser Benachteiligung der russischen Minderheit in den baltischen Staaten zu wenig entgegengestellt haben. Ebenso bedauerlich sind die unverhältnismäßigen Reaktionen aus Russland. Meine Fraktion unterstützt nachdrücklich die Forderung an Russland, seinen internationalen Verpflichtungen gemäß den entsprechenden Konventionen nachzukommen und das Personal sowie auch das Gelände der estnischen Vertretung zu schützen sowie einen ungestörten Zugang zu der Vertretung zu ermöglichen. Ebenso fordern wir die deutsche Ratspräsidentschaft auf, zur Deeskalation und zum Dialog zwischen Estland und Russland beizutragen. Im Vorfeld des EU-Russland-Gipfels sollten keine Barrieren errichtet, sondern Brücken gebaut werden."@ro18
"Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Es ist richtig: Heute vor 62 Jahren haben die Vertreter Hitlerdeutschlands die bedingungslose Kapitulation unterschrieben. Damit ging eines der dunkelsten Kapitel Europas zu Ende. Die Völker der damaligen Sowjetunion haben zu diesem Sieg einen entscheidenden Beitrag geleistet und auch einen ungeheuerlichen Preis bezahlt. Das alles sollten wir mit der entsprechenden Würdigung und natürlich auch mit Nachdenklichkeit betrachten. Deshalb stimme ich dem Leiter des Simon-Wiesenthal-Center in Jerusalem, Efraim Zuroff, durchaus zu, der zu diesen Ereignissen in Tallinn Folgendes sagte, was mich sehr bewegt hat: ‘Whilst the Centre unequivocally condemns crimes committed against Estonians of all faiths and nationalities under Soviet rule, it must never be forgotten that it was the Red Army which effectively stopped the mass murder conducted by the Nazis and their local collaborators on Estonian soil until the final day of its occupation by Nazi Germany. Thus the removal of the monument from the center of Tallinn by the government reflects a regrettable lack of sensitivity to the depth of Nazi criminality and is an insult to its victims.’ Meine Fraktion bedauert die Zuspitzung der innen- und außenpolitischen Auseinandersetzungen in Tallinn außerordentlich, und wir rufen alle Beteiligten zur Mäßigung und auch zum Dialog auf. Die Tatsache, dass in der Hauptstadt Estlands eine friedliche Demonstration in Krawalle ausartet und die Polizei in einer Art und Weise vorgeht, die einen Toten und auch zahlreiche Verletzte zur Folge hat, ist sehr beunruhigend. Sie weist schon auf den fehlenden Dialog zwischen der estnischen Mehrheit und der russischen Minderheit hin. Deshalb mache ich darauf aufmerksam, dass auch wir als Europäisches Parlament dafür Verantwortung tragen, weil wir uns dieser Benachteiligung der russischen Minderheit in den baltischen Staaten zu wenig entgegengestellt haben. Ebenso bedauerlich sind die unverhältnismäßigen Reaktionen aus Russland. Meine Fraktion unterstützt nachdrücklich die Forderung an Russland, seinen internationalen Verpflichtungen gemäß den entsprechenden Konventionen nachzukommen und das Personal sowie auch das Gelände der estnischen Vertretung zu schützen sowie einen ungestörten Zugang zu der Vertretung zu ermöglichen. Ebenso fordern wir die deutsche Ratspräsidentschaft auf, zur Deeskalation und zum Dialog zwischen Estland und Russland beizutragen. Im Vorfeld des EU-Russland-Gipfels sollten keine Barrieren errichtet, sondern Brücken gebaut werden."@sk19
"Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Es ist richtig: Heute vor 62 Jahren haben die Vertreter Hitlerdeutschlands die bedingungslose Kapitulation unterschrieben. Damit ging eines der dunkelsten Kapitel Europas zu Ende. Die Völker der damaligen Sowjetunion haben zu diesem Sieg einen entscheidenden Beitrag geleistet und auch einen ungeheuerlichen Preis bezahlt. Das alles sollten wir mit der entsprechenden Würdigung und natürlich auch mit Nachdenklichkeit betrachten. Deshalb stimme ich dem Leiter des Simon-Wiesenthal-Center in Jerusalem, Efraim Zuroff, durchaus zu, der zu diesen Ereignissen in Tallinn Folgendes sagte, was mich sehr bewegt hat: ‘Whilst the Centre unequivocally condemns crimes committed against Estonians of all faiths and nationalities under Soviet rule, it must never be forgotten that it was the Red Army which effectively stopped the mass murder conducted by the Nazis and their local collaborators on Estonian soil until the final day of its occupation by Nazi Germany. Thus the removal of the monument from the center of Tallinn by the government reflects a regrettable lack of sensitivity to the depth of Nazi criminality and is an insult to its victims.’ Meine Fraktion bedauert die Zuspitzung der innen- und außenpolitischen Auseinandersetzungen in Tallinn außerordentlich, und wir rufen alle Beteiligten zur Mäßigung und auch zum Dialog auf. Die Tatsache, dass in der Hauptstadt Estlands eine friedliche Demonstration in Krawalle ausartet und die Polizei in einer Art und Weise vorgeht, die einen Toten und auch zahlreiche Verletzte zur Folge hat, ist sehr beunruhigend. Sie weist schon auf den fehlenden Dialog zwischen der estnischen Mehrheit und der russischen Minderheit hin. Deshalb mache ich darauf aufmerksam, dass auch wir als Europäisches Parlament dafür Verantwortung tragen, weil wir uns dieser Benachteiligung der russischen Minderheit in den baltischen Staaten zu wenig entgegengestellt haben. Ebenso bedauerlich sind die unverhältnismäßigen Reaktionen aus Russland. Meine Fraktion unterstützt nachdrücklich die Forderung an Russland, seinen internationalen Verpflichtungen gemäß den entsprechenden Konventionen nachzukommen und das Personal sowie auch das Gelände der estnischen Vertretung zu schützen sowie einen ungestörten Zugang zu der Vertretung zu ermöglichen. Ebenso fordern wir die deutsche Ratspräsidentschaft auf, zur Deeskalation und zum Dialog zwischen Estland und Russland beizutragen. Im Vorfeld des EU-Russland-Gipfels sollten keine Barrieren errichtet, sondern Brücken gebaut werden."@sl20
". Herr talman, mina damer och herrar! Det är helt riktigt att på dagen för 62 år sedan undertecknade företrädare för Nazityskland instrumentet för ovillkorlig kapitulation, och avslutade på så sätt ett av de mörkaste kapitlen i Europas historia. Människorna i det som då var Sovjetunionen spelade en avgörande roll när det gällde att få till stånd denna seger, och de tvingades också att betala ett enormt pris. Allt detta borde vi uppskatta ordentligt och naturligtvis begrunda, och det är av denna anledning som jag kraftigt stöder det som chefen för Simon Wiesenthal-centret i Jerusalem har sagt om händelserna i Tallinn, uttryckt på detta sätt, som jag finner mycket rörande: ”Samtidigt som centret tydligt fördömer de brott som begåtts mot ester tillhörande alla trosläror och nationaliteter under det sovjetiska styret, får man aldrig glömma att det var Röda armén som effektivt stoppade det massmord som utfördes av nazisterna och deras lokala samarbetspartner på estnisk mark fram till sista dagen av Nazitysklands ockupation. Därför återspeglar regeringens bortförande av monumentet från Tallinns stadskärna en beklagansvärd brist på känslighet för nazisternas djupa brottslighet, och det är en förolämpning mot dess offer.” Min grupp anser att det är oerhört beklagligt att meningsskiljaktigheter i Tallinn om inrikes- och utrikespolitik har nått denna krispunkt, och vi uppmanar alla berörda parter att visa måttfullhet och inleda en dialog. Att en fredlig demonstration i den estniska huvudstaden skulle urarta i ett upplopp och att polisen skulle agera så att en person dödades och många andra skadades är mycket oroande, och att detta alls inträffade vittnar om den brist på dialog som råder mellan den estniska majoriteten och den ryska minoriteten. Det som jag således vill betona är att vi i parlamentet också måste ta på oss en del av ansvaret för detta, för att ha uttryckt alltför lite motstånd mot diskrimineringen av den ryska minoriteten i de baltiska staterna. De illa avvägda bemötandena från Ryssland är inte mindre oroande. Min grupp ger sitt starka stöd till det krav som har ställts på Ryssland om att landet ska uppfylla sina internationella åtaganden i enlighet med de relevanta konventionerna och inte bara skydda fastigheter utan också personalen på Estlands ambassad och medge obehindrat tillträde till den. Vi uppmanar också det tyska ordförandeskapet att hjälpa till att trappa ned situationen och sammanföra Estland och Ryssland i dialog. Med toppmötet mellan EU och Ryssland i antågande är det dags att bygga broar snarare än murar."@sv22
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"Gabriele Zimmer,"18,5,20,15,1,19,14,16,11,13,9
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