Local view for "http://purl.org/linkedpolitics/eu/plenary/2007-05-09-Speech-3-029"

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"Herr Präsident! Ich hoffe, ich bin wenn auch nicht aus Estland. Ich habe den Kollegen Tarand, unseren Delegationsleiter aus Estland, gebeten zu sprechen. Weil er später noch sprechen wird, hat er mich gebeten klarzustellen, dass die gesamte sozialdemokratische Fraktion voll zu Estland, zu unseren Kolleginnen und Kollegen aus Estland und zur Bevölkerung Estlands steht und dass wir jegliche Intervention von außen, jegliche Intervention Russlands ablehnen. Wir stehen nicht nur klar zum Grundsatz des Respekts von Botschaften und diplomatischen Einrichtungen, sondern auch zum Grundsatz der Achtung der Souveränität eines Landes und der Souveränität einer Bevölkerung. Wenn ich eine persönliche Bemerkung anfügen darf: Ich bin wenige Monate nach Ende des Krieges in einer damals sowjetisch besetzten Zone im östlichen Gebiet Österreichs geboren worden. Ich habe miterlebt, wie meine Eltern, Verwandten und Bekannten erzählt haben, dass sie froh waren, dass russische Soldaten gekommen sind, um uns vom Naziregime zu befreien. Ich habe auch miterlebt, dass dieselben Leute Angst hatten, dass die sowjetischen Soldaten als Besatzer dableiben würden. Es war unser Glück in Österreich – Glück aus der Geschichte heraus –, dass unser Land befreit worden ist. Viele andere, etwa die Menschen nur 20 km östlich von meinem Heimatort, haben nicht die Befreiung, sondern die Besatzung erlebt. Daher meinen wir, dass Russland endlich anerkennen sollte, dass auf der einen Seite viele russische Soldaten als Befreier gekommen sind, aber dass es das Regime mit sich gebracht hat, dass dieselben Befreier als Besatzungsmacht geblieben und viele Völker unterdrückt worden sind – in der Sowjetunion und auch in vielen Nachbarländern. Wenn sich diese Erkenntnis durchsetzen würde, wäre auch der Dialog viel einfacher. Ich hoffe, dass alle Bürger jenseits und diesseits der ehemaligen Grenze zum Ostblock diese Dialektik, die es nun einmal gegeben hat, anerkennen. Unsere Fraktion war sehr traurig, als wir Toomas Ilves als Mitglied unserer Fraktion verloren haben, aber wir sind heute sehr froh, dass ein so besonnener Mann wie Toomas Ilves Präsident von Estland ist. Zwei kurze Zitate: Er hat auf die Webseite einer jungen russischen Estin hingewiesen, die es so ausgedrückt hat: . Er hat hinzugefügt: Der letzte Satz in seiner Rede, die wirklich sehr bemerkenswert ist, lautet: ‘It is customary in Europe that differences that occur now and then between states are solved by diplomats and politicians, not on the streets or by computer attacks. Those are the ways of other countries, or, I would add, other times, somewhere else, not in Europe.’ In Europa brauchen wir den Dialog, das Gespräch, aber keine Attacken, keine Demonstrationen vor Botschaften, sondern genau dieser Dialog ist das, was Europa ausmacht."@ro18
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"Herr Präsident! Ich hoffe, ich bin wenn auch nicht aus Estland. Ich habe den Kollegen Tarand, unseren Delegationsleiter aus Estland, gebeten zu sprechen. Weil er später noch sprechen wird, hat er mich gebeten klarzustellen, dass die gesamte sozialdemokratische Fraktion voll zu Estland, zu unseren Kolleginnen und Kollegen aus Estland und zur Bevölkerung Estlands steht und dass wir jegliche Intervention von außen, jegliche Intervention Russlands ablehnen. Wir stehen nicht nur klar zum Grundsatz des Respekts von Botschaften und diplomatischen Einrichtungen, sondern auch zum Grundsatz der Achtung der Souveränität eines Landes und der Souveränität einer Bevölkerung. Wenn ich eine persönliche Bemerkung anfügen darf: Ich bin wenige Monate nach Ende des Krieges in einer damals sowjetisch besetzten Zone im östlichen Gebiet Österreichs geboren worden. Ich habe miterlebt, wie meine Eltern, Verwandten und Bekannten erzählt haben, dass sie froh waren, dass russische Soldaten gekommen sind, um uns vom Naziregime zu befreien. Ich habe auch miterlebt, dass dieselben Leute Angst hatten, dass die sowjetischen Soldaten als Besatzer dableiben würden. Es war unser Glück in Österreich – Glück aus der Geschichte heraus –, dass unser Land befreit worden ist. Viele andere, etwa die Menschen nur 20 km östlich von meinem Heimatort, haben nicht die Befreiung, sondern die Besatzung erlebt. Daher meinen wir, dass Russland endlich anerkennen sollte, dass auf der einen Seite viele russische Soldaten als Befreier gekommen sind, aber dass es das Regime mit sich gebracht hat, dass dieselben Befreier als Besatzungsmacht geblieben und viele Völker unterdrückt worden sind – in der Sowjetunion und auch in vielen Nachbarländern. Wenn sich diese Erkenntnis durchsetzen würde, wäre auch der Dialog viel einfacher. Ich hoffe, dass alle Bürger jenseits und diesseits der ehemaligen Grenze zum Ostblock diese Dialektik, die es nun einmal gegeben hat, anerkennen. Unsere Fraktion war sehr traurig, als wir Toomas Ilves als Mitglied unserer Fraktion verloren haben, aber wir sind heute sehr froh, dass ein so besonnener Mann wie Toomas Ilves Präsident von Estland ist. Zwei kurze Zitate: Er hat auf die Webseite einer jungen russischen Estin hingewiesen, die es so ausgedrückt hat: . Er hat hinzugefügt: Der letzte Satz in seiner Rede, die wirklich sehr bemerkenswert ist, lautet: ‘It is customary in Europe that differences that occur now and then between states are solved by diplomats and politicians, not on the streets or by computer attacks. Those are the ways of other countries, or, I would add, other times, somewhere else, not in Europe.’ In Europa brauchen wir den Dialog, das Gespräch, aber keine Attacken, keine Demonstrationen vor Botschaften, sondern genau dieser Dialog ist das, was Europa ausmacht."@et5
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"We are Russians, but our homeland is Estonia"18,5,20,15,1,19,14,16,11,2,13,4,9
lpv:translated text
"Hr. formand! Jeg håber, jeg er selv om jeg ikke kommer fra Estland. Jeg har bedt hr. Tarand, vores delegationsleder fra Estland, om at tale. Da han også skal tale senere, har han bedt mig om at præcisere, at hele Den Socialdemokratiske Gruppe står fuldt og helt bag Estland, vores medlemmer fra Estland og Estlands befolkning, og at vi afviser enhver form for intervention udefra, enhver form for intervention fra Ruslands side. Vi bekender os ikke kun klart til princippet om respekt for ambassader og diplomatiske institutioner, men også til princippet om at respektere et lands suverænitet og en befolknings suverænitet. Jeg vil gerne tilføje en personlig bemærkning. Jeg blev født få måneder efter krigens slutning i en dengang sovjetisk besat zone i den østlige del af Østrig. Jeg har oplevet, hvordan mine forældre, slægtninge og bekendte har fortalt, at de var glade for, at der kom russiske soldater for at befri os fra det nazistiske regime. Jeg har også oplevet, at de samme mennesker var bange for, at de sovjetiske soldater ville blive der som besættere. Det var vores held i Østrig - et historisk held - at vores land blev befriet. Mange andre, f.eks. menneskene bare 20 km øst for min hjemby, oplevede ikke befrielsen, men besættelsen. Derfor mener vi, at Rusland endelig bør anerkende, at mange russiske soldater på den ene side kom som befriere, men at regimet selv førte med sig, at de samme befriere blev som besættelsesmagt, og at mange folk blev undertrykt - i Sovjetunionen og i mange nabolande. Hvis denne erkendelse kunne vinde udbredelse, så ville dialogen også være meget lettere. Jeg håber, at alle borgerne på begge sider af den tidligere grænse til østblokken vil anerkende denne dialektik, som der nu engang var. Vores gruppe var meget ked af det, da vi mistede Toomas Ilves som medlem af vores gruppe, men i dag er vi meget glade for, at en så besindig mand som Toomas Ilves er præsident for Estland. Jeg vil komme med to korte citater: Han henviste til en ung russisk esters hjemmeside, hvor det blev udtrykt således: . Han tilføjede: Den sidste sætning i hans tale, som virkelig er meget bemærkelsesværdig, lyder: Hr. formand! "Det er kutyme i Europa, at de uoverensstemmelser, der nu og da opstår mellem stater, løses af diplomater og politikere, og ikke på gaderne eller med computerangreb. Det er noget, der hører andre lande og andre tider til, og det hører ikke hjemme i Europa." I Europa har vi brug for dialogen, for samtalen, men ikke for angreb og demonstrationer foran ambassader, det er tværtimod netop denne dialog, der er kernen i Europa."@da2
lpv:unclassifiedMetadata
"Thank you, Maria."18,5,20,15,1,19,14,16,11,2,13,9
lpv:unclassifiedMetadata
""Me olemme venäläisiä, mutta kotimaamme on Viro""7
lpv:translated text
". Arvoisa puhemies, toivottavasti minäkin olen arvostettu henkilö, vaikken olekaan virolainen. Pyysin Viron valtuuskunnan johtajaa Tarandia käyttämään tämän puheenvuoron. Koska hän puhuu itse myöhemmin, hän pyysi minua tekemään selväksi, että Euroopan parlamentin sosialidemokraattinen ryhmä kokonaisuudessaan antaa täyden tukensa Virolle, virolaisille jäsenillemme ja Viron kansalle ja että me torjumme kaikenlaisen ulkopuolisen väliintulon ja Venäjän puuttumisen asioihin. Me vahvistamme periaatteen, että lähetystöjä ja diplomaattikäytössä olevia tiloja on kohdeltava kunnioittavasti ja että maan ja sen kansan itsemääräämisoikeutta on kunnioitettava. Henkilökohtaisena lisäyksenä haluan vielä huomauttaa, että synnyin pari kuukautta sodan päättymisen jälkeen Itävallan itäosassa tuolloisella Neuvostoliiton miehitysvyöhykkeellä. Muistan, kuinka vanhempani, sukulaiset ja ystävät kertoivat olevansa iloisia siitä, että venäläissotilaat olivat tulleet vapauttamaan meidät natsien vallasta, mutta tiedän myös henkilökohtaisesta kokemuksesta, että nämä samat ihmiset pelkäsivät mahdollisuutta, että neuvostojoukot jäisivät maahan miehittäjinä. Oli Itävallan hyvää onnea – hyvää onnea, jonka historia meille soi – että maamme vapautettiin. Monien muiden, esimerkiksi 20 kilometrin päässä kodistani asuvien ihmisten, kohtaloksi koitui vapauden sijaan miehitys. Siksi katsomme, että Venäjän pitäisi ainakin tunnustaa, että vaikka monille venäläiset sotilaat tulivat vapauttajina, he toivat kuitenkin mukanaan hallinnon, jonka alaisuudessa samoista vapauttajista tuli miehittäjiä ja monet kansat – ei vain Neuvostoliitossa vaan myös monissa naapurimaissa – joutuivat sorron kohteeksi. Jos tämä voitaisiin hyväksyä, se tekisi vuoropuhelusta niin paljon helpompaa. Toivon, että kaikki kansalaiset entisen itäblokin rajan molemmin puolin voisivat hyväksyä sen, että tuolloin vallitsi niin sanottu kaksoistotuus. Ryhmämme oli hyvin pahoillaan, kun Toomas Hendrik Ilves joutui jättämään parlamentin jäsenyyden, mutta tänä päivänä olemme hyvin iloisia siitä, että Viron presidenttinä on sellainen järkimies kuin hän. Tässä on pari lyhyttä lainausta häneltä. Hän nosti esiin erään nuoren venäläisnaisen kirjoituksen verkkosivullaan. Tämä kirjoitti, että johon Ilves lisäsi . Hänen puheensa viimeinen lause, joka on todella merkittävä, kuuluu seuraavasti: "Euroopassa on tapana, että valtioiden välillä silloin tällöin ilmenevät erimielisyydet ratkaistaan diplomaattien ja poliitikkojen välityksellä, ei kaduilla tai tietokonehyökkäysten avulla. Sellaiset ovat toisten maiden toimintatapoja tai voisin ehkä lisätä, sellaisia, joihin on turvauduttu toisina aikoina ja jossakin kokonaan muualla, ei Euroopassa." Euroopassa tarvitaan nyt vuoropuhelua ja keskustelua, ei hyökkäyksiä lähetystöihin ja mielenosoituksia niiden edessä, sillä juuri vuoropuheluun tiivistyy eurooppalaisuuden syvin olemus."@fi7
lpv:unclassifiedMetadata
""Kiitos Maria""7
lpv:translated text
"Mijnheer de Voorzitter, ik hoop dat ook ik eerbaar ben, al ben ik niet uit Estland afkomstig. Ik heb de voorzitter van onze Estse delegatie, de heer Tarand, gevraagd het woord te voeren. Omdat hij echter later in de vergadering het woord zal voeren, heeft hij mij verzocht duidelijk te maken dat de gehele Sociaal-democratische Fractie in het Europees Parlement volledig achter Estland en achter de afgevaardigden uit Estland staat, en dat wij iedere interventie van buitenaf en iedere interventie van Russische zijde van de hand wijzen. Wij staan niet alleen achter het beginsel dat ambassades en diplomatieke gebouwen en percelen met respect dienen te worden behandeld, maar we staan eveneens achter het beginsel dat de soevereiniteit van een land en van diens bevolking dient te worden gerespecteerd. Ik wil hier graag een persoonlijke opmerking aan toevoegen. Ikzelf ben enkele maanden na het einde van de oorlog in een destijds door de Sovjets bezette zone in oostelijk Oostenrijk geboren. Ik weet nog goed dat mijn ouders, familieleden en vrienden vertelden hoe blij zij waren dat de Russische soldaten ons waren komen bevrijden van het nazi-regime. Ook weet ik nog goed dat diezelfde mensen bang waren dat de sovjettroepen zouden blijven als bezetters. In Oostenrijk hadden wij het geluk - een geluk dat de geschiedenis ons toebedeelde - dat ons land werd bevrijd. Vele anderen - zoals de mensen die slechts twintig kilometer ten oosten van mijn woonplaats woonden - hebben geen bevrijding meegemaakt maar bezetting. Daarom vinden wij dat Rusland eindelijk moet erkennen dat veel Russische soldaten weliswaar als bevrijders zijn gekomen, maar dat zij een regime met zich mee brachten dat diezelfde bevrijders tot bezetters maakte. Rusland moet ook erkennen dat vele volken onderdrukt zijn, niet alleen in de Sovjet-Unie zelf, maar ook in veel naburige landen. Indien dit inzicht aanvaard werd, zou dat de dialoog veel gemakkelijker maken. Ik hoop dat alle burgers aan beide kanten van de voormalige grens van het Oostblok deze twee waarheden kunnen aanvaarden. Het deed onze fractie veel verdriet de heer Ilves te verliezen als lid van onze fractie, maar nu zijn wij blij dat een zo verstandig man als hij president van Estland is. Ik geef twee korte citaten van hem. Hij vestigde de aandacht op de website van een jonge Russische vrouw die schreef: „Wij zijn Russen, maar Estland is ons land.“ Hij voegde hier aan toe: „Dank je, Maria.“ De laatste zin van zijn redevoering, die zeer opmerkelijk is, luidt als volgt: ‘Het is gebruikelijk dat de verschillen die zo nu en dan opduiken tussen staten, worden opgelost door diplomaten en politici, niet op straat of met aanvallen via internet. Dat is het gedrag van andere landen, of, ik zou willen zeggen, van andere tijden, elders, niet in Europa.’ In Europa moeten wij met elkaar een dialoog aangaan en met elkaar spreken, in plaats van ambassades aan te vallen of voor die ambassades demonstraties te houden. Het is immers de dialoog die het wezen van Europa uitmaakt."@nl3
lpv:translated text
"Herr talman! Jag hoppas att jag är hedervärd även om jag inte kommer från Estland. Jag bad ledaren för vår estniska delegation, Andres Tarand, att tala. Eftersom han kommer att tala lite senare bad han mig att klargöra att socialdemokratiska gruppen i Europaparlamentet i sin helhet fullständigt stöder Estland, våra parlamentsledamöter från Estland och Estlands befolkning och att vi avvisar all inblandning utifrån och all inblandning från Rysslands sida. Vi bekräftar dels principen om att ambassader och diplomatiska områden bör behandlas med respekt, dels att ett lands suveränitet och befolkning bör respekteras. Jag vill tillägga en personlig kommentar. Jag föddes några månader efter krigets slut i det dåvarande Sovjetockuperade området i östra Österrike. Jag kommer ihåg hur mina föräldrar, släktingar och vänner berättade att de var glada över att ryska soldater hade kommit för att befria oss från nazistregimen och vet också av egen erfarenhet att dessa människor även var rädda för att de sovjetiska trupperna skulle stanna som ockupanter. Vi hade tur i Österrike – tur tack vare historien – att vårt land befriades. Många andra, till exempel de människor som bodde bara två mil längre österut, fick uppleva ockupation i stället för befrielse. Därför anser vi att Ryssland slutligen borde erkänna att de ryska soldaterna, även om många av dem kom som befriare, faktiskt hade med sig en regim som gjorde att dessa befriare blev kvar som ockupationsmakt och att många människor – inte bara i Sovjetunionen utan även i många grannländer – utsattes för förtryck. Om detta vore vedertaget skulle det bli mycket lättare att föra en dialog. Jag hoppas att alla medborgare på båda sidor om den före detta gränsen till östblocket inser att denna dubbla sanning faktiskt rådde. Vår grupp beklagade verkligen att vi förlorade Toomas Hendrik Ilves som ledamot, men i dag är vi mycket glada över att en sådan förståndig man som han är Estlands president. Här är två korta citat från honom. Han kommenterade en ung ryskas webbplats där det stod ”Vi är ryssar, men vårt hemland är Estland” till vilket han svarade ”Tack, Maria”. Den sista meningen i hans tal, som verkligen är den mest anmärkningsvärda, lyder: ”Det är brukligt i Europa att meningsskiljaktigheter som uppstår nu och då mellan stater löses av diplomater och politiker, inte ute på gatorna eller genom cyberattacker. Det är så man gör i andra länder, eller ska jag tillägga i andra tider, någon annanstans, inte i Europa.” Vad vi i Europa behöver är dialog och diskussion i stället för angrepp mot ambassader eller demonstrationer framför dem, för det är denna dialog i sig själv som är Europas innersta väsen."@sv22
lpv:unclassifiedMetadata
"honorable"18,5,20,15,1,19,14,16,11,13,9
lpv:translated text
"Κύριε Πρόεδρε, ελπίζω ότι είμαι αξιότιμος, ακόμη και αν δεν κατάγομαι από την Εσθονία. Ζήτησα από τον αρχηγό της εσθονικής αντιπροσωπείας μας κ. Tarand να μιλήσει. Επειδή θα μιλήσει αργότερα, μου ζήτησε να διασαφηνίσω ότι ολόκληρη η Ομάδα των Σοσιαλιστών υποστηρίζει πλήρως την Εσθονία, τους συναδέλφους μας από την Εσθονία και τον πληθυσμό της χώρας και ότι καταδικάζουμε κάθε εξωτερική παρέμβαση και κάθε παρέμβαση της Ρωσίας. Δεν πρεσβεύουμε μόνο απόλυτα την αντιμετώπιση των πρεσβειών και των διπλωματικών ιδεών με σεβασμό, αλλά και τον σεβασμό της κυριαρχίας ενός κράτους και του λαού του. Επιτρέψτε μου να προσθέσω μια προσωπική παρατήρηση. Γεννήθηκα λίγους μήνες μετά το τέλος του πολέμου σε μια περιοχή της ανατολικής Αυστρίας που βρισκόταν τότε υπό σοβιετική κατοχή. Θυμάμαι πως οι γονείς μου, οι συγγενείς και οι γνωστοί μας μου έλεγαν πόσο χάρηκαν όταν έφθασαν ρώσοι στρατιώτες για να μας απελευθερώσουν από το ναζιστικό καθεστώς. Επίσης, έζησα τον φόβο αυτών των ανθρώπων μήπως οι σοβιετικοί στρατιώτες παραμείνουν εκεί ως δυνάμεις κατοχής. Για εμάς στην Αυστρία ήταν τύχη –καλή τύχη που μας την χάρισε η ιστορία– ότι η χώρα μας απελευθερώθηκε. Πολλοί άλλοι, για παράδειγμα άνθρωποι που κατοικούσαν μόλις 20 χιλιόμετρα ανατολικά από την ιδιαίτερη πατρίδα μου, δεν έζησαν την απελευθέρωση αλλά την κατοχή. Γι’ αυτό, θεωρούμε ότι η Ρωσία πρέπει επιτέλους να αναγνωρίσει ότι ναι μεν πολλοί ρώσοι στρατιώτες ήρθαν ως ελευθερωτές, αλλά το καθεστώς που έφεραν μαζί τους είχε ως αποτέλεσμα αυτοί ακριβώς οι ελευθερωτές να μείνουν ως δύναμη κατοχής και να καταπιεστούν πολλοί λαοί, τόσο στη Σοβιετική Ένωση όσο και σε πολλές γειτονικές της χώρες. Αν γινόταν αυτό γενικά αποδεκτό, ο διάλογος θα ήταν πολύ πιο εύκολος. Ελπίζω πως όλοι οι πολίτες ένθεν και ένθεν των συνόρων του πρώην ανατολικού μπλοκ θα αναγνωρίσουν αυτήν τη διττή αλήθεια που οπωσδήποτε ίσχυε κάποτε. Η Ομάδα μας είχε λυπηθεί πολύ όταν χάσαμε από μέλος μας τον κ. Ilves, αλλά σήμερα είμαστε πολύ χαρούμενοι γιατί είναι πρόεδρος της Εσθονίας ένας τόσο συνετός άνθρωπος σαν αυτόν. Παραπέμπω σε δύο σύντομα σημεία που ανέφερε. Μας παρέπεμψε στην ιστοσελίδα μιας νεαρής Ρωσίδας που έγραψε: «Είμαστε Ρώσοι, αλλά πατρίδα μας είναι η Εσθονία». Εκείνος προσέθεσε: «Σ’ ευχαριστώ, Μαρία» Η τελευταία φράση της ομιλίας του, που ήταν πραγματικά πολύ αξιοπρόσεκτη, είναι: «Συνηθίζεται στην Ευρώπη, όταν προκύπτουν κατά καιρούς διαφορές μεταξύ κρατών, αυτές να επιλύονται από διπλωμάτες και πολιτικούς, και όχι στους δρόμους ή μέσω διαδικτυακών επιθέσεων. Τέτοιες μέθοδοι χαρακτηρίζουν άλλες χώρες, θα έλεγα μάλιστα άλλες εποχές και τόπους, σίγουρα όμως όχι την Ευρώπη.» Στην Ευρώπη χρειαζόμαστε τον διάλογο, τις συνομιλίες, και όχι επιθέσεις ή διαδηλώσεις μπροστά σε πρεσβείες, διότι αυτός ακριβώς ο διάλογος είναι η ουσία της Ευρώπης."@el10
lpv:unclassifiedMetadata
"We are Russians, but our homeland is Estonia"18,5,20,15,1,19,14,16,11,2,13,4,9
lpv:translated text
"Herr Präsident! Ich hoffe, ich bin wenn auch nicht aus Estland. Ich habe den Kollegen Tarand, unseren Delegationsleiter aus Estland, gebeten zu sprechen. Weil er später noch sprechen wird, hat er mich gebeten klarzustellen, dass die gesamte sozialdemokratische Fraktion voll zu Estland, zu unseren Kolleginnen und Kollegen aus Estland und zur Bevölkerung Estlands steht und dass wir jegliche Intervention von außen, jegliche Intervention Russlands ablehnen. Wir stehen nicht nur klar zum Grundsatz des Respekts von Botschaften und diplomatischen Einrichtungen, sondern auch zum Grundsatz der Achtung der Souveränität eines Landes und der Souveränität einer Bevölkerung. Wenn ich eine persönliche Bemerkung anfügen darf: Ich bin wenige Monate nach Ende des Krieges in einer damals sowjetisch besetzten Zone im östlichen Gebiet Österreichs geboren worden. Ich habe miterlebt, wie meine Eltern, Verwandten und Bekannten erzählt haben, dass sie froh waren, dass russische Soldaten gekommen sind, um uns vom Naziregime zu befreien. Ich habe auch miterlebt, dass dieselben Leute Angst hatten, dass die sowjetischen Soldaten als Besatzer dableiben würden. Es war unser Glück in Österreich – Glück aus der Geschichte heraus –, dass unser Land befreit worden ist. Viele andere, etwa die Menschen nur 20 km östlich von meinem Heimatort, haben nicht die Befreiung, sondern die Besatzung erlebt. Daher meinen wir, dass Russland endlich anerkennen sollte, dass auf der einen Seite viele russische Soldaten als Befreier gekommen sind, aber dass es das Regime mit sich gebracht hat, dass dieselben Befreier als Besatzungsmacht geblieben und viele Völker unterdrückt worden sind – in der Sowjetunion und auch in vielen Nachbarländern. Wenn sich diese Erkenntnis durchsetzen würde, wäre auch der Dialog viel einfacher. Ich hoffe, dass alle Bürger jenseits und diesseits der ehemaligen Grenze zum Ostblock diese Dialektik, die es nun einmal gegeben hat, anerkennen. Unsere Fraktion war sehr traurig, als wir Toomas Ilves als Mitglied unserer Fraktion verloren haben, aber wir sind heute sehr froh, dass ein so besonnener Mann wie Toomas Ilves Präsident von Estland ist. Zwei kurze Zitate: Er hat auf die Webseite einer jungen russischen Estin hingewiesen, die es so ausgedrückt hat: . Er hat hinzugefügt: Der letzte Satz in seiner Rede, die wirklich sehr bemerkenswert ist, lautet: ‘It is customary in Europe that differences that occur now and then between states are solved by diplomats and politicians, not on the streets or by computer attacks. Those are the ways of other countries, or, I would add, other times, somewhere else, not in Europe.’ In Europa brauchen wir den Dialog, das Gespräch, aber keine Attacken, keine Demonstrationen vor Botschaften, sondern genau dieser Dialog ist das, was Europa ausmacht."@lv13
lpv:unclassifiedMetadata
"Hannes Swoboda,"18,5,5,20,15,1,19,14,16,11,13,9
lpv:unclassifiedMetadata
"Thank you, Maria."18,5,20,15,1,19,14,16,11,2,13,9
lpv:unclassifiedMetadata
"im Namen der PSE-Fraktion"18,5,20,15,1,19,14,16,11,13,9
lpv:translated text
". Senhor Presidente, espero enquadrar-me na categoria dos das pessoas honradas, embora não seja um cidadão estónio. Pedi para intervir ao chefe da nossa delegação da Estónia, senhor deputado Tarand. Uma vez que o senhor deputado intervirá mais tarde, pediu-me que indicasse claramente que todo o Grupo Socialista no Parlamento Europeu dá o seu total apoio à Estónia, aos deputados originários deste país e ao povo estónio, e que rejeitamos toda e qualquer intervenção externa e, consequentemente, toda e qualquer intervenção da parte da Rússia. Não só afirmamos claramente o princípio de que as embaixadas e os edifícios diplomáticos devem ser tratados com respeito, mas também que a soberania de um país e do seu povo deve ser respeitada. Acrescentarei, a título pessoal, que nasci alguns meses depois de terminada a guerra, naquilo que era então a zona de ocupação soviética na zona oriental da Áustria. Recordo-me de ouvir os meus pais, familiares e amigos dizerem o quanto estavam satisfeitos por verem os soldados russos libertarem-nos do regime nazi, e sei também, por experiência pessoal, que essas mesmas pessoas receavam a possibilidade de as tropas soviéticas permanecerem como ocupantes. A Áustria teve a sorte - uma sorte proporcionada pela História – de ser libertada. Muitos outros, como as populações que viviam a 20 quilómetros apenas a leste da nossa casa, enfrentaram a ocupação e não a libertação. É por isso que pensamos que a Rússia deveria, pelo menos, reconhecer que, embora muitos soldados russos tenham chegado como libertadores, também trouxeram com eles um regime que os manteve ali como poder ocupante e que muitos povos – não só na União Soviética, mas também em muitos países vizinhos – sofreram opressões. Se este facto viesse a ser aceite, o diálogo seria consideravelmente facilitado. Espero que todos os cidadãos, de um lado e do outro da antiga fronteira com o bloco soviético, reconheçam a existência desta dupla verdade, que um dia prevaleceu. O nosso grupo lamentou perder o Sr. Ilves como um dos seus membros, mas, hoje, estamos muito satisfeitos por ver que um homem tão ponderado se tornou o Presidente da Estónia. Eis duas breves citações suas. Chamou a atenção para o sítio de uma jovem mulher russa, que aí havia escrito ao que ele acrescentou: . A última frase do seu discurso, que é das mais notáveis, diz o seguinte: "Na Europa, é habitual as divergências que de vez em quando ocorrem entre Estados serem resolvidas por diplomatas e políticos e não nas ruas, nem por meio de ataques informáticos. Isso é o que acontece noutros países ou, acrescentaria eu, acontecia noutras épocas, noutros lugares, não na Europa". A Europa precisa de diálogo e debate, e não de ataques a embaixadas ou manifestações em frente a estas, pois é este diálogo, precisamente, que constitui a essência da identidade europeia."@pt17
lpv:unclassifiedMetadata
""Somos russos, mas a nossa pátria é a Estónia""17
lpv:unclassifiedMetadata
"honorable"18,5,20,15,1,19,14,16,11,13,9
lpv:translated text
". Mr President, I hope I am honourable, even though I am not from Estonia. I asked the leader of our Estonian delegation, Mr Tarand, to speak. Since he will be speaking later on, he asked me to make it clear that the Socialist Group in the European Parliament as a whole is giving its full backing to Estonia, to our Members from Estonia and to the people of Estonia, and that we reject all outside intervention and every intervention on the part of Russia. We affirm not only the principle that embassies and diplomatic premises should be treated with respect, but also that the sovereignty of a country and its people should be respected. If I may add a personal remark, I was born a few months after the end of the war in what was then the Soviet-occupied zone in Eastern Austria. I remember my parents, relatives and friends relating how they were glad that Russian soldiers had come to free us from the Nazi regime, and also know from personal experience that these same people feared the possibility of the Soviet troops staying on as occupiers. It was our good fortune in Austria – a good fortune bestowed on us by history – that our country was liberated. Many others, such as the people only 20 kilometres to the east of my home, experienced occupation rather than liberation. That is why we believe that Russia should at last come to acknowledge that, while many Russian soldiers came as liberators, they did bring with them a regime under which the same liberators remained as an occupying power and that many peoples – not only in the Soviet Union but also in many neighbouring countries – suffered oppression. If this were to come to be accepted, it would make dialogue so much easier. I hope that all citizens on either side of the former border with the Eastern bloc accept that this dual truth was once the case. Our group was very sad to lose Mr Ilves as a member, but we are, today, very glad that such a level-headed man as he is President of Estonia. Here are two short quotations from him. He drew attention to the website of a young Russian woman, who had written on it, ‘ ’, to which he added, ‘ ’. The last sentence in his speech, which really is most remarkable, goes like this: ‘It is customary in Europe that differences that occur now and then between states are solved by diplomats and politicians, not on the streets or by computer attacks. Those are the ways of other countries, or, I would add, other times, somewhere else, not in Europe.’ What we in Europe need is dialogue and conversation rather than attacks on embassies or demonstrations in front of them, because it is this dialogue itself that is of the essence of Europe."@en4
lpv:unclassifiedMetadata
"Thank you, Maria"4
lpv:unclassifiedMetadata
"We are Russians, but our homeland is Estonia"18,5,20,15,1,19,14,16,11,2,13,4,9
lpv:unclassifiedMetadata
""Obrigado, Maria""17
lpv:unclassifiedMetadata
"We are Russians, but our homeland is Estonia"18,5,20,15,1,19,14,16,11,2,13,4,9
lpv:spoken text
"Herr Präsident! Ich hoffe, ich bin wenn auch nicht aus Estland. Ich habe den Kollegen Tarand, unseren Delegationsleiter aus Estland, gebeten zu sprechen. Weil er später noch sprechen wird, hat er mich gebeten klarzustellen, dass die gesamte sozialdemokratische Fraktion voll zu Estland, zu unseren Kolleginnen und Kollegen aus Estland und zur Bevölkerung Estlands steht und dass wir jegliche Intervention von außen, jegliche Intervention Russlands ablehnen. Wir stehen nicht nur klar zum Grundsatz des Respekts von Botschaften und diplomatischen Einrichtungen, sondern auch zum Grundsatz der Achtung der Souveränität eines Landes und der Souveränität einer Bevölkerung. Wenn ich eine persönliche Bemerkung anfügen darf: Ich bin wenige Monate nach Ende des Krieges in einer damals sowjetisch besetzten Zone im östlichen Gebiet Österreichs geboren worden. Ich habe miterlebt, wie meine Eltern, Verwandten und Bekannten erzählt haben, dass sie froh waren, dass russische Soldaten gekommen sind, um uns vom Naziregime zu befreien. Ich habe auch miterlebt, dass dieselben Leute Angst hatten, dass die sowjetischen Soldaten als Besatzer dableiben würden. Es war unser Glück in Österreich – Glück aus der Geschichte heraus –, dass unser Land befreit worden ist. Viele andere, etwa die Menschen nur 20 km östlich von meinem Heimatort, haben nicht die Befreiung, sondern die Besatzung erlebt. Daher meinen wir, dass Russland endlich anerkennen sollte, dass auf der einen Seite viele russische Soldaten als Befreier gekommen sind, aber dass es das Regime mit sich gebracht hat, dass dieselben Befreier als Besatzungsmacht geblieben und viele Völker unterdrückt worden sind – in der Sowjetunion und auch in vielen Nachbarländern. Wenn sich diese Erkenntnis durchsetzen würde, wäre auch der Dialog viel einfacher. Ich hoffe, dass alle Bürger jenseits und diesseits der ehemaligen Grenze zum Ostblock diese Dialektik, die es nun einmal gegeben hat, anerkennen. Unsere Fraktion war sehr traurig, als wir Toomas Ilves als Mitglied unserer Fraktion verloren haben, aber wir sind heute sehr froh, dass ein so besonnener Mann wie Toomas Ilves Präsident von Estland ist. Zwei kurze Zitate: Er hat auf die Webseite einer jungen russischen Estin hingewiesen, die es so ausgedrückt hat: . Er hat hinzugefügt: Der letzte Satz in seiner Rede, die wirklich sehr bemerkenswert ist, lautet: „It is customary in Europe that differences that occur now and then between states are solved by diplomats and politicians, not on the streets or by computer attacks. Those are the ways of other countries, or, I would add, other times, somewhere else, not in Europe. „ In Europa brauchen wir den Dialog, das Gespräch, aber keine Attacken, keine Demonstrationen vor Botschaften, sondern genau dieser Dialog ist das, was Europa ausmacht."@de9
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lpv:unclassifiedMetadata
"Hannes Swoboda,"18,5,5,20,15,1,19,14,16,11,13,9
lpv:unclassifiedMetadata
"Thank you, Maria."18,5,20,15,1,19,14,16,11,2,13,9
lpv:translated text
". Monsieur le Président, j’espère entrer dans la catégorie des gens même si je ne suis pas estonien. J’ai demandé au chef de notre délégation estonienne, M. Tarand, de prendre la parole. Puisqu’il s’exprimera plus tard, il m’a demandé d’indiquer clairement que l’ensemble du groupe socialiste au Parlement européen apportait son plein soutien à l’Estonie, aux députés originaires de ce pays et au peuple estonien et que nous rejetons toute intervention extérieure, et donc toute intervention de la part de la Russie. Nous soutenons non seulement clairement le principe que les ambassades et les bâtiments diplomatiques doivent être traités avec respect, mais aussi que la souveraineté d’un pays et de son peuple doit être respectée. J’ajouterai à titre personnel que je suis né quelques mois après la fin de la guerre dans ce qui constituait alors la zone d’occupation soviétique de l’est de l’Autriche. Je me rappelle mes parents, mes proches et mes amis m’expliquant combien ils étaient heureux de voir les soldats russes nous libérer du régime nazi, et je sais également, par expérience personnelle, que ces mêmes personnes redoutaient la possibilité de voir les troupes soviétiques rester en tant qu’occupants. L’Autriche a eu la chance - une chance offerte par l’Histoire - d’être libérée. Bien d’autres, comme les populations qui vivaient à 20 kilomètres à peine à l’est de notre maison, ont connu l’occupation plutôt que la libération. C’est pourquoi nous pensons que la Russie devrait au moins reconnaître que, si nombre de soldats russes sont arrivés en libérateurs, ils ont amené avec eux un régime qui les a maintenus là en tant que puissance occupante et que de nombreux peuples en Union soviétique, mais aussi dans beaucoup de pays voisins, ont souffert de l’oppression. Si ce point venait à être accepté, cela faciliterait considérablement le dialogue. J’espère que tous les citoyens, de part et d’autre de l’ancienne frontière avec le bloc soviétique, reconnaîtront l’existence de cette dialectique qui a un jour prévalu. Notre groupe a déploré de voir M. Ilves le quitter, mais nous sommes aujourd’hui ravis de constater qu’un homme aussi pondéré soit devenu le président d’Estonie. Voici deux brèves citations de sa part. Il a attiré l’attention sur le site web d’une jeune femme russe, qui avait écrit «Nous sommes russes, mais notre patrie est l’Estonie», à quoi il avait ajouté: «Merci, Maria». La dernière intervention de son discours, qui est des plus remarquables, dit ceci: «En Europe, les différends qui surviennent de temps à autre entre États sont généralement résolus par les hommes politiques et les diplomates, et non dans la rue ou au travers d’attaques informatiques. Ce sont-là les méthodes d’autres pays ou, pourrais-je ajouter, d’autres époques et d’autres lieux, extérieurs à l’Europe.» L’Europe a besoin de dialogue et de discussions plutôt que d’attaques d’ambassades ou de manifestations devant ces dernières, car le dialogue, précisément, est au cœur de l’identité européenne."@fr8
lpv:unclassifiedMetadata
"“Grazie, Maria”"12
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"im Namen der PSE-Fraktion"18,5,20,15,1,19,14,16,11,13,9
lpv:translated text
"Signor Presidente, spero di essere onorevole, anche se non vengo dall’Estonia. Ho invitato a intervenire il della nostra delegazione estone, onorevole Tarand. Poiché parlerà più avanti, mi ha chiesto di affermare con chiarezza che, nel complesso, noi deputati del gruppo socialista al Parlamento europeo accordiamo il nostro pieno sostegno all’Estonia, ai colleghi e ai cittadini estoni, e che respingiamo ogni intervento esterno e ogni intervento da parte della Russia. Affermiamo non solo il principio che occorre trattare con rispetto le ambasciate e le sedi diplomatiche, ma anche che si devono rispettare la sovranità di un paese e il suo popolo. Se posso aggiungere un’osservazione personale, sono nato pochi mesi dopo la fine della guerra nella zona dell’Austria orientale che allora era occupata dall’Unione Sovietica. Ricordo genitori, parenti e amici raccontare la loro felicità per l’arrivo dei soldati russi che erano venuti a liberarci dal regime nazista, e so anche per esperienza personale che queste stesse persone temevano che i militari sovietici sarebbero rimasti in veste di occupatori. Per fortuna per l’Austria – una fortuna che ci ha conferito la storia – il nostro paese è stato liberato. Molti altri, come le persone che vivevano solo 20 chilometri a est da casa mia, hanno vissuto l’occupazione anziché la liberazione. Pertanto riteniamo che la Russia dovrebbe finalmente riconoscere che, se da un lato molti soldati russi sono venuti per liberarci, dall’altro hanno portato con sé un regime nel quale gli stessi liberatori sono rimasti come potenza occupante e che molti cittadini – non solo nell’Unione Sovietica ma anche in numerosi paesi limitrofi – hanno subito la loro oppressione. Se questa realtà venisse riconosciuta, il dialogo sarebbe molto più semplice. Mi auguro che tutti i cittadini da entrambe le parti dell’ex frontiera con il blocco orientale riconoscano che un tempo esisteva questa duplice verità. Al nostro gruppo è dispiaciuto molto perdere un deputato come Toomas Hendrik Ilves, ma oggi siamo ben lieti che un uomo tanto giudizioso sia il Presidente dell’Estonia. Vorrei leggere due sue brevi citazioni. Il nostro ex collega ha segnalato il sito di una giovane russa, che vi aveva scritto: . A tale affermazione Ilves ha aggiunto: . L’ultima frase del suo discorso, che è davvero degna di nota, suona così: “Solitamente, in Europa, le divergenze che sorgono di tanto in tanto tra gli Stati vengono risolte per via diplomatica e politica, non per strada o con attacchi informatici. Questi sono i metodi utilizzati da altri paesi oppure, aggiungerei, in altre epoche, in altre parti del mondo, non in Europa”. In Europa abbiamo bisogno di dialogo e comunicazione anziché di attentati alle ambasciate o dimostrazioni al loro esterno, perché questo stesso dialogo è connaturato all’Europa."@it12
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"“Siamo russi, ma la nostra patria è l’Estonia”"12
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"Señor Presidente, espero ser honorable, aunque no sea estonio. He pedido al líder de nuestra delegación estonia, el señor Tarand, que intervenga. Como él hablará más tarde, me ha pedido que dejara claro que el Grupo Socialista en el Parlamento Europeo en su conjunto está dando su pleno respaldo a Estonia, a nuestros diputados de Estonia y al pueblo de Estonia y que rechazamos toda injerencia externa y toda intervención por parte de Rusia. Afirmamos no solo el principio de que las embajadas y sedes diplomáticas deben ser tratadas con respeto, sino también de que deben ser respetadas la soberanía de un país y su población. Si puedo añadir una nota personal, yo nací pocos meses después del final de la guerra en lo que entonces era la zona de ocupación soviética de Austria Oriental. Recuerdo que mis padres, familiares y amigos comentaban lo felices que estaban de que los soldados rusos hubiesen venido a liberarnos del régimen nazi, y también sé por experiencia personal que estas mismas personas temían la posibilidad de que las tropas soviéticas se quedasen manteniendo la ocupación. En Austria tuvimos la suerte –la buena fortuna que nos ha otorgado la historia– de que nuestro país fuese liberado. Muchos otros, como las personas que vivían a tan solo 20 kilómetros al este de mi hogar, experimentaron la ocupación en lugar de la liberación. Por esto creemos que Rusia debe reconocer finalmente que si bien muchos soldados rusos vinieron como liberadores, trajeron consigo un régimen bajo el cual los mismos liberadores se quedaron como potencia ocupante y que muchos pueblos, no solo en la Unión Soviética, sino también en muchos países vecinos, sufrieron opresión. Si se llegara a aceptar esto, el diálogo sería mucho más sencillo. Espero que todos los ciudadanos a ambos lados de la antigua frontera con el bloque del este acepten que esta doble verdad se produjo una vez. A nuestro Grupo le causó mucha tristeza la pérdida del señor Ilves como diputado, pero hoy estamos muy contentos de que un hombre tan equilibrado sea Presidente de Estonia. He aquí hay dos breves citas de él. Llamó la atención sobre el sitio web de una joven rusa que había escrito en ella: «Somos rusos, pero nuestra patria es Estonia», a lo que añadió, «Gracias, María». La última frase de su intervención, que realmente es memorable, dice lo siguiente: «En Europa es habitual que las diferencias que surgen de vez en cuando entre los Estados sean resueltas por los diplomáticos y los políticos, no en la calle o mediante ataques informáticos. Esas son las maneras de otros países o, añadiría yo, de otros tiempos y otros lugares, no de Europa.» Lo que necesitamos en Europa es diálogo y conversación en lugar de ataques a embajadas o manifestaciones ante las mismas, porque este mismo diálogo es la esencia de Europa."@es21
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