Local view for "http://purl.org/linkedpolitics/eu/plenary/2007-04-23-Speech-1-135"

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"en.20070423.18.1-135"6
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"Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Es stimmt, der massenhafte Import von gefälschten Produkten richtet großen Schaden in der europäischen Wirtschaft an, vor allem in der Qualitätsproduktion. Ja, ich bin dafür, dass dagegen etwas unternommen wird. Es soll vor allem eine Möglichkeit geschaffen werden, damit die großen kriminellen Organisationen, auf die jetzt schon eingegangen wurde, mittels europäischen Rechts auch besser bestraft bzw. belangt werden können. Soweit sind wir uns alle einig. Wie das geschehen soll, darüber gibt es allerdings Auseinandersetzungen. In diesem Zusammenhang danke ich dem Kollegen Zingaretti sehr herzlich. Er hat sich sehr bemüht, wirklich eine Einigung herbeizuführen. Wir müssen jedoch alle mit besonderer Präzision an diese Frage herangehen, auch deswegen, weil das rechtliche Eis, auf dem wir uns befinden, recht dünn ist. Man hat eine Umweltschutzbestimmung aus dem Strafrecht herangezogen, um hier weiterzukommen, aber das erlegt uns die Verantwortung auf, besonders vorsichtig und präzise vorzugehen. Im europäischen Recht sollen wir uns mit etwas beschäftigen, das die Mitgliedstaaten allein nicht bewerkstelligen können, vor allem wenn es um das Strafrecht geht, und das ist in diesem Fall der Umgang mit großen kriminellen Organisationen. Dafür brauchen wir eine präzise Definition dessen, was der Anwendungsbereich dieser Regelung ist. Wenn wir das offenlassen — wie es einige wollen — oder wenn wir hier auch die Konsumenten mit einschließen wollen, dann schießen wir mit Kanonen auf Spatzen, und werden die großen Organisationen, die die europäische Wirtschaft so stark schädigen, nicht wirklich treffen können. Wenn wir keine präzise Definition haben, kann es nämlich sein, dass wir Kleinunternehmer, die oft nicht wissen, wessen Waren sie verkaufen oder woher die Waren kommen, mit Sanktionen im Sinne des Strafrechts treffen. Das trifft vor allem Jugendliche. Die Mehrzahl der Jugendlichen in Europa kann nicht unterscheiden, was man im Internet downloaden darf und was nicht. Wir wollen keinesfalls die Endnutzer kriminalisieren. Wir wollen uns auf die Punkte konzentrieren, wo europäisches Recht seinen Platz hat. Das andere ist über nationales Recht abgedeckt. Und wenn der Kollege Manders bei den Konsumenten Bewusstsein schaffen will, dann möchte ich ihm nur eines sagen: Wenn man eine Gucci-Tasche für 10 Euro bekommt, dann ist das für einen Konsumenten vielleicht noch erkennbar, aber für viele andere Produkte gilt das nicht. Ich will nicht, dass europäisches Recht im Übermaß dort angewendet wird, wo es nicht sinnvoll ist. Wir müssen die Anwendungsbereiche, vor allem im kommerziellen Bereich ........"@de9
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"Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Es stimmt, der massenhafte Import von gefälschten Produkten richtet großen Schaden in der europäischen Wirtschaft an, vor allem in der Qualitätsproduktion. Ja, ich bin dafür, dass dagegen etwas unternommen wird. Es soll vor allem eine Möglichkeit geschaffen werden, damit die großen kriminellen Organisationen, auf die jetzt schon eingegangen wurde, mittels europäischen Rechts auch besser bestraft bzw. belangt werden können. Soweit sind wir uns alle einig. Wie das geschehen soll, darüber gibt es allerdings Auseinandersetzungen. In diesem Zusammenhang danke ich dem Kollegen Zingaretti sehr herzlich. Er hat sich sehr bemüht, wirklich eine Einigung herbeizuführen. Wir müssen jedoch alle mit besonderer Präzision an diese Frage herangehen, auch deswegen, weil das rechtliche Eis, auf dem wir uns befinden, recht dünn ist. Man hat eine Umweltschutzbestimmung aus dem Strafrecht herangezogen, um hier weiterzukommen, aber das erlegt uns die Verantwortung auf, besonders vorsichtig und präzise vorzugehen. Im europäischen Recht sollen wir uns mit etwas beschäftigen, das die Mitgliedstaaten allein nicht bewerkstelligen können, vor allem wenn es um das Strafrecht geht, und das ist in diesem Fall der Umgang mit großen kriminellen Organisationen. Dafür brauchen wir eine präzise Definition dessen, was der Anwendungsbereich dieser Regelung ist. Wenn wir das offenlassen — wie es einige wollen — oder wenn wir hier auch die Konsumenten mit einschließen wollen, dann schießen wir mit Kanonen auf Spatzen, und werden die großen Organisationen, die die europäische Wirtschaft so stark schädigen, nicht wirklich treffen können. Wenn wir keine präzise Definition haben, kann es nämlich sein, dass wir Kleinunternehmer, die oft nicht wissen, wessen Waren sie verkaufen oder woher die Waren kommen, mit Sanktionen im Sinne des Strafrechts treffen. Das trifft vor allem Jugendliche. Die Mehrzahl der Jugendlichen in Europa kann nicht unterscheiden, was man im Internet downloaden darf und was nicht. Wir wollen keinesfalls die Endnutzer kriminalisieren. Wir wollen uns auf die Punkte konzentrieren, wo europäisches Recht seinen Platz hat. Das andere ist über nationales Recht abgedeckt. Und wenn der Kollege Manders bei den Konsumenten Bewusstsein schaffen will, dann möchte ich ihm nur eines sagen: Wenn man eine Gucci-Tasche für 10 Euro bekommt, dann ist das für einen Konsumenten vielleicht noch erkennbar, aber für viele andere Produkte gilt das nicht. Ich will nicht, dass europäisches Recht im Übermaß dort angewendet wird, wo es nicht sinnvoll ist. Wir müssen die Anwendungsbereiche, vor allem im kommerziellen Bereich ........"@cs1
"Hr. formand, mine damer og herrer! Det er korrekt, at den massive import af forfalskede varer anretter stor skade på den europæiske økonomi, navnlig inden for kvalitetsproduktion. Ja, jeg er tilhænger af, at der skal gøres noget for at bekæmpe dette. Der skal frem for alt skabes mulighed for, at de store kriminelle organisationer, som vi allerede har været inde på, bedre kan blive straffet eller draget til ansvar ved hjælp af europæisk lovgivning. Målet er vi alle enige om. Det er imidlertid midlet, vi er uenige om. I denne forbindelse vil jeg gerne rette en stor tak til hr. Zingaretti. Han har gjort sig store bestræbelser på virkelig at opnå enighed. Vi er dog alle nødt til at behandle spørgsmålet med største præcision, også fordi vi retligt set befinder os på temmelig tynd is. Man har gjort brug af en miljøbeskyttelsesbestemmelse fra strafferetten for at komme videre, men det betyder, at vi har et ansvar for at gå yderst forsigtigt og præcist frem. Inden for europæisk lovgivning skal vi beskæftige os med det, medlemsstaterne ikke kan klare på egen hånd, navnlig når det gælder strafferetlige anliggender, og det er i dette tilfælde håndteringen af store kriminelle organisationer. Til det formål har vi brug for en præcis definition af disse bestemmelsers anvendelsesområde. Hvis vi lader det stå åbent - sådan som visse mennesker ønsker - eller hvis vi også inddrager forbrugerne, så skyder vi gråspurve med kanoner og vil ikke være i stand til virkelig at nå de store organisationer, der skader europæisk økonomi i så høj grad. Hvis vi ikke har nogen præcis definition, er der nemlig risiko for, at vi rammer små virksomheder, der ofte ikke ved, hvis varer de sælger, eller hvorfra varerne kommer, med strafferetlige sanktioner. Det gælder især de unge. Størstedelen af de unge i Europa kan ikke skelne mellem, hvad man må downloade fra internettet, og hvad man ikke må. Vi ønsker på ingen måde at kriminalisere de endelige forbrugere. Vi ønsker at koncentrere os om de punkter, hvor EU-lovgivning hører hjemme. Det andet er omfattet af national lovgivning. Når hr. Manders gerne vil skærpe forbrugernes bevidsthed, vil jeg blot sige følgende til ham: Hvis man kan købe en Gucci-taske til 10 euro, så vil forbrugerne måske nok kunne gennemskue det, men der er mange andre produkter, hvor dette ikke er tilfældet. Jeg ønsker ikke, at EU-lovgivning skal anvendes i overdrevent omfang på områder, hvor det ikke er hensigtsmæssigt. De anvendelsesområder, navnlig på det kommercielle område, er vi nødt til …"@da2
"Κύριε Πρόεδρε, κυρίες και κύριοι, είναι αλήθεια ότι η μαζική εισαγωγή παραποιημένων προϊόντων προκαλεί μεγάλες ζημίες στην ευρωπαϊκή οικονομία, κυρίως στην παραγωγή ποιοτικών προϊόντων. Τάσσομαι λοιπόν υπέρ του να επιχειρηθεί κάτι ενάντια σε αυτήν την κατάσταση. Αυτό που κυρίως χρειάζεται είναι να δοθεί η δυνατότητα, ώστε οι μεγάλες εγκληματικές οργανώσεις, στις οποίες έγινε αναφορά προηγουμένως, να τιμωρούνται καλύτερα ή να προσάγονται στη δικαιοσύνη μέσω του ευρωπαϊκού δικαίου. Ως προς αυτό συμφωνούμε άπαντες· για το πώς θα πραγματοποιηθεί αυτό, διατηρούμε τις διαφωνίες μας. Σε αυτό το σημείο, θα ήθελα να εκφράσω τις θερμές μου ευχαριστίες στον κ. Zingaretti, ο οποίος εργάστηκε πολύ σκληρά προκειμένου να επιτευχθεί η συμφωνία, ωστόσο όλοι μας πρέπει να προσεγγίσουμε το ζήτημα αυτό με ιδιαίτερη ακρίβεια, κυρίως επειδή στεκόμαστε, νομοθετικά μιλώντας, επάνω σε ένα πραγματικά λεπτό στρώμα πάγου. Προκειμένου να επιτευχθεί περαιτέρω πρόοδος στο συγκεκριμένο θέμα υιοθετήθηκε μια διάταξη για την προστασία του περιβάλλοντος στο ποινικό δίκαιο, αλλά αυτό σημαίνει ότι έχουμε την ευθύνη να προσεγγίσουμε το εν λόγω ζήτημα με ιδιαίτερη προσοχή και ακρίβεια. Η ιδέα πίσω από το ευρωπαϊκό δίκαιο είναι ότι μέσω αυτού πρέπει να αντιμετωπίσουμε ζητήματα που τα κράτη μέλη δεν μπορούν να αντιμετωπίσουν από μόνα τους, κυρίως σε σχέση με το ποινικό δίκαιο, γεγονός που στην προκειμένη περίπτωση σημαίνει τον χειρισμό των μεγάλων εγκληματικών οργανώσεων. Για τον σκοπό αυτό, χρειαζόμαστε έναν ακριβή ορισμό για το ποιο είναι το πεδίο εφαρμογής αυτού του κανονισμού. Εάν το αφήσουμε ανοικτό –κάτι που θέλουν ορισμένοι εξ ημών– ή εάν συμπεριλάβουμε τους καταναλωτές σε αυτόν, θα καταλήξουμε να σπάμε καρύδια με βαριοπούλα, χωρίς δηλαδή να είμαστε ουσιαστικά σε θέση να καταφέρουμε πραγματικά κάποιο πλήγμα στις μεγάλες οργανώσεις που προκαλούν τόσο μεγάλη ζημιά στις ευρωπαϊκές επιχειρήσεις· διότι είναι γεγονός ότι λόγω της έλλειψης ενός ακριβούς ορισμού, οι μικροί επιχειρηματίες –οι οποίοι συχνά δεν γνωρίζουν σε ποιον ανήκουν τα προϊόντα που πωλούν ούτε από πού προέρχονται αυτά τα προϊόντα– μπορεί τελικά να καταστραφούν από τις ποινικές κυρώσεις. Αυτό πλήττει κυρίως τους νέους. Οι περισσότεροι νέοι στην Ευρώπη δεν μπορούν να εντοπίσουν τη διαφορά ανάμεσα σε αυτό που μπορεί να ληφθεί από το Διαδίκτυο και σε αυτό που δεν επιτρέπεται να ληφθεί. Δεν σκοπεύουμε λοιπόν σε καμία περίπτωση να ποινικοποιήσουμε τους τελικούς χρήστες. Σκοπός μας είναι να επικεντρωθούμε σε πράγματα που υποτίθεται ότι θεραπεύει το ευρωπαϊκό δίκαιο, με όλα τα υπόλοιπα να εναπόκεινται στο εθνικό δίκαιο. Στον κ. Manders, ο οποίος θέλει να ευαισθητοποιήσει τους καταναλωτές, θα ήθελα να επισημάνω ότι, εάν πάρετε στα χέρια σας μια τσάντα Gucci των δέκα ευρώ, οποιοσδήποτε καταναλωτής θα αντιλαμβανόταν τι συμβαίνει, αλλά αυτό δεν ισχύει στην περίπτωση πολλών άλλων προϊόντων. Δεν θέλω το ευρωπαϊκό δίκαιο να εφαρμόζεται με υπερβολικό ζήλο εκεί όπου δεν έχει κανένα νόημα να εφαρμοστεί· κυρίως όσον αφορά την εμπορική κλίμακα, τα πεδία εφαρμογής ..."@el10
". Mr President, ladies and gentlemen, it is true that the mass importation of counterfeit products does a great deal of damage to the European economy, particularly to the production of quality goods, and I am indeed in favour of doing something to address this. What is needed most of all is that it should be made possible for the big criminal organisations to which reference was made earlier to be better punished or brought to justice by means of European law. On that much we all agree; it is on how this is to be accomplished that we have our differences. I would like to extend warm thanks to Mr Zingaretti for having worked very hard to bring about agreement, but we all need to bring particular precision to bear on this question, not least because we are standing, legally speaking, on really thin ice. Further progress on this point was achieved by drawing on an environmental protection provision in criminal law, but that means that we bear a responsibility for approaching the matter with particular care and precision. The idea behind European law is that through it we should deal with matters that the Member States cannot accomplish on their own, particularly in relation to criminal law, which means in this case the handling of the big criminal organisations. For that we need a precise definition of what the scope of this regulation is. If we leave it open – which is what some of us want – or if we include the consumers in it, we will end up taking a sledgehammer to crack a nut without being able to have any real impact on the big organisations that are doing European businesses so much serious damage, for the fact is that, in the absence of any precise definition, small-time entrepreneurs – who often do not know whose goods they are selling or from whence those goods come – can end up being clobbered by criminal sanctions. It will be young people who are most affected by this. Most young people in Europe cannot tell the difference between what may be downloaded from the Internet and what may not, and we certainly do not want to criminalise the end users. We want to concentrate on those things that European law is meant to address, with everything else being left to national law. To Mr Manders, who wants to raise consumers’ awareness, I should like to say that, if you get your hands on a Gucci bag for ten euros, any consumer might realise what is going on, but that does not apply in the case of many other products. I do not want European law to be over-zealously applied where it does not make sense to apply it at all; particularly in the commercial sphere, the areas of application must …"@en4
"Señor Presidente, Señorías, es verdad que la importación masiva de productos falsificados hace muchísimo daño a la economía europea, especialmente a la producción de artículos de calidad, y estoy a favor de tomar medidas para abordar esta situación. Lo que más urge es hacer posible que las grandes organizaciones criminales mencionadas anteriormente reciban el castigo merecido o sean llevadas a los tribunales de acuerdo con el Derecho europeo. En todo eso estamos de acuerdo; en lo que tenemos nuestras diferencias es en el modo de lograrlo. Quiero manifestar mi profundo agradecimiento al señor Zingaretti por haber puesto tanto empeño en lograr un acuerdo, pero todos tenemos que ser especialmente precisos sobre esta cuestión, sobre todo porque nos movemos, jurídicamente hablando, sobre una capa de hielo muy fina. Se ha conseguido avanzar más sobre esta cuestión mediante la redacción de una disposición de protección ambiental en materia de legislación penal, pero eso significa que tenemos que responsabilizarnos de abordar la cuestión con especial cuidado y protección. La idea que subyace a la legislación europea es que debe servirnos para abordar cuestiones que los Estados miembros no pueden tratar solos, especialmente en relación con el Derecho penal, lo cual significa en este caso la respuesta a las grandes organizaciones criminales. Para eso necesitamos una definición precisa del ámbito de aplicación de este reglamento. Si lo dejamos abierto –que es lo que algunos quieren– o si incluimos en él a los consumidores, acabaremos matando moscas a cañonazos sin llegar a tocar realmente a las grandes organizaciones que están causando daños tan graves a las empresas europeas, porque la cuestión es que, en ausencia de cualquier definición precisa, empresarios de poca monta –que a menudo no saben de quiénes son los productos que venden o de dónde proceden– pueden acabar aplastados bajo las sanciones penales. Serán los jóvenes los más afectados por ello. La mayoría de los jóvenes de Europa no saben diferenciar entre lo que se puede descargar de Internet y lo que no, y sin duda no queremos criminalizar a los usuarios finales. Queremos concentrarnos en las cuestiones que se supone que debe abordar la legislación europea, dejando el resto para el Derecho nacional. Al señor Manders, que quiere concienciar a los consumidores, le diría que si puede echarle mano a un bolso de Gucci por diez euros, cualquier consumidor puede darse cuenta de lo que pasa, pero eso no sucede con muchos otros productos. No quiero que el Derecho europeo se aplique con exceso de celo cuando no tiene sentido aplicarlo en absoluto; especialmente en el terreno comercial, los ámbitos de aplicación deben…"@es21
"Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Es stimmt, der massenhafte Import von gefälschten Produkten richtet großen Schaden in der europäischen Wirtschaft an, vor allem in der Qualitätsproduktion. Ja, ich bin dafür, dass dagegen etwas unternommen wird. Es soll vor allem eine Möglichkeit geschaffen werden, damit die großen kriminellen Organisationen, auf die jetzt schon eingegangen wurde, mittels europäischen Rechts auch besser bestraft bzw. belangt werden können. Soweit sind wir uns alle einig. Wie das geschehen soll, darüber gibt es allerdings Auseinandersetzungen. In diesem Zusammenhang danke ich dem Kollegen Zingaretti sehr herzlich. Er hat sich sehr bemüht, wirklich eine Einigung herbeizuführen. Wir müssen jedoch alle mit besonderer Präzision an diese Frage herangehen, auch deswegen, weil das rechtliche Eis, auf dem wir uns befinden, recht dünn ist. Man hat eine Umweltschutzbestimmung aus dem Strafrecht herangezogen, um hier weiterzukommen, aber das erlegt uns die Verantwortung auf, besonders vorsichtig und präzise vorzugehen. Im europäischen Recht sollen wir uns mit etwas beschäftigen, das die Mitgliedstaaten allein nicht bewerkstelligen können, vor allem wenn es um das Strafrecht geht, und das ist in diesem Fall der Umgang mit großen kriminellen Organisationen. Dafür brauchen wir eine präzise Definition dessen, was der Anwendungsbereich dieser Regelung ist. Wenn wir das offenlassen — wie es einige wollen — oder wenn wir hier auch die Konsumenten mit einschließen wollen, dann schießen wir mit Kanonen auf Spatzen, und werden die großen Organisationen, die die europäische Wirtschaft so stark schädigen, nicht wirklich treffen können. Wenn wir keine präzise Definition haben, kann es nämlich sein, dass wir Kleinunternehmer, die oft nicht wissen, wessen Waren sie verkaufen oder woher die Waren kommen, mit Sanktionen im Sinne des Strafrechts treffen. Das trifft vor allem Jugendliche. Die Mehrzahl der Jugendlichen in Europa kann nicht unterscheiden, was man im Internet downloaden darf und was nicht. Wir wollen keinesfalls die Endnutzer kriminalisieren. Wir wollen uns auf die Punkte konzentrieren, wo europäisches Recht seinen Platz hat. Das andere ist über nationales Recht abgedeckt. Und wenn der Kollege Manders bei den Konsumenten Bewusstsein schaffen will, dann möchte ich ihm nur eines sagen: Wenn man eine Gucci-Tasche für 10 Euro bekommt, dann ist das für einen Konsumenten vielleicht noch erkennbar, aber für viele andere Produkte gilt das nicht. Ich will nicht, dass europäisches Recht im Übermaß dort angewendet wird, wo es nicht sinnvoll ist. Wir müssen die Anwendungsbereiche, vor allem im kommerziellen Bereich ........"@et5
". Arvoisa puhemies, hyvät kollegat, on totta, että väärennösten massiivinen tuonti vahingoittaa suuresti EU:n taloutta ja erityisesti laatutavaran valmistusta, ja kannatan näin ollen sitä, että asialle tehdään jotakin. Kaikkein tärkeintä on, että suuria rikollisjärjestöjä, joihin edellä viitattiin, voidaan rangaista paremmin ja että ne voidaan saattaa edesvastuuseen yhteisön oikeuden avulla. Tästä me kaikki olemme samaa mieltä. Olemme sen sijaan erimielisiä siitä, kuinka tämä olisi toteutettava. Haluan kiittää lämpimästi esittelijä Zingarettia siitä, että hän on tehnyt ankarasti työtä yhteisymmärryksen saavuttamiseksi, mutta meidän kaikkien on käsiteltävä tätä asiaa erityisen täsmällisesti varsinkin, kun olemme oikeudellisesti varsin heikoilla jäillä. Tässä asiassa päästiin eteenpäin viittaamalla rikosoikeudelliseen ympäristönsuojelusäännökseen, mutta tämä tarkoittaa sitä, että vastuullamme on käsitellä asiaa erityisen huolellisesti ja täsmällisesti. Yhteisön oikeudessa ajatuksena on, että siinä käsitellään asioita, joista jäsenvaltiot eivät yksinään selviydy, erityisesti rikosoikeuden alalla, mikä tarkoittaa tässä tapauksessa suurten rikollisjärjestöjen taltuttamista. Tämän takia asetuksen soveltamisalan täsmällinen määrittely on tarpeellista. Jos jätämme tämän avoimeksi – mitä jotkut meistä haluavat – tai jos sisällytämme kuluttajat soveltamisalaan, ammumme tykillä hyttystä ilman, että pystyisimme todella vaikuttamaan niihin suuriin organisaatioihin, jotka aiheuttavat varsin paljon vakavaa vahinkoa eurooppalaisille yrityksille. Tosiasiahan on, että täsmällisen määritelmän puuttuessa pienyrittäjät, jotka eivät usein tiedä, kenen tavaroita he myyvät tai mistä tavarat ovat peräisin, voivat joutua rikosseuraamusten kohteeksi. Tämä koskee eniten nuoria. Euroopassa nuorten enemmistö ei erota sitä, mitä Internetistä voi ladata ja mitä ei, emmekä halua missään tapauksessa kriminalisoida loppukäyttäjiä. Haluamme keskittyä asioihin, jotka kuuluvat yhteisön oikeudelle, siten, että kaikki muu jätetään kansallisen oikeuden toimivaltaan. Haluan sanoa jäsen Mandersille, joka haluaa lisätä kuluttajien tietämystä, että jos Guccin laukun voi saada kymmenellä eurolla, jokainen kuluttaja saattaa ymmärtää, mistä on kyse, mutta tämä ei päde moniin muihin tuotteisiin. En halua, että yhteisön oikeutta sovelletaan yli-innokkaasti aloilla, joilla sen soveltaminen ei ole lainkaan järkevää. Erityisesti kaupallisella alalla soveltamisalat on …"@fi7
". Monsieur le Président, Mesdames et Messieurs, il est indéniable que l’importation à grande échelle de produits contrefaits porte lourdement préjudice à l’économie européenne, en particulier à la production de marchandises de qualité, et je suis effectivement favorable à une action pour résoudre ce problème. Il faut par-dessus tout qu’il soit possible que les grandes organisations criminelles auxquelles il a été fait référence tout à l’heure soient sanctionnées plus durement ou traduites en justice sur la base du droit européen. Nous sommes unanimes à ce sujet; nos divergences portent uniquement sur la manière de procéder. Je souhaiterais remercier chaleureusement M. Zingaretti pour ses efforts ardus pour trouver un accord, mais nous devons tous autant que nous sommes nous efforcer d’être aussi précis que possible, notamment parce que le terrain juridique sur lequel nous nous trouvons est extrêmement glissant. Un progrès supplémentaire a été engrangé dans ce domaine en transposant dans le droit pénal une disposition sur la protection de l’environnement, mais il en résulte que nous avons l’obligation de traiter le sujet de manière particulièrement minutieuse et attentive. La raison d’être du droit européen tient à ce qu’il nous permet de résoudre des problèmes que les États membres ne peuvent résoudre seuls, en ce qui concerne notamment le droit pénal, à savoir dans ce cas le sort à réserver aux grandes organisations criminelles. À cette fin, nous avons besoin d’une définition précise du champ d’application de cette réglementation. Sans délimiter le champ d’application - ce que d’aucuns parmi nous réclament - ou sans y inclure les consommateurs, cela reviendra, finalement, à tuer une mouche avec un fusil de chasse sans réussir à exercer la moindre influence tangible sur les grandes organisations, qui nuisent tant aux entreprises européennes. En effet, en l’absence de définition précise, les petits entrepreneurs - qui ignorent fréquemment le propriétaire ou l’origine des marchandises qu’ils distribuent - pourraient être frappés de sanctions pénales. Ce sont les jeunes qui seront les plus touchés par ces dispositions. La plupart des jeunes en Europe ne peuvent faire la différence entre ce qui peut être téléchargé sur l’internet et ce qui ne peut pas l’être, et nous ne souhaitons certainement pas criminaliser les utilisateurs finaux. Nous souhaitons nous concentrer sur les aspects sur lesquels le droit européen doit porter, tout le reste relevant du droit national. À l’intention de M. Manders, qui désire sensibiliser davantage les consommateurs, je souhaiterais remarquer que le consommateur qui déniche un sac Gucci à dix euros se rendra compte qu’il y a un problème, mais ce ne sera pas le cas pour de nombreux autres produits. Je n’ai pas envie que le droit européen soit appliqué jusqu’à l’excès de zèle lorsqu’il est inutile; en particulier dans le domaine commercial, les domaines d’application doivent…"@fr8
"Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Es stimmt, der massenhafte Import von gefälschten Produkten richtet großen Schaden in der europäischen Wirtschaft an, vor allem in der Qualitätsproduktion. Ja, ich bin dafür, dass dagegen etwas unternommen wird. Es soll vor allem eine Möglichkeit geschaffen werden, damit die großen kriminellen Organisationen, auf die jetzt schon eingegangen wurde, mittels europäischen Rechts auch besser bestraft bzw. belangt werden können. Soweit sind wir uns alle einig. Wie das geschehen soll, darüber gibt es allerdings Auseinandersetzungen. In diesem Zusammenhang danke ich dem Kollegen Zingaretti sehr herzlich. Er hat sich sehr bemüht, wirklich eine Einigung herbeizuführen. Wir müssen jedoch alle mit besonderer Präzision an diese Frage herangehen, auch deswegen, weil das rechtliche Eis, auf dem wir uns befinden, recht dünn ist. Man hat eine Umweltschutzbestimmung aus dem Strafrecht herangezogen, um hier weiterzukommen, aber das erlegt uns die Verantwortung auf, besonders vorsichtig und präzise vorzugehen. Im europäischen Recht sollen wir uns mit etwas beschäftigen, das die Mitgliedstaaten allein nicht bewerkstelligen können, vor allem wenn es um das Strafrecht geht, und das ist in diesem Fall der Umgang mit großen kriminellen Organisationen. Dafür brauchen wir eine präzise Definition dessen, was der Anwendungsbereich dieser Regelung ist. Wenn wir das offenlassen — wie es einige wollen — oder wenn wir hier auch die Konsumenten mit einschließen wollen, dann schießen wir mit Kanonen auf Spatzen, und werden die großen Organisationen, die die europäische Wirtschaft so stark schädigen, nicht wirklich treffen können. Wenn wir keine präzise Definition haben, kann es nämlich sein, dass wir Kleinunternehmer, die oft nicht wissen, wessen Waren sie verkaufen oder woher die Waren kommen, mit Sanktionen im Sinne des Strafrechts treffen. Das trifft vor allem Jugendliche. Die Mehrzahl der Jugendlichen in Europa kann nicht unterscheiden, was man im Internet downloaden darf und was nicht. Wir wollen keinesfalls die Endnutzer kriminalisieren. Wir wollen uns auf die Punkte konzentrieren, wo europäisches Recht seinen Platz hat. Das andere ist über nationales Recht abgedeckt. Und wenn der Kollege Manders bei den Konsumenten Bewusstsein schaffen will, dann möchte ich ihm nur eines sagen: Wenn man eine Gucci-Tasche für 10 Euro bekommt, dann ist das für einen Konsumenten vielleicht noch erkennbar, aber für viele andere Produkte gilt das nicht. Ich will nicht, dass europäisches Recht im Übermaß dort angewendet wird, wo es nicht sinnvoll ist. Wir müssen die Anwendungsbereiche, vor allem im kommerziellen Bereich ........"@hu11
". Signor Presidente, onorevoli colleghi, è vero che l’importazione in massa di merci contraffatte arreca danni enormi all’economia europea, soprattutto alla produzione di merci di qualità, e sono a favore di misure atte ad affrontare tale situazione. Soprattutto è necessario introdurre meccanismi atti a sanzionare più efficacemente o a portare dinanzi alla giustizia, ai sensi del diritto europeo, le grandi organizzazioni criminali cui si è accennato prima. Conveniamo tutti su questo aspetto; le nostre differenze risiedono invece nelle modalità atte a conseguire questo obiettivo. Desidero ringraziare vivamente l’onorevole Zingaretti che ha lavorato strenuamente per raggiungere un accordo, ma dobbiamo tutti conferire una precisione particolare alla questione, oltretutto anche perché siamo in un terreno molto spinoso a livello giuridico. Sono stati compiuti ulteriori progressi in proposito facendo riferimento a una disposizione di protezione ambientale del diritto penale, ma ciò significa che abbiamo la responsabilità di accostarci alla materia con particolare attenzione e precisione. L’idea che soggiace al diritto europeo è che tramite esso si debbano affrontare questioni che gli Stati membri non riescono ad affrontare da soli, soprattutto in relazione al diritto penale, nella fattispecie in relazione alle grandi organizzazioni criminali. A tale fine occorre una definizione precisa del campo d’azione del regolamento. Se non ne circoscriveremo l’ambito di applicazione – come vuole qualcuno in quest’Aula – o se vi includeremo i consumatori, alla fine ci ritroveremo in mano un martello per schiacciare un moscerino senza però produrre alcun impatto reale sulle grandi organizzazioni che infliggono danni enormi alle imprese europee; infatti, senza una definizione precisa, i piccoli imprenditori, che spesso non sanno che merci vendono o non ne conoscono l’origine, potrebbero essere colpiti duramente dalle sanzioni penali. Saranno poi i giovani a trovarsi nell’occhio del ciclone. La maggior parte dei giovani in Europa non sa distinguere tra quanto può essere o meno scaricato da e noi certamente non vogliamo criminalizzare gli utenti finali. Vogliamo concentrarci sugli aspetti che afferiscono al diritto europeo lasciando tutto il resto agli ordinamenti nazionali. All’onorevole Manders, favorevole a una maggiore sensibilizzazione dei consumatori, vorrei dire che, se si trova una borsa a dieci euro, qualsiasi consumatore capisce al volo in che situazione si trova, ma ciò non vale per molti altri prodotti. Non voglio che il diritto europeo si applichi in maniera pedante laddove non ha affatto senso applicarlo; in particolare nella sfera commerciale i settori di applicazione devono…"@it12
"Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Es stimmt, der massenhafte Import von gefälschten Produkten richtet großen Schaden in der europäischen Wirtschaft an, vor allem in der Qualitätsproduktion. Ja, ich bin dafür, dass dagegen etwas unternommen wird. Es soll vor allem eine Möglichkeit geschaffen werden, damit die großen kriminellen Organisationen, auf die jetzt schon eingegangen wurde, mittels europäischen Rechts auch besser bestraft bzw. belangt werden können. Soweit sind wir uns alle einig. Wie das geschehen soll, darüber gibt es allerdings Auseinandersetzungen. In diesem Zusammenhang danke ich dem Kollegen Zingaretti sehr herzlich. Er hat sich sehr bemüht, wirklich eine Einigung herbeizuführen. Wir müssen jedoch alle mit besonderer Präzision an diese Frage herangehen, auch deswegen, weil das rechtliche Eis, auf dem wir uns befinden, recht dünn ist. Man hat eine Umweltschutzbestimmung aus dem Strafrecht herangezogen, um hier weiterzukommen, aber das erlegt uns die Verantwortung auf, besonders vorsichtig und präzise vorzugehen. Im europäischen Recht sollen wir uns mit etwas beschäftigen, das die Mitgliedstaaten allein nicht bewerkstelligen können, vor allem wenn es um das Strafrecht geht, und das ist in diesem Fall der Umgang mit großen kriminellen Organisationen. Dafür brauchen wir eine präzise Definition dessen, was der Anwendungsbereich dieser Regelung ist. Wenn wir das offenlassen — wie es einige wollen — oder wenn wir hier auch die Konsumenten mit einschließen wollen, dann schießen wir mit Kanonen auf Spatzen, und werden die großen Organisationen, die die europäische Wirtschaft so stark schädigen, nicht wirklich treffen können. Wenn wir keine präzise Definition haben, kann es nämlich sein, dass wir Kleinunternehmer, die oft nicht wissen, wessen Waren sie verkaufen oder woher die Waren kommen, mit Sanktionen im Sinne des Strafrechts treffen. Das trifft vor allem Jugendliche. Die Mehrzahl der Jugendlichen in Europa kann nicht unterscheiden, was man im Internet downloaden darf und was nicht. Wir wollen keinesfalls die Endnutzer kriminalisieren. Wir wollen uns auf die Punkte konzentrieren, wo europäisches Recht seinen Platz hat. Das andere ist über nationales Recht abgedeckt. Und wenn der Kollege Manders bei den Konsumenten Bewusstsein schaffen will, dann möchte ich ihm nur eines sagen: Wenn man eine Gucci-Tasche für 10 Euro bekommt, dann ist das für einen Konsumenten vielleicht noch erkennbar, aber für viele andere Produkte gilt das nicht. Ich will nicht, dass europäisches Recht im Übermaß dort angewendet wird, wo es nicht sinnvoll ist. Wir müssen die Anwendungsbereiche, vor allem im kommerziellen Bereich ........"@lt14
"Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Es stimmt, der massenhafte Import von gefälschten Produkten richtet großen Schaden in der europäischen Wirtschaft an, vor allem in der Qualitätsproduktion. Ja, ich bin dafür, dass dagegen etwas unternommen wird. Es soll vor allem eine Möglichkeit geschaffen werden, damit die großen kriminellen Organisationen, auf die jetzt schon eingegangen wurde, mittels europäischen Rechts auch besser bestraft bzw. belangt werden können. Soweit sind wir uns alle einig. Wie das geschehen soll, darüber gibt es allerdings Auseinandersetzungen. In diesem Zusammenhang danke ich dem Kollegen Zingaretti sehr herzlich. Er hat sich sehr bemüht, wirklich eine Einigung herbeizuführen. Wir müssen jedoch alle mit besonderer Präzision an diese Frage herangehen, auch deswegen, weil das rechtliche Eis, auf dem wir uns befinden, recht dünn ist. Man hat eine Umweltschutzbestimmung aus dem Strafrecht herangezogen, um hier weiterzukommen, aber das erlegt uns die Verantwortung auf, besonders vorsichtig und präzise vorzugehen. Im europäischen Recht sollen wir uns mit etwas beschäftigen, das die Mitgliedstaaten allein nicht bewerkstelligen können, vor allem wenn es um das Strafrecht geht, und das ist in diesem Fall der Umgang mit großen kriminellen Organisationen. Dafür brauchen wir eine präzise Definition dessen, was der Anwendungsbereich dieser Regelung ist. Wenn wir das offenlassen — wie es einige wollen — oder wenn wir hier auch die Konsumenten mit einschließen wollen, dann schießen wir mit Kanonen auf Spatzen, und werden die großen Organisationen, die die europäische Wirtschaft so stark schädigen, nicht wirklich treffen können. Wenn wir keine präzise Definition haben, kann es nämlich sein, dass wir Kleinunternehmer, die oft nicht wissen, wessen Waren sie verkaufen oder woher die Waren kommen, mit Sanktionen im Sinne des Strafrechts treffen. Das trifft vor allem Jugendliche. Die Mehrzahl der Jugendlichen in Europa kann nicht unterscheiden, was man im Internet downloaden darf und was nicht. Wir wollen keinesfalls die Endnutzer kriminalisieren. Wir wollen uns auf die Punkte konzentrieren, wo europäisches Recht seinen Platz hat. Das andere ist über nationales Recht abgedeckt. Und wenn der Kollege Manders bei den Konsumenten Bewusstsein schaffen will, dann möchte ich ihm nur eines sagen: Wenn man eine Gucci-Tasche für 10 Euro bekommt, dann ist das für einen Konsumenten vielleicht noch erkennbar, aber für viele andere Produkte gilt das nicht. Ich will nicht, dass europäisches Recht im Übermaß dort angewendet wird, wo es nicht sinnvoll ist. Wir müssen die Anwendungsbereiche, vor allem im kommerziellen Bereich ........"@lv13
"Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Es stimmt, der massenhafte Import von gefälschten Produkten richtet großen Schaden in der europäischen Wirtschaft an, vor allem in der Qualitätsproduktion. Ja, ich bin dafür, dass dagegen etwas unternommen wird. Es soll vor allem eine Möglichkeit geschaffen werden, damit die großen kriminellen Organisationen, auf die jetzt schon eingegangen wurde, mittels europäischen Rechts auch besser bestraft bzw. belangt werden können. Soweit sind wir uns alle einig. Wie das geschehen soll, darüber gibt es allerdings Auseinandersetzungen. In diesem Zusammenhang danke ich dem Kollegen Zingaretti sehr herzlich. Er hat sich sehr bemüht, wirklich eine Einigung herbeizuführen. Wir müssen jedoch alle mit besonderer Präzision an diese Frage herangehen, auch deswegen, weil das rechtliche Eis, auf dem wir uns befinden, recht dünn ist. Man hat eine Umweltschutzbestimmung aus dem Strafrecht herangezogen, um hier weiterzukommen, aber das erlegt uns die Verantwortung auf, besonders vorsichtig und präzise vorzugehen. Im europäischen Recht sollen wir uns mit etwas beschäftigen, das die Mitgliedstaaten allein nicht bewerkstelligen können, vor allem wenn es um das Strafrecht geht, und das ist in diesem Fall der Umgang mit großen kriminellen Organisationen. Dafür brauchen wir eine präzise Definition dessen, was der Anwendungsbereich dieser Regelung ist. Wenn wir das offenlassen — wie es einige wollen — oder wenn wir hier auch die Konsumenten mit einschließen wollen, dann schießen wir mit Kanonen auf Spatzen, und werden die großen Organisationen, die die europäische Wirtschaft so stark schädigen, nicht wirklich treffen können. Wenn wir keine präzise Definition haben, kann es nämlich sein, dass wir Kleinunternehmer, die oft nicht wissen, wessen Waren sie verkaufen oder woher die Waren kommen, mit Sanktionen im Sinne des Strafrechts treffen. Das trifft vor allem Jugendliche. Die Mehrzahl der Jugendlichen in Europa kann nicht unterscheiden, was man im Internet downloaden darf und was nicht. Wir wollen keinesfalls die Endnutzer kriminalisieren. Wir wollen uns auf die Punkte konzentrieren, wo europäisches Recht seinen Platz hat. Das andere ist über nationales Recht abgedeckt. Und wenn der Kollege Manders bei den Konsumenten Bewusstsein schaffen will, dann möchte ich ihm nur eines sagen: Wenn man eine Gucci-Tasche für 10 Euro bekommt, dann ist das für einen Konsumenten vielleicht noch erkennbar, aber für viele andere Produkte gilt das nicht. Ich will nicht, dass europäisches Recht im Übermaß dort angewendet wird, wo es nicht sinnvoll ist. Wir müssen die Anwendungsbereiche, vor allem im kommerziellen Bereich ........"@mt15
"Mijnheer de Voorzitter, dames en heren, het is waar, de massale invoer van nagemaakte producten berokkent het Europese bedrijfsleven, en vooral de producenten van hoogwaardige producten, heel wat schade. Ja, ik ben er voor dat we daar iets tegen doen. We moeten er vooral voor zorgen dat we de grote criminele organisaties, die al zijn genoemd, met het Europese recht beter kunnen aanpakken en bestraffen. Daarover zijn we het allemaal wel met elkaar eens. Er bestaan echter verschillende opvattingen over hoe dat moet gebeuren. Ik zou de heer Zingaretti heel hartelijk willen bedanken. Hij heeft werkelijk alles in het werk gesteld om een akkoord te bereiken. We moeten deze kwestie allemaal echter heel nauwkeurig aanpakken, ook al omdat we ons juridisch gezien op tamelijk glad ijs wagen. Er is een bepaling inzake de milieubescherming uit het strafrecht gebruikt om dit resultaat te bereiken, maar dat betekent ook dat we verplicht zijn om heel voorzichtig en precies te werk te gaan. Met het Europese recht moeten we regelen wat de lidstaten alleen niet kunnen regelen, vooral als het gaat om het strafrecht, en in dit geval gaat het om het aanpakken van de grote criminele organisaties. We moeten het toepassingsgebied van deze regeling echter heel nauwkeurig definiëren. Wanneer we dat open laten, wat sommigen willen, of wanneer we de consumenten hier ook onder willen laten vallen, dan schieten we met een kanon op een mug. Dan raken we de grote organisaties, die het Europese bedrijfsleven zoveel schade berokkenen, niet echt. Wanneer we geen nauwkeurige definitie hebben is het namelijk denkbaar dat we strafrechtelijke sancties opleggen aan de kleine bedrijven, die vaak niet weten wiens producten ze verkopen, of waar die producten vandaan komen. Daarmee pakken we vooral jongeren. De meeste jongeren in Europa weten niet wat je op internet mag downloaden, en wat niet. We willen de uiteindelijke gebruikers zeker niet criminaliseren. We willen het Europese recht hoofdzakelijk gebruiken in gevallen waar dat zinvol is. De rest is al geregeld door het nationale recht. De heer Manders wil de consument voorlichten, maar ik zou hem toch één ding willen zeggen: een consument die voor tien euro een tas van Gucci koopt weet misschien nog wat hij doet, maar voor veel andere producten ligt dat anders. Het lijkt me verkeerd om het zware instrument van het Europese recht te gebruiken voor gevallen waarin dat niet zinvol is. We moeten het toepassingsgebied met name in de commerciële sector …"@nl3
"Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Es stimmt, der massenhafte Import von gefälschten Produkten richtet großen Schaden in der europäischen Wirtschaft an, vor allem in der Qualitätsproduktion. Ja, ich bin dafür, dass dagegen etwas unternommen wird. Es soll vor allem eine Möglichkeit geschaffen werden, damit die großen kriminellen Organisationen, auf die jetzt schon eingegangen wurde, mittels europäischen Rechts auch besser bestraft bzw. belangt werden können. Soweit sind wir uns alle einig. Wie das geschehen soll, darüber gibt es allerdings Auseinandersetzungen. In diesem Zusammenhang danke ich dem Kollegen Zingaretti sehr herzlich. Er hat sich sehr bemüht, wirklich eine Einigung herbeizuführen. Wir müssen jedoch alle mit besonderer Präzision an diese Frage herangehen, auch deswegen, weil das rechtliche Eis, auf dem wir uns befinden, recht dünn ist. Man hat eine Umweltschutzbestimmung aus dem Strafrecht herangezogen, um hier weiterzukommen, aber das erlegt uns die Verantwortung auf, besonders vorsichtig und präzise vorzugehen. Im europäischen Recht sollen wir uns mit etwas beschäftigen, das die Mitgliedstaaten allein nicht bewerkstelligen können, vor allem wenn es um das Strafrecht geht, und das ist in diesem Fall der Umgang mit großen kriminellen Organisationen. Dafür brauchen wir eine präzise Definition dessen, was der Anwendungsbereich dieser Regelung ist. Wenn wir das offenlassen — wie es einige wollen — oder wenn wir hier auch die Konsumenten mit einschließen wollen, dann schießen wir mit Kanonen auf Spatzen, und werden die großen Organisationen, die die europäische Wirtschaft so stark schädigen, nicht wirklich treffen können. Wenn wir keine präzise Definition haben, kann es nämlich sein, dass wir Kleinunternehmer, die oft nicht wissen, wessen Waren sie verkaufen oder woher die Waren kommen, mit Sanktionen im Sinne des Strafrechts treffen. Das trifft vor allem Jugendliche. Die Mehrzahl der Jugendlichen in Europa kann nicht unterscheiden, was man im Internet downloaden darf und was nicht. Wir wollen keinesfalls die Endnutzer kriminalisieren. Wir wollen uns auf die Punkte konzentrieren, wo europäisches Recht seinen Platz hat. Das andere ist über nationales Recht abgedeckt. Und wenn der Kollege Manders bei den Konsumenten Bewusstsein schaffen will, dann möchte ich ihm nur eines sagen: Wenn man eine Gucci-Tasche für 10 Euro bekommt, dann ist das für einen Konsumenten vielleicht noch erkennbar, aber für viele andere Produkte gilt das nicht. Ich will nicht, dass europäisches Recht im Übermaß dort angewendet wird, wo es nicht sinnvoll ist. Wir müssen die Anwendungsbereiche, vor allem im kommerziellen Bereich ........"@pl16
"Senhor Presidente, Senhoras e Senhores Deputados, é verdade que a importação maciça de produtos contrafeitos causa graves prejuízos à economia europeia, sobretudo à produção de bens de qualidade, e eu sou a favor de medidas que contrariem essa situação. Acima de tudo, deve-se criar os meios necessários para que as grandes organizações criminosas, às quais já foi feita referência, sejam punidas ou chamadas à justiça com mais eficácia através do direito europeu. Neste aspecto, todos estamos de acordo; é no modo como isso deve ser realizado que ainda subsistem divergências. Aproveito para agradecer calorosamente ao senhor deputado Zingaretti o seu trabalho árduo no sentido de promover um acordo, mas temos de abordar esta questão com excepcional precisão, até porque, em termos jurídicos, estamos a pisar um terreno muito traiçoeiro. Para se chegar até aqui, recorreu-se a uma disposição de protecção do ambiente prevista no direito penal, mas isso confere-nos a responsabilidade de procedermos de forma excepcionalmente cautelosa e precisa. O direito europeu deve incidir sobre aquilo que os Estados-Membros não conseguem realizar sozinhos, especialmente em matéria de direito penal, que neste caso é o combate às grandes organizações criminosas. Para isso, necessitamos de uma definição mais precisa do âmbito de aplicação do presente regulamento. Se deixarmos isso em aberto — como alguns defendem — ou se pretendermos incluir aqui também os consumidores, acabaremos por estar a utilizar meios desproporcionados contra pequenos alvos sem conseguirmos atingir as grandes organizações, que tão graves prejuízos causam à economia europeia, pois o facto é que, na ausência de definição precisa, pode bem acontecer que acabemos por aplicar sanções penais a pequenos empresários, que muitas vezes não sabem a proveniência dos produtos que vendem. Os mais afectados serão os jovens. A maioria dos jovens europeus não sabe distinguir o que pode ser descarregado da Internet do que não pode, e o nosso objectivo não é, de todo, criminalizar os utilizadores finais. Pretendemos concentrar-nos nos aspectos que são realmente matéria para o direito europeu, deixando o resto a cargo dos quadros jurídicos nacionais. Ao senhor deputado Manders, que pretende consciencializar os consumidores, digo-lhe apenas que quando alguém compra uma mala Gucci por 10 euros, talvez se dê conta do que se está a passar, mas o mesmo não sucede com muitos outros produtos. Não pretendo que o direito europeu seja aplicado, com excesso de zelo, onde não faz sentido aplicá-lo e, particularmente no domínio comercial, o âmbito de aplicação deve..."@pt17
"Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Es stimmt, der massenhafte Import von gefälschten Produkten richtet großen Schaden in der europäischen Wirtschaft an, vor allem in der Qualitätsproduktion. Ja, ich bin dafür, dass dagegen etwas unternommen wird. Es soll vor allem eine Möglichkeit geschaffen werden, damit die großen kriminellen Organisationen, auf die jetzt schon eingegangen wurde, mittels europäischen Rechts auch besser bestraft bzw. belangt werden können. Soweit sind wir uns alle einig. Wie das geschehen soll, darüber gibt es allerdings Auseinandersetzungen. In diesem Zusammenhang danke ich dem Kollegen Zingaretti sehr herzlich. Er hat sich sehr bemüht, wirklich eine Einigung herbeizuführen. Wir müssen jedoch alle mit besonderer Präzision an diese Frage herangehen, auch deswegen, weil das rechtliche Eis, auf dem wir uns befinden, recht dünn ist. Man hat eine Umweltschutzbestimmung aus dem Strafrecht herangezogen, um hier weiterzukommen, aber das erlegt uns die Verantwortung auf, besonders vorsichtig und präzise vorzugehen. Im europäischen Recht sollen wir uns mit etwas beschäftigen, das die Mitgliedstaaten allein nicht bewerkstelligen können, vor allem wenn es um das Strafrecht geht, und das ist in diesem Fall der Umgang mit großen kriminellen Organisationen. Dafür brauchen wir eine präzise Definition dessen, was der Anwendungsbereich dieser Regelung ist. Wenn wir das offenlassen — wie es einige wollen — oder wenn wir hier auch die Konsumenten mit einschließen wollen, dann schießen wir mit Kanonen auf Spatzen, und werden die großen Organisationen, die die europäische Wirtschaft so stark schädigen, nicht wirklich treffen können. Wenn wir keine präzise Definition haben, kann es nämlich sein, dass wir Kleinunternehmer, die oft nicht wissen, wessen Waren sie verkaufen oder woher die Waren kommen, mit Sanktionen im Sinne des Strafrechts treffen. Das trifft vor allem Jugendliche. Die Mehrzahl der Jugendlichen in Europa kann nicht unterscheiden, was man im Internet downloaden darf und was nicht. Wir wollen keinesfalls die Endnutzer kriminalisieren. Wir wollen uns auf die Punkte konzentrieren, wo europäisches Recht seinen Platz hat. Das andere ist über nationales Recht abgedeckt. Und wenn der Kollege Manders bei den Konsumenten Bewusstsein schaffen will, dann möchte ich ihm nur eines sagen: Wenn man eine Gucci-Tasche für 10 Euro bekommt, dann ist das für einen Konsumenten vielleicht noch erkennbar, aber für viele andere Produkte gilt das nicht. Ich will nicht, dass europäisches Recht im Übermaß dort angewendet wird, wo es nicht sinnvoll ist. Wir müssen die Anwendungsbereiche, vor allem im kommerziellen Bereich ........"@ro18
"Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Es stimmt, der massenhafte Import von gefälschten Produkten richtet großen Schaden in der europäischen Wirtschaft an, vor allem in der Qualitätsproduktion. Ja, ich bin dafür, dass dagegen etwas unternommen wird. Es soll vor allem eine Möglichkeit geschaffen werden, damit die großen kriminellen Organisationen, auf die jetzt schon eingegangen wurde, mittels europäischen Rechts auch besser bestraft bzw. belangt werden können. Soweit sind wir uns alle einig. Wie das geschehen soll, darüber gibt es allerdings Auseinandersetzungen. In diesem Zusammenhang danke ich dem Kollegen Zingaretti sehr herzlich. Er hat sich sehr bemüht, wirklich eine Einigung herbeizuführen. Wir müssen jedoch alle mit besonderer Präzision an diese Frage herangehen, auch deswegen, weil das rechtliche Eis, auf dem wir uns befinden, recht dünn ist. Man hat eine Umweltschutzbestimmung aus dem Strafrecht herangezogen, um hier weiterzukommen, aber das erlegt uns die Verantwortung auf, besonders vorsichtig und präzise vorzugehen. Im europäischen Recht sollen wir uns mit etwas beschäftigen, das die Mitgliedstaaten allein nicht bewerkstelligen können, vor allem wenn es um das Strafrecht geht, und das ist in diesem Fall der Umgang mit großen kriminellen Organisationen. Dafür brauchen wir eine präzise Definition dessen, was der Anwendungsbereich dieser Regelung ist. Wenn wir das offenlassen — wie es einige wollen — oder wenn wir hier auch die Konsumenten mit einschließen wollen, dann schießen wir mit Kanonen auf Spatzen, und werden die großen Organisationen, die die europäische Wirtschaft so stark schädigen, nicht wirklich treffen können. Wenn wir keine präzise Definition haben, kann es nämlich sein, dass wir Kleinunternehmer, die oft nicht wissen, wessen Waren sie verkaufen oder woher die Waren kommen, mit Sanktionen im Sinne des Strafrechts treffen. Das trifft vor allem Jugendliche. Die Mehrzahl der Jugendlichen in Europa kann nicht unterscheiden, was man im Internet downloaden darf und was nicht. Wir wollen keinesfalls die Endnutzer kriminalisieren. Wir wollen uns auf die Punkte konzentrieren, wo europäisches Recht seinen Platz hat. Das andere ist über nationales Recht abgedeckt. Und wenn der Kollege Manders bei den Konsumenten Bewusstsein schaffen will, dann möchte ich ihm nur eines sagen: Wenn man eine Gucci-Tasche für 10 Euro bekommt, dann ist das für einen Konsumenten vielleicht noch erkennbar, aber für viele andere Produkte gilt das nicht. Ich will nicht, dass europäisches Recht im Übermaß dort angewendet wird, wo es nicht sinnvoll ist. Wir müssen die Anwendungsbereiche, vor allem im kommerziellen Bereich ........"@sk19
"Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Es stimmt, der massenhafte Import von gefälschten Produkten richtet großen Schaden in der europäischen Wirtschaft an, vor allem in der Qualitätsproduktion. Ja, ich bin dafür, dass dagegen etwas unternommen wird. Es soll vor allem eine Möglichkeit geschaffen werden, damit die großen kriminellen Organisationen, auf die jetzt schon eingegangen wurde, mittels europäischen Rechts auch besser bestraft bzw. belangt werden können. Soweit sind wir uns alle einig. Wie das geschehen soll, darüber gibt es allerdings Auseinandersetzungen. In diesem Zusammenhang danke ich dem Kollegen Zingaretti sehr herzlich. Er hat sich sehr bemüht, wirklich eine Einigung herbeizuführen. Wir müssen jedoch alle mit besonderer Präzision an diese Frage herangehen, auch deswegen, weil das rechtliche Eis, auf dem wir uns befinden, recht dünn ist. Man hat eine Umweltschutzbestimmung aus dem Strafrecht herangezogen, um hier weiterzukommen, aber das erlegt uns die Verantwortung auf, besonders vorsichtig und präzise vorzugehen. Im europäischen Recht sollen wir uns mit etwas beschäftigen, das die Mitgliedstaaten allein nicht bewerkstelligen können, vor allem wenn es um das Strafrecht geht, und das ist in diesem Fall der Umgang mit großen kriminellen Organisationen. Dafür brauchen wir eine präzise Definition dessen, was der Anwendungsbereich dieser Regelung ist. Wenn wir das offenlassen — wie es einige wollen — oder wenn wir hier auch die Konsumenten mit einschließen wollen, dann schießen wir mit Kanonen auf Spatzen, und werden die großen Organisationen, die die europäische Wirtschaft so stark schädigen, nicht wirklich treffen können. Wenn wir keine präzise Definition haben, kann es nämlich sein, dass wir Kleinunternehmer, die oft nicht wissen, wessen Waren sie verkaufen oder woher die Waren kommen, mit Sanktionen im Sinne des Strafrechts treffen. Das trifft vor allem Jugendliche. Die Mehrzahl der Jugendlichen in Europa kann nicht unterscheiden, was man im Internet downloaden darf und was nicht. Wir wollen keinesfalls die Endnutzer kriminalisieren. Wir wollen uns auf die Punkte konzentrieren, wo europäisches Recht seinen Platz hat. Das andere ist über nationales Recht abgedeckt. Und wenn der Kollege Manders bei den Konsumenten Bewusstsein schaffen will, dann möchte ich ihm nur eines sagen: Wenn man eine Gucci-Tasche für 10 Euro bekommt, dann ist das für einen Konsumenten vielleicht noch erkennbar, aber für viele andere Produkte gilt das nicht. Ich will nicht, dass europäisches Recht im Übermaß dort angewendet wird, wo es nicht sinnvoll ist. Wir müssen die Anwendungsbereiche, vor allem im kommerziellen Bereich ........"@sl20
"Herr talman, mina damer och herrar! Det är sant att massimporten av förfalskade varor verkligen skadar EU:s ekonomi, särskilt tillverkningen av kvalitetsprodukter, och jag förespråkar verkligen att vi gör något åt detta. Det som behövs mest av allt är att göra det möjligt att utdöma strängare straff för stora kriminella organisationer, vilka nämndes tidigare, och lättare att väcka talan mot dessa organisationer enligt EU-rätten. Det är vi alla eniga om. Det vi inte är eniga om är hur det ska åstadkommas. Jag vill tacka Nicola Zingaretti varmt för hans hårda arbete för att nå denna enighet, men vi måste alla vara särskilt tydliga i den här frågan, inte minst för att vi rättsligt talat är ute på mycket tunn is. Ytterligare framsteg på detta område har nåtts genom utarbetandet av en straffrättslig miljöskyddsbestämmelse, men det innebär att vi måste behandla denna fråga särskilt varsamt och grundligt. Tanken med EU-rätten är att den ska hjälpa oss att hantera de frågor som medlemsstaterna inte klarar själva, särskilt på det straffrättsliga området, vilket i det här fallet innebär hanteringen av stora kriminella organisationer. Därför behöver vi en tydlig definition av räckvidden för denna förordning. Om vi lämnar den här frågan oavgjord, vilket vissa av oss vill, eller om vi slår ihop den med konsumentfrågan, kommer det att sluta med att vi kallar in det stora artilleriet utan att vi egentligen påverkar de stora organisationer som åsamkar de europeiska företagen så allvarliga skador. Faktum är nämligen att om vi inte har någon exakt definition kan det sluta med att småföretagare, som ofta inte vet vems varor de säljer eller varifrån varorna kommer, skinnas genom straffrättsliga påföljder. Detta kommer främst att drabba unga människor. De flesta unga människor i Europa ser inte skillnad på något som kan ha laddats ned från Internet och något som inte laddats ned, och vi vill verkligen inte straffbelägga slutanvändarna. Vi vill inrikta oss på det som EU-lagstiftningen är avsedd att behandla, och lämna allt övrigt till den nationella lagstiftningen. Till Toine Manders som vill öka konsumenternas medvetenhet vill jag säga att alla konsumenter som kommer över en Gucciväska för tio euro troligen förstår vad som pågår, men det gäller inte för många andra varor. Jag vill inte att EU-lagstiftningen ska tillämpas alltför nitiskt i de fall där det inte verkar rimligt att tillämpa den överhuvudtaget, och tillämpningsområdena måste särskilt på det kommersiella området …"@sv22
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"Eva Lichtenberger,"18,5,20,15,1,19,14,16,11,13,9
"Gucci"12
"im Namen der Verts/ALE-Fraktion"18,5,20,15,1,19,14,16,11,13,9

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