Local view for "http://purl.org/linkedpolitics/eu/plenary/2006-12-13-Speech-3-495"

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"Herr Präsident! Wenn man wie ich die Politik viele Jahre aus der Perspektive einer Minderheit und der Opposition kennen lernt, dann weiß man um die Arroganz und Unbekümmertheit der Macht, sich selbst mit den Institutionen zu verwechseln, in denen sie die Mehrheit hat. Dann gibt es beklemmende Augenblicke, in denen man sich wie ein Fisch in einem Aquarium fühlt. Man öffnet zwar groß den Mund, aber niemand hört einen. Die Sonne ist längst untergegangen, die Debatte findet vor der europäischen Öffentlichkeit statt; das Parlament, das nach Transparenz schreit und Rat und Kommission ermahnt, die Bürger und ihre Sorgen ernst zu nehmen, diskutiert – nach langen Querelen und von den kleinen Parteien gezwungen – spät nachts seine eigenen Angelegenheiten. Angelegenheiten, die nicht die Angelegenheiten des Parlaments sind, sondern psychologische, gruppendynamische Begehrlichkeiten der großen Fraktionen, nationalistische Balancewünsche – ein Jahrmarkt der Eitelkeiten –, die alle zu Lasten dieses Hauses gehen. Es gibt keine rationale Begründung für diesen Schritt. Ja, es ist wahr, es gibt zwei neue Mitgliedstaaten. Vor kurzem gab es zehn neue Mitgliedstaaten, ohne Erweiterung der Ämter. Es gibt mehr Abgeordnete, aber nicht mehr Ausschüsse. Es gibt weder für die Quästoren noch für die Ausschüsse mehr Arbeit. Dieser Antrag dient nicht dazu, die Notwendigkeiten und Funktionen des Parlaments zu erfüllen, sondern um Begehrlichkeiten der Fraktionen und Verteilungskämpfe zu befrieden, alles zu Lasten des Ansehens der Würde, der Arbeitsfähigkeit dieses Hauses. Also sage ich als stummer Fisch in einem Aquarium, in dem gleich das Licht ausgeht: Das ist schamlos, unnötig, politisch nicht zu verantworten, und wir werden dagegen stimmen. Schade ist, dass zwei Abgeordnete dieses Ansinnen verteidigen, aber das ganze Haus morgen Mittag diesen Antrag mit großer Mehrheit beschließen wird. Das ist sehr traurig."@et5
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"Johannes Voggenhuber,"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"im Namen der Verts/ALE-Fraktion"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"Herr Präsident! Wenn man wie ich die Politik viele Jahre aus der Perspektive einer Minderheit und der Opposition kennen lernt, dann weiß man um die Arroganz und Unbekümmertheit der Macht, sich selbst mit den Institutionen zu verwechseln, in denen sie die Mehrheit hat. Dann gibt es beklemmende Augenblicke, in denen man sich wie ein Fisch in einem Aquarium fühlt. Man öffnet zwar groß den Mund, aber niemand hört einen. Die Sonne ist längst untergegangen, die Debatte findet vor der europäischen Öffentlichkeit statt; das Parlament, das nach Transparenz schreit und Rat und Kommission ermahnt, die Bürger und ihre Sorgen ernst zu nehmen, diskutiert – nach langen Querelen und von den kleinen Parteien gezwungen – spät nachts seine eigenen Angelegenheiten. Angelegenheiten, die nicht die Angelegenheiten des Parlaments sind, sondern psychologische, gruppendynamische Begehrlichkeiten der großen Fraktionen, nationalistische Balancewünsche – ein Jahrmarkt der Eitelkeiten –, die alle zu Lasten dieses Hauses gehen. Es gibt keine rationale Begründung für diesen Schritt. Ja, es ist wahr, es gibt zwei neue Mitgliedstaaten. Vor kurzem gab es zehn neue Mitgliedstaaten, ohne Erweiterung der Ämter. Es gibt mehr Abgeordnete, aber nicht mehr Ausschüsse. Es gibt weder für die Quästoren noch für die Ausschüsse mehr Arbeit. Dieser Antrag dient nicht dazu, die Notwendigkeiten und Funktionen des Parlaments zu erfüllen, sondern um Begehrlichkeiten der Fraktionen und Verteilungskämpfe zu befrieden, alles zu Lasten des Ansehens der Würde, der Arbeitsfähigkeit dieses Hauses. Also sage ich als stummer Fisch in einem Aquarium, in dem gleich das Licht ausgeht: Das ist schamlos, unnötig, politisch nicht zu verantworten, und wir werden dagegen stimmen. Schade ist, dass zwei Abgeordnete dieses Ansinnen verteidigen, aber das ganze Haus morgen Mittag diesen Antrag mit großer Mehrheit beschließen wird. Das ist sehr traurig."@sl19
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"Johannes Voggenhuber,"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"im Namen der Verts/ALE-Fraktion"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"Herr Präsident! Wenn man wie ich die Politik viele Jahre aus der Perspektive einer Minderheit und der Opposition kennen lernt, dann weiß man um die Arroganz und Unbekümmertheit der Macht, sich selbst mit den Institutionen zu verwechseln, in denen sie die Mehrheit hat. Dann gibt es beklemmende Augenblicke, in denen man sich wie ein Fisch in einem Aquarium fühlt. Man öffnet zwar groß den Mund, aber niemand hört einen. Die Sonne ist längst untergegangen, die Debatte findet vor der europäischen Öffentlichkeit statt; das Parlament, das nach Transparenz schreit und Rat und Kommission ermahnt, die Bürger und ihre Sorgen ernst zu nehmen, diskutiert – nach langen Querelen und von den kleinen Parteien gezwungen – spät nachts seine eigenen Angelegenheiten. Angelegenheiten, die nicht die Angelegenheiten des Parlaments sind, sondern psychologische, gruppendynamische Begehrlichkeiten der großen Fraktionen, nationalistische Balancewünsche – ein Jahrmarkt der Eitelkeiten –, die alle zu Lasten dieses Hauses gehen. Es gibt keine rationale Begründung für diesen Schritt. Ja, es ist wahr, es gibt zwei neue Mitgliedstaaten. Vor kurzem gab es zehn neue Mitgliedstaaten, ohne Erweiterung der Ämter. Es gibt mehr Abgeordnete, aber nicht mehr Ausschüsse. Es gibt weder für die Quästoren noch für die Ausschüsse mehr Arbeit. Dieser Antrag dient nicht dazu, die Notwendigkeiten und Funktionen des Parlaments zu erfüllen, sondern um Begehrlichkeiten der Fraktionen und Verteilungskämpfe zu befrieden, alles zu Lasten des Ansehens der Würde, der Arbeitsfähigkeit dieses Hauses. Also sage ich als stummer Fisch in einem Aquarium, in dem gleich das Licht ausgeht: Das ist schamlos, unnötig, politisch nicht zu verantworten, und wir werden dagegen stimmen. Schade ist, dass zwei Abgeordnete dieses Ansinnen verteidigen, aber das ganze Haus morgen Mittag diesen Antrag mit großer Mehrheit beschließen wird. Das ist sehr traurig."@mt15
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"Johannes Voggenhuber,"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"im Namen der Verts/ALE-Fraktion"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"Herr Präsident! Wenn man wie ich die Politik viele Jahre aus der Perspektive einer Minderheit und der Opposition kennen lernt, dann weiß man um die Arroganz und Unbekümmertheit der Macht, sich selbst mit den Institutionen zu verwechseln, in denen sie die Mehrheit hat. Dann gibt es beklemmende Augenblicke, in denen man sich wie ein Fisch in einem Aquarium fühlt. Man öffnet zwar groß den Mund, aber niemand hört einen. Die Sonne ist längst untergegangen, die Debatte findet vor der europäischen Öffentlichkeit statt; das Parlament, das nach Transparenz schreit und Rat und Kommission ermahnt, die Bürger und ihre Sorgen ernst zu nehmen, diskutiert – nach langen Querelen und von den kleinen Parteien gezwungen – spät nachts seine eigenen Angelegenheiten. Angelegenheiten, die nicht die Angelegenheiten des Parlaments sind, sondern psychologische, gruppendynamische Begehrlichkeiten der großen Fraktionen, nationalistische Balancewünsche – ein Jahrmarkt der Eitelkeiten –, die alle zu Lasten dieses Hauses gehen. Es gibt keine rationale Begründung für diesen Schritt. Ja, es ist wahr, es gibt zwei neue Mitgliedstaaten. Vor kurzem gab es zehn neue Mitgliedstaaten, ohne Erweiterung der Ämter. Es gibt mehr Abgeordnete, aber nicht mehr Ausschüsse. Es gibt weder für die Quästoren noch für die Ausschüsse mehr Arbeit. Dieser Antrag dient nicht dazu, die Notwendigkeiten und Funktionen des Parlaments zu erfüllen, sondern um Begehrlichkeiten der Fraktionen und Verteilungskämpfe zu befrieden, alles zu Lasten des Ansehens der Würde, der Arbeitsfähigkeit dieses Hauses. Also sage ich als stummer Fisch in einem Aquarium, in dem gleich das Licht ausgeht: Das ist schamlos, unnötig, politisch nicht zu verantworten, und wir werden dagegen stimmen. Schade ist, dass zwei Abgeordnete dieses Ansinnen verteidigen, aber das ganze Haus morgen Mittag diesen Antrag mit großer Mehrheit beschließen wird. Das ist sehr traurig."@cs1
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"Johannes Voggenhuber,"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"im Namen der Verts/ALE-Fraktion"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"Herr Präsident! Wenn man wie ich die Politik viele Jahre aus der Perspektive einer Minderheit und der Opposition kennen lernt, dann weiß man um die Arroganz und Unbekümmertheit der Macht, sich selbst mit den Institutionen zu verwechseln, in denen sie die Mehrheit hat. Dann gibt es beklemmende Augenblicke, in denen man sich wie ein Fisch in einem Aquarium fühlt. Man öffnet zwar groß den Mund, aber niemand hört einen. Die Sonne ist längst untergegangen, die Debatte findet vor der europäischen Öffentlichkeit statt; das Parlament, das nach Transparenz schreit und Rat und Kommission ermahnt, die Bürger und ihre Sorgen ernst zu nehmen, diskutiert – nach langen Querelen und von den kleinen Parteien gezwungen – spät nachts seine eigenen Angelegenheiten. Angelegenheiten, die nicht die Angelegenheiten des Parlaments sind, sondern psychologische, gruppendynamische Begehrlichkeiten der großen Fraktionen, nationalistische Balancewünsche – ein Jahrmarkt der Eitelkeiten –, die alle zu Lasten dieses Hauses gehen. Es gibt keine rationale Begründung für diesen Schritt. Ja, es ist wahr, es gibt zwei neue Mitgliedstaaten. Vor kurzem gab es zehn neue Mitgliedstaaten, ohne Erweiterung der Ämter. Es gibt mehr Abgeordnete, aber nicht mehr Ausschüsse. Es gibt weder für die Quästoren noch für die Ausschüsse mehr Arbeit. Dieser Antrag dient nicht dazu, die Notwendigkeiten und Funktionen des Parlaments zu erfüllen, sondern um Begehrlichkeiten der Fraktionen und Verteilungskämpfe zu befrieden, alles zu Lasten des Ansehens der Würde, der Arbeitsfähigkeit dieses Hauses. Also sage ich als stummer Fisch in einem Aquarium, in dem gleich das Licht ausgeht: Das ist schamlos, unnötig, politisch nicht zu verantworten, und wir werden dagegen stimmen. Schade ist, dass zwei Abgeordnete dieses Ansinnen verteidigen, aber das ganze Haus morgen Mittag diesen Antrag mit großer Mehrheit beschließen wird. Das ist sehr traurig."@sk18
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"Johannes Voggenhuber,"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"im Namen der Verts/ALE-Fraktion"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"Herr Präsident! Wenn man wie ich die Politik viele Jahre aus der Perspektive einer Minderheit und der Opposition kennen lernt, dann weiß man um die Arroganz und Unbekümmertheit der Macht, sich selbst mit den Institutionen zu verwechseln, in denen sie die Mehrheit hat. Dann gibt es beklemmende Augenblicke, in denen man sich wie ein Fisch in einem Aquarium fühlt. Man öffnet zwar groß den Mund, aber niemand hört einen. Die Sonne ist längst untergegangen, die Debatte findet vor der europäischen Öffentlichkeit statt; das Parlament, das nach Transparenz schreit und Rat und Kommission ermahnt, die Bürger und ihre Sorgen ernst zu nehmen, diskutiert – nach langen Querelen und von den kleinen Parteien gezwungen – spät nachts seine eigenen Angelegenheiten. Angelegenheiten, die nicht die Angelegenheiten des Parlaments sind, sondern psychologische, gruppendynamische Begehrlichkeiten der großen Fraktionen, nationalistische Balancewünsche – ein Jahrmarkt der Eitelkeiten –, die alle zu Lasten dieses Hauses gehen. Es gibt keine rationale Begründung für diesen Schritt. Ja, es ist wahr, es gibt zwei neue Mitgliedstaaten. Vor kurzem gab es zehn neue Mitgliedstaaten, ohne Erweiterung der Ämter. Es gibt mehr Abgeordnete, aber nicht mehr Ausschüsse. Es gibt weder für die Quästoren noch für die Ausschüsse mehr Arbeit. Dieser Antrag dient nicht dazu, die Notwendigkeiten und Funktionen des Parlaments zu erfüllen, sondern um Begehrlichkeiten der Fraktionen und Verteilungskämpfe zu befrieden, alles zu Lasten des Ansehens der Würde, der Arbeitsfähigkeit dieses Hauses. Also sage ich als stummer Fisch in einem Aquarium, in dem gleich das Licht ausgeht: Das ist schamlos, unnötig, politisch nicht zu verantworten, und wir werden dagegen stimmen. Schade ist, dass zwei Abgeordnete dieses Ansinnen verteidigen, aber das ganze Haus morgen Mittag diesen Antrag mit großer Mehrheit beschließen wird. Das ist sehr traurig."@lt14
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"Johannes Voggenhuber,"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"im Namen der Verts/ALE-Fraktion"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"Herr Präsident! Wenn man wie ich die Politik viele Jahre aus der Perspektive einer Minderheit und der Opposition kennen lernt, dann weiß man um die Arroganz und Unbekümmertheit der Macht, sich selbst mit den Institutionen zu verwechseln, in denen sie die Mehrheit hat. Dann gibt es beklemmende Augenblicke, in denen man sich wie ein Fisch in einem Aquarium fühlt. Man öffnet zwar groß den Mund, aber niemand hört einen. Die Sonne ist längst untergegangen, die Debatte findet vor der europäischen Öffentlichkeit statt; das Parlament, das nach Transparenz schreit und Rat und Kommission ermahnt, die Bürger und ihre Sorgen ernst zu nehmen, diskutiert – nach langen Querelen und von den kleinen Parteien gezwungen – spät nachts seine eigenen Angelegenheiten. Angelegenheiten, die nicht die Angelegenheiten des Parlaments sind, sondern psychologische, gruppendynamische Begehrlichkeiten der großen Fraktionen, nationalistische Balancewünsche – ein Jahrmarkt der Eitelkeiten –, die alle zu Lasten dieses Hauses gehen. Es gibt keine rationale Begründung für diesen Schritt. Ja, es ist wahr, es gibt zwei neue Mitgliedstaaten. Vor kurzem gab es zehn neue Mitgliedstaaten, ohne Erweiterung der Ämter. Es gibt mehr Abgeordnete, aber nicht mehr Ausschüsse. Es gibt weder für die Quästoren noch für die Ausschüsse mehr Arbeit. Dieser Antrag dient nicht dazu, die Notwendigkeiten und Funktionen des Parlaments zu erfüllen, sondern um Begehrlichkeiten der Fraktionen und Verteilungskämpfe zu befrieden, alles zu Lasten des Ansehens der Würde, der Arbeitsfähigkeit dieses Hauses. Also sage ich als stummer Fisch in einem Aquarium, in dem gleich das Licht ausgeht: Das ist schamlos, unnötig, politisch nicht zu verantworten, und wir werden dagegen stimmen. Schade ist, dass zwei Abgeordnete dieses Ansinnen verteidigen, aber das ganze Haus morgen Mittag diesen Antrag mit großer Mehrheit beschließen wird. Das ist sehr traurig."@pl16
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"Johannes Voggenhuber,"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"im Namen der Verts/ALE-Fraktion"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"Herr Präsident! Wenn man wie ich die Politik viele Jahre aus der Perspektive einer Minderheit und der Opposition kennen lernt, dann weiß man um die Arroganz und Unbekümmertheit der Macht, sich selbst mit den Institutionen zu verwechseln, in denen sie die Mehrheit hat. Dann gibt es beklemmende Augenblicke, in denen man sich wie ein Fisch in einem Aquarium fühlt. Man öffnet zwar groß den Mund, aber niemand hört einen. Die Sonne ist längst untergegangen, die Debatte findet vor der europäischen Öffentlichkeit statt; das Parlament, das nach Transparenz schreit und Rat und Kommission ermahnt, die Bürger und ihre Sorgen ernst zu nehmen, diskutiert – nach langen Querelen und von den kleinen Parteien gezwungen – spät nachts seine eigenen Angelegenheiten. Angelegenheiten, die nicht die Angelegenheiten des Parlaments sind, sondern psychologische, gruppendynamische Begehrlichkeiten der großen Fraktionen, nationalistische Balancewünsche – ein Jahrmarkt der Eitelkeiten –, die alle zu Lasten dieses Hauses gehen. Es gibt keine rationale Begründung für diesen Schritt. Ja, es ist wahr, es gibt zwei neue Mitgliedstaaten. Vor kurzem gab es zehn neue Mitgliedstaaten, ohne Erweiterung der Ämter. Es gibt mehr Abgeordnete, aber nicht mehr Ausschüsse. Es gibt weder für die Quästoren noch für die Ausschüsse mehr Arbeit. Dieser Antrag dient nicht dazu, die Notwendigkeiten und Funktionen des Parlaments zu erfüllen, sondern um Begehrlichkeiten der Fraktionen und Verteilungskämpfe zu befrieden, alles zu Lasten des Ansehens der Würde, der Arbeitsfähigkeit dieses Hauses. Also sage ich als stummer Fisch in einem Aquarium, in dem gleich das Licht ausgeht: Das ist schamlos, unnötig, politisch nicht zu verantworten, und wir werden dagegen stimmen. Schade ist, dass zwei Abgeordnete dieses Ansinnen verteidigen, aber das ganze Haus morgen Mittag diesen Antrag mit großer Mehrheit beschließen wird. Das ist sehr traurig."@hu11
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"Johannes Voggenhuber,"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"im Namen der Verts/ALE-Fraktion"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
lpv:translated text
"Hr. formand! Hvis man som jeg har lært politik at kende ud fra mindretallets og oppositionens perspektiv, er man bekendt med den arrogance og ubekymrethed, med hvilken magthaverne identificerer sig selv med de institutioner, hvor de har et flertal. Så er der de kvalmende øjeblikke, hvor man føler sig som en fisk i et akvarium. Man åbner ganske vist munden op på vid gab, men der er ingen, som hører dig. Solen er gået ned for længst, men disse forhandlinger finder sted foran den europæiske offentlighed. Parlamentet, som skriger efter gennemsigtighed, og som lægger pres på Rådet og Kommissionen for at tage borgerne og deres bekymringer alvorligt, forhandler - først efter lange skærmydsler og tvunget af de små partier - om sine egne anliggender. Disse er reelt ikke Parlamentets anliggender, men en manifestation af de store gruppers psykologiske og gruppedynamiske grådighed, nationalistiske balanceakter - forfængelighedens marked - som alt sammen er i Parlamentets disfavør. Der er ikke nogen rationel begrundelse for dette skridt. Ja, det er rigtigt, at der er to nye medlemsstater. For kort tid siden var der 10 nye medlemsstater, og her skete der ikke nogen udvidelse. Der er flere parlamentsmedlemmer, men ikke flere udvalg. Der er hverken mere arbejde for kvæstorerne eller for udvalgene. Formålet med dette forslag er ikke at opfylde Parlamentets behov og forbedre den måde, som det arbejder på, men snarere at tilfredsstille gruppernes grådighed og fredeliggøre deres fordelingskampe, hvilket alt sammen sker på bekostning af Parlamentets ry for værdighed og dets evne til at gøre sit arbejde. Altså siger jeg som den tavse fisk i akvariet, hvor lyset snart går ud: Det er skamløst, unødvendigt, og det er politisk uforsvarligt, og at vi agter at stemme imod. Det er blot en skam, at to parlamentsmedlemmer forsvarer dette forslag, men Parlamentet vil vedtage dette forslag med stort flertal i morgen. Dette er meget trist."@da2
lpv:translated text
"Arvoisa puhemies, jos on minun laillani oppinut poliittiset säännöt toimittuaan monien vuosien ajan vähemmistössä ja oppositiossa, on hyvin tietoinen siitä, miten röyhkeän välinpitämättömästi vallassa olevat tahot sallivat itsensä samastua toimielimiin, joissa ne ovat enemmistönä. On myös tukehduttavia hetkiä, jolloin tuntee itsensä akvaariokalaksi. Suunsa voi avata apposen avoimeksi, mutta kukaan ei kuule. Aurinko laski jo kauan sitten, mutta tätä keskustelua käydään EU:n kansalaisten edessä. Parlamentti, joka pitää kovaa meteliä avoimuudesta ja painostaa neuvostoa ja komissiota suhtautumaan vakavasti kansalaisiin ja heidän huolenaiheisiinsa, keskustelee omista asioistaan myöhään yöllä pitkän kahinan jälkeen ja vain siksi, että pienet puolueet ovat pakottaneet sen tekemään niin. Nämä eivät itse asiassa ole parlamentin asioita, vaan parlamentin suurten ryhmien psykologisen, ryhmädynamiikkaan liittyvän ahneuden ilmentymiä, nationalistisia tasapainotemppuja – turhuuden markkinat – joista kaikista parlamentti joutuu maksamaan. Tälle toimelle ei ole rationaalisia perusteita. Kyllä, uusia jäsenvaltioita on kaksi. Se pitää paikkansa. Yhteisöön liittyi kuitenkin vähän aikaa sitten 10 uutta jäsenvaltiota, eikä toimistoja laajennettu. Parlamentissa on enemmän jäseniä, muttei enempää valiokuntia. Kvestoreilla ei ole lisätöitä sen enempää kuin valiokunnillakaan. Tämän esityksen avulla ei täytetä parlamentin tarpeita eikä paranneta sen toimintatapaa, vaan ennemminkin tyydytetään poliittisten ryhmien ahneutta ja rauhoitetaan niiden riitelyä siitä, miten saalis on jaettava. Tämä kaikki uhkaa parlamentin mainetta kunnianarvoisena elimenä, joka osaa tehdä työnsä. Niinpä totean teille vaimennettuna kalana akvaariossa, jonka valot sammutetaan pian, että tämä on häikäilemätön ja turha toimi, jolle ei ole poliittisia perusteita. Äänestämme sitä vastaan. On sääli, että kaksi parlamentin jäsentä puolustaa ehdotusta, mutta koko parlamentti hyväksyy esityksen suurella äänten enemmistöllä huomenna lounasaikaan. Se on hyvin valitettavaa."@fi7
lpv:translated text
". Mijnheer de Voorzitter, wie zoals ik de politiek al vele jaren volgt vanuit het perspectief van een minderheid en de oppositie, kent de arrogantie en onverschilligheid waarmee degenen met macht zich vereenzelvigen met de instellingen waarin ze een meerderheid hebben. Dan kunnen zich beklemmende momenten voordoen waarop men zich voelt als een vis in een aquarium. Je doet je mond wijd open, maar niemand hoort je. De zon is allang onder, het debat vindt plaats ten overstaan van het Europese publiek; het Parlement, dat om transparantie schreeuwt en de Raad en de Commissie oproept om de burgers en hun zorgen serieus te nemen, debatteert - na veel geruzie en gedwongen door de kleine partijen - midden in de nacht over zijn eigen problemen. Daarbij gaat het niet om parlementaire aangelegenheden, maar om psychologische, groepsdynamische hebzucht van de grote fracties, om nationalistisch geschipper - een kermis der ijdelheid - en dat allemaal ten koste van het Parlement. Er bestaat geen rationele verklaring voor deze stap. Goed, er zijn twee nieuwe lidstaten, dat is waar. Nog niet zo lang geleden kwamen er tien nieuwe lidstaten bij zonder dat het aantal functies werd uitgebreid. Er zijn meer afgevaardigden, maar niet meer commissies. Noch voor de quaestoren, noch voor de commissies is er meer werk. Dit voorstel voorziet niet in de behoeften van het Parlement en draagt niet bij aan het functioneren ervan. Het is slechts bedoeld om de hebzucht van de fracties te bevredigen en de strijd om de verdeling van functies te beslechten. Dat alles gaat ten koste van het aanzien, de waardigheid en slagvaardigheid van het Parlement. Als een stemloze vis in een aquarium waar zo meteen het licht uitgaat, zeg ik dus: het is een schaamteloze en onnodige vertoning die politiek niet te verantwoorden is. Daarom zullen wij tegenstemmen. Het is jammer dat er twee afgevaardigden zijn die dit voorstel verdedigen, maar dat het Parlement het voorstel morgenmiddag met grote meerderheid zal aannemen, is dieptreurig."@nl3
lpv:translated text
"Herr talman! Om ni som jag har lärt er hur politiken fungerar genom många års erfarenhet av att vara i minoritet och i opposition så känner ni till den arrogans och nonchalans med vilken makthavarna låter sig identifieras med de institutioner i vilka de har en majoritet. Sedan finns det kvävningsögonblick då man känner sig som en fisk i ett akvarium. Man öppnar munnen på vid gavel, men ingen hör en. Solen har gått ned för länge sedan, men den här debatten förs inför den europeiska allmänheten. Parlamentet, som skriker om öppenhet och tvingar rådet och kommissionen att ta medborgarna och deras bekymmer på allvar, diskuterar sina egna angelägenheter sent på kvällen, efter mycket käbbel och inte förrän de små partierna tvingar det till detta. De här är egentligen inte parlamentets angelägenheter utan uttryck för de stora parlamentsgruppernas psykologiska, gruppdynamiska girighet, nationalistiska balansgångar – en fåfängans marknad – allt på parlamentets bekostnad. Det går inte att rättfärdiga den här åtgärden med rationella skäl. Ja, det finns två nya medlemsstater. Det är sant. Men för en kort tid sedan så fick vi tio nya medlemsstater och antalet uppdrag ökade inte. Det finns fler ledamöter, men inte fler utskott. Kvestorerna har inget extraarbete och inte utskotten heller. Det här förslaget är inte till för att tillfredsställa parlamentets behov och förbättra dess funktionssätt, utan snarare för att tillfredsställa de politiska gruppernas girighet och mäkla fred i deras slagsmål om fördelningen av bytet, och allt detta på bekostnad av parlamentets rykte om värdighet och förmåga att utföra sitt arbete. Så som en tystad fisk i ett akvarium där belysningen snart ska släckas säger jag er att detta är ett skamlöst, onödigt och politiskt oförsvarligt agerande, och vi kommer att rösta emot det. Det är en skam att två ledamöter försvarar det här förslaget, men hela kammaren kommer att anta det här förslaget med stor majoritet vid lunchtid i morgon. Det är mycket sorgligt."@sv21
lpv:translated text
"Κύριε Πρόεδρε, όταν μαθαίνει κανείς μέσα από πολλά χρόνια εμπειρίας να βλέπει την πολιτική από τη σκοπιά μιας μειονότητας όπως εγώ, εξοικειώνεται με την υπεροψία και την αδιαφορία με την οποία εκείνοι που έχουν την εξουσία ταυτίζονται με τα θεσμικά όργανα, στα οποία διαθέτουν την πλειοψηφία. Υπάρχουν τότε στιγμές που ασφυκτιά κανείς και αισθάνεται σαν ψάρι σε ενυδρείο. Μιλά δυνατά, αλλά κανείς δεν ακούει. Ο ήλιος έχει δύσει από ώρα, αλλά αυτή η συζήτηση γίνεται μπροστά στην ευρωπαϊκή κοινή γνώμη. Το Κοινοβούλιο, που ζητεί διαφάνεια και ασκεί πίεση στο Συμβούλιο και την Επιτροπή για να πάρουν στα σοβαρά τους πολίτες και τις ανησυχίες τους, συζητά για τις υποθέσεις του αργά τη νύχτα, μετά από μακρές διενέξεις και μόνο όταν εξαναγκαστεί από τα μικρά κόμματα να το κάνει. Στην πραγματικότητα δεν πρόκειται για κοινοβουλευτικές υποθέσεις, αλλά για εκδηλώσεις που δείχνουν την ψυχολογική απληστία και την ομαδική δυναμική των μεγάλων Ομάδων του Σώματος, για εθνικιστικές πράξεις εξισορρόπησης –ένα πανηγύρι ματαιοδοξίας– που είναι όλα σε βάρος του Σώματος. Για το μέτρο αυτό δεν υπάρχει καμία λογική δικαιολογία. Ναι, υπάρχουν δύο νέα κράτη μέλη, αυτό είναι σωστό. Ωστόσο, πριν από λίγο καιρό αποκτήσαμε δέκα νέα κράτη μέλη χωρίς να γίνει επέκταση αξιωμάτων. Υπάρχουν περισσότεροι βουλευτές στο ΕΚ, όχι όμως περισσότερες επιτροπές. Οι Κοσμήτορες δεν έχουν περισσότερη πρόσθετη εργασία από τις επιτροπές. Αυτή η πρόταση δεν εξυπηρετεί τις ανάγκες του Κοινοβουλίου και την καλύτερη λειτουργία του, αλλά μάλλον την ικανοποίηση της πλεονεξίας των πολιτικών ομάδων και την παύση των ανταγωνισμών για την κατανομή, και όλα αυτά γίνονται σε βάρος της εικόνας της αξιοπρέπειας του Σώματος και της ικανότητάς του για εργασία. Έτσι, λέω, σαν ψάρι στο ενυδρείο λίγο πριν σβήσουν τα φώτα, ότι αυτή είναι μια ξεδιάντροπη, περιττή και πολιτικά ανεύθυνη ενέργεια και εμείς θα την καταψηφίσουμε. Είναι ντροπή ότι δύο βουλευτές του Σώματος υπερασπίζονται αυτό το αίτημα, αλλά ολόκληρο το Σώμα θα εγκρίνει αύριο το μεσημέρι με μεγάλη πλειοψηφία την πρόταση. Είναι πολύ θλιβερό."@el10
lpv:unclassifiedMetadata
"Johannes Voggenhuber,"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"im Namen der Verts/ALE-Fraktion"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
lpv:translated text
"Herr Präsident! Wenn man wie ich die Politik viele Jahre aus der Perspektive einer Minderheit und der Opposition kennen lernt, dann weiß man um die Arroganz und Unbekümmertheit der Macht, sich selbst mit den Institutionen zu verwechseln, in denen sie die Mehrheit hat. Dann gibt es beklemmende Augenblicke, in denen man sich wie ein Fisch in einem Aquarium fühlt. Man öffnet zwar groß den Mund, aber niemand hört einen. Die Sonne ist längst untergegangen, die Debatte findet vor der europäischen Öffentlichkeit statt; das Parlament, das nach Transparenz schreit und Rat und Kommission ermahnt, die Bürger und ihre Sorgen ernst zu nehmen, diskutiert – nach langen Querelen und von den kleinen Parteien gezwungen – spät nachts seine eigenen Angelegenheiten. Angelegenheiten, die nicht die Angelegenheiten des Parlaments sind, sondern psychologische, gruppendynamische Begehrlichkeiten der großen Fraktionen, nationalistische Balancewünsche – ein Jahrmarkt der Eitelkeiten –, die alle zu Lasten dieses Hauses gehen. Es gibt keine rationale Begründung für diesen Schritt. Ja, es ist wahr, es gibt zwei neue Mitgliedstaaten. Vor kurzem gab es zehn neue Mitgliedstaaten, ohne Erweiterung der Ämter. Es gibt mehr Abgeordnete, aber nicht mehr Ausschüsse. Es gibt weder für die Quästoren noch für die Ausschüsse mehr Arbeit. Dieser Antrag dient nicht dazu, die Notwendigkeiten und Funktionen des Parlaments zu erfüllen, sondern um Begehrlichkeiten der Fraktionen und Verteilungskämpfe zu befrieden, alles zu Lasten des Ansehens der Würde, der Arbeitsfähigkeit dieses Hauses. Also sage ich als stummer Fisch in einem Aquarium, in dem gleich das Licht ausgeht: Das ist schamlos, unnötig, politisch nicht zu verantworten, und wir werden dagegen stimmen. Schade ist, dass zwei Abgeordnete dieses Ansinnen verteidigen, aber das ganze Haus morgen Mittag diesen Antrag mit großer Mehrheit beschließen wird. Das ist sehr traurig."@lv13
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"Johannes Voggenhuber,"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"im Namen der Verts/ALE-Fraktion"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
lpv:translated text
"Mr President, if, like me, you learned the political ropes through many years of experience from the perspective of a minority and in opposition, you will be familiar with the arrogance and nonchalance with which those in power allow themselves to be identified with the institutions in which they have a majority. Then there are the moments of suffocation in which you feel like a fish in an aquarium. You open your mouth nice and wide, but nobody can hear you. The sun went down long ago, but this debate is taking place before the European public. Parliament, which screams for transparency and presses the Council and the Commission to take citizens and their cares seriously, is discussing its own affairs late at night, and then after long squabbles and only when forced to do so by the small parties. These are not, in fact, Parliament’s affairs but manifestations of the psychological, group-dynamic greed of the big groups in this House, nationalistic balancing acts – a vanity fair – that are all to the cost of this House. There is no rational justification for this measure. Yes, there are two new Member States. That much is true. Yet a short while ago we gained 10 new Member States and there was no expansion of the offices. There are more MEPs, but not more committees. The Quaestors do not have any extra work any more than the committees do. This motion does not serve to meet Parliament’s needs and improve the way it works, but rather to satisfy the greed of the political groups and to pacify their fights about distributing spoils, and all of this at the cost of this House’s reputation for dignity and its ability to do its work. So, as a silenced fish in an aquarium where the lights are about to be switched off, I say to you that this is a shameless, unnecessary and politically indefensible act, and we will be voting against it. It is a shame that two MEPs are defending this proposal, but the whole of this House will adopt this motion with a large majority tomorrow lunchtime. That is very sad."@en4
lpv:translated text
"Senhor Presidente, quando, graças a muitos anos de experiência, se conhece a política, como eu, da perspectiva de uma minoria e na oposição, está-se familiarizado com a arrogância e a indiferença com que aqueles que estão no poder se permitem ser identificados com as instituições nas quais têm a maioria. Depois, há os momentos de asfixia, em que a pessoa se sente como um peixe num aquário. Uma pessoa abre muito a boca, mas ninguém consegue ouvi-la. Há muito que o sol se pôs, mas este debate está a realizar-se perante o público europeu. O Parlamento, que clama por transparência e pressiona o Conselho e a Comissão para que levem os cidadãos e as suas preocupações a sério, está a debater os seus próprios assuntos pela noite dentro, e isto depois de longas disputas e só porque foi forçado a fazê-lo pelos pequenos partidos. Na realidade, isto não são assuntos parlamentares, mas sim manifestações da cobiça psicológica, gerada pela dinâmica dos grandes grupos desta Câmara, exercícios de equilíbrio nacionalistas – uma feira de vaidades –, e tudo à custa desta Câmara. Não existe qualquer justificação racional para esta medida. Sim, há dois novos Estados-Membros. Isso é verdade. Mas ainda há pouco tempo recebemos 10 novos Estados-Membros e não houve aumento de cargos. Há mais deputados ao Parlamento Europeu, mas não existem mais comissões. Os Questores e as comissões não têm mais trabalho. Esta proposta não serve para ir ao encontro das necessidades do Parlamento e melhorar o seu funcionamento, mas sim para satisfazer a cobiça dos grupos políticos e para pacificar as suas lutas pela partilha dos despojos, e tudo isto à custa da reputação de dignidade desta Câmara e da sua capacidade de fazer o seu trabalho. Portanto, como um peixe silenciado num aquário, onde as luzes estão a prestes a apagar-se, digo-vos que este é um acto vergonhoso, desnecessário e politicamente indefensável e que votaremos contra ele. É uma vergonha que haja dois deputados do Parlamento Europeu a defender esta proposta, mas toda esta Câmara adoptará esta moção por uma larga maioria, amanhã, ao meio-dia. Isto é muito triste."@pt17
lpv:spoken text
"Herr Präsident! Wenn man wie ich die Politik viele Jahre aus der Perspektive einer Minderheit und der Opposition kennen lernt, dann weiß man um die Arroganz und Unbekümmertheit der Macht, sich selbst mit den Institutionen zu verwechseln, in denen sie die Mehrheit hat. Dann gibt es beklemmende Augenblicke, in denen man sich wie ein Fisch in einem Aquarium fühlt. Man öffnet zwar groß den Mund, aber niemand hört einen. Die Sonne ist längst untergegangen, die Debatte findet vor der europäischen Öffentlichkeit statt; das Parlament, das nach Transparenz schreit und Rat und Kommission ermahnt, die Bürger und ihre Sorgen ernst zu nehmen, diskutiert – nach langen Querelen und von den kleinen Parteien gezwungen – spät nachts seine eigenen Angelegenheiten. Angelegenheiten, die nicht die Angelegenheiten des Parlaments sind, sondern psychologische, gruppendynamische Begehrlichkeiten der großen Fraktionen, nationalistische Balancewünsche – ein Jahrmarkt der Eitelkeiten –, die alle zu Lasten dieses Hauses gehen. Es gibt keine rationale Begründung für diesen Schritt. Ja, es ist wahr, es gibt zwei neue Mitgliedstaaten. Vor kurzem gab es zehn neue Mitgliedstaaten, ohne Erweiterung der Ämter. Es gibt mehr Abgeordnete, aber nicht mehr Ausschüsse. Es gibt weder für die Quästoren noch für die Ausschüsse mehr Arbeit. Dieser Antrag dient nicht dazu, die Notwendigkeiten und Funktionen des Parlaments zu erfüllen, sondern um Begehrlichkeiten der Fraktionen und Verteilungskämpfe zu befrieden, alles zu Lasten des Ansehens der Würde, der Arbeitsfähigkeit dieses Hauses. Also sage ich als stummer Fisch in einem Aquarium, in dem gleich das Licht ausgeht: Das ist schamlos, unnötig, politisch nicht zu verantworten, und wir werden dagegen stimmen. Schade ist, dass zwei Abgeordnete dieses Ansinnen verteidigen, aber das ganze Haus morgen Mittag diesen Antrag mit großer Mehrheit beschließen wird. Das ist sehr traurig."@de9
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lpv:translated text
"Signor Presidente, chi, come me, ha imparato a conoscere la politica in molti anni di esperienza dalla prospettiva di una minoranza e nelle file dell’opposizione, conosce l’arroganza e la noncuranza con cui chi ha il potere si permette di identificarsi con le istituzioni nelle quali detiene la maggioranza. Allora ci sono momenti di soffocamento e ci si sente come un pesce in un acquario. Anche se apriamo bene la bocca per parlare, nessuno ci può sentire. Il sole è tramontato da tempo, ma questa discussione si sta svolgendo di fronte all’opinione pubblica europea. Il Parlamento, che invoca la trasparenza e fa pressioni su Consiglio e Commissione affinché prendano sul serio i cittadini e i loro problemi, discute dei suoi affari a notte fonda, e dopo lunghi litigi e solo se costretto a farlo dai piccoli partiti. In effetti, non si tratta di affari del Parlamento bensì di manifestazioni dell’avidità psicologica, dettata da dinamiche di gruppo, dei grandi gruppi parlamentari, di compensazioni nazionalistiche – una fiera delle vanità – che vanno tutte a discapito di quest’Assemblea. Non esiste una giustificazione razionale per questa misura. Sì, abbiamo due nuovi Stati membri, questo è vero. Tuttavia, poco tempo fa abbiamo accolto 10 nuovi Stati membri senza alcun ampliamento del numero di cariche. Sono aumentati i deputati, ma non sono aumentate le commissioni. I questori non hanno lavoro non più di quanto non ne abbiano le commissioni. Questa proposta non serve a rispondere alle esigenze del Parlamento né a migliorarne il funzionamento, ma piuttosto a soddisfare l’avidità dei gruppi politici e a placare le lotte per la distribuzione di vantaggi, e tutto questo a spese della reputazione dell’Assemblea e della sua dignità e capacità di operare. Così, come un pesce silenzioso in un acquario dove si stanno per spegnere le luci, vi dico che si tratta di un atto vergognoso, inutile e politicamente indifendibile, e che noi esprimeremo un voto contrario. E’ una vergogna che questa proposta, che solo due deputati difendono, domani all’ora di pranzo venga adottata a larga maggioranza dall’intero Parlamento. Ed è molto triste."@it12
lpv:translated text
"Señor Presidente, si, como yo, aprendió usted los entresijos de la política gracias a los muchos años de experiencia en el seno de una minoría y en la oposición, estará usted familiarizado con la arrogancia y el aplomo que se permiten los que están en el poder al identificarse con las instituciones en las que tienen la mayoría. Luego están los momentos de asfixia en los que uno se siente como un pez en un acuario. Uno abre la boca bien grande pero nadie le puede oír. El sol se ha puesto hace tiempo, pero este debate tiene lugar ante el público europeo. El Parlamento, que pide a gritos transparencia e insta al Consejo y a la Comisión a que se tomen en serio a los ciudadanos y sus preocupaciones, debate sus propios asuntos de noche, y esto tras largas disputas y solo porque le hayan forzado a hacerlo los partidos pequeños. En realidad, no son asuntos parlamentarios sino manifestaciones de la avaricia psicológica tribal de los grandes Grupos de esta Cámara y actos de equilibrismo nacionalista –una feria de las vanidades–, todo ello a costa de esta Cámara. No hay justificación racional para esta medida. Sí, hay dos nuevos Estados miembros. Eso es cierto. Sin embargo, no hace mucho se unieron diez nuevos Estados miembros y no hubo ningún aumento del número de cargos. Hay más diputados al Parlamento Europeo pero no hay más comisiones. Los Cuestores no tienen ningún trabajo extra y tampoco lo tienen las comisiones. Esta medida no trata de satisfacer las necesidades del Parlamento o de mejorar su labor, sino que pretende satisfacer la avaricia de los Grupos políticos y apaciguar sus luchas a la hora de repartirse el botín, todo ello a costa de la reputación de esta Cámara y de su habilidad para realizar su labor. Por ello, como un pez silenciado en un acuario en el que van a apagarse las luces, afirmo que se trata de un acto vergonzoso, innecesario y políticamente indefendible, y votaremos en contra. Es una vergüenza que dos diputados defiendan esta propuesta, pero toda la Cámara aprobará la moción por amplia mayoría mañana a mediodía. Es muy triste."@es20
lpv:translated text
". Monsieur le Président, si, comme moi, vous avez appris les rouages de la politique au prix de nombreuses années d’expérience passées au sein de la minorité et de l’opposition, vous connaissez l’arrogance et la nonchalance avec lesquelles les personnes au pouvoir se permettent de s’identifier aux institutions dans lesquelles ils détiennent une majorité. Vous connaissez ces moments où vous suffoquez, où vous vous sentez comme un poisson dans un aquarium. Vous ouvrez bien grand la bouche mais personne ne vous entend. Le soleil s’est couché il y a longtemps, mais ce débat est conduit devant le public européen. Le Parlement, qui réclame à corps et à cris plus de transparence et qui exhorte le Conseil et la Commission à prendre les citoyens et leurs préoccupations au sérieux, discute - après de longues querelles et après y avoir été forcé par les petits partis - de ses petites affaires pendant la nuit. En réalité, il ne s’agit pas des affaires du Parlement, mais de la manifestation de la tendance des grands groupes politiques de cette Assemblée à user et abuser de la psychologie, de la dynamique de groupe et des désirs nationalistes d’équilibre entre les états membres, une foire aux vanités dont cette Assemblée fait les frais. Il n’existe aucune explication rationnelle pouvant justifier cette mesure. Oui, c’est vrai, nous avons deux nouveaux états membres. Cependant, nous avons gagné dix nouveaux états membres il y a peu sans pour autant agrandir les bureaux. Il y a plus de députés, mais pas plus de commissions. Ni les questeurs ni les commissions n’ont de travail supplémentaire. Cette proposition ne sert ni à répondre aux besoins du Parlement, ni à améliorer son fonctionnement. Elle sert plutôt à satisfaire l’avidité des groupes politiques qui se disputent le pouvoir. Tout ceci aux dépens de la réputation, de la dignité et de la capacité à travailler de cette Assemblée. Aussi, en ma qualité de petit poisson réduit au silence dans un aquarium où les lumières sont sur le point de s’éteindre, je voudrais vous dire que cette mesure est scandaleuse, inutile et politiquement insoutenable et que nous voterons contre. Il est bien dommage que deux députés défendent cette proposition, et que l’ensemble de cette Assemblée soit en passe de l’adopter demain à l’heure du déjeuner à une large majorité. C’est vraiment triste."@fr8
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