Local view for "http://purl.org/linkedpolitics/eu/plenary/2006-12-12-Speech-2-196"

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"Frau Präsidentin, Frau Kommissarin Reding, liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch ich bin der Meinung, dass die Überarbeitung der Fernsehrichtlinie richtig ist, da sich unsere Wirklichkeit in so verändert hat. Wir antworten mit der Revision der Fernsehrichtlinie auf die Digitalisierung der Medien. Wir haben jetzt Internetfernsehen und ganz neue Plattformen. Also ist es wichtig, dass alle audiovisuellen Mediendienste unter diese Richtlinie fallen. Deshalb haben wir auch den Namen der Richtlinie geändert. Aber wir regeln nicht das Internet als solches; keine von privaten Verbrauchern produzierten Inhalte, keine privaten Homepages fallen in den Anwendungsrahmen der revidierten Richtlinie. Presse- und Meinungsfreiheit im Internet ist nicht bedroht von klassischen Rundfunkregeln, wie zum Beispiel vorheriger Inhaltskontrolle. Drei Erfolge sprechen wir Grünen uns zu, was die Veränderung der Richtlinie angeht, nämlich dass unabhängige Produzenten mehr Chancen bekommen, wobei auch klar definiert wird, was wir darunter verstehen; dass es mehr Zugang für Behinderte geben soll und dass es ein europaweites Recht auf Kurzberichterstattung geben soll, denn das ist eine Frage von Vielfalt und demokratischem Zugang zur Information für unsere Bürgerinnen und Bürger. Aber es gibt zwei große Kritikpunkte. Wir Grünen wollen keine Amerikanisierung des europäischen Fernsehens. Ich bin keine prinzipielle USA-Gegnerin, aber ich will europäisches Qualitätsfernsehen fördern und erhalten. Alle Befürworter des Kommissionsvorschlags – auch Frau Hieronymi – glauben, nur in der Amerikanisierung mit Produktplatzierung und einzelnen Spots habe das europäische Fernsehen noch eine Zukunftschance. Wir müssten uns alle den Zwängen des Werbemarktes beugen. Ich teile diese Haltung explizit nicht. Ich will weiterhin die Trennung von Inhalt und Werbung. Ich will keine Vermischung. Ich will keine alle paar Minuten, keine 6 Minuten Werbung innerhalb von 36 Minuten, wie es PPE und PSE für alle Formate wollen. Ich will ein Fernsehspiel ungestört sehen können. Die bestehenden Werbemöglichkeiten reichen aus. Ich frage Herrn Schulz – auch wenn er nicht anwesend ist –: Wollen Sie bei einem „Tatort“ aus München, dass die Kommissare BMW fahren und erkennbar Löwenbräu trinken? Oder ich frage Frau Prets und Herrn Poettering: Wollen Sie Produktplatzierung in einem Fernsehspiel erlauben, um den Verkauf von VW anzukurbeln? Und ich fordere Bundeskanzlerin Merkel und Kulturstaatsminister Neumann auf, mit der jetzt beginnenden deutschen Ratspräsidentschaft ein deutliches Zeichen gegen Produktplatzierung zu setzen und es nicht beim halbherzigen Widerstand zu belassen. Der Bericht von Ihnen, Frau Hieronymi, ist aus meiner Sicht politisch falsch. An der Oberfläche gibt es ein Verbot von Produktplatzierung, um dann den Mitgliedstaaten zu erlauben, sie einzuführen. Damit wird für bestimmte Formate Produktplatzierung in allen europäischen Ländern Realität werden. Ich frage Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen: Wollen Sie das wirklich? Ich halte es auch für Selbstbetrug. Einerseits soll es Produktplatzierung geben dürfen, andererseits sollen die Menschen – so ist es in der Richtlinie formuliert – die Produkte nicht kaufen. Das ist doch lächerlich! Für dumm verkaufen können wir uns auch selbst. Für mich ist dies ein typischer fauler Kompromiss. Ich fordere Sie auf: Seien Sie mutig! Stimmen Sie gegen Produktplatzierung und ! Verteidigen Sie europäisches Qualitätsfernsehen! Stimmen Sie für unentgeltliche Produktionshilfen! Das sind die Änderungsanträge von uns Grünen. Wir sollten stolz auf unser Qualitätsfernsehen sein und uns vor allem in diesem Punkt von den USA unterscheiden. Ich bedanke mich für die Mitarbeit der anderen Kollegen und bei der Kommission."@de9
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"Frau Präsidentin, Frau Kommissarin Reding, liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch ich bin der Meinung, dass die Überarbeitung der Fernsehrichtlinie richtig ist, da sich unsere Wirklichkeit in so verändert hat. Wir antworten mit der Revision der Fernsehrichtlinie auf die Digitalisierung der Medien. Wir haben jetzt Internetfernsehen und ganz neue Plattformen. Also ist es wichtig, dass alle audiovisuellen Mediendienste unter diese Richtlinie fallen. Deshalb haben wir auch den Namen der Richtlinie geändert. Aber wir regeln nicht das Internet als solches; keine von privaten Verbrauchern produzierten Inhalte, keine privaten Homepages fallen in den Anwendungsrahmen der revidierten Richtlinie. Presse- und Meinungsfreiheit im Internet ist nicht bedroht von klassischen Rundfunkregeln, wie zum Beispiel vorheriger Inhaltskontrolle. Drei Erfolge sprechen wir Grünen uns zu, was die Veränderung der Richtlinie angeht, nämlich dass unabhängige Produzenten mehr Chancen bekommen, wobei auch klar definiert wird, was wir darunter verstehen; dass es mehr Zugang für Behinderte geben soll und dass es ein europaweites Recht auf Kurzberichterstattung geben soll, denn das ist eine Frage von Vielfalt und demokratischem Zugang zur Information für unsere Bürgerinnen und Bürger. Aber es gibt zwei große Kritikpunkte. Wir Grünen wollen keine Amerikanisierung des europäischen Fernsehens. Ich bin keine prinzipielle USA-Gegnerin, aber ich will europäisches Qualitätsfernsehen fördern und erhalten. Alle Befürworter des Kommissionsvorschlags – auch Frau Hieronymi – glauben, nur in der Amerikanisierung mit Produktplatzierung und einzelnen Spots habe das europäische Fernsehen noch eine Zukunftschance. Wir müssten uns alle den Zwängen des Werbemarktes beugen. Ich teile diese Haltung explizit nicht. Ich will weiterhin die Trennung von Inhalt und Werbung. Ich will keine Vermischung. Ich will keine alle paar Minuten, keine 6 Minuten Werbung innerhalb von 36 Minuten, wie es PPE und PSE für alle Formate wollen. Ich will ein Fernsehspiel ungestört sehen können. Die bestehenden Werbemöglichkeiten reichen aus. Ich frage Herrn Schulz – auch wenn er nicht anwesend ist –: Wollen Sie bei einem „Tatort“ aus München, dass die Kommissare BMW fahren und erkennbar Löwenbräu trinken? Oder ich frage Frau Prets und Herrn Poettering: Wollen Sie Produktplatzierung in einem Fernsehspiel erlauben, um den Verkauf von VW anzukurbeln? Und ich fordere Bundeskanzlerin Merkel und Kulturstaatsminister Neumann auf, mit der jetzt beginnenden deutschen Ratspräsidentschaft ein deutliches Zeichen gegen Produktplatzierung zu setzen und es nicht beim halbherzigen Widerstand zu belassen. Der Bericht von Ihnen, Frau Hieronymi, ist aus meiner Sicht politisch falsch. An der Oberfläche gibt es ein Verbot von Produktplatzierung, um dann den Mitgliedstaaten zu erlauben, sie einzuführen. Damit wird für bestimmte Formate Produktplatzierung in allen europäischen Ländern Realität werden. Ich frage Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen: Wollen Sie das wirklich? Ich halte es auch für Selbstbetrug. Einerseits soll es Produktplatzierung geben dürfen, andererseits sollen die Menschen – so ist es in der Richtlinie formuliert – die Produkte nicht kaufen. Das ist doch lächerlich! Für dumm verkaufen können wir uns auch selbst. Für mich ist dies ein typischer fauler Kompromiss. Ich fordere Sie auf: Seien Sie mutig! Stimmen Sie gegen Produktplatzierung und ! Verteidigen Sie europäisches Qualitätsfernsehen! Stimmen Sie für unentgeltliche Produktionshilfen! Das sind die Änderungsanträge von uns Grünen. Wir sollten stolz auf unser Qualitätsfernsehen sein und uns vor allem in diesem Punkt von den USA unterscheiden. Ich bedanke mich für die Mitarbeit der anderen Kollegen und bei der Kommission."@cs1
"Fru formand, fru kommissær Reding, mine damer og herrer! Jeg mener også, at det er rigtigt at revidere fjernsynsdirektivet, for vores virkelighed har ændret sig. Revisionen af fjernsynsdirektivet er vores svar på digitaliseringen af medierne. Vi har i dag internetfjernsyn og helt nye platforme. Derfor er det vigtigt, at alle audiovisuelle medietjenester er omfattet af dette direktiv. Derfor har vi også ændret direktivets navn. Men vi regulerer ikke internettet som sådant. Indhold, som er produceret af private forbrugere, og private hjemmesider hører ikke under det reviderede direktiv. Presse- og ytringsfriheden på internettet er ikke truet af klassiske radiospredningsregler som f.eks. forudgående indholdskontrol. Vi Grønne giver os selv æren for tre successer, hvad ændringen af direktivet angår, nemlig at uafhængige producenter får flere chancer, og herunder bliver det også klart defineret, hvad vi forstår ved det, at der skal være bedre adgang for handicappede, og at der skal være en europadækkende ret til, for det er et spørgsmål om mangfoldighed og demokratisk adgang til information for vores borgere. Der er imidlertid to store kritikpunkter. Vi Grønne ønsker ingen amerikanisering af det europæiske fjernsyn. Jeg er ikke principielt modstander af USA, men jeg vil støtte og bevare europæisk kvalitetsfjernsyn. Alle fortalere for Kommissionens forslag, også fru Hieronymi, tror, at det europæiske fjernsyn kun vil have en chance i fremtiden med amerikanisering med produktplacering og enkelte spots. De tror, vi bliver nødt til at bøje os for alle reklamemarkedets nødvendigheder. Jeg er helt uenig i denne holdning. Jeg vil fortsat have en adskillelse af indhold og reklame. Jeg vil ikke have nogen sammenblanding. Jeg vil ikke have hvert andet minut, og jeg vil ikke have 6 minutters reklame på 36 minutter, som PPE og PSE ønsker for alle formater. Jeg vil kunne se et fjernsynsstykke uden forstyrrelser. De eksisterende reklamemuligheder er tilstrækkelige. Jeg spørger hr. Schulz - selv om han ikke er til stede: Ønsker De i et afsnit af fra München, at kriminalfolkene kører BMW og drikker Löwenbräu, så man kan se det? Eller jeg spørger fru Prets og hr. Poettering: Vil De tillade produktplacering i et tv-spil for at fremme salget af folkevogne? Og jeg opfordrer forbundskansler Merkel og kulturminister Neumann til med det tyske formandskab, som begynder nu, at sende et tydeligt signal mod produktplacering og ikke lade det blive ved en halvhjertet modstand. Deres betænkning, fru Hieronymi, er efter min opfattelse politisk forkert. På overfladen er der et forbud mod produktplacering, men medlemsstaterne får tilladelse til at indføre det. Dermed vil produktplacering for visse formater blive virkelighed i alle europæiske lande. Jeg spørger Dem, mine damer og herrer: Er det virkelig det, De ønsker? Jeg mener, der er tale om selvbedrag. På den ene side skal produktplacering være tilladt, men på den anden side skal folk ikke købe produkterne - sådan er det formuleret i direktivet. Det er jo latterligt! Hvor dumme tror de, vi er? Der er efter min mening tale om et typisk dårligt kompromis. Jeg opfordrer Dem til at være modige! Stem imod produktplacering og . Forsvar det europæiske kvalitetsfjernsyn. Stem for gratis produktionsstøtte! Det er ændringsforslagene fra De Grønne. Vi bør være stolte af vores kvalitetsfjernsyn og især adskille os fra USA på dette punkt. Jeg takker de øvrige medlemmer og Kommissionen for samarbejdet."@da2
"Κυρία Πρόεδρε, κυρία Επίτροπε, κυρίες και κύριοι, θεωρώ κι εγώ ότι η αναθεώρηση της οδηγίας για την τηλεόραση είναι σωστή αφού ο κόσμος έχει αλλάξει τόσο πολύ. Με την αναθεώρηση αυτής της οδηγίας ανταποκρινόμαστε στην ψηφιοποίηση των μέσων. Τώρα έχουμε βίντεο κατά παραγγελία, τηλεόραση μέσω Διαδικτύου και εντελώς καινούργιες πλατφόρμες. Συνεπώς, είναι σημαντικό να υπαχθούν σε αυτήν την οδηγία όλες οι οπτικοακουστικές υπηρεσίες των μέσων ενημέρωσης. Αυτός είναι και ο λόγος της αλλαγής της ονομασίας της οδηγίας. Ωστόσο, δεν θεσπίζουμε ρυθμίσεις για το Διαδίκτυο αυτό καθαυτό. Στο πεδίο εφαρμογής της αναθεωρημένης οδηγίας δεν εμπίπτουν τα περιεχόμενα ιδιωτών καταναλωτών, οι ιδιωτικές ιστοσελίδες. Η ελευθερία του Τύπου και της έκφρασης στο Διαδίκτυο δεν απειλείται από παραδοσιακούς τηλεοπτικούς κανόνες όπως π.χ. ο προληπτικός έλεγχος περιεχομένου. Εμείς οι Πράσινοι αποδίδουμε στους εαυτούς μας τρεις επιτυχίες σχετικά με την τροποποίηση της οδηγίας, δηλαδή ότι αυξάνονται οι ευκαιρίες των ανεξάρτητων παραγωγών, ενώ δίδεται και σαφής ορισμός του όρου αυτού, θα βελτιωθεί η πρόσβαση για τα άτομα με ειδικές ανάγκες και θα υπάρχει σε πανευρωπαϊκό επίπεδο το δικαίωμα σύντομης ανταπόκρισης επικαιρότητας, διότι όλα αυτά είναι ζήτημα πολυμορφίας και δημοκρατικής πρόσβασης των πολιτών μας στην πληροφόρηση. Υπάρχουν, ωστόσο, και δύο πολύ επίμαχα σημεία. Εμείς οι Πράσινοι δεν θέλουμε να γίνει πιο αμερικάνικη η ευρωπαϊκή τηλεόραση. Δεν είμαι καταρχήν εναντίον των ΗΠΑ, θέλω όμως να ενισχυθεί και να διατηρηθεί η ποιοτική ευρωπαϊκή τηλεόραση. Όλοι οι υπέρμαχοι της πρότασης της Επιτροπής –και η κ. Hieronymi– πιστεύουν πως η μοναδική ελπίδα της ευρωπαϊκής τηλεόρασης βρίσκεται στην αμερικανικού τύπου τοποθέτηση προϊόντων και τα και πως πρέπει να υποκύψουμε όλοι στις πιέσεις της αγοράς διαφημίσεων. Εγώ διαφωνώ κατηγορηματικά με αυτή τη στάση. Εξακολουθώ να θέλω τον διαχωρισμό περιεχομένου και διαφήμισης. Δεν θέλω να αναμιγνύονται. Δεν θέλω κάθε λίγα λεπτά, ούτε 6 λεπτά διαφημίσεις σε 36 λεπτά όπως θέλουν για όλους τους τύπους εκπομπών το ΕΛΚ-ΕΔ και οι σοσιαλοδημοκράτες. Θέλω να μπορώ να δω ένα τηλεοπτικό πρόγραμμα χωρίς διακοπή. Οι υφιστάμενες δυνατότητες διαφήμισης είναι αρκετές. Ερωτώ τον κ. Schulz –κι ας είναι απών– αν θέλει να βλέπει σε ένα επεισόδιο της αστυνομικής σειράς «Tatort» που γυρίστηκε στο Μόναχο τους ντετέκτιβ να οδηγούν BMW και να πίνουν κάτι που είναι ευδιάκριτο πως είναι Löwenbräu. Επίσης, ερωτώ την κ. Prets και τον κ. Poettering: θέλετε να επιτρέψετε την τοποθέτηση προϊόντων σε μία τηλεταινία για να δώσετε ώθηση στις πωλήσεις της Volkswagen; Ακόμα, ζητώ από την καγκελάριο Merkel και τον Υπουργό Πολιτισμού Neumann να δώσουν με την έναρξη της γερμανικής Προεδρίας του Συμβουλίου ένα σαφές μήνυμα εναντίον της τοποθέτησης προϊόντων και να μην παραμείνουν στη χλιαρή αυτή αντίδραση. Κατά τη γνώμη μου, η έκθεση της κ. Hieronymi είναι πολιτικά λανθασμένη. Επιφανειακά υπάρχει απαγόρευση της τοποθέτησης προϊόντων, αλλά στη συνέχεια επιτρέπεται η καθιέρωσή τους από τα κράτη μέλη. Έτσι η τοποθέτηση προϊόντων για ορισμένους τύπους εκπομπών θα γίνει πραγματικότητα σε όλες τις ευρωπαϊκές χώρες. Σας ερωτώ, κυρίες και κύριοι: το θέλετε πραγματικά αυτό; Εγώ το θεωρώ και αυταπάτη. Από τη μια θα επιτρέπεται η τοποθέτηση προϊόντων, από την άλλη όμως οι άνθρωποι δεν πρέπει να τα αγοράζουν – έτσι λέει η οδηγία. Αυτό είναι γελοίο. Απλά πείθουμε τους εαυτούς μας για κάτι που θεωρώ χαρακτηριστικό ξεπούλημα. Σας ζητώ να δείξετε θάρρος και να καταψηφίσετε την τοποθέτηση προϊόντων και τα να υπερασπιστείτε την ποιοτική ευρωπαϊκή τηλεόραση, να εγκρίνετε τις δωρεάν ενισχύσεις της παραγωγής. Οι τροπολογίες των Πρασίνων σχετίζονται με όλα αυτά. Θα πρέπει να είμαστε πολύ υπερήφανοι για την ποιοτική μας τηλεόραση και ως προς το σημείο αυτό πρέπει να ξεχωρίζουμε περισσότερο από τις ΗΠΑ. Ευχαριστώ για τη συνεργασία των άλλων συναδέλφων και της Επιτροπής."@el10
". Madam President, Commissioner, ladies and gentlemen, I, too, take the view that it is right to revise the television directive in view of the fact that the real world has changed so much; revision of it is a response to the digitalisation of the media. Since we now have ‘video on demand’, Internet TV, ‘webstreaming’ and whole new platforms, this directive needs to cover all audio-visual media services, and it is for that reason too that we have renamed it. We are not, however, regulating the Internet as such; nothing produced by private consumers, no private homepages will end up being subject to the revised directive. Traditional broadcasting rules – prior control over content, for example – present no threat to press freedom or to the free expression of opinion. We Greens claim three successes where changes to this directive are concerned, one being the greater opportunities afforded to independent producers, together with a clear definition of what is meant by that term; another is greater accessibility for the disabled; there is also the European right to short reporting, which is all about diversity and the public’s democratic access to information. There are, though, two major points of criticism to be made. We Greens do not want European television to become more American. I am not, in principle, anti-American, but I do want to promote and maintain European quality television, while all the proponents of the Commission proposal – including Mrs Hieronymi – think that European television’s only chance of a future lies with American-style product placement and ‘single spots’, and that we all have to submit to the constraints of the advertising market. I very definitely do not go along with this view. I want content and advertising to continue to be kept separate rather than being mixed up together. I do not want ‘single spots’ every few minutes, or the six minutes' advertising in the space of 36 minutes that the PPE-DE and the Social Democrats want for all formats; I want to be able to watch a television programme without interruption. The present opportunities for advertising are sufficient. Perhaps Mr Schulz can tell me – although he is not here – whether he wants, in an episode of the crime series ‘Tatort’ filmed in Munich, the detectives to be driving around in BMWs and drinking something that is recognisably Löwenbräu? Or perhaps Mrs Prets or Mr Poettering can tell us whether they would allow product placement in a television drama in order to promote the sale of Volkswagens, and I call on Chancellor Merkel and Mr Neumann, her minister of state for culture, now that the German Presidency of the Council is about to begin, to go beyond half-hearted resistance to product placement and give a clear indication of their opposition to it. I have to tell Mrs Hieronymi that I regard her report as politically wrong-headed. Its ban on product placement is superficial, in that it then goes on to allow the Member States to introduce it, so, in some formats, product placement will become a reality in all European countries. Is that really what you want, ladies and gentlemen? I see this as self-deception; on the one hand product placement is to be allowed, but, on the other, according to the directive, people are not meant to buy the products. That, though, is ridiculous; we are simply conning ourselves in what I regard as a typical sell-out. I urge you to be courageous in voting against product placement and single spots, to defend European quality television, to vote for free production aids, for the Greens’ amendments relate to all of these things. We should take pride in our quality television and it is this area that we should most distance ourselves from the Americans. I would like to thank the other Members and the Commission, too, for their cooperation."@en4
". Señora Presidenta, señora Comisaria, Señorías, yo también considero apropiado revisar la Directiva sobre televisión a la vista del hecho de lo mucho que ha cambiado el mundo; la revisión de la misma constituye una respuesta a la digitalización de los medios de comunicación. Puesto que ahora tenemos vídeo a la carta, televisión a través de Internet y plataformas totalmente nuevas, esta Directiva tiene que cubrir todos los servicios de medios audiovisuales, razón por la cual también hemos modificado su nombre. De todas formas, no estamos regulando Internet como tal; nada de lo que sea producido por consumidores particulares, ni ninguna página Web particular estará sujeta a la Directiva revisada. Las reglas de radiodifusión tradicionales –por ejemplo, el control previo de contenidos– no constituyen ninguna amenaza para la libertad de prensa ni para la libre expresión de las opiniones. Los Verdes reivindicamos tres éxitos en lo concerniente a los cambios en esta Directiva; el primero son las mayores oportunidades que se ofrecen a los productores independientes, junto con una definición más nítida del significado de esa expresión; el segundo es la mayor capacidad de acceso para los discapacitados; y luego está el derecho europeo en materia de reportajes breves, que se refiere a la diversidad y el acceso democrático del público a la información. Sin embargo, existen dos motivos importantes de crítica. Los Verdes no deseamos que la televisión europea tenga un carácter más americano. En principio, yo no soy antiestadounidense, pero quiero promocionar y mantener la televisión de calidad europea, aun cuando todos los defensores de la propuesta de la Comisión –incluida la señora Hieronymi– piensen que la única oportunidad de futuro para la televisión europea radica en la colocación de productos y los «espacios individuales» al estilo estadounidense, y que todos nos tenemos que someter a las restricciones del mercado de la publicidad. Decididamente no participo de ese planteamiento. Quiero que los contenidos y la publicidad continúen estando separados y no que vayan mezclados. No quiero «espacios individuales» cada pocos minutos, o los seis minutos de publicidad a lo largo de un período de 36 minutos que el PPE-DE y los socialdemócratas propugnan para todos los formatos; quiero poder ver un programa de televisión sin interrupción alguna. Las oportunidades actuales que se le brindan a la publicidad son suficientes. Tal vez me pueda decir el señor Schulz –aunque hoy no esté aquí– si le gustaría que en uno de los episodios de la serie policiaca «Tatort», rodada en Múnich, ver cómo los detectives patrullan con coches BMW y beben cerveza fácilmente reconocible como Löwenbräu. O quizá puedan decirnos la señora Prets o el señor Poettering si permitirían la colocación de productos en una película de televisión a fin de promocionar la venta de automóviles Volkswagen; hago un llamamiento a la Canciller Merkel y al señor Neumann, su Ministro de Cultura, ahora que está a punto de iniciarse la Presidencia alemana del Consejo, para que vayan más allá de la dudosa resistencia contra la colocación de productos y den una muestra clara de su oposición a la misma. Quiero decir a la señora Hieronymi que considero su informe políticamente equivocado. Su veto a la colocación de productos es superficial, por cuanto a continuación permite a los Estados miembros implantarla, así que, en determinados formatos, la colocación de productos será una realidad en todos los países europeos. ¿Es eso lo que realmente desean, Señorías? Lo considero un engaño a nosotros mismos; de una parte, se pretende autorizar la colocación de productos, pero de otra, según la Directiva, la gente no debe comprarlos. Eso es ridículo; simplemente estamos engañándonos mediante lo que considero una típica trampa. Les insto a que sean valientes a la hora de votar en contra de la colocación de productos y espacios individuales, de defender la televisión de calidad europea, de votar a favor de las ayudas a la producción libre, ya que las enmiendas de los Verdes se refieren a todos estos temas. Deberíamos estar orgullosos de nuestra televisión de calidad y diferenciarnos respecto de los Estados Unidos, sobre todo en este punto. Quiero dar las gracias a los demás diputados, así como a la Comisión, por su cooperación."@es20
"Frau Präsidentin, Frau Kommissarin Reding, liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch ich bin der Meinung, dass die Überarbeitung der Fernsehrichtlinie richtig ist, da sich unsere Wirklichkeit in so verändert hat. Wir antworten mit der Revision der Fernsehrichtlinie auf die Digitalisierung der Medien. Wir haben jetzt Internetfernsehen und ganz neue Plattformen. Also ist es wichtig, dass alle audiovisuellen Mediendienste unter diese Richtlinie fallen. Deshalb haben wir auch den Namen der Richtlinie geändert. Aber wir regeln nicht das Internet als solches; keine von privaten Verbrauchern produzierten Inhalte, keine privaten Homepages fallen in den Anwendungsrahmen der revidierten Richtlinie. Presse- und Meinungsfreiheit im Internet ist nicht bedroht von klassischen Rundfunkregeln, wie zum Beispiel vorheriger Inhaltskontrolle. Drei Erfolge sprechen wir Grünen uns zu, was die Veränderung der Richtlinie angeht, nämlich dass unabhängige Produzenten mehr Chancen bekommen, wobei auch klar definiert wird, was wir darunter verstehen; dass es mehr Zugang für Behinderte geben soll und dass es ein europaweites Recht auf Kurzberichterstattung geben soll, denn das ist eine Frage von Vielfalt und demokratischem Zugang zur Information für unsere Bürgerinnen und Bürger. Aber es gibt zwei große Kritikpunkte. Wir Grünen wollen keine Amerikanisierung des europäischen Fernsehens. Ich bin keine prinzipielle USA-Gegnerin, aber ich will europäisches Qualitätsfernsehen fördern und erhalten. Alle Befürworter des Kommissionsvorschlags – auch Frau Hieronymi – glauben, nur in der Amerikanisierung mit Produktplatzierung und einzelnen Spots habe das europäische Fernsehen noch eine Zukunftschance. Wir müssten uns alle den Zwängen des Werbemarktes beugen. Ich teile diese Haltung explizit nicht. Ich will weiterhin die Trennung von Inhalt und Werbung. Ich will keine Vermischung. Ich will keine alle paar Minuten, keine 6 Minuten Werbung innerhalb von 36 Minuten, wie es PPE und PSE für alle Formate wollen. Ich will ein Fernsehspiel ungestört sehen können. Die bestehenden Werbemöglichkeiten reichen aus. Ich frage Herrn Schulz – auch wenn er nicht anwesend ist –: Wollen Sie bei einem „Tatort“ aus München, dass die Kommissare BMW fahren und erkennbar Löwenbräu trinken? Oder ich frage Frau Prets und Herrn Poettering: Wollen Sie Produktplatzierung in einem Fernsehspiel erlauben, um den Verkauf von VW anzukurbeln? Und ich fordere Bundeskanzlerin Merkel und Kulturstaatsminister Neumann auf, mit der jetzt beginnenden deutschen Ratspräsidentschaft ein deutliches Zeichen gegen Produktplatzierung zu setzen und es nicht beim halbherzigen Widerstand zu belassen. Der Bericht von Ihnen, Frau Hieronymi, ist aus meiner Sicht politisch falsch. An der Oberfläche gibt es ein Verbot von Produktplatzierung, um dann den Mitgliedstaaten zu erlauben, sie einzuführen. Damit wird für bestimmte Formate Produktplatzierung in allen europäischen Ländern Realität werden. Ich frage Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen: Wollen Sie das wirklich? Ich halte es auch für Selbstbetrug. Einerseits soll es Produktplatzierung geben dürfen, andererseits sollen die Menschen – so ist es in der Richtlinie formuliert – die Produkte nicht kaufen. Das ist doch lächerlich! Für dumm verkaufen können wir uns auch selbst. Für mich ist dies ein typischer fauler Kompromiss. Ich fordere Sie auf: Seien Sie mutig! Stimmen Sie gegen Produktplatzierung und ! Verteidigen Sie europäisches Qualitätsfernsehen! Stimmen Sie für unentgeltliche Produktionshilfen! Das sind die Änderungsanträge von uns Grünen. Wir sollten stolz auf unser Qualitätsfernsehen sein und uns vor allem in diesem Punkt von den USA unterscheiden. Ich bedanke mich für die Mitarbeit der anderen Kollegen und bei der Kommission."@et5
". Arvoisa puhemies, arvoisa komission jäsen, hyvät kollegat, minunkin mielestäni on perusteltua muuttaa televisiodirektiiviä, kun otetaan huomioon, että maailma on muuttunut voimakkaasti. Direktiivin tarkistaminen on vastaus tiedotusvälineiden digitalisoitumiseen. Käytettävissämme ovat nyt tilausvideopalvelut, Internet-televisio, virtaustoistopalvelut ja kokonaan uudet alustat, joten tämän direktiivin on katettava kaikki audiovisuaaliset mediapalvelut. Juuri siksi nimesimme sen uudelleen. Emme kuitenkaan ole sääntelemässä Internetiä sinänsä. Tarkistettu direktiivi ei koske yksityisten kuluttajien tuottamaa sisältöä eikä yksityisiä kotisivuja. Perinteiset televisio- ja radiolähetyksiä koskevat säännöt – esimerkiksi sisällön etukäteisvalvonta – eivät uhkaa lehdistönvapautta tai sananvapautta. Me vihreät olemme onnistuneet kolmessa tämän direktiivin muuttamista koskevassa asiassa. Ensinnäkin olemme parantaneet riippumattomien sisällöntuottajien mahdollisuuksia ja määritelleet tämän käsitteen selkeästi. Toiseksi olemme parantaneet palvelujen satavuutta vammaisten osalta. Kolmanneksi mainittakoon eurooppalaisten oikeus lyhyisiin otteisiin. Kaikessa tässä on kyse monimuotoisuudesta ja tietojen demokraattisesta saatavuudesta. Haluan kuitenkin esittää kaksi kriittistä huomiota. Me vihreät emme halua eurooppalaisen television muuttuvan amerikkalaisemmaksi. En periaatteessa ole amerikkalaisuutta vastaan, mutta haluan puolustaa ja ylläpitää laadukasta eurooppalaista televisiotoimintaa, siinä missä kaikki komission ehdotuksen puolestapuhujat – myös jäsen Hieronymi – ajattelevat, että eurooppalaisen televisiotoiminnan ainoa mahdollisuus piilee amerikkalaistyylisessä tuotesijoittelussa ja yksittäisissä mainospaloissa ja että meidän kaikkien pitäisi alistua mainosmarkkinoiden määrittämiin rajoituksiin. En todellakaan yhdy tähän näkemykseen. Haluan ohjelmasisällön ja mainonnan pysyvän jatkossakin erillään eikä sekoittuvan keskenään. En halua yksittäisiä mainospaloja viiden minuutin välein enkä kuuden minuutin mainososuutta 36 minuutin aikana, mitä PPE-DE-ryhmä ja sosialidemokraatit haluavat kaikkien lähetysmuotojen osalta. Haluan katsoa televisio-ohjelmia keskeytyksettä. Tämänhetkiset mainontamahdollisuudet ovat riittäviä. Ehkäpä jäsen Schulz voi kertoa minulle – vaikka hän ei olekaan paikalla – haluaako hän Münchenissä kuvatussa Tatort-rikossarjan jaksossa katsella, kuinka rikosetsivät ajelevat BMW:llä ja juovat Löwenbräuksi tunnistettavaa olutta. Tai ehkäpä jäsen Prets tai jäsen Poettering voivat kertoa meille, hyväksyisivätkö he tuotesijoittelun televisionäytelmässä Volkswagenin myynnin edistämiseksi. Kehotan liittokansleri Merkeliä ja hänen kulttuuriministeriään Neumannia antamaan selvän osoituksen tuotesijoittelun vastustuksesta eikä vain tyytymään puolivillaiseen vastustukseen. Minun on todettava jäsen Hieronymille, että pidän hänen mietintöään poliittisesti vääränsuuntaisena. Tuotesijoittelun kieltäminen on pinnallista, kun se myöhemmin sallitaan jäsenvaltioille, jolloin tuotesijoittelusta tulee joissakin formaateissa todellisuutta kaikissa Euroopan unionin jäsenvaltioissa. Hyvät kollegat, haluatteko todella tätä? Minusta tämä on itsepetosta; yhtäältä tuotesijoittelu halutaan sallia, mutta toisaalta ihmisten ei ole direktiivin mukaan tarkoitus ostaa tuotteita. Tämä on naurettavaa: me yksinkertaisesti huijaamme itseämme luopumalla periaatteistamme. Kehotan teitä äänestämään rohkeasti tuotesijoittelua ja yksittäisiä mainospaloja vastaan, puolustamaan laadukasta eurooppalaista televisiotoimintaa ja äänestämään vapaiden tuotantotukien puolesta. Vihreiden tarkistukset pitävät sisällään kaikki nämä asiat. Meidän on oltava ylpeitä laadukkaasta televisiotoiminnastamme ja otettava etäisyyttä amerikkalaisiin juuri tällä alalla. Haluan kiittää lopuksi parlamentin muita jäseniä ja komissiota yhteistyöstä."@fi7
". Madame la Présidente, Madame la Commissaire, Mesdames et Messieurs, moi aussi je suis d’avis que, le monde réel ayant énormément changé, il est bon de réviser la directive sur la télévision, en réponse à la numérisation des médias. Puisque nous avons maintenant la «vidéo à la demande», la télévision par internet, le « » et des plates-formes entièrement nouvelles, cette directive doit couvrir tous les services médiatiques audiovisuels, et c’est pourquoi nous en avons changé le titre. Toutefois, nous ne sommes pas en train de réglementer l’internet en tant que tel. En fin de compte aucune production de consommateurs privés, aucune page d’accueil privée ne sera soumise à la directive révisée. Les règles traditionnelles de diffusion - contrôle préalable du contenu, par exemple - ne contiennent aucune menace à l’égard de la liberté de la presse ou de la liberté d’expression. Nous, les Verts, nous revendiquons trois succès concernant les changements apportés à cette directive, l’un d’eux étant l’augmentation des possibilités offertes aux producteurs indépendants, avec une définition précise de ce terme. Le deuxième est l’amélioration de l’accessibilité pour les personnes handicapées. Et il y a enfin le droit européen à de courts extraits, qui concerne la diversité et l’accès démocratique du public à l’information. Deux points importants méritent cependant une critique. Nous, les Verts, nous ne voulons pas que la télévision européenne s’américanise davantage. Je ne suis pas, en principe, anti-américaine, mais je veux promouvoir et maintenir une télévision européenne de qualité, alors que tous les promoteurs de la proposition de la Commission - y compris Mme Hieronymi - pensent que la seule chance de la télévision européenne de l’avenir réside dans le placement de produits et les «spots isolés» à l’américaine, et que nous devons tous nous soumettre aux contraintes du marché de la publicité. Je ne suis absolument pas d’accord avec ce point de vue. Je veux que le contenu et la publicité continuent à être séparés, et non combinés l’un avec l’autre. Je ne veux pas de «spots isolés» toutes les deux ou trois minutes, ni des six minutes de publicité par tranche de 36 minutes que le PPE-DE et les sociaux-démocrates veulent pour tous les formats. Je veux pouvoir regarder un programme de télévision sans interruption. Les opportunités actuelles offertes à la publicité sont suffisantes. Peut-être M. Schulz peut-il me dire - bien qu’il ne soit pas présent - s’il veut, dans un épisode de la série policière «Tatort» tournée à Munich, que les détectives conduisent une BMW et que, visiblement, ils boivent de la Löwenbräu? Ou peut-être Mme Prets ou M. Poettering peuvent-ils nous dire s’ils autoriseraient le placement de produits dans une dramatique télévisée pour promouvoir les ventes de Volkswagen, et puisque la présidence allemande du Conseil va commencer prochainement, j’incite la chancelière Merkel et M. Neumann, son ministre fédéral de la culture, à aller au-delà d’une molle résistance au placement de produits et à faire savoir clairement qu’ils y sont opposés. Je dois dire à Mme Hieronymi que je considère son rapport comme politiquement erroné. Son interdiction du placement de produits est superficielle, dans la mesure où elle continue à autoriser les États membres à introduire cette pratique, si bien que, sous certains formats, le placement de produits deviendra une réalité dans tous les pays européens. Est-ce réellement ce que vous voulez, Mesdames et Messieurs? J’appelle ceci de l’auto-duperie; d’une part, le placement de produits doit être autorisé mais, d’autre part, selon la directive, les gens ne sont pas censés acheter les produits. C’est ridicule! Nous sommes tout simplement en train de nous mentir à nous-mêmes en acceptant ce que je considère comme une véritable capitulation. Je vous invite instamment à faire preuve de courage en votant contre le placement de produits et les spots isolés, en défendant une télévision européenne de qualité, en votant pour la liberté des aides à la production, pour les amendements des Verts concernant tous ces aspects. Nous devrions être fiers de notre télévision de qualité et c’est dans ce domaine que nous devrions le plus nous démarquer des Américains. Je voudrais remercier mes autres collègues et la Commission, également, pour leur coopération."@fr8
"Frau Präsidentin, Frau Kommissarin Reding, liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch ich bin der Meinung, dass die Überarbeitung der Fernsehrichtlinie richtig ist, da sich unsere Wirklichkeit in so verändert hat. Wir antworten mit der Revision der Fernsehrichtlinie auf die Digitalisierung der Medien. Wir haben jetzt Internetfernsehen und ganz neue Plattformen. Also ist es wichtig, dass alle audiovisuellen Mediendienste unter diese Richtlinie fallen. Deshalb haben wir auch den Namen der Richtlinie geändert. Aber wir regeln nicht das Internet als solches; keine von privaten Verbrauchern produzierten Inhalte, keine privaten Homepages fallen in den Anwendungsrahmen der revidierten Richtlinie. Presse- und Meinungsfreiheit im Internet ist nicht bedroht von klassischen Rundfunkregeln, wie zum Beispiel vorheriger Inhaltskontrolle. Drei Erfolge sprechen wir Grünen uns zu, was die Veränderung der Richtlinie angeht, nämlich dass unabhängige Produzenten mehr Chancen bekommen, wobei auch klar definiert wird, was wir darunter verstehen; dass es mehr Zugang für Behinderte geben soll und dass es ein europaweites Recht auf Kurzberichterstattung geben soll, denn das ist eine Frage von Vielfalt und demokratischem Zugang zur Information für unsere Bürgerinnen und Bürger. Aber es gibt zwei große Kritikpunkte. Wir Grünen wollen keine Amerikanisierung des europäischen Fernsehens. Ich bin keine prinzipielle USA-Gegnerin, aber ich will europäisches Qualitätsfernsehen fördern und erhalten. Alle Befürworter des Kommissionsvorschlags – auch Frau Hieronymi – glauben, nur in der Amerikanisierung mit Produktplatzierung und einzelnen Spots habe das europäische Fernsehen noch eine Zukunftschance. Wir müssten uns alle den Zwängen des Werbemarktes beugen. Ich teile diese Haltung explizit nicht. Ich will weiterhin die Trennung von Inhalt und Werbung. Ich will keine Vermischung. Ich will keine alle paar Minuten, keine 6 Minuten Werbung innerhalb von 36 Minuten, wie es PPE und PSE für alle Formate wollen. Ich will ein Fernsehspiel ungestört sehen können. Die bestehenden Werbemöglichkeiten reichen aus. Ich frage Herrn Schulz – auch wenn er nicht anwesend ist –: Wollen Sie bei einem „Tatort“ aus München, dass die Kommissare BMW fahren und erkennbar Löwenbräu trinken? Oder ich frage Frau Prets und Herrn Poettering: Wollen Sie Produktplatzierung in einem Fernsehspiel erlauben, um den Verkauf von VW anzukurbeln? Und ich fordere Bundeskanzlerin Merkel und Kulturstaatsminister Neumann auf, mit der jetzt beginnenden deutschen Ratspräsidentschaft ein deutliches Zeichen gegen Produktplatzierung zu setzen und es nicht beim halbherzigen Widerstand zu belassen. Der Bericht von Ihnen, Frau Hieronymi, ist aus meiner Sicht politisch falsch. An der Oberfläche gibt es ein Verbot von Produktplatzierung, um dann den Mitgliedstaaten zu erlauben, sie einzuführen. Damit wird für bestimmte Formate Produktplatzierung in allen europäischen Ländern Realität werden. Ich frage Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen: Wollen Sie das wirklich? Ich halte es auch für Selbstbetrug. Einerseits soll es Produktplatzierung geben dürfen, andererseits sollen die Menschen – so ist es in der Richtlinie formuliert – die Produkte nicht kaufen. Das ist doch lächerlich! Für dumm verkaufen können wir uns auch selbst. Für mich ist dies ein typischer fauler Kompromiss. Ich fordere Sie auf: Seien Sie mutig! Stimmen Sie gegen Produktplatzierung und ! Verteidigen Sie europäisches Qualitätsfernsehen! Stimmen Sie für unentgeltliche Produktionshilfen! Das sind die Änderungsanträge von uns Grünen. Wir sollten stolz auf unser Qualitätsfernsehen sein und uns vor allem in diesem Punkt von den USA unterscheiden. Ich bedanke mich für die Mitarbeit der anderen Kollegen und bei der Kommission."@hu11
"Signora Presidente, signora Commissario, onorevoli colleghi, anch’io sono del parere che sia giusto rivedere la direttiva sulla televisione in considerazione del fatto che il mondo reale è cambiato davvero molto; tale revisione è una risposta alla digitalizzazione dei . Dato che oggi abbiamo il la TV via il e piattaforme completamente nuove, questa direttiva deve coprire tutti i servizi di audiovisivi, e anche per questa ragione le abbiamo cambiato nome. Comunque, non stiamo regolamentando come tale; nessun contenuto prodotto da utenti privati, nessun sito privato sarà soggetto alla direttiva riveduta. Le regole di radiodiffusione tradizionali – il controllo sul contenuto, per esempio – non presentano alcuna minaccia alla libertà di stampa o alla libera espressione di opinione. Noi Verdi vantiamo tre successi per quanto riguarda i cambiamenti a questa direttiva: uno consiste nelle maggiori opportunità offerte ai produttori indipendenti, insieme a una chiara definizione di cosa si intende con tale termine; un altro è la maggiore accessibilità per i disabili; c’è anche il diritto europeo a brevi estratti dell’attualità, che riguarda la diversità e l’accesso democratico del pubblico all’informazione. Vi sono, tuttavia, due principali critiche da fare. Noi Verdi non vogliamo che la televisione europea diventi più americana. Io non sono antiamericana, in linea di principio, ma voglio promuovere e mantenere la televisione di qualità europea, mentre tutti i sostenitori della proposta della Commissione – compresa l’onorevole Hieronymi – pensano che l’unica possibilità per la televisione europea di avere un futuro sia il di stile americano e gli isolati, e che dobbiamo tutti assoggettarci ai vincoli del mercato pubblicitario. Non sono assolutamente d’accordo. Io voglio che il contenuto e la pubblicità continuino a essere tenuti separati e non mescolati tra loro. Non voglio isolati ogni pochi minuti, né la pubblicità di sei minuti nello spazio di 36 minuti che i gruppi PPE-DE e PSE vogliono per tutti i programmi; voglio poter guardare un programma televisivo senza interruzioni. Le attuali opportunità per la pubblicità sono sufficienti. Forse l’onorevole Schulz può dirmi – anche se non è qui – se vuole che, in un episodio della serie poliziesca “ ”, girata a Monaco di Baviera, i vadano in giro guidando e bevano una riconoscibile . O forse l’onorevole Prets o l’onorevole Poettering possono dirci se permetterebbero il in uno sceneggiato televisivo per promuovere la vendita di e invito il Cancelliere Merkel e il ministro della Cultura tedesco Neumann, ora che sta per iniziare il semestre di Presidenza tedesca del Consiglio, ad andare oltre l’esitante resistenza al e a esprimere chiaramente la loro opposizione. Devo dire all’onorevole Hieronymi che considero la sua relazione orientata politicamente nella direzione sbagliata. Il suo divieto al è superficiale, in quanto poi permette agli Stati membri di introdurlo, perciò in alcuni programmi il diverrà una realtà in tutti i paesi europei. E’ davvero questo che volete, onorevoli colleghi? Io lo considero un autoinganno; da un lato il deve essere permesso, ma, dall’altro, secondo la direttiva, la gente non dovrebbe comprare i prodotti. Tuttavia, ciò è ridicolo; stiamo semplicemente ingannando noi stessi in quello che considero un tipico falso compromesso. Vi esorto a essere coraggiosi e a votare contro il e gli isolati, a difendere la televisione di qualità europea, a votare per gli aiuti alla produzione indipendente: gli emendamenti dei Verdi si riferiscono a tutti questi aspetti. Dovremmo essere orgogliosi della nostra televisione di qualità e proprio in questo settore soprattutto dovremmo distinguerci dagli Stati Uniti. Desidero ringraziare per la collaborazione anche gli altri colleghi e la Commissione."@it12
"Frau Präsidentin, Frau Kommissarin Reding, liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch ich bin der Meinung, dass die Überarbeitung der Fernsehrichtlinie richtig ist, da sich unsere Wirklichkeit in so verändert hat. Wir antworten mit der Revision der Fernsehrichtlinie auf die Digitalisierung der Medien. Wir haben jetzt Internetfernsehen und ganz neue Plattformen. Also ist es wichtig, dass alle audiovisuellen Mediendienste unter diese Richtlinie fallen. Deshalb haben wir auch den Namen der Richtlinie geändert. Aber wir regeln nicht das Internet als solches; keine von privaten Verbrauchern produzierten Inhalte, keine privaten Homepages fallen in den Anwendungsrahmen der revidierten Richtlinie. Presse- und Meinungsfreiheit im Internet ist nicht bedroht von klassischen Rundfunkregeln, wie zum Beispiel vorheriger Inhaltskontrolle. Drei Erfolge sprechen wir Grünen uns zu, was die Veränderung der Richtlinie angeht, nämlich dass unabhängige Produzenten mehr Chancen bekommen, wobei auch klar definiert wird, was wir darunter verstehen; dass es mehr Zugang für Behinderte geben soll und dass es ein europaweites Recht auf Kurzberichterstattung geben soll, denn das ist eine Frage von Vielfalt und demokratischem Zugang zur Information für unsere Bürgerinnen und Bürger. Aber es gibt zwei große Kritikpunkte. Wir Grünen wollen keine Amerikanisierung des europäischen Fernsehens. Ich bin keine prinzipielle USA-Gegnerin, aber ich will europäisches Qualitätsfernsehen fördern und erhalten. Alle Befürworter des Kommissionsvorschlags – auch Frau Hieronymi – glauben, nur in der Amerikanisierung mit Produktplatzierung und einzelnen Spots habe das europäische Fernsehen noch eine Zukunftschance. Wir müssten uns alle den Zwängen des Werbemarktes beugen. Ich teile diese Haltung explizit nicht. Ich will weiterhin die Trennung von Inhalt und Werbung. Ich will keine Vermischung. Ich will keine alle paar Minuten, keine 6 Minuten Werbung innerhalb von 36 Minuten, wie es PPE und PSE für alle Formate wollen. Ich will ein Fernsehspiel ungestört sehen können. Die bestehenden Werbemöglichkeiten reichen aus. Ich frage Herrn Schulz – auch wenn er nicht anwesend ist –: Wollen Sie bei einem „Tatort“ aus München, dass die Kommissare BMW fahren und erkennbar Löwenbräu trinken? Oder ich frage Frau Prets und Herrn Poettering: Wollen Sie Produktplatzierung in einem Fernsehspiel erlauben, um den Verkauf von VW anzukurbeln? Und ich fordere Bundeskanzlerin Merkel und Kulturstaatsminister Neumann auf, mit der jetzt beginnenden deutschen Ratspräsidentschaft ein deutliches Zeichen gegen Produktplatzierung zu setzen und es nicht beim halbherzigen Widerstand zu belassen. Der Bericht von Ihnen, Frau Hieronymi, ist aus meiner Sicht politisch falsch. An der Oberfläche gibt es ein Verbot von Produktplatzierung, um dann den Mitgliedstaaten zu erlauben, sie einzuführen. Damit wird für bestimmte Formate Produktplatzierung in allen europäischen Ländern Realität werden. Ich frage Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen: Wollen Sie das wirklich? Ich halte es auch für Selbstbetrug. Einerseits soll es Produktplatzierung geben dürfen, andererseits sollen die Menschen – so ist es in der Richtlinie formuliert – die Produkte nicht kaufen. Das ist doch lächerlich! Für dumm verkaufen können wir uns auch selbst. Für mich ist dies ein typischer fauler Kompromiss. Ich fordere Sie auf: Seien Sie mutig! Stimmen Sie gegen Produktplatzierung und ! Verteidigen Sie europäisches Qualitätsfernsehen! Stimmen Sie für unentgeltliche Produktionshilfen! Das sind die Änderungsanträge von uns Grünen. Wir sollten stolz auf unser Qualitätsfernsehen sein und uns vor allem in diesem Punkt von den USA unterscheiden. Ich bedanke mich für die Mitarbeit der anderen Kollegen und bei der Kommission."@lt14
"Frau Präsidentin, Frau Kommissarin Reding, liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch ich bin der Meinung, dass die Überarbeitung der Fernsehrichtlinie richtig ist, da sich unsere Wirklichkeit in so verändert hat. Wir antworten mit der Revision der Fernsehrichtlinie auf die Digitalisierung der Medien. Wir haben jetzt Internetfernsehen und ganz neue Plattformen. Also ist es wichtig, dass alle audiovisuellen Mediendienste unter diese Richtlinie fallen. Deshalb haben wir auch den Namen der Richtlinie geändert. Aber wir regeln nicht das Internet als solches; keine von privaten Verbrauchern produzierten Inhalte, keine privaten Homepages fallen in den Anwendungsrahmen der revidierten Richtlinie. Presse- und Meinungsfreiheit im Internet ist nicht bedroht von klassischen Rundfunkregeln, wie zum Beispiel vorheriger Inhaltskontrolle. Drei Erfolge sprechen wir Grünen uns zu, was die Veränderung der Richtlinie angeht, nämlich dass unabhängige Produzenten mehr Chancen bekommen, wobei auch klar definiert wird, was wir darunter verstehen; dass es mehr Zugang für Behinderte geben soll und dass es ein europaweites Recht auf Kurzberichterstattung geben soll, denn das ist eine Frage von Vielfalt und demokratischem Zugang zur Information für unsere Bürgerinnen und Bürger. Aber es gibt zwei große Kritikpunkte. Wir Grünen wollen keine Amerikanisierung des europäischen Fernsehens. Ich bin keine prinzipielle USA-Gegnerin, aber ich will europäisches Qualitätsfernsehen fördern und erhalten. Alle Befürworter des Kommissionsvorschlags – auch Frau Hieronymi – glauben, nur in der Amerikanisierung mit Produktplatzierung und einzelnen Spots habe das europäische Fernsehen noch eine Zukunftschance. Wir müssten uns alle den Zwängen des Werbemarktes beugen. Ich teile diese Haltung explizit nicht. Ich will weiterhin die Trennung von Inhalt und Werbung. Ich will keine Vermischung. Ich will keine alle paar Minuten, keine 6 Minuten Werbung innerhalb von 36 Minuten, wie es PPE und PSE für alle Formate wollen. Ich will ein Fernsehspiel ungestört sehen können. Die bestehenden Werbemöglichkeiten reichen aus. Ich frage Herrn Schulz – auch wenn er nicht anwesend ist –: Wollen Sie bei einem „Tatort“ aus München, dass die Kommissare BMW fahren und erkennbar Löwenbräu trinken? Oder ich frage Frau Prets und Herrn Poettering: Wollen Sie Produktplatzierung in einem Fernsehspiel erlauben, um den Verkauf von VW anzukurbeln? Und ich fordere Bundeskanzlerin Merkel und Kulturstaatsminister Neumann auf, mit der jetzt beginnenden deutschen Ratspräsidentschaft ein deutliches Zeichen gegen Produktplatzierung zu setzen und es nicht beim halbherzigen Widerstand zu belassen. Der Bericht von Ihnen, Frau Hieronymi, ist aus meiner Sicht politisch falsch. An der Oberfläche gibt es ein Verbot von Produktplatzierung, um dann den Mitgliedstaaten zu erlauben, sie einzuführen. Damit wird für bestimmte Formate Produktplatzierung in allen europäischen Ländern Realität werden. Ich frage Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen: Wollen Sie das wirklich? Ich halte es auch für Selbstbetrug. Einerseits soll es Produktplatzierung geben dürfen, andererseits sollen die Menschen – so ist es in der Richtlinie formuliert – die Produkte nicht kaufen. Das ist doch lächerlich! Für dumm verkaufen können wir uns auch selbst. Für mich ist dies ein typischer fauler Kompromiss. Ich fordere Sie auf: Seien Sie mutig! Stimmen Sie gegen Produktplatzierung und ! Verteidigen Sie europäisches Qualitätsfernsehen! Stimmen Sie für unentgeltliche Produktionshilfen! Das sind die Änderungsanträge von uns Grünen. Wir sollten stolz auf unser Qualitätsfernsehen sein und uns vor allem in diesem Punkt von den USA unterscheiden. Ich bedanke mich für die Mitarbeit der anderen Kollegen und bei der Kommission."@lv13
"Frau Präsidentin, Frau Kommissarin Reding, liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch ich bin der Meinung, dass die Überarbeitung der Fernsehrichtlinie richtig ist, da sich unsere Wirklichkeit in so verändert hat. Wir antworten mit der Revision der Fernsehrichtlinie auf die Digitalisierung der Medien. Wir haben jetzt Internetfernsehen und ganz neue Plattformen. Also ist es wichtig, dass alle audiovisuellen Mediendienste unter diese Richtlinie fallen. Deshalb haben wir auch den Namen der Richtlinie geändert. Aber wir regeln nicht das Internet als solches; keine von privaten Verbrauchern produzierten Inhalte, keine privaten Homepages fallen in den Anwendungsrahmen der revidierten Richtlinie. Presse- und Meinungsfreiheit im Internet ist nicht bedroht von klassischen Rundfunkregeln, wie zum Beispiel vorheriger Inhaltskontrolle. Drei Erfolge sprechen wir Grünen uns zu, was die Veränderung der Richtlinie angeht, nämlich dass unabhängige Produzenten mehr Chancen bekommen, wobei auch klar definiert wird, was wir darunter verstehen; dass es mehr Zugang für Behinderte geben soll und dass es ein europaweites Recht auf Kurzberichterstattung geben soll, denn das ist eine Frage von Vielfalt und demokratischem Zugang zur Information für unsere Bürgerinnen und Bürger. Aber es gibt zwei große Kritikpunkte. Wir Grünen wollen keine Amerikanisierung des europäischen Fernsehens. Ich bin keine prinzipielle USA-Gegnerin, aber ich will europäisches Qualitätsfernsehen fördern und erhalten. Alle Befürworter des Kommissionsvorschlags – auch Frau Hieronymi – glauben, nur in der Amerikanisierung mit Produktplatzierung und einzelnen Spots habe das europäische Fernsehen noch eine Zukunftschance. Wir müssten uns alle den Zwängen des Werbemarktes beugen. Ich teile diese Haltung explizit nicht. Ich will weiterhin die Trennung von Inhalt und Werbung. Ich will keine Vermischung. Ich will keine alle paar Minuten, keine 6 Minuten Werbung innerhalb von 36 Minuten, wie es PPE und PSE für alle Formate wollen. Ich will ein Fernsehspiel ungestört sehen können. Die bestehenden Werbemöglichkeiten reichen aus. Ich frage Herrn Schulz – auch wenn er nicht anwesend ist –: Wollen Sie bei einem „Tatort“ aus München, dass die Kommissare BMW fahren und erkennbar Löwenbräu trinken? Oder ich frage Frau Prets und Herrn Poettering: Wollen Sie Produktplatzierung in einem Fernsehspiel erlauben, um den Verkauf von VW anzukurbeln? Und ich fordere Bundeskanzlerin Merkel und Kulturstaatsminister Neumann auf, mit der jetzt beginnenden deutschen Ratspräsidentschaft ein deutliches Zeichen gegen Produktplatzierung zu setzen und es nicht beim halbherzigen Widerstand zu belassen. Der Bericht von Ihnen, Frau Hieronymi, ist aus meiner Sicht politisch falsch. An der Oberfläche gibt es ein Verbot von Produktplatzierung, um dann den Mitgliedstaaten zu erlauben, sie einzuführen. Damit wird für bestimmte Formate Produktplatzierung in allen europäischen Ländern Realität werden. Ich frage Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen: Wollen Sie das wirklich? Ich halte es auch für Selbstbetrug. Einerseits soll es Produktplatzierung geben dürfen, andererseits sollen die Menschen – so ist es in der Richtlinie formuliert – die Produkte nicht kaufen. Das ist doch lächerlich! Für dumm verkaufen können wir uns auch selbst. Für mich ist dies ein typischer fauler Kompromiss. Ich fordere Sie auf: Seien Sie mutig! Stimmen Sie gegen Produktplatzierung und ! Verteidigen Sie europäisches Qualitätsfernsehen! Stimmen Sie für unentgeltliche Produktionshilfen! Das sind die Änderungsanträge von uns Grünen. Wir sollten stolz auf unser Qualitätsfernsehen sein und uns vor allem in diesem Punkt von den USA unterscheiden. Ich bedanke mich für die Mitarbeit der anderen Kollegen und bei der Kommission."@mt15
". Mevrouw de Voorzitter, mevrouw de commissaris, dames en heren, ook ik ben van mening dat de herziening van de televisierichtlijn een goede zaak is, aangezien de echte wereld zo veranderd is; met deze herziening reageren wij op de digitalisering van de media. Aangezien wij tegenwoordig internettelevisie en geheel nieuwe platforms hebben, moet deze richtlijn alle audiovisuele mediadiensten omvatten. Daarom hebben wij ook de naam van de richtlijn gewijzigd. Wij stellen echter geen regels op voor internet als zodanig; door particuliere consumenten geproduceerde content en particuliere homepages vallen niet onder de herziene richtlijn. De persvrijheid en de vrijheid van meningsuiting worden niet bedreigd door traditionele omroepregels, bijvoorbeeld voorafgaande controle van de inhoud. Wat wijzigingen in deze richtlijn betreft, schrijven wij Groenen drie successen op ons conto: ten eerste meer kansen voor onafhankelijke producenten, waarbij ook duidelijk wordt gedefinieerd wat wij hieronder verstaan, ten tweede meer toegang voor gehandicapten, en het Europese recht op korte nieuwsverslagen. Dit heeft allemaal te maken met diversiteit en democratische toegang tot informatie voor het publiek. Wij hebben echter twee grote punten van kritiek. Wij Groenen willen niet dat de Europese televisie nog meer veramerikaniseert. Ik ben in principe niet anti-Amerikaans, maar ik wil wel de Europese kwaliteitstelevisie bevorderen en in stand houden. Alle pleitbezorgers van het voorstel van de Commissie – ook mevrouw Hieronymi – denken dat de Europese televisie alleen maar toekomstmogelijkheden heeft met productplaatsing op zijn Amerikaans en zogenaamde en dat wij allen moeten dansen naar de pijpen van de reclamemarkt. Ik deel die mening absoluut niet. Ik wil dat wij vasthouden aan de scheiding tussen inhoud en reclame en dat wij deze niet samenvoegen. Ik wil niet om de paar minuten of zes minuten reclame per tijdvak van 36 minuten, zoals de PPE en de sociaal-democraten willen voor alle soorten inhoud. Ik wil naar een televisieprogramma kunnen kijken zonder dat het onderbroken wordt. De bestaande reclamemogelijkheden zijn toereikend. Misschien kan de heer Schulz mij zeggen – ook al is hij niet aanwezig – of hij wil dat in een in München opgenomen aflevering van de politieserie de rechercheurs in BMW's rijden en iets drinken wat duidelijk herkenbaar is als Löwenbräu? Of misschien kunnen mevrouw Prets of de heer Poettering ons zeggen of zij productplaatsing zouden toestaan in een televisiefilm om de verkoop van Volkswagens te bevorderen. Ik roep bondskanselier Merkel en de heer Neumann, haar gevolmachtigd minister voor cultuur, op, nu het Duitse voorzitterschap van de Raad op het punt staat te beginnen, om het niet te laten bij halfhartig verzet tegen productplaatsing en een duidelijk signaal af te geven dat zij hiertegen zijn. Ik moet tegen mevrouw Hieronymi zeggen dat ik haar verslag politiek gezien onjuist vind. Het verbod op productplaatsing is slechts schijn omdat de lidstaten alsnog toestemming krijgen dit in te voeren. Hierdoor wordt productplaatsing in alle Europese landen voor bepaalde soorten inhoud werkelijkheid. Wilt u dat werkelijk, dames en heren? Ik beschouw dit als zelfbedrog; enerzijds laten we productplaatsing toe, maar anderzijds mogen de mensen volgens de richtlijn de producten niet kopen. Dat is toch belachelijk; wij houden onszelf voor de gek met dit in mijn ogen typisch laffe compromis. Ik wil u vragen moed te tonen en tegen productplaatsing en te stemmen, de Europese kwaliteitstelevisie te beschermen en te stemmen vóór gratis productiesteun omdat de amendementen van de Groenen betrekking hebben op al deze punten. Wij moeten trots zijn op onze kwaliteitstelevisie en ons vooral op dit gebied onderscheiden van de Amerikanen. Ik wil de andere afgevaardigden en ook de Commissie bedanken voor hun medewerking."@nl3
"Frau Präsidentin, Frau Kommissarin Reding, liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch ich bin der Meinung, dass die Überarbeitung der Fernsehrichtlinie richtig ist, da sich unsere Wirklichkeit in so verändert hat. Wir antworten mit der Revision der Fernsehrichtlinie auf die Digitalisierung der Medien. Wir haben jetzt Internetfernsehen und ganz neue Plattformen. Also ist es wichtig, dass alle audiovisuellen Mediendienste unter diese Richtlinie fallen. Deshalb haben wir auch den Namen der Richtlinie geändert. Aber wir regeln nicht das Internet als solches; keine von privaten Verbrauchern produzierten Inhalte, keine privaten Homepages fallen in den Anwendungsrahmen der revidierten Richtlinie. Presse- und Meinungsfreiheit im Internet ist nicht bedroht von klassischen Rundfunkregeln, wie zum Beispiel vorheriger Inhaltskontrolle. Drei Erfolge sprechen wir Grünen uns zu, was die Veränderung der Richtlinie angeht, nämlich dass unabhängige Produzenten mehr Chancen bekommen, wobei auch klar definiert wird, was wir darunter verstehen; dass es mehr Zugang für Behinderte geben soll und dass es ein europaweites Recht auf Kurzberichterstattung geben soll, denn das ist eine Frage von Vielfalt und demokratischem Zugang zur Information für unsere Bürgerinnen und Bürger. Aber es gibt zwei große Kritikpunkte. Wir Grünen wollen keine Amerikanisierung des europäischen Fernsehens. Ich bin keine prinzipielle USA-Gegnerin, aber ich will europäisches Qualitätsfernsehen fördern und erhalten. Alle Befürworter des Kommissionsvorschlags – auch Frau Hieronymi – glauben, nur in der Amerikanisierung mit Produktplatzierung und einzelnen Spots habe das europäische Fernsehen noch eine Zukunftschance. Wir müssten uns alle den Zwängen des Werbemarktes beugen. Ich teile diese Haltung explizit nicht. Ich will weiterhin die Trennung von Inhalt und Werbung. Ich will keine Vermischung. Ich will keine alle paar Minuten, keine 6 Minuten Werbung innerhalb von 36 Minuten, wie es PPE und PSE für alle Formate wollen. Ich will ein Fernsehspiel ungestört sehen können. Die bestehenden Werbemöglichkeiten reichen aus. Ich frage Herrn Schulz – auch wenn er nicht anwesend ist –: Wollen Sie bei einem „Tatort“ aus München, dass die Kommissare BMW fahren und erkennbar Löwenbräu trinken? Oder ich frage Frau Prets und Herrn Poettering: Wollen Sie Produktplatzierung in einem Fernsehspiel erlauben, um den Verkauf von VW anzukurbeln? Und ich fordere Bundeskanzlerin Merkel und Kulturstaatsminister Neumann auf, mit der jetzt beginnenden deutschen Ratspräsidentschaft ein deutliches Zeichen gegen Produktplatzierung zu setzen und es nicht beim halbherzigen Widerstand zu belassen. Der Bericht von Ihnen, Frau Hieronymi, ist aus meiner Sicht politisch falsch. An der Oberfläche gibt es ein Verbot von Produktplatzierung, um dann den Mitgliedstaaten zu erlauben, sie einzuführen. Damit wird für bestimmte Formate Produktplatzierung in allen europäischen Ländern Realität werden. Ich frage Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen: Wollen Sie das wirklich? Ich halte es auch für Selbstbetrug. Einerseits soll es Produktplatzierung geben dürfen, andererseits sollen die Menschen – so ist es in der Richtlinie formuliert – die Produkte nicht kaufen. Das ist doch lächerlich! Für dumm verkaufen können wir uns auch selbst. Für mich ist dies ein typischer fauler Kompromiss. Ich fordere Sie auf: Seien Sie mutig! Stimmen Sie gegen Produktplatzierung und ! Verteidigen Sie europäisches Qualitätsfernsehen! Stimmen Sie für unentgeltliche Produktionshilfen! Das sind die Änderungsanträge von uns Grünen. Wir sollten stolz auf unser Qualitätsfernsehen sein und uns vor allem in diesem Punkt von den USA unterscheiden. Ich bedanke mich für die Mitarbeit der anderen Kollegen und bei der Kommission."@pl16
". Senhora Presidente, Senhora Comissária, Senhoras e Senhores Deputados, também eu partilho da opinião de que é pertinente rever a directiva «Televisão sem fronteiras», já que muita coisa mudou entretanto. A revisão é uma resposta à digitalização dos meios de comunicação. Passámos a ter o “video on demand”, a televisão via Internet, o “webstreaming” e plataformas completamente novas, e por isso é importante que a directiva abranja todos os serviços de comunicação audiovisuais. Foi também essa a razão pela qual alterámos a sua designação. Não estamos, porém, a regulamentar a Internet em si, pois nenhum dos conteúdos produzidos por consumidores privados, nem os sítios Web privados se enquadram no âmbito de aplicação da directiva revista. As regras tradicionais de radiodifusão, como, por exemplo, o controlo prévio do conteúdo, não constituem qualquer ameaça para a liberdade de imprensa ou a liberdade de expressão. Os Verdes reclamam para si três êxitos relativamente às alterações à presente directiva: um diz respeito às maiores oportunidades proporcionadas aos produtores independentes, incluindo uma definição clara deste termo; outro prende-se com as melhores acessibilidades para as pessoas com deficiência; e, por último, temos ainda o direito europeu a resumos de transmissões, que tem tudo a ver com a diversidade e o acesso democrático à informação para os cidadãos. Há, contudo, duas grandes críticas a apontar. Os Verdes são contra a americanização da televisão europeia. Eu não sou anti-americana por natureza, mas quero promover e manter uma televisão europeia de qualidade. Em contrapartida, todos os apoiantes da proposta da Comissão – incluindo a senhora deputada Hieronymi – consideram que a única forma de garantir o futuro da televisão europeia é através da colocação de produtos e de isolados ao estilo americano. Isso significa que teríamos de nos submeter todos às pressões do mercado publicitário. Não concordo, de maneira alguma, com esta posição. Quero que os conteúdos continuem separados da publicidade e que não sejam misturados. Não quero isolados de minuto a minuto, nem tão-pouco os seis minutos de publicidade com intervalo de 36 minutos que o PPE-DE e o PSE defendem para todos os formatos. Quero poder ver um programa de televisão sem interrupções. O espaço actualmente reservado à publicidade é suficiente. Talvez o senhor deputado Schulz me possa dizer – apesar de não estar presente – se gostaria que, num episódio da série policial “Tatort” filmado em Munique, os detectives andassem de BMW e bebessem visivelmente cerveja da marca Löwenbräu? Ou porventura a senhora deputada Prets ou o senhor deputado Poettering nos possam dizer se autorizariam a colocação de produtos numa telenovela para promover as vendas da Volkswagen? Agora que a Presidência alemã do Conselho está prestes a começar, apelo à chanceler Angela Merkel e ao seu ministro da Cultura Bernd Neumann que deixem as meias medidas e dêem um sinal claro de oposição contra a colocação de produtos. Senhora Deputada Hieronymi, devo dizer-lhe que o seu relatório segue uma linha política errada, do meu ponto de vista. A proibição da colocação de produtos é meramente superficial, na medida em que os Estados-Membros são depois autorizados a introduzi-la assim como assim. Em determinados formatos a colocação de produtos irá, pois, tornar-se uma realidade em todos os países europeus. É mesmo isso que pretendem, Senhoras e Senhores Deputados? A meu ver, estamos a enganar-nos a nós próprios. Por um lado, a colocação de produtos deve ser permitida, mas por outro, de acordo com a directiva, as pessoas não devem ser incitadas a comprar os produtos. Isso é ridículo. Estamos a deixar-nos iludir por um compromisso que eu considero uma autêntica farsa. Apelo, pois, à vossa coragem: votem contra a colocação de produtos e os isolados, defendam uma televisão europeia de qualidade e votem a favor das ajudas à produção a título gratuito. As alterações dos Verdes dizem respeito a todas estas questões. Deveríamos ter orgulho na nossa televisão de qualidade e é sobretudo neste aspecto que deveríamos distanciar-nos o máximo dos Estados Unidos. Gostaria de agradecer igualmente a cooperação dos outros colegas e da Comissão."@pt17
"Frau Präsidentin, Frau Kommissarin Reding, liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch ich bin der Meinung, dass die Überarbeitung der Fernsehrichtlinie richtig ist, da sich unsere Wirklichkeit in so verändert hat. Wir antworten mit der Revision der Fernsehrichtlinie auf die Digitalisierung der Medien. Wir haben jetzt Internetfernsehen und ganz neue Plattformen. Also ist es wichtig, dass alle audiovisuellen Mediendienste unter diese Richtlinie fallen. Deshalb haben wir auch den Namen der Richtlinie geändert. Aber wir regeln nicht das Internet als solches; keine von privaten Verbrauchern produzierten Inhalte, keine privaten Homepages fallen in den Anwendungsrahmen der revidierten Richtlinie. Presse- und Meinungsfreiheit im Internet ist nicht bedroht von klassischen Rundfunkregeln, wie zum Beispiel vorheriger Inhaltskontrolle. Drei Erfolge sprechen wir Grünen uns zu, was die Veränderung der Richtlinie angeht, nämlich dass unabhängige Produzenten mehr Chancen bekommen, wobei auch klar definiert wird, was wir darunter verstehen; dass es mehr Zugang für Behinderte geben soll und dass es ein europaweites Recht auf Kurzberichterstattung geben soll, denn das ist eine Frage von Vielfalt und demokratischem Zugang zur Information für unsere Bürgerinnen und Bürger. Aber es gibt zwei große Kritikpunkte. Wir Grünen wollen keine Amerikanisierung des europäischen Fernsehens. Ich bin keine prinzipielle USA-Gegnerin, aber ich will europäisches Qualitätsfernsehen fördern und erhalten. Alle Befürworter des Kommissionsvorschlags – auch Frau Hieronymi – glauben, nur in der Amerikanisierung mit Produktplatzierung und einzelnen Spots habe das europäische Fernsehen noch eine Zukunftschance. Wir müssten uns alle den Zwängen des Werbemarktes beugen. Ich teile diese Haltung explizit nicht. Ich will weiterhin die Trennung von Inhalt und Werbung. Ich will keine Vermischung. Ich will keine alle paar Minuten, keine 6 Minuten Werbung innerhalb von 36 Minuten, wie es PPE und PSE für alle Formate wollen. Ich will ein Fernsehspiel ungestört sehen können. Die bestehenden Werbemöglichkeiten reichen aus. Ich frage Herrn Schulz – auch wenn er nicht anwesend ist –: Wollen Sie bei einem „Tatort“ aus München, dass die Kommissare BMW fahren und erkennbar Löwenbräu trinken? Oder ich frage Frau Prets und Herrn Poettering: Wollen Sie Produktplatzierung in einem Fernsehspiel erlauben, um den Verkauf von VW anzukurbeln? Und ich fordere Bundeskanzlerin Merkel und Kulturstaatsminister Neumann auf, mit der jetzt beginnenden deutschen Ratspräsidentschaft ein deutliches Zeichen gegen Produktplatzierung zu setzen und es nicht beim halbherzigen Widerstand zu belassen. Der Bericht von Ihnen, Frau Hieronymi, ist aus meiner Sicht politisch falsch. An der Oberfläche gibt es ein Verbot von Produktplatzierung, um dann den Mitgliedstaaten zu erlauben, sie einzuführen. Damit wird für bestimmte Formate Produktplatzierung in allen europäischen Ländern Realität werden. Ich frage Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen: Wollen Sie das wirklich? Ich halte es auch für Selbstbetrug. Einerseits soll es Produktplatzierung geben dürfen, andererseits sollen die Menschen – so ist es in der Richtlinie formuliert – die Produkte nicht kaufen. Das ist doch lächerlich! Für dumm verkaufen können wir uns auch selbst. Für mich ist dies ein typischer fauler Kompromiss. Ich fordere Sie auf: Seien Sie mutig! Stimmen Sie gegen Produktplatzierung und ! Verteidigen Sie europäisches Qualitätsfernsehen! Stimmen Sie für unentgeltliche Produktionshilfen! Das sind die Änderungsanträge von uns Grünen. Wir sollten stolz auf unser Qualitätsfernsehen sein und uns vor allem in diesem Punkt von den USA unterscheiden. Ich bedanke mich für die Mitarbeit der anderen Kollegen und bei der Kommission."@sk18
"Frau Präsidentin, Frau Kommissarin Reding, liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch ich bin der Meinung, dass die Überarbeitung der Fernsehrichtlinie richtig ist, da sich unsere Wirklichkeit in so verändert hat. Wir antworten mit der Revision der Fernsehrichtlinie auf die Digitalisierung der Medien. Wir haben jetzt Internetfernsehen und ganz neue Plattformen. Also ist es wichtig, dass alle audiovisuellen Mediendienste unter diese Richtlinie fallen. Deshalb haben wir auch den Namen der Richtlinie geändert. Aber wir regeln nicht das Internet als solches; keine von privaten Verbrauchern produzierten Inhalte, keine privaten Homepages fallen in den Anwendungsrahmen der revidierten Richtlinie. Presse- und Meinungsfreiheit im Internet ist nicht bedroht von klassischen Rundfunkregeln, wie zum Beispiel vorheriger Inhaltskontrolle. Drei Erfolge sprechen wir Grünen uns zu, was die Veränderung der Richtlinie angeht, nämlich dass unabhängige Produzenten mehr Chancen bekommen, wobei auch klar definiert wird, was wir darunter verstehen; dass es mehr Zugang für Behinderte geben soll und dass es ein europaweites Recht auf Kurzberichterstattung geben soll, denn das ist eine Frage von Vielfalt und demokratischem Zugang zur Information für unsere Bürgerinnen und Bürger. Aber es gibt zwei große Kritikpunkte. Wir Grünen wollen keine Amerikanisierung des europäischen Fernsehens. Ich bin keine prinzipielle USA-Gegnerin, aber ich will europäisches Qualitätsfernsehen fördern und erhalten. Alle Befürworter des Kommissionsvorschlags – auch Frau Hieronymi – glauben, nur in der Amerikanisierung mit Produktplatzierung und einzelnen Spots habe das europäische Fernsehen noch eine Zukunftschance. Wir müssten uns alle den Zwängen des Werbemarktes beugen. Ich teile diese Haltung explizit nicht. Ich will weiterhin die Trennung von Inhalt und Werbung. Ich will keine Vermischung. Ich will keine alle paar Minuten, keine 6 Minuten Werbung innerhalb von 36 Minuten, wie es PPE und PSE für alle Formate wollen. Ich will ein Fernsehspiel ungestört sehen können. Die bestehenden Werbemöglichkeiten reichen aus. Ich frage Herrn Schulz – auch wenn er nicht anwesend ist –: Wollen Sie bei einem „Tatort“ aus München, dass die Kommissare BMW fahren und erkennbar Löwenbräu trinken? Oder ich frage Frau Prets und Herrn Poettering: Wollen Sie Produktplatzierung in einem Fernsehspiel erlauben, um den Verkauf von VW anzukurbeln? Und ich fordere Bundeskanzlerin Merkel und Kulturstaatsminister Neumann auf, mit der jetzt beginnenden deutschen Ratspräsidentschaft ein deutliches Zeichen gegen Produktplatzierung zu setzen und es nicht beim halbherzigen Widerstand zu belassen. Der Bericht von Ihnen, Frau Hieronymi, ist aus meiner Sicht politisch falsch. An der Oberfläche gibt es ein Verbot von Produktplatzierung, um dann den Mitgliedstaaten zu erlauben, sie einzuführen. Damit wird für bestimmte Formate Produktplatzierung in allen europäischen Ländern Realität werden. Ich frage Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen: Wollen Sie das wirklich? Ich halte es auch für Selbstbetrug. Einerseits soll es Produktplatzierung geben dürfen, andererseits sollen die Menschen – so ist es in der Richtlinie formuliert – die Produkte nicht kaufen. Das ist doch lächerlich! Für dumm verkaufen können wir uns auch selbst. Für mich ist dies ein typischer fauler Kompromiss. Ich fordere Sie auf: Seien Sie mutig! Stimmen Sie gegen Produktplatzierung und ! Verteidigen Sie europäisches Qualitätsfernsehen! Stimmen Sie für unentgeltliche Produktionshilfen! Das sind die Änderungsanträge von uns Grünen. Wir sollten stolz auf unser Qualitätsfernsehen sein und uns vor allem in diesem Punkt von den USA unterscheiden. Ich bedanke mich für die Mitarbeit der anderen Kollegen und bei der Kommission."@sl19
". Fru talman, fru kommissionsledamot, mina damer och herrar! Jag delar uppfattningen att det är rätt att omarbeta televisionsdirektivet med tanke på hur mycket verkligheten har förändrats. En omarbetning av direktivet är ett svar på digitaliseringen av medierna. Eftersom vi nu har ”beställvideo”, Internet-tv, Internetsändningar och helt nya plattformar, måste direktivet täcka alla audiovisuella medietjänster, och av den anledningen har vi även gett det ett nytt namn. Vi reglerar dock inte Internet i sig. Privata konsumenters produktioner och privata hemsidor kommer inte att falla under det omarbetade direktivet. Traditionella tv-sändningsregler – till exempel förhandskontroll av innehållet – utgör inte något hot mot tryckfriheten eller mot åsiktsfriheten. Vi inom De gröna gör vi anspråk på tre framgångar med ändringarna av direktivet. Den första är att större möjligheter ges till oberoende producenter, tillsammans med en tydlig definition av den termen. Den andra är större tillgänglighet för funktionshindrade personer. Den tredje avser den europeiska rätten till korta nyhetsinslag, som handlar om mångfald och allmänhetens demokratiska tillgång till information. Jag ska dock framföra kritik på två viktiga punkter. Vi inom De gröna vill vi inte att europeisk television blir mer amerikaniserad. I princip är jag inte amerikafientlig, men jag vill främja och behålla europeisk kvalitets-tv, medan alla som förespråkar kommissionens förslag – bland andra Ruth Hieronymi – anser att den europeiska televisionens framtid står och faller med produktplacering och ”enstaka reklaminslag” i amerikansk anda och att vi alla måste underkasta oss trycket från reklammarknaden. Jag håller absolut inte med om det. Jag vill att vi fortsätter att skilja på innehåll och reklam, i stället för att blanda ihop dem. Jag vill inte ha ”enstaka reklaminslag” var femte minut, inte heller sex minuters reklam under 36 minuter, som PPE-DE-gruppen och socialdemokraterna vill ha till alla format. Jag vill kunna se ett tv-program utan avbrott. De befintliga reklammöjligheterna är tillräckliga. Martin Schulz kanske kan säga mig – trots att han inte är här – om han vill att kriminalarna i ett avsnitt av kriminalserien ”Tatort”, som spelas in i München, kör omkring i en BMW och dricker någonting som känns igen som Löwenbräu? Eller kanske kan Christa Prets eller Hans-Gert Poettering tala om för oss om de tillåter produktplacering i ett tv-drama för att främja försäljningen av Volkswagenbilar. Nu när Tyskland snart tar över ordförandeskapet i rådet uppmanar jag dessutom förbundskansler Angela Merkel och hennes kulturminister Bernd Neumann att i stället för ett halvhjärtat motstånd mot produktplacering gå längre och tydligt säga att de är emot det. Jag måste säga till Ruth Hieronymi att jag anser att hennes betänkande är befängt. Förbudet mot produktplacering är ytligt på så vis att medlemsstaterna tillåts införa det. I en del format kommer produktplacering därför att bli verklighet i alla europeiska länder. Mina damer och herrar! Är det verkligen det ni vill? Jag ser det som självbedrägeri. Å ena sidan ska produktplacering vara tillåten, men å andra sidan är det enligt direktivet inte tänkt att människor ska köpa produkterna. Det är dock löjligt. Vi lurar helt enkelt oss själva i vad jag anser vara en typisk kapitulation. Jag uppmanar er att vara modiga och rösta emot produktplacering och enstaka reklaminslag för att försvara europeisk kvalitets-tv och rösta för ett fritt produktionsstöd. De grönas ändringsförslag handlar om alla dessa saker. Vi ska vara stolta över vår kvalitets-tv, och på det området borde vi distansera oss som mest från amerikanarna. Jag vill tacka övriga ledamöter och även kommissionen för deras samarbete."@sv21
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