Local view for "http://purl.org/linkedpolitics/eu/plenary/2006-10-24-Speech-2-027"

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"Frau Präsidentin, Herr Kommissar Špidla, Herr Kommissar Kyprianou, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal möchte ich den Vorsitzenden der drei Ausschüsse, nämlich Anna Záborská, Karl-Heinz Florenz und Jan Andersson ganz herzlich für die wunderbare Zusammenarbeit bei der Vorbereitung dieser Debatte danken. Ebenso gilt mein Dank der Frau Präsidentin. Vor drei Jahren stand Brustkrebs schon einmal auf der Tagesordnung, und heute geht es darum, eine erste Bilanz zu ziehen, und das scheint bitter nötig. In der EU-25 erkranken jedes Jahr 275 000 Frauen an Brustkrebs. Das Risiko, daran zu sterben, ist in einem Mitgliedstaat der EU doppelt so hoch wie in einem anderen. Verschärfend kommt hinzu, dass immer jüngere Frauen erkranken. Allein in den letzten Jahren hat sich die Zahl der unter 40-Jährigen verdoppelt. Nach wie vor ist Brustkrebs Todesursache Nummer eins bei Frauen zwischen 35 und 55. Mich erschreckt aber auch, mit welcher Radikalität in vielen Mitgliedstaaten noch immer operiert wird. Selbst bei sehr früh entdecktem Krebs sind Brustamputationen in manchen Ländern eher die Regel als die Ausnahme. Dabei kann heute in 80 % der Fälle brusterhaltend operiert werden. Sie sehen also, der Fortschritt vollzieht sich nur im Schneckentempo. Das gilt umso mehr für die neuen Mitgliedstaaten, wo die Versäumnisse und Mängel in der gesamten Versorgungskette am dramatischsten sind. Dass die Strukturen aber nach wie vor unzureichend bis katastrophal sind, hat zumindest in den alten Mitgliedstaaten weniger mit Problemen der öffentlichen Haushalte zu tun als viel mehr mit den Wirtschafts- und Standesinteressen der Ärzte. Fangen wir bei der Früherkennung an: Der Aufbau eines flächendeckenden Mammographie-Screenings nach EU-Leitlinien kostet die öffentliche Hand einmalig pro Bürger maximal 1,25 Euro! Uns will doch wohl in diesem Hause niemand weismachen, dass dieses Geld nicht vorhanden ist. Hätten wir ein EU-weites Mammographie-Screening, könnten wir pro Jahr 31 000 Frauen in der EU das Leben retten, zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen sowie die gesamtgesellschaftlichen Folgekosten erheblich senken. Bis heute aber gibt es erst in elf Staaten und längst nicht überall durchgehend qualitätsgesichertes Screening. Auch in Ihrem Land, Herr Špidla, muss Schluss damit sein, dass opportunistisches Screening als EU-Screening verkauft wird. Auch in Zypern, Herr Kyprianou, kommt der Aufbau leider nur sehr schleppend voran. Nun wissen wir Sie ja beide an unserer Seite. Trotzdem hätten wir den für das Frühjahr erwarteten Fortschrittsbericht der Kommission gerne bereits jetzt gehabt. Auch fordern wir Sie auf, verstärkt auf die Möglichkeit hinzuweisen, Strukturfondsgelder für den Aufbau eines Screenings zu nutzen. Nun nützt aber die beste Früherkennung nichts, wenn die Anschlussbehandlung unzureichend oder falsch ist. Immer wieder wird Brustkrebs in Krankenhäusern operiert und behandelt, die kaum Erfahrung haben. Deshalb möchte ich der Kommission ausdrücklich für die EU-Leitlinien für Brustzentren danken, die wir seit letztem Jahr von Ihnen erhalten haben. Nun liegt der Ball aber bei den Mitgliedstaaten. Denn in der gesamten EU gibt es solche Zentren – man höre und staune – bislang nur im Vereinigten Königreich! Deshalb werden wir heute in unserer Entschließung der Fraktionen auch fordern, dass die Mitgliedstaaten bis 2016 überall in ihren Ländern ausreichend Brustzentren aufbauen. Das ist bis 2016 durchaus machbar. EU-weit bräuchten wir rund 1 800 solcher Zentren. Dann hätte jede Frau die Chance, unabhängig von ihrem Wohnort die gleiche optimale Behandlung zu erfahren. Um sicherzustellen, dass Brustzentren auch wirklich nach den EU-Kriterien arbeiten, dass sie wirklich nur eine Mindestzahl an Operationen von erstmals aufgetretenem Brustkrebs nachweisen, nämlich 150 pro Jahr in ein und demselben Zentrum, um sicherzustellen, dass die Spezialisten sich wirklich ausschließlich auf gut- und bösartige Erkrankungen der Brust spezialisiert haben und tatsächlich jeden Fall von Brustkrebs vor und nach der Operation interdisziplinär beraten, brauchen wir nun auch Leitlinien für die Zertifizierung von Brustzentren. Hier werden wir Sie als Kommission auffordern, die Erarbeitung dieser Leitlinien wirklich zügig in die Wege zu leiten. Wir bitten Sie darüber hinaus, auch Leitlinien für das Berufsbild der Brustkrankenschwester entwickeln zu lassen, die als Lotse und Mittlerin zwischen Arzt und Patientin in diesen Zentren während der gesamten Behandlung einen sehr wichtigen Part übernehmen kann."@de9
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"Frau Präsidentin, Herr Kommissar Špidla, Herr Kommissar Kyprianou, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal möchte ich den Vorsitzenden der drei Ausschüsse, nämlich Anna Záborská, Karl-Heinz Florenz und Jan Andersson ganz herzlich für die wunderbare Zusammenarbeit bei der Vorbereitung dieser Debatte danken. Ebenso gilt mein Dank der Frau Präsidentin. Vor drei Jahren stand Brustkrebs schon einmal auf der Tagesordnung, und heute geht es darum, eine erste Bilanz zu ziehen, und das scheint bitter nötig. In der EU-25 erkranken jedes Jahr 275 000 Frauen an Brustkrebs. Das Risiko, daran zu sterben, ist in einem Mitgliedstaat der EU doppelt so hoch wie in einem anderen. Verschärfend kommt hinzu, dass immer jüngere Frauen erkranken. Allein in den letzten Jahren hat sich die Zahl der unter 40-Jährigen verdoppelt. Nach wie vor ist Brustkrebs Todesursache Nummer eins bei Frauen zwischen 35 und 55. Mich erschreckt aber auch, mit welcher Radikalität in vielen Mitgliedstaaten noch immer operiert wird. Selbst bei sehr früh entdecktem Krebs sind Brustamputationen in manchen Ländern eher die Regel als die Ausnahme. Dabei kann heute in 80 % der Fälle brusterhaltend operiert werden. Sie sehen also, der Fortschritt vollzieht sich nur im Schneckentempo. Das gilt umso mehr für die neuen Mitgliedstaaten, wo die Versäumnisse und Mängel in der gesamten Versorgungskette am dramatischsten sind. Dass die Strukturen aber nach wie vor unzureichend bis katastrophal sind, hat zumindest in den alten Mitgliedstaaten weniger mit Problemen der öffentlichen Haushalte zu tun als viel mehr mit den Wirtschafts- und Standesinteressen der Ärzte. Fangen wir bei der Früherkennung an: Der Aufbau eines flächendeckenden Mammographie-Screenings nach EU-Leitlinien kostet die öffentliche Hand einmalig pro Bürger maximal 1,25 Euro! Uns will doch wohl in diesem Hause niemand weismachen, dass dieses Geld nicht vorhanden ist. Hätten wir ein EU-weites Mammographie-Screening, könnten wir pro Jahr 31 000 Frauen in der EU das Leben retten, zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen sowie die gesamtgesellschaftlichen Folgekosten erheblich senken. Bis heute aber gibt es erst in elf Staaten und längst nicht überall durchgehend qualitätsgesichertes Screening. Auch in Ihrem Land, Herr Špidla, muss Schluss damit sein, dass opportunistisches Screening als EU-Screening verkauft wird. Auch in Zypern, Herr Kyprianou, kommt der Aufbau leider nur sehr schleppend voran. Nun wissen wir Sie ja beide an unserer Seite. Trotzdem hätten wir den für das Frühjahr erwarteten Fortschrittsbericht der Kommission gerne bereits jetzt gehabt. Auch fordern wir Sie auf, verstärkt auf die Möglichkeit hinzuweisen, Strukturfondsgelder für den Aufbau eines Screenings zu nutzen. Nun nützt aber die beste Früherkennung nichts, wenn die Anschlussbehandlung unzureichend oder falsch ist. Immer wieder wird Brustkrebs in Krankenhäusern operiert und behandelt, die kaum Erfahrung haben. Deshalb möchte ich der Kommission ausdrücklich für die EU-Leitlinien für Brustzentren danken, die wir seit letztem Jahr von Ihnen erhalten haben. Nun liegt der Ball aber bei den Mitgliedstaaten. Denn in der gesamten EU gibt es solche Zentren – man höre und staune – bislang nur im Vereinigten Königreich! Deshalb werden wir heute in unserer Entschließung der Fraktionen auch fordern, dass die Mitgliedstaaten bis 2016 überall in ihren Ländern ausreichend Brustzentren aufbauen. Das ist bis 2016 durchaus machbar. EU-weit bräuchten wir rund 1 800 solcher Zentren. Dann hätte jede Frau die Chance, unabhängig von ihrem Wohnort die gleiche optimale Behandlung zu erfahren. Um sicherzustellen, dass Brustzentren auch wirklich nach den EU-Kriterien arbeiten, dass sie wirklich nur eine Mindestzahl an Operationen von erstmals aufgetretenem Brustkrebs nachweisen, nämlich 150 pro Jahr in ein und demselben Zentrum, um sicherzustellen, dass die Spezialisten sich wirklich ausschließlich auf gut- und bösartige Erkrankungen der Brust spezialisiert haben und tatsächlich jeden Fall von Brustkrebs vor und nach der Operation interdisziplinär beraten, brauchen wir nun auch Leitlinien für die Zertifizierung von Brustzentren. Hier werden wir Sie als Kommission auffordern, die Erarbeitung dieser Leitlinien wirklich zügig in die Wege zu leiten. Wir bitten Sie darüber hinaus, auch Leitlinien für das Berufsbild der Brustkrankenschwester entwickeln zu lassen, die als Lotse und Mittlerin zwischen Arzt und Patientin in diesen Zentren während der gesamten Behandlung einen sehr wichtigen Part übernehmen kann."@cs1
"Fru formand, hr. kommissær Špidla, hr. kommissær Kyprianou, mine damer og herrer! Først vil jeg gerne takke formændene for de tre udvalg, nemlig Anna Záborská, Karl-Heinz Florenz og Jan Andersson varmt for det fantastiske samarbejde ved forberedelsen af denne forhandling. Min tak gælder også formanden. For tre år siden stod brystkræft også på dagsordenen, og i dag handler det om at gøre et foreløbigt resultat op, og det ser ud til at være bittert nødvendigt. I EU-25 rammes 275.000 kvinder hvert år af brystkræft. Risikoen for at dø af det er dobbelt så stor i én EU-medlemsstat som i en anden. En yderligere skærpende omstændighed er, at stadig flere yngre kvinder rammes. Alene i de sidste år er antallet af kvinder under 40 år, som rammes, fordoblet. Brystkræft er nu som før dødsårsag nr. 1 for kvinder mellem 35 og 55 år. Men det forskrækker mig også, at man i mange medlemsstater stadig opererer meget radikalt. Selv når kræften opdages meget tidligt, er brystamputationer i nogle lande snarere reglen end undtagelsen. Det sker, selv om man i dag kan lave brystbevarende operationer i 80 % af tilfældene. Som De kan se, sker fremskridtet i sneglefart. Det gælder så meget desto mere for de nye medlemsstater, hvor forsømmelserne og manglerne i hele tilbudskæden er mest dramatiske. Men når strukturerne fortsat går fra det utilstrækkelige til det katastrofale, hænger det i det mindste i de gamle medlemsstater mindre sammen med de offentlige budgetters problemer end med lægernes økonomiske og standsmæssige interesser. Lad os starte med tidlig påvisning. Opbygning af en landsomfattende mammografiscreening efter EU-retningslinjer koster det offentlige en engangsudgift pr. borger på højst 1,25 euro! Der er vel ingen, der vil bilde os ind i Parlamentet, at disse penge ikke findes. Hvis vi havde en EU-dækkende mammografiscreening, ville vi hvert år kunne redde livet for 31.000 kvinder i EU, kunne sænke udgifterne i sundhedsvæsenet og sænke de samfundsøkonomiske følgeudgifter betydeligt. I dag findes der imidlertid kun en gennemgående kvalitetssikret screening i 11 stater og langtfra overalt. Også i Ungarn, hr. Špidla, må det være være slut med at sælge opportunistisk screening som EU-screening. Også i Cypern, hr. Kyprianou, går det meget langsomt med opbygningen. Nu ved vi jo, at De begge er på vores side. Alligevel ville vi gerne have haft Kommissionens fremskridtsrapport, som ventes til foråret, allerede i dag. Vi opfordrer Dem også til i højere grad at gøre opmærksom på muligheden for at bruge strukturfondmidler til at opbygge screeningen. Nu nytter jo selv den bedste tidlige påvisning ikke, hvis den efterfølgende behandling er utilstrækkelig eller forkert. Igen og igen sker det, at brystkræft bliver opereret og behandlet på sygehuse, som har meget begrænset erfaring. Derfor vil jeg gerne takke Kommissionen for EU-retningslinjerne for brystcentre, som vi fik fra Dem sidste år. Nu ligger bolden hos medlemsstaterne. For i hele EU findes der i dag - man tror næppe sine egne ører - kun sådanne centre i Det Forenede Kongerige! Derfor vil vi i dag i gruppernes beslutning også kræve, at medlemsstaterne senest i 2016 skal oprette tilstrækkeligt mange brystcentre i deres lande. Det kan sagtens lade sig gøre inden 2016. I hele EU er der behov for godt 1.800 sådanne centre. Så ville alle kvinder have mulighed for at få den samme optimale behandling, uanset hvor de bor. For at sikre, at brystcentre virkelig arbejder efter EU-kriterierne, at de virkelig kun dokumenterer et mindsteantal af operationer af førstegangspåvist brystkræft, nemlig 150 årligt i et og samme center, for at sikre, at specialisterne virkelig udelukkende har specialiseret sig i god- og ondartede sygdomme i brystet og virkelig drøfter hvert enkelt tilfælde af brystkræft tværfagligt før og efter operationen, har vi nu også brug for retningslinjer for certificering af brystcentre. Her vil vi opfordre Dem i Kommissionen til meget hurtigt at foranledige udarbejdelsen af disse retningslinjer. Desuden beder vi Dem om at få udviklet retningslinjer for uddannelsen af de specialsygeplejersker, der kan spille en meget vigtig rolle som guide og formidler mellem læge og patient i disse centre under hele behandlingen."@da2
"Κυρία Πρόεδρε, κύριε Špidla, κύριε Κυπριανού, κυρίες και κύριοι, θα ήθελα αρχικά να ευχαριστήσω θερμά τους προέδρους των τριών επιτροπών, την κ. Záborská, τον κ. Florenz και τον κ. Andersson για τη θαυμάσια συνεργασία κατά την προετοιμασία αυτής της συζήτησης. Επίσης, θα ήθελα να ευχαριστήσω και εσάς, κυρία Πρόεδρε. Ο καρκίνος του μαστού βρισκόταν πριν από τρία χρόνια στην ημερήσια διάταξη και τώρα είναι καιρός να ρίξουμε μια πρώτη ματιά στα αποτελέσματα, μου φαίνεται δε πως αυτό είναι επειγόντως απαραίτητο. Στα 25 κράτη μέλη νοσούν κάθε χρόνο 275 000 γυναίκες από καρκίνο του μαστού. Σε ένα κράτος μέλος ο κίνδυνος θανάτου από τη νόσο είναι διπλάσιος από ό,τι σε ένα άλλο. Ακόμα χειρότερα, από την ασθένεια αυτήν προσβάλλονται όλο και πιο νέες γυναίκες: τα τελευταία χρόνια αυξήθηκε ο αριθμός των γυναικών κάτω των 40 ετών που προσβάλλονται από αυτήν. Ο καρκίνος του μαστού εξακολουθεί να είναι η πρώτη αιτία θανάτου γυναικών μεταξύ 35 και 55 ετών. Οπωσδήποτε όμως με τρομάζει και το πόσο ριζική είναι ακόμα σε πολλά κράτη μέλη η αγωγή. Σε μερικές χώρες, η μαστεκτομή εξακολουθεί να είναι ο κανόνας και όχι η εξαίρεση, ακόμα και στα πολύ πρώιμα στάδια της νόσου, μολονότι σε ποσοστό 80% των περιπτώσεων μπορεί να γίνει επέμβαση χωρίς αφαίρεση του μαστού. Όπως βλέπετε, λοιπόν, προχωρούμε με ρυθμούς χελώνας. Αυτό ισχύει ιδιαίτερα για τα νέα κράτη μέλη όπου οι χαμένες ευκαιρίες και οι ελλείψεις σε ολόκληρη την αλυσίδα της υγειονομικής περίθαλψης είναι οι πιο δραματικές. Ωστόσο, τουλάχιστον στα παλαιά κράτη μέλη, το γεγονός ότι οι δομές εξακολουθούν να είναι από ανεπαρκείς έως καταστροφικές δεν οφείλεται τόσο σε προβλήματα των δημοσίων προϋπολογισμών όσο στα οικονομικά και ταξικά συμφέροντα των γιατρών. Ας αρχίσουμε από την έγκαιρη διάγνωση: η ανάπτυξη ενός γενικευμένου προγράμματος ελέγχου σύμφωνα με τις κοινοτικές κατευθυντήριες γραμμές κοστίζει στο δημόσιο μόλις 1,25 ευρώ ανά πολίτη. Είμαι επομένως βέβαιη ότι κανένας εδώ στο Σώμα δεν προτίθεται να ισχυριστεί πως δεν υπάρχουν αυτά τα χρήματα. Αν διαθέταμε ένα πανευρωπαϊκό πρόγραμμα ελέγχου, θα μπορούσαμε να σώσουμε τη ζωή 31 000 γυναικών κάθε χρόνο στην ΕΕ, να συμβάλουμε στη μείωση των δαπανών για την υγεία και να περιορίσουμε ουσιαστικά τα συνεπαγόμενα έξοδα για το σύνολο της κοινωνίας. Ωστόσο, μέχρι σήμερα μόνον 11 χώρες έχουν ένα πρόγραμμα ελέγχου εγγυημένης ποιότητας, και αυτά τα προγράμματα μακράν απέχουν από το να είναι διαρκή. Και στη χώρα σας, κύριε Špidla, πρέπει να σταματήσετε να παρουσιάζετε τον περιστασιακό έλεγχο ως κοινοτικό έλεγχο. Και στην Κύπρο, κύριε Κυπριανού, η πρόοδος είναι ακόμα πολύ αργή. Γνωρίζουμε βέβαια ότι και οι δύο είστε με το μέρος μας, όμως θα ήταν παρόλ’ αυτά ωραίο να είχαμε τώρα την έκθεση προόδου της Επιτροπής και όχι την άνοιξη, οπότε αναμένεται. Επίσης, σας ζητάμε να δώσετε μεγαλύτερη έμφαση στη δυνατότητα χρησιμοποίησης πόρων από τα διαρθρωτικά ταμεία για την ανάπτυξη ενός προγράμματος ελέγχου. Όμως ακόμα και το καλύτερο σύστημα έγκαιρης διάγνωσης δεν ωφελεί αν η μετέπειτα αγωγή είναι ανεπαρκής ή ακατάλληλη. Ξανά και ξανά, ο καρκίνος του μαστού αντιμετωπίζεται χειρουργικά, και μάλιστα σε νοσοκομεία με ελάχιστη πείρα. Γι’ αυτό θα ήθελα να ευχαριστήσω ιδιαίτερα την Επιτροπή για τις κατευθυντήριες γραμμές της ΕΕ σχετικά με τα κέντρα μαστού που παρουσιάστηκαν πέρυσι. Τώρα είναι η σειρά των κρατών μελών να δράσουν, γιατί κατά περίεργο τρόπο, το μόνο μέρος στην ΕΕ όπου υπάρχουν σήμερα τέτοια κέντρα είναι το Ηνωμένο Βασίλειο. Γι’ αυτό θα ζητήσουμε σήμερα στο κοινό μας ψήφισμα από τα κράτη μέλη να ιδρύσουν μέχρι το 2016 αρκετά κέντρα μαστού σε εθνικό επίπεδο. Αυτό είναι απόλυτα εφικτό μέχρι το 2016. Θα χρειαστούμε περίπου 1 800 τέτοια κέντρα σε ολόκληρη την ΕΕ. Έτσι, όλες οι γυναίκες θα είχαν την ευκαιρία να έχουν την ίδια, βέλτιστη αγωγή ανεξάρτητα από τον τόπο διαμονής τους. Για να εξασφαλίσουμε ότι αυτά τα κέντρα μαστού θα εργάζονται πραγματικά βάσει των κοινοτικών κριτηρίων, ότι πραγματικά θα διεξάγουν μόνον έναν ελάχιστο αριθμό χειρουργικών επεμβάσεων σε πρωτογενείς καρκίνους του μαστού, δηλαδή 150 ετησίως σε κάθε κέντρο, ότι οι ειδικοί θα έχουν πραγματικά εξειδικευθεί αποκλειστικά σε καλοήθεις και κακοήθεις ασθένειες του μαστού και ότι πραγματικά θα προβαίνουν σε διεπιστημονική διαβούλευση πριν και μετά από την εγχείρηση σε κάθε περίπτωση καρκίνου του μαστού, χρειαζόμαστε κατευθυντήριες γραμμές για την πιστοποίηση των κέντρων μαστού. Σε αυτό το πλαίσιο, απευθύνουμε έκκληση σε εσάς ως Επιτροπή να δρομολογήσετε την εκπόνηση αυτών των κατευθυντηρίων γραμμών πραγματικά γρήγορα. Επίσης, σας παρακαλούμε να εκπονήσετε κατευθυντήριες γραμμές για τον ορισμό του επαγγέλματος των νοσοκόμων μαστού που θα εκπληρώνουν πολύ σημαντικό ρόλο στα εν λόγω κέντρα ως οδηγοί και διαμεσολαβητές μεταξύ των γιατρών και των ασθενών κατά τη διάρκεια της αγωγής."@el10
". Madam President, Commissioner Špidla, Commissioner Kyprianou, ladies and gentlemen, first of all I would like to thank the chairmen of the three committees, Mrs Záborská, Mr Florenz and Mr Andersson, most warmly for their fantastic cooperation in preparing this debate. I would also like to thank you, Madam President. Breast cancer was on the agenda three years ago, and it is now time to take an initial look at the results, which appears to be urgently necessary. In the 25 Member States, 275 000 women contract breast cancer every year. The risk of dying from it is twice as high in one Member State as in another. To make it worse, younger and younger women are contracting the disease: just in the last few years, the number of women under 40 affected has doubled. Breast cancer is still the number one cause of death in women between 35 and 55. However, I am also shocked at how radical treatment still is in many Member States. In some countries, mastectomies are still the rule rather than the exception, even in the very early stages of the disease, even though in 80% of cases these days it is possible to operate without removing the breast. As you can see, then, we are progressing at a snail's pace. This is particularly true in the new Member States, where the missed opportunities and deficiencies throughout the chain of care are at their worst. However, at least in the old Member States, the fact that the structures remain, as before, inadequate to catastrophic has less to do with public budget problems than with the economic and class interests of the doctors. Let us begin with early detection: the development of an across-the-board breast screening programme according to EU guidelines will involve a one-off cost for the public purse of no more than EUR 1.25 per citizen. I am therefore sure that nobody in this House wants to claim that this money is not available. If we had an EU-wide breast screening programme, we could save the lives of 31 000 women in the EU a year, help to reduce healthcare costs and substantially reduce subsequent costs for the whole of society. To date, though, only 11 countries have a quality-assured screening programme, and these programmes are a long way from being continuous. In your country, too, Mr Špidla, you must put a stop to the practice of passing off opportunistic screening as EU screening. In Cyprus, too, Mr Kyprianou, progress is still very sluggish. Now we know, of course, that you are both on our side, but it would nonetheless have been nice to have the Commission's progress report now, instead of in the Spring, which is when it is expected. We also call on you to put greater emphasis on the option of using money from the Structural Funds to develop a screening programme. However, even the best early detection system is of no use if subsequent treatment is inadequate or inappropriate. Time and again, breast cancer is operated on and treated in hospitals with barely any experience. I would therefore specifically like to thank the Commission for the EU guidelines for breast centres, which we have received from you since last year. The ball is now in the Member States' court, though, because the only place in the whole of the EU with such centres at the moment is – amazingly – the United Kingdom. That is why we will also call today, in our joint resolution, for the Member States to establish sufficient breast centres nationwide by 2016. This is absolutely feasible by 2016. We would need around 1 800 such centres EU-wide. Then all women would have the opportunity to get the same optimum treatment, regardless of where they live. In order to ensure that these breast centres actually work in accordance with the EU criteria, that they really do perform a minimum number of operations on primary breast cancer, namely 150 a year in a single centre, that the specialists really have specialised exclusively in benign and malignant breast diseases and that they really do carry out interdisciplinary consultations before and after the operation for each case of breast cancer, we now also need guidelines for the certification of breast centres. In this connection, we would call on you in the Commission to embark on drafting these guidelines with real speed. We would also ask you to draw up guidelines for the job description of breast nurses, who have a very important role to play in these centres, as guides and mediators between doctors and patients throughout the treatment process."@en4
". Señora Presidenta, Comisario Špidla, Comisario Kyprianou, Señorías, en primer lugar deseo expresar mi más sincero agradecimiento a los presidentes de las tres comisiones, la señora Záborská, el señor Florenz y el señor Andersson, por su fantástica cooperación en la preparación de este debate. También quiero dar las gracias a usted, señora Presidenta. El cáncer de mama estaba en el orden del día hace tres años, y es hora de hacer un repaso inicial de los resultados, lo cual parece bastante necesario. En los 25 Estados miembros, 275 000 mujeres contraen cáncer de mama cada año. El riesgo de mortalidad por esta causa es el doble de alto en un Estado miembro que en otro. Para empeorar las cosas, las mujeres que contraen la enfermedad son cada vez más jóvenes: tan solo en los últimos años, el número de mujeres afectadas con menos de 40 años de edad se ha duplicado. El cáncer de mama sigue siendo la causa de muerte número uno entre mujeres de 35 a 55 años de edad. No obstante, también me sorprende lo radical que sigue siendo el tratamiento en muchos Estados miembros. En algunos países, las mastectomías siguen siendo la regla en lugar de la excepción, incluso en las primeras fases de la enfermedad, a pesar de que en el 80 % de los casos es posible operar sin extirpar el pecho. Como ven, estamos progresando a paso de tortuga. Esto es particularmente cierto en los nuevos Estados miembros, donde las deficiencias y oportunidades perdidas a lo largo de la cadena son de la peor clase. No obstante, al menos en los antiguos Estados miembros, el hecho de que las estructuras sigan siendo de poco adecuadas a catastróficas tiene menos que ver que los problemas del presupuesto público que con los intereses económicos y de clases de los doctores. Comencemos por la detección temprana: el desarrollo de un programa de cribado mamográfico generalizado según las directrices de la Unión Europea implicará un gasto individual para el erario público que no será superior a 1,25 euros por ciudadano. Por lo tanto, estoy segura de que nadie en esta Cámara quiere afirmar que no se dispone de este dinero. Si contáramos con un programa de cribado en toda la Unión Europea, podríamos salvar las vidas de 31 000 mujeres al año en la Unión Europea, ayudar a reducir los gastos de sanidad, y así reducir los gastos posteriores para la sociedad en su conjunto. No obstante, hasta la fecha, solo 11 países disponen de un programa de cribado de calidad, y estos programas están muy lejos de ser continuos. También en su país, señor Špidla, debe poner fin a la práctica de hacer pasar el cribado oportunista por cribado de la Unión Europea. También en Chipre, señor Kyprianou, el progreso sigue siendo muy lento. Ahora, sin duda, sabemos que ambos están de nuestra parte, pero de cualquier manera habría sido positivo disponer ahora del informe de progreso de la Comisión, en lugar de en primavera, fecha para la cual se espera. También les instamos a que hagan un mayor hincapié en la opción de utilizar dinero de los Fondos Estructurales para desarrollar un programa de cribado. No obstante, incluso los mejores sistemas de detección temprana no sirven de nada si el tratamiento posterior no es adecuado. Una vez más, el cáncer de mama se sigue operando y se trata en los hospitales con escasa experiencia. Por lo tanto, quisiera dar las gracias de manera especial a la Comisión por las directrices de la Unión Europea para los centros mamarios que llevamos recibiendo desde el año pasado. Sin embargo, ahora la pelota está en el tejado de los Estados miembros, porque el único lugar de toda la Unión Europea que dispone de dichos centros actualmente es –sorprendentemente– el Reino Unido. Por ese motivo hoy también haremos un llamamiento, en nuestra resolución conjunta, a que los Estados miembros establezcan suficientes centros mamarios en cada país para 2016. Es algo totalmente factible para 2016. Necesitaríamos alrededor de 1 800 centros en toda la Unión Europea. Entonces, todas las mujeres tendrían la oportunidad de disfrutar del mismo tratamiento óptimo, independientemente del lugar donde vivieran. Con el fin de garantizar el funcionamiento de dichos centros mamarios de acuerdo con los criterios de la Unión Europea, la realización de un número mínimo de operaciones sobre cáncer de mama primario, 150 al año por centro, la especialización verdadera de los especialistas en enfermedades de pecho benignas y malignas y la realización de consultas interdisciplinarias antes y después de la operación para cada caso individual de cáncer de mama, ahora también necesitamos directrices para la certificación de los centros mamarios. En este sentido, les pedimos que en la Comisión se pongan a elaborar estas directrices con gran celeridad. Asimismo también les pedimos que elaboren directrices para la descripción del empleo de enfermera mamaria, por ser un personal que desempeña una función muy importante en estos centros, como guías y mediadoras entre doctores y pacientes a través del proceso de tratamiento."@es20
"Frau Präsidentin, Herr Kommissar Špidla, Herr Kommissar Kyprianou, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal möchte ich den Vorsitzenden der drei Ausschüsse, nämlich Anna Záborská, Karl-Heinz Florenz und Jan Andersson ganz herzlich für die wunderbare Zusammenarbeit bei der Vorbereitung dieser Debatte danken. Ebenso gilt mein Dank der Frau Präsidentin. Vor drei Jahren stand Brustkrebs schon einmal auf der Tagesordnung, und heute geht es darum, eine erste Bilanz zu ziehen, und das scheint bitter nötig. In der EU-25 erkranken jedes Jahr 275 000 Frauen an Brustkrebs. Das Risiko, daran zu sterben, ist in einem Mitgliedstaat der EU doppelt so hoch wie in einem anderen. Verschärfend kommt hinzu, dass immer jüngere Frauen erkranken. Allein in den letzten Jahren hat sich die Zahl der unter 40-Jährigen verdoppelt. Nach wie vor ist Brustkrebs Todesursache Nummer eins bei Frauen zwischen 35 und 55. Mich erschreckt aber auch, mit welcher Radikalität in vielen Mitgliedstaaten noch immer operiert wird. Selbst bei sehr früh entdecktem Krebs sind Brustamputationen in manchen Ländern eher die Regel als die Ausnahme. Dabei kann heute in 80 % der Fälle brusterhaltend operiert werden. Sie sehen also, der Fortschritt vollzieht sich nur im Schneckentempo. Das gilt umso mehr für die neuen Mitgliedstaaten, wo die Versäumnisse und Mängel in der gesamten Versorgungskette am dramatischsten sind. Dass die Strukturen aber nach wie vor unzureichend bis katastrophal sind, hat zumindest in den alten Mitgliedstaaten weniger mit Problemen der öffentlichen Haushalte zu tun als viel mehr mit den Wirtschafts- und Standesinteressen der Ärzte. Fangen wir bei der Früherkennung an: Der Aufbau eines flächendeckenden Mammographie-Screenings nach EU-Leitlinien kostet die öffentliche Hand einmalig pro Bürger maximal 1,25 Euro! Uns will doch wohl in diesem Hause niemand weismachen, dass dieses Geld nicht vorhanden ist. Hätten wir ein EU-weites Mammographie-Screening, könnten wir pro Jahr 31 000 Frauen in der EU das Leben retten, zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen sowie die gesamtgesellschaftlichen Folgekosten erheblich senken. Bis heute aber gibt es erst in elf Staaten und längst nicht überall durchgehend qualitätsgesichertes Screening. Auch in Ihrem Land, Herr Špidla, muss Schluss damit sein, dass opportunistisches Screening als EU-Screening verkauft wird. Auch in Zypern, Herr Kyprianou, kommt der Aufbau leider nur sehr schleppend voran. Nun wissen wir Sie ja beide an unserer Seite. Trotzdem hätten wir den für das Frühjahr erwarteten Fortschrittsbericht der Kommission gerne bereits jetzt gehabt. Auch fordern wir Sie auf, verstärkt auf die Möglichkeit hinzuweisen, Strukturfondsgelder für den Aufbau eines Screenings zu nutzen. Nun nützt aber die beste Früherkennung nichts, wenn die Anschlussbehandlung unzureichend oder falsch ist. Immer wieder wird Brustkrebs in Krankenhäusern operiert und behandelt, die kaum Erfahrung haben. Deshalb möchte ich der Kommission ausdrücklich für die EU-Leitlinien für Brustzentren danken, die wir seit letztem Jahr von Ihnen erhalten haben. Nun liegt der Ball aber bei den Mitgliedstaaten. Denn in der gesamten EU gibt es solche Zentren – man höre und staune – bislang nur im Vereinigten Königreich! Deshalb werden wir heute in unserer Entschließung der Fraktionen auch fordern, dass die Mitgliedstaaten bis 2016 überall in ihren Ländern ausreichend Brustzentren aufbauen. Das ist bis 2016 durchaus machbar. EU-weit bräuchten wir rund 1 800 solcher Zentren. Dann hätte jede Frau die Chance, unabhängig von ihrem Wohnort die gleiche optimale Behandlung zu erfahren. Um sicherzustellen, dass Brustzentren auch wirklich nach den EU-Kriterien arbeiten, dass sie wirklich nur eine Mindestzahl an Operationen von erstmals aufgetretenem Brustkrebs nachweisen, nämlich 150 pro Jahr in ein und demselben Zentrum, um sicherzustellen, dass die Spezialisten sich wirklich ausschließlich auf gut- und bösartige Erkrankungen der Brust spezialisiert haben und tatsächlich jeden Fall von Brustkrebs vor und nach der Operation interdisziplinär beraten, brauchen wir nun auch Leitlinien für die Zertifizierung von Brustzentren. Hier werden wir Sie als Kommission auffordern, die Erarbeitung dieser Leitlinien wirklich zügig in die Wege zu leiten. Wir bitten Sie darüber hinaus, auch Leitlinien für das Berufsbild der Brustkrankenschwester entwickeln zu lassen, die als Lotse und Mittlerin zwischen Arzt und Patientin in diesen Zentren während der gesamten Behandlung einen sehr wichtigen Part übernehmen kann."@et5
"Arvoisa puhemies, arvoisa komission jäsen Špidla, arvoisa komission jäsen Kyprianou, hyvät kollegat, ensinnäkin haluan kiittää kolmen valiokunnan puheenjohtajia Záborskáa, Florenzia ja Anderssonia sydämellisesti heidän suurenmoisesta yhteistyöstään tämän keskustelun valmistelussa. Arvoisa puhemies, haluan kiittää myös teitä. Rintasyöpä oli esityslistalla kolme vuotta sitten, ja nyt on tulosten alustavan tarkastelun aika, mikä vaikuttaa aivan välttämättömältä. Euroopan unionin 25 jäsenvaltiossa 275 000 naista sairastuu vuosittain rintasyöpään. Rintasyöpäkuoleman riski on toisissa jäsenvaltioissa kaksi kertaa suurempi kuin toisissa. Kaiken huipuksi yhä nuoremmat naiset sairastuvat siihen: pelkästään muutamina viime vuosina alle 40-vuotiaina sairastuneiden naisten määrä on kaksinkertaistunut. Rintasyöpä on edelleen 35–55-vuotiaiden naisten yleisin kuolinsyy. Minua järkyttää kuitenkin myös se, miten radikaaleja hoitokeinoja monissa jäsenvaltioissa edelleen käytetään. Joissakin maissa rinnanpoistoleikkaukset ovat edelleen pikemminkin sääntö kuin poikkeus jopa aivan taudin alkuvaiheessa, vaikka nykyisin 80 prosenttia leikkauksista voidaan tehdä poistamatta rintaa. Kuten huomaatte, edistymme etananvauhtia. Tämä koskee erityisesti uusia jäsenvaltioita, joissa hyödyntämättömät mahdollisuudet ja puutteet ovat pahimmillaan läpi koko hoitoketjun. Rakenteet vaihtelevat edelleen entiseen tapaan riittämättömistä katastrofaalisiin, mikä johtuu ainakin vanhoissa jäsenvaltioissa pikemminkin lääkäreiden taloudellisista eduista ja asemaan liittyvistä eduista kuin valtiontalouden ongelmista. Käsittelen ensimmäiseksi varhaista toteamista. EU:n suuntaviivojen mukaisen kattavan mammografiaseulontaohjelman kehittämisestä johtuvat kertaluonteiset julkiset menot ovat vain 1,25 euroa kansalaista kohti. Olenkin varma, ettei yksikään parlamentin jäsen halua väittää, ettei tällaisia varoja ole käytettävissä. EU:n laajuisen mammografiaseulontaohjelman avulla pelastettaisiin EU:ssa vuosittain 31 000 naisen henki, alennettaisiin terveydenhuoltomenoja ja myöhemmin tuntuvasti koko yhteiskuntaan kohdistuvia kustannuksia. Toistaiseksi vain 11 maalla on sellainen seulontaohjelma, jonka laatu on varmistettu, ja nämä ohjelmat ovat kaikkea muuta kuin jatkuvia. Arvoisa komission jäsen Špidla, teidän on tehtävä loppu kotimaanne käytännöstä, jossa uskotellaan satunnaisen seulonnan täyttävän EU:n vaatimukset. Arvoisa komission jäsen Kyprianou, Kyproksellakin edistytään vielä hyvin verkkaisesti. Tietenkin tiedämme, että olette molemmat meidän puolellamme, mutta olisi silti ollut mukavaa saada komission edistymiskertomus nyt eikä vasta keväällä, jolloin sen on määrä ilmestyä. Kehotamme teitä myös korostamaan painokkaammin mahdollisuutta käyttää rakennerahastovaroja seulontaohjelman kehittämiseen. Silti paraskin varhaiseen toteamiseen tarkoitettu järjestelmä on hyödytön, jos sen jälkeinen hoito on riittämätöntä tai epäasianmukaista. Kerta toisensa jälkeen rintasyöpäleikkaukset ja sairauden hoitotoimenpiteet suoritetaan sairaaloissa hyvin niukalla kokemuksella. Siksi haluan erityisesti kiittää komissiota rintakeskuksia koskevista EU:n suuntaviivoista, jotka saimme siltä viime vuoden jälkeen. Aloite on nyt kuitenkin jäsenvaltioilla, sillä – hämmästyttävää kyllä – koko EU:ssa ainoastaan Yhdistyneessä kuningaskunnassa on nykyisin tällaisia keskuksia. Siksi Euroopan parlamentti kehottaa tänään yhteisessä päätöslauselmassaan myös jäsenvaltioita perustamaan riittävän kattavan rintakeskusten verkoston vuoteen 2016 mennessä. Sellainen on täysin mahdollista toteuttaa vuoteen 2016 mennessä. Koko EU:ssa tarvittaisiin noin 1 800 tällaista keskusta. Silloin kaikilla naisilla olisi mahdollisuus saada samaa parasta mahdollista hoitoa asuinpaikastaan riippumatta. Tarvitsemme nyt myös rintakeskusten sertifiointia koskevat suuntaviivat varmistaaksemme, että rintakeskukset todella toimivat EU:n vaatimusten mukaisesti: kussakin keskuksessa todella tehdään vuosittain vähintään 150 paikallisen rintasyövän leikkausta, asiantuntijat ovat todella erikoistuneet yksinomaan hyvän- tai pahanlaatuisiin rintasairauksiin ja he todella käyvät monitieteisiä neuvotteluja ennen kunkin tyyppistä rintasyöpäleikkausta ja niiden jälkeen. Tässä yhteydessä kehotamme komissiota käynnistämään näiden suuntaviivojen laatimisen todella nopeasti. Kehotamme sitä myös laatimaan rintasairauksiin erikoistuneiden hoitajien työnkuvaa koskevat suuntaviivat. Kyseisten hoitajien tehtävä näissä keskuksissa on erittäin tärkeä, sillä he antavat neuvontaa ja toimivat lääkärien ja potilaiden yhteyshenkilöinä koko hoitoprosessin ajan."@fi7,7
". Madame la Présidente, Monsieur le Commissaire Špidla, Monsieur le Commissaire Kyprianou, Mesdames et Messieurs, je voudrais tout d’abord remercier du fond du cœur les présidents des trois commissions, Mme Záborská et MM. Florenz et Andersson, pour l’extraordinaire esprit de coopération dont ils ont fait preuve lors de la préparation de ce débat. Je voudrais également vous remercier, Madame la Présidente. Le cancer du sein était à l’ordre du jour il y a trois ans, et le moment est à présent venu de jeter un premier coup d’œil aux résultats, ce qui semble être nécessaire de toute urgence. Dans les 25 États membres, 275 000 nouveaux cas de cancer du sein sont diagnostiqués chaque année. Les taux de survie varient du simple au double entre les États membres. Pire encore, des femmes de plus en plus jeunes développent la maladie: rien qu’au cours des dernières années, le nombre de femmes de moins de 40 ans affectées a doublé. Le cancer du sein reste la première cause de mortalité chez les femmes âgées de 35 à 55 ans. Je suis toutefois également choquée de la radicalité du traitement que proposent encore de nombreux États membres. Dans certains pays, les mastectomies sont encore la règle et non l’exception, même à un stade précoce de la maladie, alors qu’aujourd’hui, il est possible d’opérer sans ôter le sein dans 80 % des cas. Comme vous pouvez le constatez, nous progressons à la vitesse d’un escargot. Cela vaut particulièrement pour les nouveaux États membres, où les occasions manquées et les lacunes dans toute la chaîne de soins sont à leur paroxysme. Toutefois, du moins dans les anciens États membres, le fait que les structures soient encore inadéquates, voire catastrophiques, est moins lié à des problèmes de fonds publics qu’aux intérêts économiques et de classe des médecins. Commençons par la détection précoce: le développement d’un programme général de dépistage du cancer du sein conformément aux lignes directrices européennes impliquera un coût unique pour les citoyens européens inférieur à 1,25 euros par personne. Je suis donc convaincue qu’aucun membre de cette Assemblée ne prétendra que nous ne disposons pas de cet argent. S’il existait un programme de dépistage du cancer du sein à l’échelle européenne, nous pourrions sauver 31 000 vies par an en Europe, contribuer à réduire les frais de santé et réduire fortement les coûts qui en découlent pour l’ensemble de la société. Toutefois, seuls 11 pays disposent aujourd’hui d’un programme de dépistage de qualité, et ces programmes sont très loin d’être permanents. Dans votre pays également, Monsieur Špidla, vous devriez cesser de faire passer le dépistage opportuniste pour du dépistage européen. Les progrès chypriotes, également, sont encore anémiques, Monsieur Kyprianou. Bien entendu, nous savons tous à présent que vous êtes tous deux de notre côté, mais il aurait été bon que la Commission nous présente le rapport d’étape maintenant, et non au printemps, comme prévu. Je vous demande également d’insister davantage sur l’option de mobilisation des Fonds structurels pour financer l’élaboration d’un programme de dépistage. Toutefois, le meilleur système de détection précoce est inutile si le traitement ultérieur est inadéquat ou inadapté. Les hôpitaux traitent et opèrent encore et toujours le cancer du sein sans aucune expérience ou presque. Je voudrais donc particulièrement remercier la Commission pour les lignes directrices européennes concernant les centres de médecine mammaire, que vous nous avez présentées l’année dernière. La balle est maintenant dans le camp des États membres, car le seul pays de l’Union où ce type de centres existe actuellement est - chose étonnante - le Royaume-Uni. C’est la raison pour laquelle nous demandons également aujourd’hui, dans notre résolution commune, que les États membres créent suffisamment de centres de médecine mammaire dans leur pays pour 2016, ce qui est tout à fait réalisable pour cette date. Nous aurions besoin d’environ 1 800 centres de ce type sur le territoire européen. Toutes les femmes pourraient alors obtenir le même traitement optimal, quel que soit leur lieu de résidence. Afin de veiller à ce que ces centres travaillent réellement conformément aux critères de l’UE, qu’ils pratiquent réellement un nombre minimal d’interventions suite à un premier diagnostic de cancer du sein, à savoir, 150 par an et par centre, que les spécialistes soient réellement spécialisés dans les maladies bénignes et malignes du sein, qu’il y ait réellement une conférence interdisciplinaire sur chaque cas de cancer du sein - avant et après l’opération -, nous avons également besoin de lignes directrices sur le protocole de certification des centres de médecine mammaire. À cet égard, nous voudrions demander à la Commission qu’elle élabore ces lignes directrices le plus rapidement possible. Nous voudrions par ailleurs lui demander d’en formuler également au sujet du profil professionnel des infirmières spécialisées en médecine mammaire, qui ont un rôle très important à jouer dans ces centres, en tant que guides et médiateurs entre les médecins et les malades tout au long du traitement."@fr8
"Frau Präsidentin, Herr Kommissar Špidla, Herr Kommissar Kyprianou, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal möchte ich den Vorsitzenden der drei Ausschüsse, nämlich Anna Záborská, Karl-Heinz Florenz und Jan Andersson ganz herzlich für die wunderbare Zusammenarbeit bei der Vorbereitung dieser Debatte danken. Ebenso gilt mein Dank der Frau Präsidentin. Vor drei Jahren stand Brustkrebs schon einmal auf der Tagesordnung, und heute geht es darum, eine erste Bilanz zu ziehen, und das scheint bitter nötig. In der EU-25 erkranken jedes Jahr 275 000 Frauen an Brustkrebs. Das Risiko, daran zu sterben, ist in einem Mitgliedstaat der EU doppelt so hoch wie in einem anderen. Verschärfend kommt hinzu, dass immer jüngere Frauen erkranken. Allein in den letzten Jahren hat sich die Zahl der unter 40-Jährigen verdoppelt. Nach wie vor ist Brustkrebs Todesursache Nummer eins bei Frauen zwischen 35 und 55. Mich erschreckt aber auch, mit welcher Radikalität in vielen Mitgliedstaaten noch immer operiert wird. Selbst bei sehr früh entdecktem Krebs sind Brustamputationen in manchen Ländern eher die Regel als die Ausnahme. Dabei kann heute in 80 % der Fälle brusterhaltend operiert werden. Sie sehen also, der Fortschritt vollzieht sich nur im Schneckentempo. Das gilt umso mehr für die neuen Mitgliedstaaten, wo die Versäumnisse und Mängel in der gesamten Versorgungskette am dramatischsten sind. Dass die Strukturen aber nach wie vor unzureichend bis katastrophal sind, hat zumindest in den alten Mitgliedstaaten weniger mit Problemen der öffentlichen Haushalte zu tun als viel mehr mit den Wirtschafts- und Standesinteressen der Ärzte. Fangen wir bei der Früherkennung an: Der Aufbau eines flächendeckenden Mammographie-Screenings nach EU-Leitlinien kostet die öffentliche Hand einmalig pro Bürger maximal 1,25 Euro! Uns will doch wohl in diesem Hause niemand weismachen, dass dieses Geld nicht vorhanden ist. Hätten wir ein EU-weites Mammographie-Screening, könnten wir pro Jahr 31 000 Frauen in der EU das Leben retten, zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen sowie die gesamtgesellschaftlichen Folgekosten erheblich senken. Bis heute aber gibt es erst in elf Staaten und längst nicht überall durchgehend qualitätsgesichertes Screening. Auch in Ihrem Land, Herr Špidla, muss Schluss damit sein, dass opportunistisches Screening als EU-Screening verkauft wird. Auch in Zypern, Herr Kyprianou, kommt der Aufbau leider nur sehr schleppend voran. Nun wissen wir Sie ja beide an unserer Seite. Trotzdem hätten wir den für das Frühjahr erwarteten Fortschrittsbericht der Kommission gerne bereits jetzt gehabt. Auch fordern wir Sie auf, verstärkt auf die Möglichkeit hinzuweisen, Strukturfondsgelder für den Aufbau eines Screenings zu nutzen. Nun nützt aber die beste Früherkennung nichts, wenn die Anschlussbehandlung unzureichend oder falsch ist. Immer wieder wird Brustkrebs in Krankenhäusern operiert und behandelt, die kaum Erfahrung haben. Deshalb möchte ich der Kommission ausdrücklich für die EU-Leitlinien für Brustzentren danken, die wir seit letztem Jahr von Ihnen erhalten haben. Nun liegt der Ball aber bei den Mitgliedstaaten. Denn in der gesamten EU gibt es solche Zentren – man höre und staune – bislang nur im Vereinigten Königreich! Deshalb werden wir heute in unserer Entschließung der Fraktionen auch fordern, dass die Mitgliedstaaten bis 2016 überall in ihren Ländern ausreichend Brustzentren aufbauen. Das ist bis 2016 durchaus machbar. EU-weit bräuchten wir rund 1 800 solcher Zentren. Dann hätte jede Frau die Chance, unabhängig von ihrem Wohnort die gleiche optimale Behandlung zu erfahren. Um sicherzustellen, dass Brustzentren auch wirklich nach den EU-Kriterien arbeiten, dass sie wirklich nur eine Mindestzahl an Operationen von erstmals aufgetretenem Brustkrebs nachweisen, nämlich 150 pro Jahr in ein und demselben Zentrum, um sicherzustellen, dass die Spezialisten sich wirklich ausschließlich auf gut- und bösartige Erkrankungen der Brust spezialisiert haben und tatsächlich jeden Fall von Brustkrebs vor und nach der Operation interdisziplinär beraten, brauchen wir nun auch Leitlinien für die Zertifizierung von Brustzentren. Hier werden wir Sie als Kommission auffordern, die Erarbeitung dieser Leitlinien wirklich zügig in die Wege zu leiten. Wir bitten Sie darüber hinaus, auch Leitlinien für das Berufsbild der Brustkrankenschwester entwickeln zu lassen, die als Lotse und Mittlerin zwischen Arzt und Patientin in diesen Zentren während der gesamten Behandlung einen sehr wichtigen Part übernehmen kann."@hu11
". Signora Presidente, Commissario Špidla, Commissario Kyprianou, onorevoli colleghi, in primo luogo desidero ringraziare calorosamente i presidenti delle tre commissioni, onorevoli Záborská, Florenz e Andersson, per l’eccellente collaborazione prestata durante la preparazione di questo dibattito. Desidero inoltre rivolgere un ringraziamento a lei, signora Presidente. Tre anni fa, il tumore della mammella era già all’ordine del giorno, ed è venuto ora il momento di procedere a un primo esame dei risultati, che reputiamo assolutamente urgente. Nei 25 Stati membri dell’Unione europea, ogni anno 275 000 donne sono colpite da tumore al seno. Il rischio di decesso in uno Stato membro può essere addirittura doppio rispetto ad un altro. Il quadro è ancora più allarmante se si considera che le giovani donne che si ammalano sono sempre più numerose. Negli ultimi anni il numero delle donne colpite da cancro al seno al di sotto dei 40 anni è raddoppiato. Il tumore al seno è ancora la prima causa di decesso tra le donne di età compresa tra 35 e 55 anni. Sono però anche allibita dalla radicalità dei trattamenti in molti Stati membri, dove la mastectomia costituisce ancora la regola piuttosto che l’eccezione, anche nelle fasi molto iniziali della malattia, benché oggi nell’80 per cento dei casi la chirurgia possa essere conservativa. Come potete constatare, stiamo compiendo progressi a passo di lumaca. E questo vale in particolare per i nuovi Stati membri, dove sono più drammatiche le negligenze e le carenze lungo tutta la catena dei servizi di assistenza. Tuttavia, almeno nei vecchi Stati membri, il fatto che le strutture, ora come in passato, siano da insufficienti a disastrose, non ha tanto a che vedere con problemi legati al bilancio pubblico, quanto con gli interessi economici e di categoria dei medici. Iniziamo dalla diagnosi precoce: lo sviluppo di un sistema di mammografico offerto in modo capillare, secondo quanto indicato dalle linee guida dell’Unione europea, comporterà per le casse pubbliche un esborso massimo di 1,25 euro per cittadino. Sono pertanto certa che nessuno in quest’Aula potrà dirci che questo denaro non c’è. Se avessimo un sistema di mammografico in tutta l’Unione europea, ogni anno potremmo salvare la vita a 31 000 donne nell’Unione europea, potremmo contribuire alla riduzione dei costi della sanità e potremmo contenere in misura significativa i costi sociali che ne conseguono. Finora tuttavia, solo undici Stati hanno avviato programmi di basati su protocolli di garanzia di qualità, e questi programmi sono lungi dall’essere condotti con continuità. Anche nel suo paese, Commissario Špidla, si deve smettere di spacciare uno opportunistico come dell’Unione europea. Anche a Cipro, Commissario Kyprianou, le cose vanno avanti molto lentamente. Sappiamo, naturalmente, che siete tutti e due dalla nostra parte; ci sarebbe però piaciuto ricevere adesso la relazione di avanzamento della Commissione, anziché in primavera, quando si prevede sarà presentata. Inoltre vi invitiamo a porre una maggiore enfasi sulle possibilità di utilizzare risorse dei Fondi strutturali per sviluppare un programma di . Ma anche la migliore delle diagnosi precoci non serve a nulla, se il trattamento è poi insufficiente o sbagliato. I tumori della mammella continuano a essere operati e curati in ospedali che hanno pochissima esperienza. Per questo vorrei ringraziare espressamente la Commissione per gli orientamenti dell’Unione europea sui centri mammografici, che abbiamo ricevuto già lo scorso anno. Ora la palla è però nel campo degli Stati membri. Infatti in tutta l’Unione europea, centri di questo tipo – udite, udite – esistono solo nel Regno Unito. Per questo, oggi nella nostra risoluzione comune, esortiamo gli Stati membri a garantire la presenza capillare di unità mammarie entro il 2016. Si tratta di un obiettivo assolutamente realizzabile entro il 2016. A livello di Unione europea, avremmo bisogno di circa 1 800 centri simili. In questo modo, ogni donna avrebbe la possibilità di sottoporsi a trattamenti ottimali, indipendentemente dal suo luogo di residenza. Per garantire che questi centri mammografici lavorino nell’effettivo rispetto dei criteri definiti dall’Unione europea e intervengano chirurgicamente sul carcinoma mammario primario solo in un numero minimo di casi, ossia 150 l’anno per ogni centro, e che gli specialisti si siano specializzati esclusivamente in patologie benigne e maligne del seno e discutano di ogni caso di carcinoma della mammella in modo interdisciplinare prima e dopo l’intervento, abbiamo ora bisogno anche di orientamenti per la certificazione dei centri mammografici. A tale proposito, invitiamo la Commissione a procedere rapidamente all’elaborazione di questi orientamenti. Vi chiediamo anche di provvedere all’elaborazione di orientamenti relativi alla definizione del profilo professionale delle infermiere che seguono le pazienti colpite da cancro al seno, il cui ruolo in questi centri può essere molto importante, in quanto possono fungere da guide e mediatrici tra medico e paziente per l’intero svolgimento della terapia."@it12
"Frau Präsidentin, Herr Kommissar Špidla, Herr Kommissar Kyprianou, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal möchte ich den Vorsitzenden der drei Ausschüsse, nämlich Anna Záborská, Karl-Heinz Florenz und Jan Andersson ganz herzlich für die wunderbare Zusammenarbeit bei der Vorbereitung dieser Debatte danken. Ebenso gilt mein Dank der Frau Präsidentin. Vor drei Jahren stand Brustkrebs schon einmal auf der Tagesordnung, und heute geht es darum, eine erste Bilanz zu ziehen, und das scheint bitter nötig. In der EU-25 erkranken jedes Jahr 275 000 Frauen an Brustkrebs. Das Risiko, daran zu sterben, ist in einem Mitgliedstaat der EU doppelt so hoch wie in einem anderen. Verschärfend kommt hinzu, dass immer jüngere Frauen erkranken. Allein in den letzten Jahren hat sich die Zahl der unter 40-Jährigen verdoppelt. Nach wie vor ist Brustkrebs Todesursache Nummer eins bei Frauen zwischen 35 und 55. Mich erschreckt aber auch, mit welcher Radikalität in vielen Mitgliedstaaten noch immer operiert wird. Selbst bei sehr früh entdecktem Krebs sind Brustamputationen in manchen Ländern eher die Regel als die Ausnahme. Dabei kann heute in 80 % der Fälle brusterhaltend operiert werden. Sie sehen also, der Fortschritt vollzieht sich nur im Schneckentempo. Das gilt umso mehr für die neuen Mitgliedstaaten, wo die Versäumnisse und Mängel in der gesamten Versorgungskette am dramatischsten sind. Dass die Strukturen aber nach wie vor unzureichend bis katastrophal sind, hat zumindest in den alten Mitgliedstaaten weniger mit Problemen der öffentlichen Haushalte zu tun als viel mehr mit den Wirtschafts- und Standesinteressen der Ärzte. Fangen wir bei der Früherkennung an: Der Aufbau eines flächendeckenden Mammographie-Screenings nach EU-Leitlinien kostet die öffentliche Hand einmalig pro Bürger maximal 1,25 Euro! Uns will doch wohl in diesem Hause niemand weismachen, dass dieses Geld nicht vorhanden ist. Hätten wir ein EU-weites Mammographie-Screening, könnten wir pro Jahr 31 000 Frauen in der EU das Leben retten, zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen sowie die gesamtgesellschaftlichen Folgekosten erheblich senken. Bis heute aber gibt es erst in elf Staaten und längst nicht überall durchgehend qualitätsgesichertes Screening. Auch in Ihrem Land, Herr Špidla, muss Schluss damit sein, dass opportunistisches Screening als EU-Screening verkauft wird. Auch in Zypern, Herr Kyprianou, kommt der Aufbau leider nur sehr schleppend voran. Nun wissen wir Sie ja beide an unserer Seite. Trotzdem hätten wir den für das Frühjahr erwarteten Fortschrittsbericht der Kommission gerne bereits jetzt gehabt. Auch fordern wir Sie auf, verstärkt auf die Möglichkeit hinzuweisen, Strukturfondsgelder für den Aufbau eines Screenings zu nutzen. Nun nützt aber die beste Früherkennung nichts, wenn die Anschlussbehandlung unzureichend oder falsch ist. Immer wieder wird Brustkrebs in Krankenhäusern operiert und behandelt, die kaum Erfahrung haben. Deshalb möchte ich der Kommission ausdrücklich für die EU-Leitlinien für Brustzentren danken, die wir seit letztem Jahr von Ihnen erhalten haben. Nun liegt der Ball aber bei den Mitgliedstaaten. Denn in der gesamten EU gibt es solche Zentren – man höre und staune – bislang nur im Vereinigten Königreich! Deshalb werden wir heute in unserer Entschließung der Fraktionen auch fordern, dass die Mitgliedstaaten bis 2016 überall in ihren Ländern ausreichend Brustzentren aufbauen. Das ist bis 2016 durchaus machbar. EU-weit bräuchten wir rund 1 800 solcher Zentren. Dann hätte jede Frau die Chance, unabhängig von ihrem Wohnort die gleiche optimale Behandlung zu erfahren. Um sicherzustellen, dass Brustzentren auch wirklich nach den EU-Kriterien arbeiten, dass sie wirklich nur eine Mindestzahl an Operationen von erstmals aufgetretenem Brustkrebs nachweisen, nämlich 150 pro Jahr in ein und demselben Zentrum, um sicherzustellen, dass die Spezialisten sich wirklich ausschließlich auf gut- und bösartige Erkrankungen der Brust spezialisiert haben und tatsächlich jeden Fall von Brustkrebs vor und nach der Operation interdisziplinär beraten, brauchen wir nun auch Leitlinien für die Zertifizierung von Brustzentren. Hier werden wir Sie als Kommission auffordern, die Erarbeitung dieser Leitlinien wirklich zügig in die Wege zu leiten. Wir bitten Sie darüber hinaus, auch Leitlinien für das Berufsbild der Brustkrankenschwester entwickeln zu lassen, die als Lotse und Mittlerin zwischen Arzt und Patientin in diesen Zentren während der gesamten Behandlung einen sehr wichtigen Part übernehmen kann."@lt14
"Frau Präsidentin, Herr Kommissar Špidla, Herr Kommissar Kyprianou, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal möchte ich den Vorsitzenden der drei Ausschüsse, nämlich Anna Záborská, Karl-Heinz Florenz und Jan Andersson ganz herzlich für die wunderbare Zusammenarbeit bei der Vorbereitung dieser Debatte danken. Ebenso gilt mein Dank der Frau Präsidentin. Vor drei Jahren stand Brustkrebs schon einmal auf der Tagesordnung, und heute geht es darum, eine erste Bilanz zu ziehen, und das scheint bitter nötig. In der EU-25 erkranken jedes Jahr 275 000 Frauen an Brustkrebs. Das Risiko, daran zu sterben, ist in einem Mitgliedstaat der EU doppelt so hoch wie in einem anderen. Verschärfend kommt hinzu, dass immer jüngere Frauen erkranken. Allein in den letzten Jahren hat sich die Zahl der unter 40-Jährigen verdoppelt. Nach wie vor ist Brustkrebs Todesursache Nummer eins bei Frauen zwischen 35 und 55. Mich erschreckt aber auch, mit welcher Radikalität in vielen Mitgliedstaaten noch immer operiert wird. Selbst bei sehr früh entdecktem Krebs sind Brustamputationen in manchen Ländern eher die Regel als die Ausnahme. Dabei kann heute in 80 % der Fälle brusterhaltend operiert werden. Sie sehen also, der Fortschritt vollzieht sich nur im Schneckentempo. Das gilt umso mehr für die neuen Mitgliedstaaten, wo die Versäumnisse und Mängel in der gesamten Versorgungskette am dramatischsten sind. Dass die Strukturen aber nach wie vor unzureichend bis katastrophal sind, hat zumindest in den alten Mitgliedstaaten weniger mit Problemen der öffentlichen Haushalte zu tun als viel mehr mit den Wirtschafts- und Standesinteressen der Ärzte. Fangen wir bei der Früherkennung an: Der Aufbau eines flächendeckenden Mammographie-Screenings nach EU-Leitlinien kostet die öffentliche Hand einmalig pro Bürger maximal 1,25 Euro! Uns will doch wohl in diesem Hause niemand weismachen, dass dieses Geld nicht vorhanden ist. Hätten wir ein EU-weites Mammographie-Screening, könnten wir pro Jahr 31 000 Frauen in der EU das Leben retten, zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen sowie die gesamtgesellschaftlichen Folgekosten erheblich senken. Bis heute aber gibt es erst in elf Staaten und längst nicht überall durchgehend qualitätsgesichertes Screening. Auch in Ihrem Land, Herr Špidla, muss Schluss damit sein, dass opportunistisches Screening als EU-Screening verkauft wird. Auch in Zypern, Herr Kyprianou, kommt der Aufbau leider nur sehr schleppend voran. Nun wissen wir Sie ja beide an unserer Seite. Trotzdem hätten wir den für das Frühjahr erwarteten Fortschrittsbericht der Kommission gerne bereits jetzt gehabt. Auch fordern wir Sie auf, verstärkt auf die Möglichkeit hinzuweisen, Strukturfondsgelder für den Aufbau eines Screenings zu nutzen. Nun nützt aber die beste Früherkennung nichts, wenn die Anschlussbehandlung unzureichend oder falsch ist. Immer wieder wird Brustkrebs in Krankenhäusern operiert und behandelt, die kaum Erfahrung haben. Deshalb möchte ich der Kommission ausdrücklich für die EU-Leitlinien für Brustzentren danken, die wir seit letztem Jahr von Ihnen erhalten haben. Nun liegt der Ball aber bei den Mitgliedstaaten. Denn in der gesamten EU gibt es solche Zentren – man höre und staune – bislang nur im Vereinigten Königreich! Deshalb werden wir heute in unserer Entschließung der Fraktionen auch fordern, dass die Mitgliedstaaten bis 2016 überall in ihren Ländern ausreichend Brustzentren aufbauen. Das ist bis 2016 durchaus machbar. EU-weit bräuchten wir rund 1 800 solcher Zentren. Dann hätte jede Frau die Chance, unabhängig von ihrem Wohnort die gleiche optimale Behandlung zu erfahren. Um sicherzustellen, dass Brustzentren auch wirklich nach den EU-Kriterien arbeiten, dass sie wirklich nur eine Mindestzahl an Operationen von erstmals aufgetretenem Brustkrebs nachweisen, nämlich 150 pro Jahr in ein und demselben Zentrum, um sicherzustellen, dass die Spezialisten sich wirklich ausschließlich auf gut- und bösartige Erkrankungen der Brust spezialisiert haben und tatsächlich jeden Fall von Brustkrebs vor und nach der Operation interdisziplinär beraten, brauchen wir nun auch Leitlinien für die Zertifizierung von Brustzentren. Hier werden wir Sie als Kommission auffordern, die Erarbeitung dieser Leitlinien wirklich zügig in die Wege zu leiten. Wir bitten Sie darüber hinaus, auch Leitlinien für das Berufsbild der Brustkrankenschwester entwickeln zu lassen, die als Lotse und Mittlerin zwischen Arzt und Patientin in diesen Zentren während der gesamten Behandlung einen sehr wichtigen Part übernehmen kann."@lv13,13
"Frau Präsidentin, Herr Kommissar Špidla, Herr Kommissar Kyprianou, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal möchte ich den Vorsitzenden der drei Ausschüsse, nämlich Anna Záborská, Karl-Heinz Florenz und Jan Andersson ganz herzlich für die wunderbare Zusammenarbeit bei der Vorbereitung dieser Debatte danken. Ebenso gilt mein Dank der Frau Präsidentin. Vor drei Jahren stand Brustkrebs schon einmal auf der Tagesordnung, und heute geht es darum, eine erste Bilanz zu ziehen, und das scheint bitter nötig. In der EU-25 erkranken jedes Jahr 275 000 Frauen an Brustkrebs. Das Risiko, daran zu sterben, ist in einem Mitgliedstaat der EU doppelt so hoch wie in einem anderen. Verschärfend kommt hinzu, dass immer jüngere Frauen erkranken. Allein in den letzten Jahren hat sich die Zahl der unter 40-Jährigen verdoppelt. Nach wie vor ist Brustkrebs Todesursache Nummer eins bei Frauen zwischen 35 und 55. Mich erschreckt aber auch, mit welcher Radikalität in vielen Mitgliedstaaten noch immer operiert wird. Selbst bei sehr früh entdecktem Krebs sind Brustamputationen in manchen Ländern eher die Regel als die Ausnahme. Dabei kann heute in 80 % der Fälle brusterhaltend operiert werden. Sie sehen also, der Fortschritt vollzieht sich nur im Schneckentempo. Das gilt umso mehr für die neuen Mitgliedstaaten, wo die Versäumnisse und Mängel in der gesamten Versorgungskette am dramatischsten sind. Dass die Strukturen aber nach wie vor unzureichend bis katastrophal sind, hat zumindest in den alten Mitgliedstaaten weniger mit Problemen der öffentlichen Haushalte zu tun als viel mehr mit den Wirtschafts- und Standesinteressen der Ärzte. Fangen wir bei der Früherkennung an: Der Aufbau eines flächendeckenden Mammographie-Screenings nach EU-Leitlinien kostet die öffentliche Hand einmalig pro Bürger maximal 1,25 Euro! Uns will doch wohl in diesem Hause niemand weismachen, dass dieses Geld nicht vorhanden ist. Hätten wir ein EU-weites Mammographie-Screening, könnten wir pro Jahr 31 000 Frauen in der EU das Leben retten, zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen sowie die gesamtgesellschaftlichen Folgekosten erheblich senken. Bis heute aber gibt es erst in elf Staaten und längst nicht überall durchgehend qualitätsgesichertes Screening. Auch in Ihrem Land, Herr Špidla, muss Schluss damit sein, dass opportunistisches Screening als EU-Screening verkauft wird. Auch in Zypern, Herr Kyprianou, kommt der Aufbau leider nur sehr schleppend voran. Nun wissen wir Sie ja beide an unserer Seite. Trotzdem hätten wir den für das Frühjahr erwarteten Fortschrittsbericht der Kommission gerne bereits jetzt gehabt. Auch fordern wir Sie auf, verstärkt auf die Möglichkeit hinzuweisen, Strukturfondsgelder für den Aufbau eines Screenings zu nutzen. Nun nützt aber die beste Früherkennung nichts, wenn die Anschlussbehandlung unzureichend oder falsch ist. Immer wieder wird Brustkrebs in Krankenhäusern operiert und behandelt, die kaum Erfahrung haben. Deshalb möchte ich der Kommission ausdrücklich für die EU-Leitlinien für Brustzentren danken, die wir seit letztem Jahr von Ihnen erhalten haben. Nun liegt der Ball aber bei den Mitgliedstaaten. Denn in der gesamten EU gibt es solche Zentren – man höre und staune – bislang nur im Vereinigten Königreich! Deshalb werden wir heute in unserer Entschließung der Fraktionen auch fordern, dass die Mitgliedstaaten bis 2016 überall in ihren Ländern ausreichend Brustzentren aufbauen. Das ist bis 2016 durchaus machbar. EU-weit bräuchten wir rund 1 800 solcher Zentren. Dann hätte jede Frau die Chance, unabhängig von ihrem Wohnort die gleiche optimale Behandlung zu erfahren. Um sicherzustellen, dass Brustzentren auch wirklich nach den EU-Kriterien arbeiten, dass sie wirklich nur eine Mindestzahl an Operationen von erstmals aufgetretenem Brustkrebs nachweisen, nämlich 150 pro Jahr in ein und demselben Zentrum, um sicherzustellen, dass die Spezialisten sich wirklich ausschließlich auf gut- und bösartige Erkrankungen der Brust spezialisiert haben und tatsächlich jeden Fall von Brustkrebs vor und nach der Operation interdisziplinär beraten, brauchen wir nun auch Leitlinien für die Zertifizierung von Brustzentren. Hier werden wir Sie als Kommission auffordern, die Erarbeitung dieser Leitlinien wirklich zügig in die Wege zu leiten. Wir bitten Sie darüber hinaus, auch Leitlinien für das Berufsbild der Brustkrankenschwester entwickeln zu lassen, die als Lotse und Mittlerin zwischen Arzt und Patientin in diesen Zentren während der gesamten Behandlung einen sehr wichtigen Part übernehmen kann."@mt15
"Mevrouw de Voorzitter, commissaris Špidla, commissaris Kyprianou, geachte collega’s, allereerst zou ik de voorzitters van de drie betrokken commissies, Anna Záborská, Karl-Heinz Florenz en Jan Andersson, heel hartelijk willen bedanken voor de uitstekende samenwerking ter voorbereiding van dit debat. Ik zou ook u, mevrouw de Voorzitter, willen bedanken. Borstkanker stond drie jaar geleden ook al op de agenda, en vandaag moeten we een eerste balans opmaken. Dat lijkt ook bitter nodig te zijn. In de EU-25 krijgen ieder jaar 275 000 vrouwen borstkanker. Het risico dat een vrouw daaraan overlijdt is in sommige lidstaten van de EU dubbel zo hoog als in andere. Daarbij komt helaas nog dat steeds jongere vrouwen de ziekte krijgen. Alleen al in de afgelopen jaren is het aantal gevallen bij vrouwen onder de veertig verdubbeld. Borstkanker is en blijft de belangrijkste doodsoorzaak voor vrouwen tussen de 35 en de 55. Wat me echter ook verbaast is hoe radicaal er in veel lidstaten nog steeds wordt geopereerd. Zelfs bij patiënten bij wie de aandoening in een zeer vroeg stadium wordt ontdekt is het in sommige landen eerder regel dan uitzondering dat de borst wordt afgezet, hoewel het tegenwoordig bij 80 procent van de operaties mogelijk is om de borst te behouden. U ziet het, de vooruitgang verloopt bijzonder traag. Dat geldt nog sterker voor de nieuwe lidstaten, waar in de hele keten van medische voorzieningen nog meer dingen vreselijk mislopen. Ook in de oude lidstaten zijn de structuren nog steeds ontoereikend, of zelfs rampzalig, maar daar heeft het minder met de overheidsbegroting te maken dan met de financiële en professionele belangen van de artsen. Laten we beginnen met de vroegtijdige diagnose: het opbouwen van een netwerk in de hele Unie voor mammografische screening volgens de richtsnoeren van de EU kost de overheid per burger een eenmalig bedrag van hoogstens 1,25 euro! Wil iemand ons misschien wijsmaken dat daar geen geld voor is? Als we in de hele EU over een dergelijke infrastructuur zouden beschikken zouden we ieder jaar 31 000 vrouwen het leven kunnen redden en de kosten voor de volksgezondheid en de totale indirecte kosten voor de samenleving aanzienlijk kunnen verlagen. Kwalitatief hoogwaardige screeningsprogramma’s bestaan tot nu toe echter slechts in elf lidstaten, en in lang niet alle gevallen zijn dit permanente programma’s. Ook in uw land, mijnheer Špidla, moet het er eens mee afgelopen zijn dat opportunistische screenings worden gepresenteerd als een EU-screening. En ook op Cyprus, mijnheer Kyprianou, komt het programma helaas slechts heel langzaam op gang. We weten natuurlijk dat u beiden onze bondgenoten bent, maar toch hadden we het voortgangsverslag dat de Commissie in de lente voor wil leggen liever nu al gehad. We doen ook een beroep op u om meer reclame te maken voor de mogelijkheid om geld uit de structuurfondsen te gebruiken voor het ontwikkelen van een screeningsprogramma. De beste methodes voor een vroege diagnose leveren echter niets op wanneer daarop een behandeling volgt die onvoldoende of verkeerd is. Het komt telkens weer voor dat operaties en behandelingen bij patiënten met borstkanker worden uitgevoerd in ziekenhuizen die daar vrijwel geen ervaring mee hebben. Daarom zou ik de Commissie hartelijk willen bedanken voor de EU-richtsnoeren voor borstcentra die we vorig jaar van u hebben gekregen. Nu zijn echter de lidstaten aan zet. Zulke centra bestaan tot nu toe namelijk alleen maar in het Verenigd Koninkrijk, en verder nergens in de hele EU, of u het gelooft of niet! Daarom eisen we in de gemeenschappelijke resolutie die de fracties voor dit debat hebben opgesteld ook dat de lidstaten voor 2016 op hun hele grondgebied voldoende borstcentra opzetten. Dat is voor 2016 namelijk wel degelijk haalbaar. In de hele EU hebben we ongeveer 1 800 zulke centra nodig. Daardoor zou iedere vrouw, waar ze ook woont, de kans krijgen om optimaal behandeld te worden. We willen zeker weten dat de borstcentra ook werkelijk werken volgens de criteria van de EU, en dat ieder centrum minstens 150 operaties per jaar verricht op patiënten bij wie voor het eerst borstkanker is vastgesteld, dat de specialisten werkelijk alleen maar gespecialiseerd zijn in het behandelen van goedaardige en kwaadaardige aandoeningen van de borst en dat ze echt over ieder geval van borstkanker voor en na de operatie interdisciplinair overleg plegen. Om dit alles te garanderen moeten we nu ook richtsnoeren vastleggen voor de erkenning van borstcentra. We doen een beroep op u als Commissie om snel te beginnen met het opstellen van dergelijke richtsnoeren. Bovendien vragen we u ook om richtsnoeren uit te laten werken voor de opleiding van verpleegkundigen voor patiënten met borstkanker, die in deze centra als loods en bemiddelaar tussen arts en patiënt tijdens de hele behandeling een heel belangrijke rol kunnen spelen."@nl3
"Frau Präsidentin, Herr Kommissar Špidla, Herr Kommissar Kyprianou, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal möchte ich den Vorsitzenden der drei Ausschüsse, nämlich Anna Záborská, Karl-Heinz Florenz und Jan Andersson ganz herzlich für die wunderbare Zusammenarbeit bei der Vorbereitung dieser Debatte danken. Ebenso gilt mein Dank der Frau Präsidentin. Vor drei Jahren stand Brustkrebs schon einmal auf der Tagesordnung, und heute geht es darum, eine erste Bilanz zu ziehen, und das scheint bitter nötig. In der EU-25 erkranken jedes Jahr 275 000 Frauen an Brustkrebs. Das Risiko, daran zu sterben, ist in einem Mitgliedstaat der EU doppelt so hoch wie in einem anderen. Verschärfend kommt hinzu, dass immer jüngere Frauen erkranken. Allein in den letzten Jahren hat sich die Zahl der unter 40-Jährigen verdoppelt. Nach wie vor ist Brustkrebs Todesursache Nummer eins bei Frauen zwischen 35 und 55. Mich erschreckt aber auch, mit welcher Radikalität in vielen Mitgliedstaaten noch immer operiert wird. Selbst bei sehr früh entdecktem Krebs sind Brustamputationen in manchen Ländern eher die Regel als die Ausnahme. Dabei kann heute in 80 % der Fälle brusterhaltend operiert werden. Sie sehen also, der Fortschritt vollzieht sich nur im Schneckentempo. Das gilt umso mehr für die neuen Mitgliedstaaten, wo die Versäumnisse und Mängel in der gesamten Versorgungskette am dramatischsten sind. Dass die Strukturen aber nach wie vor unzureichend bis katastrophal sind, hat zumindest in den alten Mitgliedstaaten weniger mit Problemen der öffentlichen Haushalte zu tun als viel mehr mit den Wirtschafts- und Standesinteressen der Ärzte. Fangen wir bei der Früherkennung an: Der Aufbau eines flächendeckenden Mammographie-Screenings nach EU-Leitlinien kostet die öffentliche Hand einmalig pro Bürger maximal 1,25 Euro! Uns will doch wohl in diesem Hause niemand weismachen, dass dieses Geld nicht vorhanden ist. Hätten wir ein EU-weites Mammographie-Screening, könnten wir pro Jahr 31 000 Frauen in der EU das Leben retten, zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen sowie die gesamtgesellschaftlichen Folgekosten erheblich senken. Bis heute aber gibt es erst in elf Staaten und längst nicht überall durchgehend qualitätsgesichertes Screening. Auch in Ihrem Land, Herr Špidla, muss Schluss damit sein, dass opportunistisches Screening als EU-Screening verkauft wird. Auch in Zypern, Herr Kyprianou, kommt der Aufbau leider nur sehr schleppend voran. Nun wissen wir Sie ja beide an unserer Seite. Trotzdem hätten wir den für das Frühjahr erwarteten Fortschrittsbericht der Kommission gerne bereits jetzt gehabt. Auch fordern wir Sie auf, verstärkt auf die Möglichkeit hinzuweisen, Strukturfondsgelder für den Aufbau eines Screenings zu nutzen. Nun nützt aber die beste Früherkennung nichts, wenn die Anschlussbehandlung unzureichend oder falsch ist. Immer wieder wird Brustkrebs in Krankenhäusern operiert und behandelt, die kaum Erfahrung haben. Deshalb möchte ich der Kommission ausdrücklich für die EU-Leitlinien für Brustzentren danken, die wir seit letztem Jahr von Ihnen erhalten haben. Nun liegt der Ball aber bei den Mitgliedstaaten. Denn in der gesamten EU gibt es solche Zentren – man höre und staune – bislang nur im Vereinigten Königreich! Deshalb werden wir heute in unserer Entschließung der Fraktionen auch fordern, dass die Mitgliedstaaten bis 2016 überall in ihren Ländern ausreichend Brustzentren aufbauen. Das ist bis 2016 durchaus machbar. EU-weit bräuchten wir rund 1 800 solcher Zentren. Dann hätte jede Frau die Chance, unabhängig von ihrem Wohnort die gleiche optimale Behandlung zu erfahren. Um sicherzustellen, dass Brustzentren auch wirklich nach den EU-Kriterien arbeiten, dass sie wirklich nur eine Mindestzahl an Operationen von erstmals aufgetretenem Brustkrebs nachweisen, nämlich 150 pro Jahr in ein und demselben Zentrum, um sicherzustellen, dass die Spezialisten sich wirklich ausschließlich auf gut- und bösartige Erkrankungen der Brust spezialisiert haben und tatsächlich jeden Fall von Brustkrebs vor und nach der Operation interdisziplinär beraten, brauchen wir nun auch Leitlinien für die Zertifizierung von Brustzentren. Hier werden wir Sie als Kommission auffordern, die Erarbeitung dieser Leitlinien wirklich zügig in die Wege zu leiten. Wir bitten Sie darüber hinaus, auch Leitlinien für das Berufsbild der Brustkrankenschwester entwickeln zu lassen, die als Lotse und Mittlerin zwischen Arzt und Patientin in diesen Zentren während der gesamten Behandlung einen sehr wichtigen Part übernehmen kann."@pl16
". Senhora Presidente, Senhor Comissário Špidla, Senhor Comissário Kyprianou, Senhoras e Senhores Deputados, em primeiro lugar gostaria de agradecer de todo o coração aos presidentes das três comissões, a senhora deputada Anna Záborská, o senhor deputado Karl-Heinz Florenz e o senhor deputado Jan Andersson, a sua fantástica colaboração na preparação deste debate. E também gostaria de lhe agradecer a si, Senhora Presidente. O cancro da mama constava da agenda há três anos, e agora é chegada a altura de fazer um balanço inicial dos resultados, o que parece ser urgentemente necessário. Nos 25 Estados-Membros, 275 000 mulheres contraem anualmente cancro da mama, e o risco de serem por ele vitimadas pode duplicar de um Estado-Membro para outro. O mais grave é que são mulheres cada vez mais jovens a contraírem a doença: só nos últimos anos, o número de mulheres afectadas com menos de 40 anos duplicou. O cancro da mama ainda é a primeira causa de morte para as mulheres entre os 35 e os 55 anos. Todavia, também me choca a radicalidade dos tratamentos em muitos Estados-Membros. Nalguns países, as mastectomias ainda são a regra e não a excepção, mesmo em fases muito precoces da doença, embora actualmente, em 80% dos casos, seja possível operar sem ablação da mama. Como podem ver, estamos a avançar a passo de caracol. Isto é particularmente verdade nos novos Estados-Membros, onde as oportunidades falhadas e as deficiências na cadeia dos cuidados de saúde são mais gravosas. Contudo, pelo menos nos Estados-Membros mais antigos, o facto de as estruturas continuarem a oscilar, tal como antes, entre o inadequado e o catastrófico, tem menos a ver com problemas orçamentais do que com os interesses económicos e corporativos dos médicos. Comecemos pela detecção precoce: o desenvolvimento de um programa alargado de rastreio do cancro da mama, em conformidade com as directrizes da UE, envolveria um custo único para o erário público de apenas 1,25 euros por cidadão. Por conseguinte, estou certa de que ninguém neste Parlamento será capaz de afirmar que este dinheiro não está disponível. Se dispuséssemos de um programa de rastreio do cancro da mama ao nível da UE, poderíamos salvar, por ano, as vidas de 31 000 mulheres na União, ajudar a reduzir as despesas com os cuidados de saúde e diminuir substancialmente os custos subsequentes para a sociedade no seu todo. Porém, até à data, só 11 países dispõem de um programa de rastreio de qualidade, e estes programas estão longe de ser contínuos. Também no seu país, Senhor Deputado Špidla, têm de pôr termo à prática de fazer passar rastreios oportunistas por rastreios da UE. Igualmente em Chipre, Senhor Deputado Kyprianou, os progressos são ainda muito lentos. É evidente que sabemos que estão ambos do nosso lado, embora fosse preferível dispormos já do relatório de progressos da Comissão, em vez de termos de aguardar pela Primavera, altura para que está previsto. Apelamos também para que ponham maior ênfase na opção de utilizar dinheiro dos Fundos Estruturais para desenvolver um programa de rastreio. Todavia, até o melhor sistema de detecção precoce será inútil se o tratamento subsequente for inadequado ou inapropriado. Inúmeras vezes são realizadas intervenções cirúrgicas e tratamentos do cancro da mama em hospitais praticamente sem experiência. Por este motivo, gostaria de agradecer especificamente à Comissão as directrizes da UE destinadas aos centros da mama, que temos vindo a receber desde o ano passado. Mas a bola está agora no campo dos Estados-Membros, pois o único lugar em toda a UE onde, de momento, existem estes centros é o Reino Unido - o que não deixa de ser surpreendente. É por este motivo que hoje também faremos apelo, na nossa resolução conjunta, para que, até 2016, os Estados-Membros criem centros da mama suficientes a nível nacional. Até essa data, isto é absolutamente viável. Também precisamos de cerca de 1 800 centros desses a nível da UE. Então todas as mulheres terão oportunidade de receber o mesmo tratamento de excelência, independentemente do local onde vivem. A fim de garantir que estes centros da mama funcionam de facto em conformidade com os critérios da UE, que realizam efectivamente um número mínimo de intervenções cirúrgicas em casos de cancro da mama primário, ou seja, 150 por ano num único centro, que os especialistas se especializaram de facto exclusivamente em doenças mamárias benignas e malignas e que realizam efectivamente consultas interdisciplinares antes e depois da intervenção cirúrgica para cada caso de cancro da mama, precisamos também agora de directrizes para a certificação dos centros da mama. Neste âmbito, fazemos apelo para que os membros da Comissão comecem a elaborar o projecto destas directrizes com a maior brevidade possível. Também pedimos que redijam directrizes para a descrição de funções das enfermeiras especializadas em problemas mamários, que têm um papel muito importante a desempenhar nestes centros, como guias e mediadoras entre os médicos e as pacientes ao longo do processo de tratamento."@pt17
"Frau Präsidentin, Herr Kommissar Špidla, Herr Kommissar Kyprianou, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal möchte ich den Vorsitzenden der drei Ausschüsse, nämlich Anna Záborská, Karl-Heinz Florenz und Jan Andersson ganz herzlich für die wunderbare Zusammenarbeit bei der Vorbereitung dieser Debatte danken. Ebenso gilt mein Dank der Frau Präsidentin. Vor drei Jahren stand Brustkrebs schon einmal auf der Tagesordnung, und heute geht es darum, eine erste Bilanz zu ziehen, und das scheint bitter nötig. In der EU-25 erkranken jedes Jahr 275 000 Frauen an Brustkrebs. Das Risiko, daran zu sterben, ist in einem Mitgliedstaat der EU doppelt so hoch wie in einem anderen. Verschärfend kommt hinzu, dass immer jüngere Frauen erkranken. Allein in den letzten Jahren hat sich die Zahl der unter 40-Jährigen verdoppelt. Nach wie vor ist Brustkrebs Todesursache Nummer eins bei Frauen zwischen 35 und 55. Mich erschreckt aber auch, mit welcher Radikalität in vielen Mitgliedstaaten noch immer operiert wird. Selbst bei sehr früh entdecktem Krebs sind Brustamputationen in manchen Ländern eher die Regel als die Ausnahme. Dabei kann heute in 80 % der Fälle brusterhaltend operiert werden. Sie sehen also, der Fortschritt vollzieht sich nur im Schneckentempo. Das gilt umso mehr für die neuen Mitgliedstaaten, wo die Versäumnisse und Mängel in der gesamten Versorgungskette am dramatischsten sind. Dass die Strukturen aber nach wie vor unzureichend bis katastrophal sind, hat zumindest in den alten Mitgliedstaaten weniger mit Problemen der öffentlichen Haushalte zu tun als viel mehr mit den Wirtschafts- und Standesinteressen der Ärzte. Fangen wir bei der Früherkennung an: Der Aufbau eines flächendeckenden Mammographie-Screenings nach EU-Leitlinien kostet die öffentliche Hand einmalig pro Bürger maximal 1,25 Euro! Uns will doch wohl in diesem Hause niemand weismachen, dass dieses Geld nicht vorhanden ist. Hätten wir ein EU-weites Mammographie-Screening, könnten wir pro Jahr 31 000 Frauen in der EU das Leben retten, zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen sowie die gesamtgesellschaftlichen Folgekosten erheblich senken. Bis heute aber gibt es erst in elf Staaten und längst nicht überall durchgehend qualitätsgesichertes Screening. Auch in Ihrem Land, Herr Špidla, muss Schluss damit sein, dass opportunistisches Screening als EU-Screening verkauft wird. Auch in Zypern, Herr Kyprianou, kommt der Aufbau leider nur sehr schleppend voran. Nun wissen wir Sie ja beide an unserer Seite. Trotzdem hätten wir den für das Frühjahr erwarteten Fortschrittsbericht der Kommission gerne bereits jetzt gehabt. Auch fordern wir Sie auf, verstärkt auf die Möglichkeit hinzuweisen, Strukturfondsgelder für den Aufbau eines Screenings zu nutzen. Nun nützt aber die beste Früherkennung nichts, wenn die Anschlussbehandlung unzureichend oder falsch ist. Immer wieder wird Brustkrebs in Krankenhäusern operiert und behandelt, die kaum Erfahrung haben. Deshalb möchte ich der Kommission ausdrücklich für die EU-Leitlinien für Brustzentren danken, die wir seit letztem Jahr von Ihnen erhalten haben. Nun liegt der Ball aber bei den Mitgliedstaaten. Denn in der gesamten EU gibt es solche Zentren – man höre und staune – bislang nur im Vereinigten Königreich! Deshalb werden wir heute in unserer Entschließung der Fraktionen auch fordern, dass die Mitgliedstaaten bis 2016 überall in ihren Ländern ausreichend Brustzentren aufbauen. Das ist bis 2016 durchaus machbar. EU-weit bräuchten wir rund 1 800 solcher Zentren. Dann hätte jede Frau die Chance, unabhängig von ihrem Wohnort die gleiche optimale Behandlung zu erfahren. Um sicherzustellen, dass Brustzentren auch wirklich nach den EU-Kriterien arbeiten, dass sie wirklich nur eine Mindestzahl an Operationen von erstmals aufgetretenem Brustkrebs nachweisen, nämlich 150 pro Jahr in ein und demselben Zentrum, um sicherzustellen, dass die Spezialisten sich wirklich ausschließlich auf gut- und bösartige Erkrankungen der Brust spezialisiert haben und tatsächlich jeden Fall von Brustkrebs vor und nach der Operation interdisziplinär beraten, brauchen wir nun auch Leitlinien für die Zertifizierung von Brustzentren. Hier werden wir Sie als Kommission auffordern, die Erarbeitung dieser Leitlinien wirklich zügig in die Wege zu leiten. Wir bitten Sie darüber hinaus, auch Leitlinien für das Berufsbild der Brustkrankenschwester entwickeln zu lassen, die als Lotse und Mittlerin zwischen Arzt und Patientin in diesen Zentren während der gesamten Behandlung einen sehr wichtigen Part übernehmen kann."@sk18
"Frau Präsidentin, Herr Kommissar Špidla, Herr Kommissar Kyprianou, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal möchte ich den Vorsitzenden der drei Ausschüsse, nämlich Anna Záborská, Karl-Heinz Florenz und Jan Andersson ganz herzlich für die wunderbare Zusammenarbeit bei der Vorbereitung dieser Debatte danken. Ebenso gilt mein Dank der Frau Präsidentin. Vor drei Jahren stand Brustkrebs schon einmal auf der Tagesordnung, und heute geht es darum, eine erste Bilanz zu ziehen, und das scheint bitter nötig. In der EU-25 erkranken jedes Jahr 275 000 Frauen an Brustkrebs. Das Risiko, daran zu sterben, ist in einem Mitgliedstaat der EU doppelt so hoch wie in einem anderen. Verschärfend kommt hinzu, dass immer jüngere Frauen erkranken. Allein in den letzten Jahren hat sich die Zahl der unter 40-Jährigen verdoppelt. Nach wie vor ist Brustkrebs Todesursache Nummer eins bei Frauen zwischen 35 und 55. Mich erschreckt aber auch, mit welcher Radikalität in vielen Mitgliedstaaten noch immer operiert wird. Selbst bei sehr früh entdecktem Krebs sind Brustamputationen in manchen Ländern eher die Regel als die Ausnahme. Dabei kann heute in 80 % der Fälle brusterhaltend operiert werden. Sie sehen also, der Fortschritt vollzieht sich nur im Schneckentempo. Das gilt umso mehr für die neuen Mitgliedstaaten, wo die Versäumnisse und Mängel in der gesamten Versorgungskette am dramatischsten sind. Dass die Strukturen aber nach wie vor unzureichend bis katastrophal sind, hat zumindest in den alten Mitgliedstaaten weniger mit Problemen der öffentlichen Haushalte zu tun als viel mehr mit den Wirtschafts- und Standesinteressen der Ärzte. Fangen wir bei der Früherkennung an: Der Aufbau eines flächendeckenden Mammographie-Screenings nach EU-Leitlinien kostet die öffentliche Hand einmalig pro Bürger maximal 1,25 Euro! Uns will doch wohl in diesem Hause niemand weismachen, dass dieses Geld nicht vorhanden ist. Hätten wir ein EU-weites Mammographie-Screening, könnten wir pro Jahr 31 000 Frauen in der EU das Leben retten, zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen sowie die gesamtgesellschaftlichen Folgekosten erheblich senken. Bis heute aber gibt es erst in elf Staaten und längst nicht überall durchgehend qualitätsgesichertes Screening. Auch in Ihrem Land, Herr Špidla, muss Schluss damit sein, dass opportunistisches Screening als EU-Screening verkauft wird. Auch in Zypern, Herr Kyprianou, kommt der Aufbau leider nur sehr schleppend voran. Nun wissen wir Sie ja beide an unserer Seite. Trotzdem hätten wir den für das Frühjahr erwarteten Fortschrittsbericht der Kommission gerne bereits jetzt gehabt. Auch fordern wir Sie auf, verstärkt auf die Möglichkeit hinzuweisen, Strukturfondsgelder für den Aufbau eines Screenings zu nutzen. Nun nützt aber die beste Früherkennung nichts, wenn die Anschlussbehandlung unzureichend oder falsch ist. Immer wieder wird Brustkrebs in Krankenhäusern operiert und behandelt, die kaum Erfahrung haben. Deshalb möchte ich der Kommission ausdrücklich für die EU-Leitlinien für Brustzentren danken, die wir seit letztem Jahr von Ihnen erhalten haben. Nun liegt der Ball aber bei den Mitgliedstaaten. Denn in der gesamten EU gibt es solche Zentren – man höre und staune – bislang nur im Vereinigten Königreich! Deshalb werden wir heute in unserer Entschließung der Fraktionen auch fordern, dass die Mitgliedstaaten bis 2016 überall in ihren Ländern ausreichend Brustzentren aufbauen. Das ist bis 2016 durchaus machbar. EU-weit bräuchten wir rund 1 800 solcher Zentren. Dann hätte jede Frau die Chance, unabhängig von ihrem Wohnort die gleiche optimale Behandlung zu erfahren. Um sicherzustellen, dass Brustzentren auch wirklich nach den EU-Kriterien arbeiten, dass sie wirklich nur eine Mindestzahl an Operationen von erstmals aufgetretenem Brustkrebs nachweisen, nämlich 150 pro Jahr in ein und demselben Zentrum, um sicherzustellen, dass die Spezialisten sich wirklich ausschließlich auf gut- und bösartige Erkrankungen der Brust spezialisiert haben und tatsächlich jeden Fall von Brustkrebs vor und nach der Operation interdisziplinär beraten, brauchen wir nun auch Leitlinien für die Zertifizierung von Brustzentren. Hier werden wir Sie als Kommission auffordern, die Erarbeitung dieser Leitlinien wirklich zügig in die Wege zu leiten. Wir bitten Sie darüber hinaus, auch Leitlinien für das Berufsbild der Brustkrankenschwester entwickeln zu lassen, die als Lotse und Mittlerin zwischen Arzt und Patientin in diesen Zentren während der gesamten Behandlung einen sehr wichtigen Part übernehmen kann."@sl19
". Fru talman, kommissionsledamot Špidla, kommissionsledamot Kyprianou, mina damer och herrar! Först av allt skulle jag vilja framföra ett varmt tack till ordförandena för de tre utskotten, Anna Záborská, Karl-Heinz Florenz och Jan Andersson, för deras fantastiska samarbete med att förbereda denna debatt. Fru talman! Jag skulle också vilja tacka er. Bröstcancer stod på föredragningslistan för tre år sedan, och det är nu dags att ta en första titt på resultaten, något som verkar mycket nödvändigt och brådskande. I de 25 medlemsstaterna drabbas 275 000 kvinnor av bröstcancer varje år. Risken att dö av sjukdomen är dubbelt så hög i en medlemsstat jämfört med en annan. För att ytterligare förvärra saker är det allt yngre kvinnor som drabbas: bara under de senaste åren har antalet kvinnor under 40 år som drabbas dubblerats. Bröstcancer är fortfarande den vanligaste dödsorsaken för kvinnor mellan 35 och 55 år. Men jag är också chockad över hur radikal behandlingen fortfarande är i många medlemsstater. I vissa länder är mastekomibehandlingar fortfarande snarare regel än undantag, till och med i sjukdomens allra tidigaste skede, trots att det i 80 procent av fallen numera är möjligt att operera utan att ta bort bröstet. Som ni alltså märker går framsteg med snigelfart. Det stämmer i synnerhet i de nya medlemsstaterna, där de försummande möjligheterna och bristerna genom hela vårdkedjan är som värst. Men det faktum att strukturerna liksom tidigare, åtminstone i de gamla medlemsstaterna, fortfarande är allt från otillfredsställande till katastrofala har mindre att göra med de offentliga budgetproblemen än med läkarnas ekonomiska och klassrelaterade intressen. Låt oss börja med tidig upptäckt: utveckling av ett gränsöverskridande program för bröstcancerscreening i enlighet med EU:s riktlinjer kommer att omfatta en engångskostnad för statskassan på endast 1,25 euro per medborgare. Jag är därför övertygad om att ingen i kammaren vill hävda att dessa pengar inte finns att tillgå. Om vi hade ett EU-omfattande program för bröstcancerscreening skulle vi kunna rädda livet på 31 000 kvinnor inom EU varje år, bidra till att minska hälsovårdskostnaderna och kraftigt minska efterföljande kostnader för hela samhället. Hittills har dock bara 11 länder ett kvalitetssäkrat screeningprogram, och dessa program är långt ifrån kontinuerliga. Herr Špidla! Även i ert land måste ni sätta stopp för bruket att låtsas att opportunistisk screening är samma sak som EU-screening. Herr Kyprianou! Även på Cypern går utvecklingen fortfarande mycket trögt. Nu känner vi naturligtvis till att ni båda står på vår sida, men det skulle trots detta ha varit trevligt att få kommissionens lägesrapport nu, i stället för till våren, vilket är planen. Vi uppmanar er också att starkare betona valmöjligheten att använda pengar från strukturfonder för att utveckla ett program för screening. Men inte ens det bästa system för tidig upptäckt är till någon nytta om den påföljande behandlingen är olämplig eller bristfällig. Om och om igen opererar och behandlar man bröstcancer på sjukhus med nästan ingen erfarenhet alls. Jag skulle därför särskilt vilja tacka kommissionen för EU:s riktlinjer för bröstcancercenter, som vi har mottagit från er sedan förra året. Bollen ligger nu hos medlemsstaterna, eftersom den enda platsen i hela EU med sådana center för tillfället är – häpnadsväckande nog – Storbritannien. Det är därför som vi i dag i vår gemensamma resolution också uppmanar medlemsstaterna att inrätta kompetenta bröstcancercenter över hela landet före 2016. Det är fullständigt genomförbart före 2016. Vi skulle behöva omkring 1 800 sådana center över hela EU. Då skulle alla kvinnor ha möjligheten att få samma optimala behandling, oavsett var de bor. För att se till att dessa bröstcancercenter verkligen fungerar i enlighet med EU:s kriterier, att de verkligen utför ett minimiantal operationer på primär bröstcancer, det vill säga 150 stycken per år på varje center, att specialisterna verkligen är specialiserade uteslutande på godartade och elakartade bröstsjukdomar och att de verkligen genomför tvärvetenskapliga samråd före och efter operation i varje bröstcancerfall, behöver vi nu också riktlinjer för certifiering av bröstcancercenter. I samband med detta skulle vi vilja uppmana kommissionen att sätta i gång med att utarbeta dessa riktlinjer riktigt snabbt. Vi skulle också vilja be er att utarbeta riktlinjer för bröstcancersköterskornas arbetsbeskrivning, vilka spelar en mycket viktig roll i dessa center som vägledare och medlare mellan läkare och patient genom hela behandlingsprocessen."@sv21
lpv:unclassifiedMetadata
"(Beifall)"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
"Karin Jöns (PSE ),"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
"Verfasserin"5,19,15,1,18,14,16,11,13,9

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