Local view for "http://purl.org/linkedpolitics/eu/plenary/2004-05-04-Speech-2-035"

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"Herr Präsident! Zum Zeitplan der Beratungen über die Verfassung und zum Inhalt der Verfassung ist heute wieder fast alles gesagt worden. Wir begrüßen die Geschicklichkeit und die Entschlossenheit der irischen Ratspräsidentschaft, den Beschluss über die Verfassung bis Ende Juni herbeizuführen. Ich teile die Forderungen und Warnungen, die Kommissar Vitorino hier vorgetragen hat. Herr Kommissar, ich darf Ihnen bescheinigen, Sie haben im Präsidium des Konvents eine brillante Rolle gespielt, und das Parlament ist Ihnen dafür dankbar! Wofür brauchen wir die Verfassung? Nur mit der Verfassung wird Europa seiner weltpolitischen Verantwortung gewachsen sein. Ohne Verfassung bleiben die europäischen Staaten Spielmaterial für andere Mächte, nur mit der Verfassung werden sie Mitspieler werden. Nur mit der Verfassung wird die größere Europäische Union auch stärker, handlungsfähiger, demokratischer. Ohne Verfassung wird die Union Schritt für Schritt zu einer Zollunion degenerieren. Nur mit der Verfassung kann die Union ihre Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen, weil Europa verständlicher und verantwortlicher wird. Ohne Verfassung werden die Menschen den Rest ihres Vertrauens in die Zukunftsfähigkeit der Einigung Europas verlieren. Ein Scheitern wäre mehr als nur das Ende einer großen Hoffnung. Ein Scheitern wäre ein Rückfall in ein Europa der Ränke und Ranküne, ein Scheitern wäre der Anfang vom Ende der Einheit Europas. Gravitationszentren, Avantgarden, unterschiedliche Geschwindigkeiten – all das sind keine Alternativen, kein Ersatz für eine Verfassung. Wir brauchen keine Union der Achsen und Allianzen so genannter strategischer Partnerschaften. Wir dürfen aus unserem Europa keine Patchwork-Union machen, die im Innern die Bürger verwirrt und Europa nach außen diskreditiert. Ein Schlüsselwort der Verfassung heißt Gleichgewicht. Das war und ist ein Schlüsselwort für Frieden und Stabilität in Europa. Im alten Europa haben die Staaten jahrhundertelang immer wieder versucht, dieses Gleichgewicht herzustellen. Auf dem Feld der Diplomatie durch Achsen und Allianzen, und auf den Schlachtfeldern durch Blut und Eisen. Die Verfassung für das neue Europa des 21. Jahrhunderts stellt das Gleichgewicht durch gleiche Partizipation aller Staaten und eine als gerecht angesehene Gewichtung eines jeden Einzelnen in gemeinsamen Institutionen her. An die Stelle des Gleichgewichts der Mächte des alten Europa setzt die Verfassung des neuen Europa das Gleichgewicht der Institutionen und das Gleichgewicht der Legitimationen von Staaten und Bürgern. Eine neue Weltordnung bildet sich heraus. Heute, nicht erst in zehn Jahren. Wenn wir Europäer uns jetzt nicht aufmachen, treten wir aus der Weltgeschichte aus. Zuerst politisch, und dann unweigerlich auch wirtschaftlich. Die Union der Europäer auf der Grundlage dieser Verfassung ist unsere Antwort auf die Globalisierung. Was wir machen werden, ist ohne Beispiel in der Geschichte. Es erfordert politischen Mut und ein festes Vertrauen in die Zukunft unseres alten Kontinents. Juristisch ist die Verfassung ein Vertrag, der an die Stelle der geltenden EU-Verträge tritt. Aber sie regelt das, was alle demokratischen Verfassungen der Welt regeln, die Legitimierung von Macht und die Limitierung von Macht. Politisch macht die Verfassung die erweiterte Europäische Union fester, handlungsfähiger, verantwortlicher, führbarer und verständlicher, also vertrauter und vertrauenswürdiger für die Bürgerinnen und Bürger. Historisch aber ist die Verfassung nichts weniger als die Neugründung der Europäischen Union. Einer Union, die sich selbst und der Welt ein Beispiel gibt, einer Union des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit!"@et5
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"Hänsch (PSE )."5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"Herr Präsident! Zum Zeitplan der Beratungen über die Verfassung und zum Inhalt der Verfassung ist heute wieder fast alles gesagt worden. Wir begrüßen die Geschicklichkeit und die Entschlossenheit der irischen Ratspräsidentschaft, den Beschluss über die Verfassung bis Ende Juni herbeizuführen. Ich teile die Forderungen und Warnungen, die Kommissar Vitorino hier vorgetragen hat. Herr Kommissar, ich darf Ihnen bescheinigen, Sie haben im Präsidium des Konvents eine brillante Rolle gespielt, und das Parlament ist Ihnen dafür dankbar! Wofür brauchen wir die Verfassung? Nur mit der Verfassung wird Europa seiner weltpolitischen Verantwortung gewachsen sein. Ohne Verfassung bleiben die europäischen Staaten Spielmaterial für andere Mächte, nur mit der Verfassung werden sie Mitspieler werden. Nur mit der Verfassung wird die größere Europäische Union auch stärker, handlungsfähiger, demokratischer. Ohne Verfassung wird die Union Schritt für Schritt zu einer Zollunion degenerieren. Nur mit der Verfassung kann die Union ihre Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen, weil Europa verständlicher und verantwortlicher wird. Ohne Verfassung werden die Menschen den Rest ihres Vertrauens in die Zukunftsfähigkeit der Einigung Europas verlieren. Ein Scheitern wäre mehr als nur das Ende einer großen Hoffnung. Ein Scheitern wäre ein Rückfall in ein Europa der Ränke und Ranküne, ein Scheitern wäre der Anfang vom Ende der Einheit Europas. Gravitationszentren, Avantgarden, unterschiedliche Geschwindigkeiten – all das sind keine Alternativen, kein Ersatz für eine Verfassung. Wir brauchen keine Union der Achsen und Allianzen so genannter strategischer Partnerschaften. Wir dürfen aus unserem Europa keine Patchwork-Union machen, die im Innern die Bürger verwirrt und Europa nach außen diskreditiert. Ein Schlüsselwort der Verfassung heißt Gleichgewicht. Das war und ist ein Schlüsselwort für Frieden und Stabilität in Europa. Im alten Europa haben die Staaten jahrhundertelang immer wieder versucht, dieses Gleichgewicht herzustellen. Auf dem Feld der Diplomatie durch Achsen und Allianzen, und auf den Schlachtfeldern durch Blut und Eisen. Die Verfassung für das neue Europa des 21. Jahrhunderts stellt das Gleichgewicht durch gleiche Partizipation aller Staaten und eine als gerecht angesehene Gewichtung eines jeden Einzelnen in gemeinsamen Institutionen her. An die Stelle des Gleichgewichts der Mächte des alten Europa setzt die Verfassung des neuen Europa das Gleichgewicht der Institutionen und das Gleichgewicht der Legitimationen von Staaten und Bürgern. Eine neue Weltordnung bildet sich heraus. Heute, nicht erst in zehn Jahren. Wenn wir Europäer uns jetzt nicht aufmachen, treten wir aus der Weltgeschichte aus. Zuerst politisch, und dann unweigerlich auch wirtschaftlich. Die Union der Europäer auf der Grundlage dieser Verfassung ist unsere Antwort auf die Globalisierung. Was wir machen werden, ist ohne Beispiel in der Geschichte. Es erfordert politischen Mut und ein festes Vertrauen in die Zukunft unseres alten Kontinents. Juristisch ist die Verfassung ein Vertrag, der an die Stelle der geltenden EU-Verträge tritt. Aber sie regelt das, was alle demokratischen Verfassungen der Welt regeln, die Legitimierung von Macht und die Limitierung von Macht. Politisch macht die Verfassung die erweiterte Europäische Union fester, handlungsfähiger, verantwortlicher, führbarer und verständlicher, also vertrauter und vertrauenswürdiger für die Bürgerinnen und Bürger. Historisch aber ist die Verfassung nichts weniger als die Neugründung der Europäischen Union. Einer Union, die sich selbst und der Welt ein Beispiel gibt, einer Union des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit!"@sl19
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"Herr Präsident! Zum Zeitplan der Beratungen über die Verfassung und zum Inhalt der Verfassung ist heute wieder fast alles gesagt worden. Wir begrüßen die Geschicklichkeit und die Entschlossenheit der irischen Ratspräsidentschaft, den Beschluss über die Verfassung bis Ende Juni herbeizuführen. Ich teile die Forderungen und Warnungen, die Kommissar Vitorino hier vorgetragen hat. Herr Kommissar, ich darf Ihnen bescheinigen, Sie haben im Präsidium des Konvents eine brillante Rolle gespielt, und das Parlament ist Ihnen dafür dankbar! Wofür brauchen wir die Verfassung? Nur mit der Verfassung wird Europa seiner weltpolitischen Verantwortung gewachsen sein. Ohne Verfassung bleiben die europäischen Staaten Spielmaterial für andere Mächte, nur mit der Verfassung werden sie Mitspieler werden. Nur mit der Verfassung wird die größere Europäische Union auch stärker, handlungsfähiger, demokratischer. Ohne Verfassung wird die Union Schritt für Schritt zu einer Zollunion degenerieren. Nur mit der Verfassung kann die Union ihre Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen, weil Europa verständlicher und verantwortlicher wird. Ohne Verfassung werden die Menschen den Rest ihres Vertrauens in die Zukunftsfähigkeit der Einigung Europas verlieren. Ein Scheitern wäre mehr als nur das Ende einer großen Hoffnung. Ein Scheitern wäre ein Rückfall in ein Europa der Ränke und Ranküne, ein Scheitern wäre der Anfang vom Ende der Einheit Europas. Gravitationszentren, Avantgarden, unterschiedliche Geschwindigkeiten – all das sind keine Alternativen, kein Ersatz für eine Verfassung. Wir brauchen keine Union der Achsen und Allianzen so genannter strategischer Partnerschaften. Wir dürfen aus unserem Europa keine Patchwork-Union machen, die im Innern die Bürger verwirrt und Europa nach außen diskreditiert. Ein Schlüsselwort der Verfassung heißt Gleichgewicht. Das war und ist ein Schlüsselwort für Frieden und Stabilität in Europa. Im alten Europa haben die Staaten jahrhundertelang immer wieder versucht, dieses Gleichgewicht herzustellen. Auf dem Feld der Diplomatie durch Achsen und Allianzen, und auf den Schlachtfeldern durch Blut und Eisen. Die Verfassung für das neue Europa des 21. Jahrhunderts stellt das Gleichgewicht durch gleiche Partizipation aller Staaten und eine als gerecht angesehene Gewichtung eines jeden Einzelnen in gemeinsamen Institutionen her. An die Stelle des Gleichgewichts der Mächte des alten Europa setzt die Verfassung des neuen Europa das Gleichgewicht der Institutionen und das Gleichgewicht der Legitimationen von Staaten und Bürgern. Eine neue Weltordnung bildet sich heraus. Heute, nicht erst in zehn Jahren. Wenn wir Europäer uns jetzt nicht aufmachen, treten wir aus der Weltgeschichte aus. Zuerst politisch, und dann unweigerlich auch wirtschaftlich. Die Union der Europäer auf der Grundlage dieser Verfassung ist unsere Antwort auf die Globalisierung. Was wir machen werden, ist ohne Beispiel in der Geschichte. Es erfordert politischen Mut und ein festes Vertrauen in die Zukunft unseres alten Kontinents. Juristisch ist die Verfassung ein Vertrag, der an die Stelle der geltenden EU-Verträge tritt. Aber sie regelt das, was alle demokratischen Verfassungen der Welt regeln, die Legitimierung von Macht und die Limitierung von Macht. Politisch macht die Verfassung die erweiterte Europäische Union fester, handlungsfähiger, verantwortlicher, führbarer und verständlicher, also vertrauter und vertrauenswürdiger für die Bürgerinnen und Bürger. Historisch aber ist die Verfassung nichts weniger als die Neugründung der Europäischen Union. Einer Union, die sich selbst und der Welt ein Beispiel gibt, einer Union des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit!"@mt15,15
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"Herr Präsident! Zum Zeitplan der Beratungen über die Verfassung und zum Inhalt der Verfassung ist heute wieder fast alles gesagt worden. Wir begrüßen die Geschicklichkeit und die Entschlossenheit der irischen Ratspräsidentschaft, den Beschluss über die Verfassung bis Ende Juni herbeizuführen. Ich teile die Forderungen und Warnungen, die Kommissar Vitorino hier vorgetragen hat. Herr Kommissar, ich darf Ihnen bescheinigen, Sie haben im Präsidium des Konvents eine brillante Rolle gespielt, und das Parlament ist Ihnen dafür dankbar! Wofür brauchen wir die Verfassung? Nur mit der Verfassung wird Europa seiner weltpolitischen Verantwortung gewachsen sein. Ohne Verfassung bleiben die europäischen Staaten Spielmaterial für andere Mächte, nur mit der Verfassung werden sie Mitspieler werden. Nur mit der Verfassung wird die größere Europäische Union auch stärker, handlungsfähiger, demokratischer. Ohne Verfassung wird die Union Schritt für Schritt zu einer Zollunion degenerieren. Nur mit der Verfassung kann die Union ihre Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen, weil Europa verständlicher und verantwortlicher wird. Ohne Verfassung werden die Menschen den Rest ihres Vertrauens in die Zukunftsfähigkeit der Einigung Europas verlieren. Ein Scheitern wäre mehr als nur das Ende einer großen Hoffnung. Ein Scheitern wäre ein Rückfall in ein Europa der Ränke und Ranküne, ein Scheitern wäre der Anfang vom Ende der Einheit Europas. Gravitationszentren, Avantgarden, unterschiedliche Geschwindigkeiten – all das sind keine Alternativen, kein Ersatz für eine Verfassung. Wir brauchen keine Union der Achsen und Allianzen so genannter strategischer Partnerschaften. Wir dürfen aus unserem Europa keine Patchwork-Union machen, die im Innern die Bürger verwirrt und Europa nach außen diskreditiert. Ein Schlüsselwort der Verfassung heißt Gleichgewicht. Das war und ist ein Schlüsselwort für Frieden und Stabilität in Europa. Im alten Europa haben die Staaten jahrhundertelang immer wieder versucht, dieses Gleichgewicht herzustellen. Auf dem Feld der Diplomatie durch Achsen und Allianzen, und auf den Schlachtfeldern durch Blut und Eisen. Die Verfassung für das neue Europa des 21. Jahrhunderts stellt das Gleichgewicht durch gleiche Partizipation aller Staaten und eine als gerecht angesehene Gewichtung eines jeden Einzelnen in gemeinsamen Institutionen her. An die Stelle des Gleichgewichts der Mächte des alten Europa setzt die Verfassung des neuen Europa das Gleichgewicht der Institutionen und das Gleichgewicht der Legitimationen von Staaten und Bürgern. Eine neue Weltordnung bildet sich heraus. Heute, nicht erst in zehn Jahren. Wenn wir Europäer uns jetzt nicht aufmachen, treten wir aus der Weltgeschichte aus. Zuerst politisch, und dann unweigerlich auch wirtschaftlich. Die Union der Europäer auf der Grundlage dieser Verfassung ist unsere Antwort auf die Globalisierung. Was wir machen werden, ist ohne Beispiel in der Geschichte. Es erfordert politischen Mut und ein festes Vertrauen in die Zukunft unseres alten Kontinents. Juristisch ist die Verfassung ein Vertrag, der an die Stelle der geltenden EU-Verträge tritt. Aber sie regelt das, was alle demokratischen Verfassungen der Welt regeln, die Legitimierung von Macht und die Limitierung von Macht. Politisch macht die Verfassung die erweiterte Europäische Union fester, handlungsfähiger, verantwortlicher, führbarer und verständlicher, also vertrauter und vertrauenswürdiger für die Bürgerinnen und Bürger. Historisch aber ist die Verfassung nichts weniger als die Neugründung der Europäischen Union. Einer Union, die sich selbst und der Welt ein Beispiel gibt, einer Union des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit!"@mt15,15
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"Herr Präsident! Zum Zeitplan der Beratungen über die Verfassung und zum Inhalt der Verfassung ist heute wieder fast alles gesagt worden. Wir begrüßen die Geschicklichkeit und die Entschlossenheit der irischen Ratspräsidentschaft, den Beschluss über die Verfassung bis Ende Juni herbeizuführen. Ich teile die Forderungen und Warnungen, die Kommissar Vitorino hier vorgetragen hat. Herr Kommissar, ich darf Ihnen bescheinigen, Sie haben im Präsidium des Konvents eine brillante Rolle gespielt, und das Parlament ist Ihnen dafür dankbar! Wofür brauchen wir die Verfassung? Nur mit der Verfassung wird Europa seiner weltpolitischen Verantwortung gewachsen sein. Ohne Verfassung bleiben die europäischen Staaten Spielmaterial für andere Mächte, nur mit der Verfassung werden sie Mitspieler werden. Nur mit der Verfassung wird die größere Europäische Union auch stärker, handlungsfähiger, demokratischer. Ohne Verfassung wird die Union Schritt für Schritt zu einer Zollunion degenerieren. Nur mit der Verfassung kann die Union ihre Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen, weil Europa verständlicher und verantwortlicher wird. Ohne Verfassung werden die Menschen den Rest ihres Vertrauens in die Zukunftsfähigkeit der Einigung Europas verlieren. Ein Scheitern wäre mehr als nur das Ende einer großen Hoffnung. Ein Scheitern wäre ein Rückfall in ein Europa der Ränke und Ranküne, ein Scheitern wäre der Anfang vom Ende der Einheit Europas. Gravitationszentren, Avantgarden, unterschiedliche Geschwindigkeiten – all das sind keine Alternativen, kein Ersatz für eine Verfassung. Wir brauchen keine Union der Achsen und Allianzen so genannter strategischer Partnerschaften. Wir dürfen aus unserem Europa keine Patchwork-Union machen, die im Innern die Bürger verwirrt und Europa nach außen diskreditiert. Ein Schlüsselwort der Verfassung heißt Gleichgewicht. Das war und ist ein Schlüsselwort für Frieden und Stabilität in Europa. Im alten Europa haben die Staaten jahrhundertelang immer wieder versucht, dieses Gleichgewicht herzustellen. Auf dem Feld der Diplomatie durch Achsen und Allianzen, und auf den Schlachtfeldern durch Blut und Eisen. Die Verfassung für das neue Europa des 21. Jahrhunderts stellt das Gleichgewicht durch gleiche Partizipation aller Staaten und eine als gerecht angesehene Gewichtung eines jeden Einzelnen in gemeinsamen Institutionen her. An die Stelle des Gleichgewichts der Mächte des alten Europa setzt die Verfassung des neuen Europa das Gleichgewicht der Institutionen und das Gleichgewicht der Legitimationen von Staaten und Bürgern. Eine neue Weltordnung bildet sich heraus. Heute, nicht erst in zehn Jahren. Wenn wir Europäer uns jetzt nicht aufmachen, treten wir aus der Weltgeschichte aus. Zuerst politisch, und dann unweigerlich auch wirtschaftlich. Die Union der Europäer auf der Grundlage dieser Verfassung ist unsere Antwort auf die Globalisierung. Was wir machen werden, ist ohne Beispiel in der Geschichte. Es erfordert politischen Mut und ein festes Vertrauen in die Zukunft unseres alten Kontinents. Juristisch ist die Verfassung ein Vertrag, der an die Stelle der geltenden EU-Verträge tritt. Aber sie regelt das, was alle demokratischen Verfassungen der Welt regeln, die Legitimierung von Macht und die Limitierung von Macht. Politisch macht die Verfassung die erweiterte Europäische Union fester, handlungsfähiger, verantwortlicher, führbarer und verständlicher, also vertrauter und vertrauenswürdiger für die Bürgerinnen und Bürger. Historisch aber ist die Verfassung nichts weniger als die Neugründung der Europäischen Union. Einer Union, die sich selbst und der Welt ein Beispiel gibt, einer Union des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit!"@cs1
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"Hänsch (PSE )."5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"Herr Präsident! Zum Zeitplan der Beratungen über die Verfassung und zum Inhalt der Verfassung ist heute wieder fast alles gesagt worden. Wir begrüßen die Geschicklichkeit und die Entschlossenheit der irischen Ratspräsidentschaft, den Beschluss über die Verfassung bis Ende Juni herbeizuführen. Ich teile die Forderungen und Warnungen, die Kommissar Vitorino hier vorgetragen hat. Herr Kommissar, ich darf Ihnen bescheinigen, Sie haben im Präsidium des Konvents eine brillante Rolle gespielt, und das Parlament ist Ihnen dafür dankbar! Wofür brauchen wir die Verfassung? Nur mit der Verfassung wird Europa seiner weltpolitischen Verantwortung gewachsen sein. Ohne Verfassung bleiben die europäischen Staaten Spielmaterial für andere Mächte, nur mit der Verfassung werden sie Mitspieler werden. Nur mit der Verfassung wird die größere Europäische Union auch stärker, handlungsfähiger, demokratischer. Ohne Verfassung wird die Union Schritt für Schritt zu einer Zollunion degenerieren. Nur mit der Verfassung kann die Union ihre Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen, weil Europa verständlicher und verantwortlicher wird. Ohne Verfassung werden die Menschen den Rest ihres Vertrauens in die Zukunftsfähigkeit der Einigung Europas verlieren. Ein Scheitern wäre mehr als nur das Ende einer großen Hoffnung. Ein Scheitern wäre ein Rückfall in ein Europa der Ränke und Ranküne, ein Scheitern wäre der Anfang vom Ende der Einheit Europas. Gravitationszentren, Avantgarden, unterschiedliche Geschwindigkeiten – all das sind keine Alternativen, kein Ersatz für eine Verfassung. Wir brauchen keine Union der Achsen und Allianzen so genannter strategischer Partnerschaften. Wir dürfen aus unserem Europa keine Patchwork-Union machen, die im Innern die Bürger verwirrt und Europa nach außen diskreditiert. Ein Schlüsselwort der Verfassung heißt Gleichgewicht. Das war und ist ein Schlüsselwort für Frieden und Stabilität in Europa. Im alten Europa haben die Staaten jahrhundertelang immer wieder versucht, dieses Gleichgewicht herzustellen. Auf dem Feld der Diplomatie durch Achsen und Allianzen, und auf den Schlachtfeldern durch Blut und Eisen. Die Verfassung für das neue Europa des 21. Jahrhunderts stellt das Gleichgewicht durch gleiche Partizipation aller Staaten und eine als gerecht angesehene Gewichtung eines jeden Einzelnen in gemeinsamen Institutionen her. An die Stelle des Gleichgewichts der Mächte des alten Europa setzt die Verfassung des neuen Europa das Gleichgewicht der Institutionen und das Gleichgewicht der Legitimationen von Staaten und Bürgern. Eine neue Weltordnung bildet sich heraus. Heute, nicht erst in zehn Jahren. Wenn wir Europäer uns jetzt nicht aufmachen, treten wir aus der Weltgeschichte aus. Zuerst politisch, und dann unweigerlich auch wirtschaftlich. Die Union der Europäer auf der Grundlage dieser Verfassung ist unsere Antwort auf die Globalisierung. Was wir machen werden, ist ohne Beispiel in der Geschichte. Es erfordert politischen Mut und ein festes Vertrauen in die Zukunft unseres alten Kontinents. Juristisch ist die Verfassung ein Vertrag, der an die Stelle der geltenden EU-Verträge tritt. Aber sie regelt das, was alle demokratischen Verfassungen der Welt regeln, die Legitimierung von Macht und die Limitierung von Macht. Politisch macht die Verfassung die erweiterte Europäische Union fester, handlungsfähiger, verantwortlicher, führbarer und verständlicher, also vertrauter und vertrauenswürdiger für die Bürgerinnen und Bürger. Historisch aber ist die Verfassung nichts weniger als die Neugründung der Europäischen Union. Einer Union, die sich selbst und der Welt ein Beispiel gibt, einer Union des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit!"@sk18,18
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"Hänsch (PSE )."5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"Herr Präsident! Zum Zeitplan der Beratungen über die Verfassung und zum Inhalt der Verfassung ist heute wieder fast alles gesagt worden. Wir begrüßen die Geschicklichkeit und die Entschlossenheit der irischen Ratspräsidentschaft, den Beschluss über die Verfassung bis Ende Juni herbeizuführen. Ich teile die Forderungen und Warnungen, die Kommissar Vitorino hier vorgetragen hat. Herr Kommissar, ich darf Ihnen bescheinigen, Sie haben im Präsidium des Konvents eine brillante Rolle gespielt, und das Parlament ist Ihnen dafür dankbar! Wofür brauchen wir die Verfassung? Nur mit der Verfassung wird Europa seiner weltpolitischen Verantwortung gewachsen sein. Ohne Verfassung bleiben die europäischen Staaten Spielmaterial für andere Mächte, nur mit der Verfassung werden sie Mitspieler werden. Nur mit der Verfassung wird die größere Europäische Union auch stärker, handlungsfähiger, demokratischer. Ohne Verfassung wird die Union Schritt für Schritt zu einer Zollunion degenerieren. Nur mit der Verfassung kann die Union ihre Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen, weil Europa verständlicher und verantwortlicher wird. Ohne Verfassung werden die Menschen den Rest ihres Vertrauens in die Zukunftsfähigkeit der Einigung Europas verlieren. Ein Scheitern wäre mehr als nur das Ende einer großen Hoffnung. Ein Scheitern wäre ein Rückfall in ein Europa der Ränke und Ranküne, ein Scheitern wäre der Anfang vom Ende der Einheit Europas. Gravitationszentren, Avantgarden, unterschiedliche Geschwindigkeiten – all das sind keine Alternativen, kein Ersatz für eine Verfassung. Wir brauchen keine Union der Achsen und Allianzen so genannter strategischer Partnerschaften. Wir dürfen aus unserem Europa keine Patchwork-Union machen, die im Innern die Bürger verwirrt und Europa nach außen diskreditiert. Ein Schlüsselwort der Verfassung heißt Gleichgewicht. Das war und ist ein Schlüsselwort für Frieden und Stabilität in Europa. Im alten Europa haben die Staaten jahrhundertelang immer wieder versucht, dieses Gleichgewicht herzustellen. Auf dem Feld der Diplomatie durch Achsen und Allianzen, und auf den Schlachtfeldern durch Blut und Eisen. Die Verfassung für das neue Europa des 21. Jahrhunderts stellt das Gleichgewicht durch gleiche Partizipation aller Staaten und eine als gerecht angesehene Gewichtung eines jeden Einzelnen in gemeinsamen Institutionen her. An die Stelle des Gleichgewichts der Mächte des alten Europa setzt die Verfassung des neuen Europa das Gleichgewicht der Institutionen und das Gleichgewicht der Legitimationen von Staaten und Bürgern. Eine neue Weltordnung bildet sich heraus. Heute, nicht erst in zehn Jahren. Wenn wir Europäer uns jetzt nicht aufmachen, treten wir aus der Weltgeschichte aus. Zuerst politisch, und dann unweigerlich auch wirtschaftlich. Die Union der Europäer auf der Grundlage dieser Verfassung ist unsere Antwort auf die Globalisierung. Was wir machen werden, ist ohne Beispiel in der Geschichte. Es erfordert politischen Mut und ein festes Vertrauen in die Zukunft unseres alten Kontinents. Juristisch ist die Verfassung ein Vertrag, der an die Stelle der geltenden EU-Verträge tritt. Aber sie regelt das, was alle demokratischen Verfassungen der Welt regeln, die Legitimierung von Macht und die Limitierung von Macht. Politisch macht die Verfassung die erweiterte Europäische Union fester, handlungsfähiger, verantwortlicher, führbarer und verständlicher, also vertrauter und vertrauenswürdiger für die Bürgerinnen und Bürger. Historisch aber ist die Verfassung nichts weniger als die Neugründung der Europäischen Union. Einer Union, die sich selbst und der Welt ein Beispiel gibt, einer Union des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit!"@sk18,18
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"Hänsch (PSE )."5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"Herr Präsident! Zum Zeitplan der Beratungen über die Verfassung und zum Inhalt der Verfassung ist heute wieder fast alles gesagt worden. Wir begrüßen die Geschicklichkeit und die Entschlossenheit der irischen Ratspräsidentschaft, den Beschluss über die Verfassung bis Ende Juni herbeizuführen. Ich teile die Forderungen und Warnungen, die Kommissar Vitorino hier vorgetragen hat. Herr Kommissar, ich darf Ihnen bescheinigen, Sie haben im Präsidium des Konvents eine brillante Rolle gespielt, und das Parlament ist Ihnen dafür dankbar! Wofür brauchen wir die Verfassung? Nur mit der Verfassung wird Europa seiner weltpolitischen Verantwortung gewachsen sein. Ohne Verfassung bleiben die europäischen Staaten Spielmaterial für andere Mächte, nur mit der Verfassung werden sie Mitspieler werden. Nur mit der Verfassung wird die größere Europäische Union auch stärker, handlungsfähiger, demokratischer. Ohne Verfassung wird die Union Schritt für Schritt zu einer Zollunion degenerieren. Nur mit der Verfassung kann die Union ihre Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen, weil Europa verständlicher und verantwortlicher wird. Ohne Verfassung werden die Menschen den Rest ihres Vertrauens in die Zukunftsfähigkeit der Einigung Europas verlieren. Ein Scheitern wäre mehr als nur das Ende einer großen Hoffnung. Ein Scheitern wäre ein Rückfall in ein Europa der Ränke und Ranküne, ein Scheitern wäre der Anfang vom Ende der Einheit Europas. Gravitationszentren, Avantgarden, unterschiedliche Geschwindigkeiten – all das sind keine Alternativen, kein Ersatz für eine Verfassung. Wir brauchen keine Union der Achsen und Allianzen so genannter strategischer Partnerschaften. Wir dürfen aus unserem Europa keine Patchwork-Union machen, die im Innern die Bürger verwirrt und Europa nach außen diskreditiert. Ein Schlüsselwort der Verfassung heißt Gleichgewicht. Das war und ist ein Schlüsselwort für Frieden und Stabilität in Europa. Im alten Europa haben die Staaten jahrhundertelang immer wieder versucht, dieses Gleichgewicht herzustellen. Auf dem Feld der Diplomatie durch Achsen und Allianzen, und auf den Schlachtfeldern durch Blut und Eisen. Die Verfassung für das neue Europa des 21. Jahrhunderts stellt das Gleichgewicht durch gleiche Partizipation aller Staaten und eine als gerecht angesehene Gewichtung eines jeden Einzelnen in gemeinsamen Institutionen her. An die Stelle des Gleichgewichts der Mächte des alten Europa setzt die Verfassung des neuen Europa das Gleichgewicht der Institutionen und das Gleichgewicht der Legitimationen von Staaten und Bürgern. Eine neue Weltordnung bildet sich heraus. Heute, nicht erst in zehn Jahren. Wenn wir Europäer uns jetzt nicht aufmachen, treten wir aus der Weltgeschichte aus. Zuerst politisch, und dann unweigerlich auch wirtschaftlich. Die Union der Europäer auf der Grundlage dieser Verfassung ist unsere Antwort auf die Globalisierung. Was wir machen werden, ist ohne Beispiel in der Geschichte. Es erfordert politischen Mut und ein festes Vertrauen in die Zukunft unseres alten Kontinents. Juristisch ist die Verfassung ein Vertrag, der an die Stelle der geltenden EU-Verträge tritt. Aber sie regelt das, was alle demokratischen Verfassungen der Welt regeln, die Legitimierung von Macht und die Limitierung von Macht. Politisch macht die Verfassung die erweiterte Europäische Union fester, handlungsfähiger, verantwortlicher, führbarer und verständlicher, also vertrauter und vertrauenswürdiger für die Bürgerinnen und Bürger. Historisch aber ist die Verfassung nichts weniger als die Neugründung der Europäischen Union. Einer Union, die sich selbst und der Welt ein Beispiel gibt, einer Union des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit!"@lt14
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"Herr Präsident! Zum Zeitplan der Beratungen über die Verfassung und zum Inhalt der Verfassung ist heute wieder fast alles gesagt worden. Wir begrüßen die Geschicklichkeit und die Entschlossenheit der irischen Ratspräsidentschaft, den Beschluss über die Verfassung bis Ende Juni herbeizuführen. Ich teile die Forderungen und Warnungen, die Kommissar Vitorino hier vorgetragen hat. Herr Kommissar, ich darf Ihnen bescheinigen, Sie haben im Präsidium des Konvents eine brillante Rolle gespielt, und das Parlament ist Ihnen dafür dankbar! Wofür brauchen wir die Verfassung? Nur mit der Verfassung wird Europa seiner weltpolitischen Verantwortung gewachsen sein. Ohne Verfassung bleiben die europäischen Staaten Spielmaterial für andere Mächte, nur mit der Verfassung werden sie Mitspieler werden. Nur mit der Verfassung wird die größere Europäische Union auch stärker, handlungsfähiger, demokratischer. Ohne Verfassung wird die Union Schritt für Schritt zu einer Zollunion degenerieren. Nur mit der Verfassung kann die Union ihre Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen, weil Europa verständlicher und verantwortlicher wird. Ohne Verfassung werden die Menschen den Rest ihres Vertrauens in die Zukunftsfähigkeit der Einigung Europas verlieren. Ein Scheitern wäre mehr als nur das Ende einer großen Hoffnung. Ein Scheitern wäre ein Rückfall in ein Europa der Ränke und Ranküne, ein Scheitern wäre der Anfang vom Ende der Einheit Europas. Gravitationszentren, Avantgarden, unterschiedliche Geschwindigkeiten – all das sind keine Alternativen, kein Ersatz für eine Verfassung. Wir brauchen keine Union der Achsen und Allianzen so genannter strategischer Partnerschaften. Wir dürfen aus unserem Europa keine Patchwork-Union machen, die im Innern die Bürger verwirrt und Europa nach außen diskreditiert. Ein Schlüsselwort der Verfassung heißt Gleichgewicht. Das war und ist ein Schlüsselwort für Frieden und Stabilität in Europa. Im alten Europa haben die Staaten jahrhundertelang immer wieder versucht, dieses Gleichgewicht herzustellen. Auf dem Feld der Diplomatie durch Achsen und Allianzen, und auf den Schlachtfeldern durch Blut und Eisen. Die Verfassung für das neue Europa des 21. Jahrhunderts stellt das Gleichgewicht durch gleiche Partizipation aller Staaten und eine als gerecht angesehene Gewichtung eines jeden Einzelnen in gemeinsamen Institutionen her. An die Stelle des Gleichgewichts der Mächte des alten Europa setzt die Verfassung des neuen Europa das Gleichgewicht der Institutionen und das Gleichgewicht der Legitimationen von Staaten und Bürgern. Eine neue Weltordnung bildet sich heraus. Heute, nicht erst in zehn Jahren. Wenn wir Europäer uns jetzt nicht aufmachen, treten wir aus der Weltgeschichte aus. Zuerst politisch, und dann unweigerlich auch wirtschaftlich. Die Union der Europäer auf der Grundlage dieser Verfassung ist unsere Antwort auf die Globalisierung. Was wir machen werden, ist ohne Beispiel in der Geschichte. Es erfordert politischen Mut und ein festes Vertrauen in die Zukunft unseres alten Kontinents. Juristisch ist die Verfassung ein Vertrag, der an die Stelle der geltenden EU-Verträge tritt. Aber sie regelt das, was alle demokratischen Verfassungen der Welt regeln, die Legitimierung von Macht und die Limitierung von Macht. Politisch macht die Verfassung die erweiterte Europäische Union fester, handlungsfähiger, verantwortlicher, führbarer und verständlicher, also vertrauter und vertrauenswürdiger für die Bürgerinnen und Bürger. Historisch aber ist die Verfassung nichts weniger als die Neugründung der Europäischen Union. Einer Union, die sich selbst und der Welt ein Beispiel gibt, einer Union des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit!"@pl16
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"Hänsch (PSE )."5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"Herr Präsident! Zum Zeitplan der Beratungen über die Verfassung und zum Inhalt der Verfassung ist heute wieder fast alles gesagt worden. Wir begrüßen die Geschicklichkeit und die Entschlossenheit der irischen Ratspräsidentschaft, den Beschluss über die Verfassung bis Ende Juni herbeizuführen. Ich teile die Forderungen und Warnungen, die Kommissar Vitorino hier vorgetragen hat. Herr Kommissar, ich darf Ihnen bescheinigen, Sie haben im Präsidium des Konvents eine brillante Rolle gespielt, und das Parlament ist Ihnen dafür dankbar! Wofür brauchen wir die Verfassung? Nur mit der Verfassung wird Europa seiner weltpolitischen Verantwortung gewachsen sein. Ohne Verfassung bleiben die europäischen Staaten Spielmaterial für andere Mächte, nur mit der Verfassung werden sie Mitspieler werden. Nur mit der Verfassung wird die größere Europäische Union auch stärker, handlungsfähiger, demokratischer. Ohne Verfassung wird die Union Schritt für Schritt zu einer Zollunion degenerieren. Nur mit der Verfassung kann die Union ihre Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen, weil Europa verständlicher und verantwortlicher wird. Ohne Verfassung werden die Menschen den Rest ihres Vertrauens in die Zukunftsfähigkeit der Einigung Europas verlieren. Ein Scheitern wäre mehr als nur das Ende einer großen Hoffnung. Ein Scheitern wäre ein Rückfall in ein Europa der Ränke und Ranküne, ein Scheitern wäre der Anfang vom Ende der Einheit Europas. Gravitationszentren, Avantgarden, unterschiedliche Geschwindigkeiten – all das sind keine Alternativen, kein Ersatz für eine Verfassung. Wir brauchen keine Union der Achsen und Allianzen so genannter strategischer Partnerschaften. Wir dürfen aus unserem Europa keine Patchwork-Union machen, die im Innern die Bürger verwirrt und Europa nach außen diskreditiert. Ein Schlüsselwort der Verfassung heißt Gleichgewicht. Das war und ist ein Schlüsselwort für Frieden und Stabilität in Europa. Im alten Europa haben die Staaten jahrhundertelang immer wieder versucht, dieses Gleichgewicht herzustellen. Auf dem Feld der Diplomatie durch Achsen und Allianzen, und auf den Schlachtfeldern durch Blut und Eisen. Die Verfassung für das neue Europa des 21. Jahrhunderts stellt das Gleichgewicht durch gleiche Partizipation aller Staaten und eine als gerecht angesehene Gewichtung eines jeden Einzelnen in gemeinsamen Institutionen her. An die Stelle des Gleichgewichts der Mächte des alten Europa setzt die Verfassung des neuen Europa das Gleichgewicht der Institutionen und das Gleichgewicht der Legitimationen von Staaten und Bürgern. Eine neue Weltordnung bildet sich heraus. Heute, nicht erst in zehn Jahren. Wenn wir Europäer uns jetzt nicht aufmachen, treten wir aus der Weltgeschichte aus. Zuerst politisch, und dann unweigerlich auch wirtschaftlich. Die Union der Europäer auf der Grundlage dieser Verfassung ist unsere Antwort auf die Globalisierung. Was wir machen werden, ist ohne Beispiel in der Geschichte. Es erfordert politischen Mut und ein festes Vertrauen in die Zukunft unseres alten Kontinents. Juristisch ist die Verfassung ein Vertrag, der an die Stelle der geltenden EU-Verträge tritt. Aber sie regelt das, was alle demokratischen Verfassungen der Welt regeln, die Legitimierung von Macht und die Limitierung von Macht. Politisch macht die Verfassung die erweiterte Europäische Union fester, handlungsfähiger, verantwortlicher, führbarer und verständlicher, also vertrauter und vertrauenswürdiger für die Bürgerinnen und Bürger. Historisch aber ist die Verfassung nichts weniger als die Neugründung der Europäischen Union. Einer Union, die sich selbst und der Welt ein Beispiel gibt, einer Union des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit!"@hu11
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"Hr. formand, hvad angår tidsplanen for drøftelserne af forfatningen og indholdet i forfatningen er det hele blevet sagt igen her i dag. Vi bifalder det irske formandskabs evne og vilje til at træffe en beslutning om forfatningen inden slutningen af juni. Jeg tilslutter mig de krav og advarsler, som kommissær Vitorino har fremsat her. Hr. kommissær, jeg vil gerne kvittere med, at De har spillet en brillant rolle i konventets præsidium, og Parlamentet er Dem taknemmelig herfor! Hvad skal vi bruge forfatningen til? Kun med forfatningen vil Europa være sit verdenspolitiske ansvar voksent. Uden en forfatning fortsætter de europæiske stater med at være legetøj for andre magter, kun med forfatningen bliver de medspillere. Kun med forfatningen bliver det større EU også stærkere, mere handledygtigt, mere demokratisk. Uden en forfatning vil Unionen skridt for skridt degenerere til en toldunion. Kun med forfatningen kan Unionen tilbagevinde sin attraktivitet hos borgerne, fordi Europa bliver mere forståeligt og mere ansvarligt. Uden en forfatning mister folk resten af troen på den fremtidssikre forening af Europa. Manglende succes ville være mere end blot enden på et stort håb. Manglende succes ville være et tilbageskridt til et Europa med list og ondskab, manglende succes ville være enden på begyndelsen på Europas enhed. Gravitationscentre, avantgarder, forskellige hastigheder - alt dette er ikke nogen alternativer, ikke nogen erstatning for en forfatning. Vi har ikke brug for en union af akser og alliancer mellem såkaldte strategiske partnerskaber. Vi må ikke lave en patchworkunion af Europa, som forvirrer borgerne indadtil og diskrediterer Europa udadtil. Et nøgleord i forfatningen er ligevægt. Det var og er et nøgleord for fred og stabilitet i Europa. I det gamle Europa forsøgte staterne igennem mange hundrede år igen og igen at skabe denne ligevægt. På det diplomatiske område gennem akser og alliancer og på slagmarkerne gennem krudt og kugler. Forfatningen for det nye Europa af det 21. århundrede skaber en ligevægt ved lige deltagelse af alle stater og en retfærdig vægtning af hver enkelt i fælles institutioner. I stedet for ligevægt mellem magterne i det gamle Europa sættes med forfatningen for det nye Europa ligevægt mellem institutionerne og ligevægt imellem legitimationen af stater og borgere. En ny verdensorden opstår heraf. I dag, ikke først om 10 år. Hvis vi europæere ikke åbner os nu, træder vi ud af verdenshistorien. Først politisk og senere uvægerligt også økonomisk. Europæernes Union på grundlag af denne forfatning er vores svar på globaliseringen. Det, vi vil gøre, er uden fortilfælde i historien. Det kræver politisk mod og en fast tro på fremtiden for vores gamle kontinent. Juridisk er forfatningen en traktat, der træder i stedet for de gældende EU-traktater. Men den regulerer det, som alle demokratiske forfatninger i verden regulerer, nemlig legitimeringen af magt og limiteringen af magt. Politisk bliver den udvidede Union fastere, mere handledygtig, mere ansvarlig, nemmere at lede og mere forståelig med forfatningen, altså mere fortrolig og tillidsvækkende for borgerne. Historisk er forfatningen imidlertid intet mindre end en nyoprettelse af Unionen. En Union, der viser sig selv og verden et godt eksempel, en Union med fred, frihed og retfærdighed!"@da2
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"Arvoisa puhemies, tänään on sanottu jälleen lähes kaikki perustuslain ja sen sisällön tarkastelun aikataulusta. Olemme tyytyväisiä puheenjohtajavaltio Irlannin taitavaan ja määrätietoiseen toimintaan, jotta perustuslaista saataisiin ratkaisu aikaan kesäkuun loppuun mennessä. Yhdyn täysin komission jäsenen Vitorinon esittämiin vaatimuksiin ja hänen antamiinsa varoituksiin. Voin todistaa, että hän toimi näkyvästi valmistelukunnan puheenjohtajistossa, mistä hän on ansainnut parlamentin kiitokset. Mihin perustuslakia tarvitaan? Vain perustuslain avulla Euroopan unioni pystyy täyttämään maailmanlaajuiset vastuutehtävänsä. Ilman perustuslakia Euroopan valtiot ovat vain pelinappuloita muiden valtojen pelissä. Vain perustuslain avulla ne pääsevät itse pelaamaan. Vain perustuslaki tekee Euroopan unionista vahvemman, tehokkaamman ja demokraattisemman – ei pelkästään suuremman. Ilman perustuslakia unioni rappeutuu vähitellen tulliliitoksi. Vain perustuslain avulla unionista tulee jälleen kiinnostava kansalaisten silmissä, sillä siitä tulee ymmärrettävämpi ja vastuullisempi. Ilman perustuslakia ihmisiltä katoavat loputkin rippeet luottamuksesta Euroopan yhdentymisen tulevaan elinkelpoisuuteen. Epäonnistuminen ei tarkoittaisi pelkästään suuren toivon romahtamista. Epäonnistuminen tarkoittaisi paluuta juonittelun ja kaunan täyttämään Eurooppaan, ja se olisi Euroopan yhtenäisyyden lopun alku. Painopisteet, etujoukot ja eri tahtiin eteneminen – yksikään näistä vaihtoehdoista ei voi korvata perustuslakia. Toimintalinjojen ja liittoumien Eurooppa, niin kutsuttu strateginen kumppanuus, ei ole sitä, mitä tarvitaan. Euroopan unionista ei pidä tehdä tilkkutäkkiä, joka hämmentää kotimaidemme kansalaisia ja saattaa unionin huonoon valoon ympärillämme olevien keskuudessa. Yksi perustuslain avaintekijöistä on tasapaino. Se oli ja on edelleen keskeistä Euroopan rauhalle ja vakaudelle. Vanhan Euroopan valtiot yrittivät satoja vuosia päästä tasapainoon. Diplomatiassa käytettiin toimintalinjoja ja liittoumia, ja taistelukentällä verta ja rautaa. Nyt 2000-luvun uuden Euroopan perustuslaki saa aikaan tasapainon, kun kaikki valtiot voivat osallistua yhdenvertaisesti ja kun kutakin painotetaan yhteisissä toimielimissä sopivasti kaikkien mielestä reilulla tavalla. Uuden Euroopan perustuslaki korvaa vanhan Euroopan voimatasapainon toimielinten välisellä tasapainolla sekä tasapainottamalla valtioiden ja kansalaisten legitiimiyden. Uutta maailmanjärjestystä ei tule kymmenessä vuodessa, vaan se on täällä jo nyt. Ellemme me eurooppalaiset valmistaudu nyt, jättäydymme maailmanhistorian ulkopuolelle ensin poliittisesti ja sitten väistämättä myös taloudellisesti. Perustuslakiin perustuva eurooppalaisten unioni on vastauksemme globalisaatioon. Historiasta ei löydy ennakkotapausta toimillemme. Se vaatii poliittista rohkeutta ja lujaa uskoa vanhan maanosamme tulevaisuuteen. Oikeudelliselta kannalta perustuslaki on perussopimus, joka korvaa voimassa olevat Euroopan unionin perussopimukset. Siinä määrätään kuitenkin kaikkien maailman demokraattisten perustuslakien tapaan, miten valta laillistetaan ja miten sitä rajoitetaan. Poliittiselta kannalta perustuslaki tekee laajentuneesta Euroopan unionista lujemman, tehokkaamman, vastuullisemman sekä helpomman hallita ja ymmärtää. Näin ihmiset tuntevat unionia paremmin ja luottavat siihen enemmän. Historialliselta kannalta perustuslaki merkitsee kuitenkin Euroopan unionin uudelleen perustamista. Tällainen unioni on esimerkillinen sekä siihen kuuluville että sen ulkopuolisille maille. Se on rauhan, vapauden ja oikeudenmukaisuuden unioni."@fi7
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"Mijnheer de Voorzitter, wat het tijdschema voor de beraadslagingen en de inhoud van de grondwet betreft zijn vandaag weer vrijwel alle relevante aspecten de revue gepasseerd. Wij zijn verheugd over de vaardigheid en de vastbeslotenheid waarmee het Ierse voorzitterschap nog voor eind juni een besluit over de grondwet wil bewerkstelligen. In dat verband ben ik het met de wensen en waarschuwingen van commissaris Vitorino eens. Mijnheer de commissaris, u heeft binnen het Presidium van de Conventie een briljante rol gespeeld en het Parlement is u daar dankbaar voor, waarvan akte! Waarom hebben wij een Grondwet nodig? Wij hebben een Grondwet nodig omdat Europa alleen op die manier in staat is zijn verantwoordelijke rol op het politieke wereldtoneel naar behoren te vervullen. Zonder Grondwet blijven de Europese landen een speelbal van andere machten. Met die Grondwet kunnen wij zelf echter ook een rol spelen. De uitgebreide Europese Unie kan alleen op basis van een Grondwet sterker, slagvaardiger en democratischer worden. Zonder Grondwet zal de Unie stap voor stap afglijden naar een douane-unie. Alleen op basis van een Grondwet kan de Unie haar aantrekkelijkheid voor de burgers herwinnen, omdat Europa zo namelijk begrijpelijker en verantwoordelijker wordt. Zonder Grondwet zullen de mensen het nog resterende vertrouwen in de levensvatbaarheid van een verenigd Europa verliezen. Als die Grondwet er niet komt, betekent dat meer dan alleen maar het einde van een grote en lang gekoesterde verwachting. Een mislukking betekent een terugval naar een Europa van intriges en rancunes, en een begin van het einde van de Europese eenheid. Noch zwaartekrachtcentra, noch voorhoedes of verschillende tempo’s kunnen in de plaats treden van een Grondwet. Wij hebben geen Unie nodig van assen en allianties van zogenaamde strategische partnerschappen. Wij mogen van ons Europa, van onze Unie geen lappendeken maken die intern de burgers in verwarring brengt en naar buiten toe Europa in diskrediet brengt. Een sleutelwoord van de Grondwet is evenwicht. Dat was en is een sleutelwoord voor vrede en stabiliteit in Europa. In het oude Europa hebben de landen eeuwenlang steeds weer getracht om dat evenwicht te creëren. Op diplomatiek terrein gebeurde dat door middel van assen en allianties en op het slagveld te vuur en te zwaard. De Grondwet voor het nieuwe Europa van de 21ste eeuw creëert dat evenwicht door een gelijkwaardige participatie van alle landen en een rechtvaardige vertegenwoordiging van elk land in de gemeenschappelijke instellingen. Door de Grondwet wordt het evenwicht van de machten in het oude Europa vervangen door een evenwicht van de instellingen en door een legitimering door de lidstaten en hun burgers. Hierdoor ontstaat ook meteen, en dus niet pas over tien jaar, een nieuwe wereldorde. Als wij Europeanen nu niet handelen, geven wij onze rol in de wereldgeschiedenis op, allereerst op politiek niveau maar later onvermijdelijk ook op economisch gebied. Een Unie van Europeanen op basis van deze Grondwet is óns antwoord op de mondialisering. Wat wij gaan doen, kent zijn weerga in de geschiedenis niet. Hiervoor is niet alleen politieke moed vereist, maar ook een groot vertrouwen in de toekomst van ons oude continent. Juridisch gezien is de Grondwet een Verdrag dat de geldende EU-Verdragen vervangt. Net als in alle andere democratische grondwetten ter wereld, worden in deze grondwet echter ook de legitimiteit en beperkingen van de macht geregeld. Op politiek vlak wordt de uitgebreide Europese Unie door deze Grondwet hechter, slagvaardiger, verantwoordelijker, bestuurbaarder en begrijpelijker, dat wil zeggen vertrouwder en betrouwbaarder vanuit de optiek van de burgers. Historisch gezien betekent de Grondwet echter een volledig nieuwe oprichting van de Europese Unie. Er ontstaat zo een Unie die zichzelf en de wereld laat zien hoe het moet: een Unie van vrede, vrijheid en gerechtigheid!"@nl3
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"Herr talman! Nästan allting har i dag redan blivit sagt om tidtabellen för överläggningarna om konstitutionen och dess innehåll. Vi välkomnar det irländska ordförandeskapets skicklighet och beslutsamhet att uppnå en lösning om konstitutionen fram till slutet av juni. Jag ställer mig helt bakom kommissionär António Vitorinos krav och varningar och kan intyga att han har spelat en framstående roll i konventets presidium, något parlamentet är mycket tacksamt för. Vad skall vi med konstitutionen till? Det är bara med konstitutionens hjälp som Europa kommer att kunna ta sitt globala ansvar. Utan en konstitution förblir Europas stater pjäser i andra makters spel; det är bara med en konstitution som de själva kan spela med. Det är bara med konstitutionen som EU kan bli starkare, effektivare och mer demokratiskt, och inte bara större. Utan konstitutionen kommer EU efterhand att degenerera till en tullunion. Det är bara med konstitutionen som EU återigen kan verka tilltalande för allmänheten, eftersom Europa blir mer begripligt och ansvarstagande. Utan konstitutionen kommer folk att förlora den tilltro de fortfarande har till att den europeiska integrationen skall kunna överleva i framtiden. Skulle den misslyckas innebär det mer än att bara väldiga förhoppningar går i kras. Ett misslyckande skulle innebära en återgång till ett Europa av smider och ränker; det skulle bli början till slutet för den europeiska enheten. Gravitetscentrum, förtrupper och olika hastigheter – inget av detta är något alternativ. Det kan inte ersätta en konstitution. Vi behöver inte en union med axlar och allianser och så kallade strategiska partnerskap. Vi får inte göra vårt Europa till en union som ser ut som ett lapptäcke. Det förvirrar bara medborgarna här hemma och ger Europa dåligt anseende i omvärlden. Ett av nyckelorden i konstitutionen är ”balans”. Det var och är en nyckel till fred och stabilitet i Europa. I det gamla Europa har staterna gång på gång försökt uppnå denna balans under århundradenas lopp. Inom diplomatin använde de axlar och allianser och på slagfältet blod och järn. Konstitutionen för 2000-talets nya Europa upprättar en balans där alla stater deltar på lika villkor och där var och en av dem viktas inom de gemensamma institutionerna på ett sätt som kan anses vara rättvist. Konstitutionen för det nya Europa ersätter det gamla Europas maktbalans med en balans mellan institutionerna och genom att balansera staternas och medborgarnas legitimitet. Det är en ny världsordning som ser dagens ljus, inte om tio år utan i dag. Om vi européer inte förbereder oss nu kommer vi att försvinna ur världshistorien – först politiskt och sedan oundvikligen också ekonomiskt. En européernas union som bygger på den här konstitutionen är vårt svar på globaliseringen. Historien saknar motstycke för det vi vill göra. Det kommer att kräva politiskt mod och en fast tro på att vår gamla kontinent har en framtid. Rättsligt sett är konstitutionen ett fördrag och ersätter de nu gällande fördragen om Europeiska unionen. Men på samma sätt som alla andra demokratiska konstitutioner i världen reglerar det också maktens legitimitet och begränsning. Politiskt sett gör konstitutionen det utvidgade EU stabilare och effektivare, men också mer ansvarstagande, lätthanterligt och begripligt, vilket gör det mer känt och trovärdigt i allmänhetens ögon. Men i ett historiskt perspektiv är konstitutionen inget annat än ett återskapande av Europeiska unionen, en union som är ett föredöme både för dem som befinner sig i och utanför EU, en union av fred, frihet och rättvisa."@sv21
lpv:unclassifiedMetadata
"Hänsch (PSE )."5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"Κύριε Πρόεδρε, σήμερα αναφέρθηκαν και πάλι σχεδόν όλα τα θέματα που άπτονται του χρονοδιαγράμματος των διαβουλεύσεων για το σύνταγμα και του περιεχομένου του. Επιδοκιμάζουμε την επιδεξιότητα και την αποφασιστικότητα της ιρλανδικής Προεδρίας του Συμβουλίου να επιτύχει την απόφαση για το σύνταγμα μέχρι τα τέλη Ιουνίου. Συμφωνώ με τα αιτήματα και τις προειδοποιήσεις που διατύπωσε εδώ ο Επίτροπος Vitorino και μπορώ να βεβαιώσω ότι διαδραμάτισε εξαίρετα τον ρόλο του στην προεδρία της Συνέλευσης και το Κοινοβούλιο τον ευγνωμονεί γι’ αυτό. Για ποιον λόγο χρειαζόμαστε το σύνταγμα; Μόνο με αυτό θα μπορέσει η Ευρώπη να αντεπεξέλθει στις ευθύνες της στο πλαίσιο της διεθνούς πολιτικής. Χωρίς σύνταγμα, τα ευρωπαϊκά κράτη θα παραμείνουν παιχνιδάκι στα χέρια άλλων δυνάμεων και μόνο με το σύνταγμα θα συμμετάσχουν στο παιχνίδι. Μόνο με το σύνταγμα θα γίνει η Ευρωπαϊκή Ένωση πιο ισχυρή, πιο ικανή για δράση και πιο δημοκρατική, και όχι απλώς πιο μεγάλη. Χωρίς αυτό θα υποβαθμιστεί σταδιακά σε μια τελωνειακή ένωση. Μόνο με το σύνταγμα μπορεί η Ένωση να ανακτήσει την έλξη που ασκούσε στους πολίτες, επειδή έτσι θα γίνει πιο κατανοητή και πιο υπεύθυνη. Χωρίς σύνταγμα, οι άνθρωποι θα χάσουν όση εμπιστοσύνη τους απέμεινε για τη βιωσιμότητα της ευρωπαϊκής ολοκλήρωσης. Η αποτυχία θα ήταν κάτι παραπάνω από το απλό τέλος μιας μεγάλης ελπίδας. Θα ήταν μια επιστροφή στην Ευρώπη των μηχανορραφιών και της έχθρας και η αρχή του τέλους της ενότητας της Ευρώπης. Κέντρα βάρους, πρωτοπορίες, διαφορετικές ταχύτητες – όλα αυτά δεν αποτελούν εναλλακτικές λύσεις ή υποκατάστατα του συντάγματος. Δεν μας χρειάζεται μια Ένωση αξόνων και συμμαχιών, δηλαδή των επονομαζομένων στρατηγικών εταιρικών σχέσεων. Δεν πρέπει να κάνουμε την Ευρώπη μας μια Ένωση-κουρελού που προκαλεί σύγχυση στους πολίτες στο εσωτερικό και κάνει κακή εντύπωση στο εξωτερικό. Η ισορροπία είναι μια λέξη-κλειδί του συντάγματος. Ήταν και είναι ένα κλειδί για την ειρήνη και τη σταθερότητα στην Ευρώπη. Στην παλαιά Ευρώπη, τα κράτη προσπαθούσαν για αιώνες να δημιουργήσουν αυτή την ισορροπία, στο διπλωματικό πεδίο με άξονες και συμμαχίες και στο πεδίο της μάχης με αίμα και όπλα. Το σύνταγμα της νέας Ευρώπης του 21ου αιώνα εγκαθιστά την ισορροπία μέσω της ισότιμης συμμετοχής όλων των κρατών και της δίκαιης συμμετοχής του καθενός στα κοινά θεσμικά όργανα. Το σύνταγμα της νέας Ευρώπης αντικαθιστά την ισορροπία δυνάμεων της παλαιάς Ευρώπης με την ισορροπία των θεσμικών οργάνων και της νομιμοποίησης των κρατών και των πολιτών. Δημιουργείται μια νέα παγκόσμια τάξη, σήμερα και όχι μετά από μια δεκαετία. Εάν δεν κινητοποιηθούμε τώρα εμείς οι Ευρωπαίοι, θα χαθούμε από την παγκόσμια ιστορία, πρώτα πολιτικά κι ύστερα αναπόφευκτα και οικονομικά. Η ένωση των Ευρωπαίων με βάση αυτό το σύνταγμα είναι η δική μας απάντηση στην παγκοσμιοποίηση. Αυτό που κάνουμε δεν έχει προηγούμενο στην ιστορία. Απαιτεί πολιτικό θάρρος και ακλόνητη εμπιστοσύνη στο μέλλον της γηραιάς ηπείρου μας. Από νομική άποψη το σύνταγμα είναι μια συνθήκη που θα αντικαταστήσει τις ισχύουσες συνθήκες της Ευρωπαϊκής Ένωσης. Ρυθμίζει όμως αυτό που ρυθμίζουν όλα τα δημοκρατικά συντάγματα του κόσμου: τη νομιμοποίηση και τον περιορισμό της εξουσίας. Το σύνταγμα προσδίδει μεγαλύτερη πολιτική σταθερότητα στη διευρυμένη Ευρωπαϊκή Ένωση, την κάνει πιο ικανή για δράση, πιο υπεύθυνη, πιο λειτουργική και κατανοητή, άρα και πιο οικεία και αξιόπιστη για τους πολίτες. Ιστορικά όμως το σύνταγμα ισοδυναμεί με μια επανίδρυση της Ευρωπαϊκής Ένωσης, μιας Ένωσης που αποτελεί υπόδειγμα στο εσωτερικό και στο εξωτερικό, μιας Ένωσης ειρήνης, ελευθερίας και δικαιοσύνης."@el10
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"Herr Präsident! Zum Zeitplan der Beratungen über die Verfassung und zum Inhalt der Verfassung ist heute wieder fast alles gesagt worden. Wir begrüßen die Geschicklichkeit und die Entschlossenheit der irischen Ratspräsidentschaft, den Beschluss über die Verfassung bis Ende Juni herbeizuführen. Ich teile die Forderungen und Warnungen, die Kommissar Vitorino hier vorgetragen hat. Herr Kommissar, ich darf Ihnen bescheinigen, Sie haben im Präsidium des Konvents eine brillante Rolle gespielt, und das Parlament ist Ihnen dafür dankbar! Wofür brauchen wir die Verfassung? Nur mit der Verfassung wird Europa seiner weltpolitischen Verantwortung gewachsen sein. Ohne Verfassung bleiben die europäischen Staaten Spielmaterial für andere Mächte, nur mit der Verfassung werden sie Mitspieler werden. Nur mit der Verfassung wird die größere Europäische Union auch stärker, handlungsfähiger, demokratischer. Ohne Verfassung wird die Union Schritt für Schritt zu einer Zollunion degenerieren. Nur mit der Verfassung kann die Union ihre Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen, weil Europa verständlicher und verantwortlicher wird. Ohne Verfassung werden die Menschen den Rest ihres Vertrauens in die Zukunftsfähigkeit der Einigung Europas verlieren. Ein Scheitern wäre mehr als nur das Ende einer großen Hoffnung. Ein Scheitern wäre ein Rückfall in ein Europa der Ränke und Ranküne, ein Scheitern wäre der Anfang vom Ende der Einheit Europas. Gravitationszentren, Avantgarden, unterschiedliche Geschwindigkeiten – all das sind keine Alternativen, kein Ersatz für eine Verfassung. Wir brauchen keine Union der Achsen und Allianzen so genannter strategischer Partnerschaften. Wir dürfen aus unserem Europa keine Patchwork-Union machen, die im Innern die Bürger verwirrt und Europa nach außen diskreditiert. Ein Schlüsselwort der Verfassung heißt Gleichgewicht. Das war und ist ein Schlüsselwort für Frieden und Stabilität in Europa. Im alten Europa haben die Staaten jahrhundertelang immer wieder versucht, dieses Gleichgewicht herzustellen. Auf dem Feld der Diplomatie durch Achsen und Allianzen, und auf den Schlachtfeldern durch Blut und Eisen. Die Verfassung für das neue Europa des 21. Jahrhunderts stellt das Gleichgewicht durch gleiche Partizipation aller Staaten und eine als gerecht angesehene Gewichtung eines jeden Einzelnen in gemeinsamen Institutionen her. An die Stelle des Gleichgewichts der Mächte des alten Europa setzt die Verfassung des neuen Europa das Gleichgewicht der Institutionen und das Gleichgewicht der Legitimationen von Staaten und Bürgern. Eine neue Weltordnung bildet sich heraus. Heute, nicht erst in zehn Jahren. Wenn wir Europäer uns jetzt nicht aufmachen, treten wir aus der Weltgeschichte aus. Zuerst politisch, und dann unweigerlich auch wirtschaftlich. Die Union der Europäer auf der Grundlage dieser Verfassung ist unsere Antwort auf die Globalisierung. Was wir machen werden, ist ohne Beispiel in der Geschichte. Es erfordert politischen Mut und ein festes Vertrauen in die Zukunft unseres alten Kontinents. Juristisch ist die Verfassung ein Vertrag, der an die Stelle der geltenden EU-Verträge tritt. Aber sie regelt das, was alle demokratischen Verfassungen der Welt regeln, die Legitimierung von Macht und die Limitierung von Macht. Politisch macht die Verfassung die erweiterte Europäische Union fester, handlungsfähiger, verantwortlicher, führbarer und verständlicher, also vertrauter und vertrauenswürdiger für die Bürgerinnen und Bürger. Historisch aber ist die Verfassung nichts weniger als die Neugründung der Europäischen Union. Einer Union, die sich selbst und der Welt ein Beispiel gibt, einer Union des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit!"@lv13
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"Mr President, today, again, almost everything has been said about the timetable for consideration of the Constitution and of its contents. We welcome the Irish Presidency’s adroitness and its determination to bring about a resolution on the Constitution by the end of June. I agree entirely with Commissioner Vitorino in the demands he has made and the warnings he has given, and can testify that he played an outstanding part in the Convention’s Praesidium, for which he has earned Parliament’s gratitude. What do we need the Constitution for? Only with the Constitution will Europe be equal to its global responsibilities. Without a Constitution, the states of Europe will remain pawns in other powers’ games; only with it will they themselves become players. The Constitution alone will make the European Union stronger, more effective and more democratic, rather than merely larger. Without the Constitution, the EU will progressively degenerate into a customs union. The Constitution alone will enable the EU to become, again, attractive to the public, for Europe will become more comprehensible and more responsible. Without the Constitution, people will lose what is left of their confidence in the future viability of European integration. If it were to fail, it would mean more than just the end of a great hope. Its failure would mean reversion to a Europe of plots and rancour; it would be the beginning of the end for European unity. Centres of gravity, avant-gardes, and multiple speeds – none of these are alternatives; none of them can be a substitute for a constitution. A Union of axes and alliances, of so-called strategic partnerships is not what we need. We must not turn this Europe of ours into a patchwork Union, confusing the citizens at home and discrediting Europe in the eyes of those around us. One of the key words in the Constitution is ‘balance’. That was, and remains, a key to peace and stability in Europe. The states of the old Europe spent centuries in repeated attempts to establish this balance. On the field of diplomacy, they used axes and alliances, and, on the field of battle, blood and iron. The Constitution for the new Europe of the twenty-first century establishes balance by means of the equal participation of all states and the weighting of each of them within shared institutions in a way they can regard as fair. The Constitution for the new Europe replaces the old Europe’s balance of powers by the balance of institutions and by balancing the legitimacy of states and citizens. A new world order is coming into being, not in ten years’ time, but today. If we Europeans do not prepare ourselves now, we will be opting out of world history – first in political terms, and then, inevitably, economically as well. The union of Europeans on the basis of this Constitution is our response to globalisation. History affords no precedent for what we will be doing. It will demand political courage and a firm faith in the future of our old continent. Legally speaking, the Constitution is a Treaty, and replaces the treaties on European Union currently in force, but it does – like every democratic constitution in the world – govern the ways in which power is legitimated and the ways in which it is limited. Politically speaking, the Constitution makes the enlarged European Union more solid, more effective, more responsible, more manageable and more comprehensible, enabling its people to become more familiar with it and to trust it more. Historically speaking, though, the Constitution amounts to nothing less than the re-founding of the European Union, of a Union that is an example to those within it and those outside it, a Union of peace, freedom, and justice."@en4
lpv:unclassifiedMetadata
"Hänsch (PSE )."5,19,15,1,18,14,16,11,13,9
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"Señor Presidente, hoy se ha vuelto a decir casi todo sobre el calendario para considerar la Constitución y su contenido. Celebramos la habilidad de la Presidencia irlandesa y su empeño en conseguir que se apruebe una resolución sobre la Constitución antes de finales de junio. Estoy totalmente de acuerdo con las demandas y advertencias del Comisario Vitorino, y puedo atestiguar que ha desempeñado un papel destacado en el Praesidium de la Convención, por el cual se ha hecho merecedor de la gratitud del Parlamento. ¿Para qué necesitamos la Constitución? Solo con la Constitución podrá Europa estar a la altura de sus responsabilidades mundiales. Sin una Constitución, los Estados de Europa seguirán siendo meros instrumentos utilizados en los juegos de otras potencias; solo con la Constitución podrán ellos también participar en el juego. La Constitución en sí misma hará más fuerte, eficaz y democrática a la Unión Europea, no solo más grande. Sin la Constitución, la UE degenerará poco a poco en una unión aduanera. La Constitución en sí misma permitirá a la UE recuperar su atractivo a los ojos de los ciudadanos, porque Europa se hará más comprensible y más responsable. Sin la Constitución, los ciudadanos perderán la confianza que les queda en la futura viabilidad de la integración europea. Si fracasa, significará algo más que el final de una gran esperanza. Significará el regreso a una Europa de las conspiraciones y los rencores; significará el comienzo del fin de la unidad europea. Centros de gravedad, avanzadillas, distintas velocidades: nada de eso ofrece alternativas; nada de eso puede reemplazar a una Constitución. Lo que necesitamos no es una Unión de ejes y alianzas, de las llamadas asociaciones estratégicas. No podemos convertir a esta Europa nuestra en una Unión fragmentada, confundiendo a nuestros ciudadanos y desacreditando a Europa a los ojos de los que nos rodean. Una de las palabras clave de la Constitución es «equilibrio». Esa ha sido, y sigue siendo, la clave para la paz y la estabilidad en Europa. Los Estados de la vieja Europa han realizado a lo largo de los siglos repetidos intentos de conseguir ese equilibrio. En el terreno de la diplomacia, han recurrido a los ejes y a las alianzas, y en el campo de batalla, a la sangre y a las armas. La Constitución para la nueva Europa del siglo XXI consigue ese equilibrio por medio de la participación igualitaria de todos los Estados y su ponderación en las instituciones europeas de una manera que puedan considerar justa. La Constitución para la nueva Europa reemplaza el antiguo equilibrio de poderes en Europa por el equilibrio de las instituciones y el equilibrio de la legitimidad de los Estados y los ciudadanos. Ahora mismo, y no dentro de diez años, se está creando un nuevo orden mundial. Si nosotros como europeos no nos preparamos ya, nos quedaremos al margen de la historia mundial, primero en términos políticos y, a continuación, inevitablemente, también en términos económicos. La unión de los europeos en torno a esta Constitución es nuestra respuesta a la mundialización. No hay precedentes históricos de una unión así. Exigirá valentía política y una gran fe en el futuro de nuestro viejo continente. Desde el punto de vista jurídico, la Constitución es un Tratado que sustituirá a los Tratados actualmente vigentes de la Unión Europea, y que además regulará –como cualquier Constitución democrática del mundo– la manera de legitimar el poder y la manera de limitarlo. Desde el punto de vista político, la Constitución hará que la Unión Europea ampliada sea más sólida, eficaz, responsable, manejable y comprensible, de tal manera que los ciudadanos puedan conocerla mejor y confiar más en ella. Pero desde el punto de vista histórico, la Constitución es nada menos que la refundación de la Unión Europea, de una Unión que es un ejemplo para los que están dentro y fuera de ella, una Unión de paz, libertad y justicia."@es20
lpv:spoken text
"Herr Präsident! Zum Zeitplan der Beratungen über die Verfassung und zum Inhalt der Verfassung ist heute wieder fast alles gesagt worden. Wir begrüßen die Geschicklichkeit und die Entschlossenheit der irischen Ratspräsidentschaft, den Beschluss über die Verfassung bis Ende Juni herbeizuführen. Ich teile die Forderungen und Warnungen, die Kommissar Vitorino hier vorgetragen hat. Herr Kommissar, ich darf Ihnen bescheinigen, Sie haben im Präsidium des Konvents eine brillante Rolle gespielt, und das Parlament ist Ihnen dafür dankbar! Wofür brauchen wir die Verfassung? Nur mit der Verfassung wird Europa seiner weltpolitischen Verantwortung gewachsen sein. Ohne Verfassung bleiben die europäischen Staaten Spielmaterial für andere Mächte, nur mit der Verfassung werden sie Mitspieler werden. Nur mit der Verfassung wird die größere Europäische Union auch stärker, handlungsfähiger, demokratischer. Ohne Verfassung wird die Union Schritt für Schritt zu einer Zollunion degenerieren. Nur mit der Verfassung kann die Union ihre Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen, weil Europa verständlicher und verantwortlicher wird. Ohne Verfassung werden die Menschen den Rest ihres Vertrauens in die Zukunftsfähigkeit der Einigung Europas verlieren. Ein Scheitern wäre mehr als nur das Ende einer großen Hoffnung. Ein Scheitern wäre ein Rückfall in ein Europa der Ränke und Ranküne, ein Scheitern wäre der Anfang vom Ende der Einheit Europas. Gravitationszentren, Avantgarden, unterschiedliche Geschwindigkeiten – all das sind keine Alternativen, kein Ersatz für eine Verfassung. Wir brauchen keine Union der Achsen und Allianzen so genannter strategischer Partnerschaften. Wir dürfen aus unserem Europa keine Patchwork-Union machen, die im Innern die Bürger verwirrt und Europa nach außen diskreditiert. Ein Schlüsselwort der Verfassung heißt Gleichgewicht. Das war und ist ein Schlüsselwort für Frieden und Stabilität in Europa. Im alten Europa haben die Staaten jahrhundertelang immer wieder versucht, dieses Gleichgewicht herzustellen. Auf dem Feld der Diplomatie durch Achsen und Allianzen, und auf den Schlachtfeldern durch Blut und Eisen. Die Verfassung für das neue Europa des 21. Jahrhunderts stellt das Gleichgewicht durch gleiche Partizipation aller Staaten und eine als gerecht angesehene Gewichtung eines jeden Einzelnen in gemeinsamen Institutionen her. An die Stelle des Gleichgewichts der Mächte des alten Europa setzt die Verfassung des neuen Europa das Gleichgewicht der Institutionen und das Gleichgewicht der Legitimationen von Staaten und Bürgern. Eine neue Weltordnung bildet sich heraus. Heute, nicht erst in zehn Jahren. Wenn wir Europäer uns jetzt nicht aufmachen, treten wir aus der Weltgeschichte aus. Zuerst politisch, und dann unweigerlich auch wirtschaftlich. Die Union der Europäer auf der Grundlage dieser Verfassung ist unsere Antwort auf die Globalisierung. Was wir machen werden, ist ohne Beispiel in der Geschichte. Es erfordert politischen Mut und ein festes Vertrauen in die Zukunft unseres alten Kontinents. Juristisch ist die Verfassung ein Vertrag, der an die Stelle der geltenden EU-Verträge tritt. Aber sie regelt das, was alle demokratischen Verfassungen der Welt regeln, die Legitimierung von Macht und die Limitierung von Macht. Politisch macht die Verfassung die erweiterte Europäische Union fester, handlungsfähiger, verantwortlicher, führbarer und verständlicher, also vertrauter und vertrauenswürdiger für die Bürgerinnen und Bürger. Historisch aber ist die Verfassung nichts weniger als die Neugründung der Europäischen Union. Einer Union, die sich selbst und der Welt ein Beispiel gibt, einer Union des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit!"@de9
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"Signor Presidente, anche oggi è stato detto quasi tutto sul calendario per l’esame della Costituzione e dei suoi contenuti. Accogliamo con favore l’accortezza della Presidenza irlandese e la sua determinazione di giungere a una risoluzione sulla Costituzione entro la fine di giugno. Sono interamente d’accordo con il Commissario Vitorino sulle richieste che ha formulato e i moniti che ha lanciato e posso testimoniare che ha svolto un ruolo brillante nel della Convenzione, per il quale si è meritato la gratitudine del Parlamento. A che cosa serve la Costituzione? Solo con la Costituzione l’Europa sarà all’altezza delle sue responsabilità globali. Senza una Costituzione, gli Stati d’Europa rimarranno pedine nei giochi di potere di altre forze; solo con la Costituzione diventeranno essi stessi giocatori. Solo la Costituzione renderà l’Unione europea più forte, più efficace e più democratica, anziché solo più ampia. Senza la Costituzione, l’Unione degenererà gradualmente in un’unione doganale. Solo con la Costituzione l’Europa potrà riacquistare le sue attrattive per i cittadini, perché diventerà più comprensibile e più responsabile. Senza la Costituzione i cittadini perderanno quel che resta della loro fiducia nella futura realizzabilità dell’integrazione europea. Un fallimento non metterebbe soltanto fine a una grande speranza. Un fallimento significherebbe il ritorno a un’Europa di complotti e rancore; sarebbe l’inizio della fine dell’unità europea. Centri di gravità, avanguardie, diverse velocità: nessuna di queste è un’alternativa, nessuna può supplire alla Costituzione. Non abbiamo bisogno di un’Unione degli assi e delle alleanze, dei cosiddetti partenariati strategici. Non dobbiamo trasformare l’Europa in un’Unione a mosaico, che confonda i cittadini al suo interno e screditi l’Europa sul proscenio internazionale. Una delle parole chiave della Costituzione è “equilibrio”. Questo era e rimane un elemento fondamentale per la pace e la stabilità in Europa. Gli Stati della vecchia Europa hanno tentato per secoli di stabilire questo equilibrio, in campo diplomatico tramite assi e alleanze e, sul campo di battaglia, con spargimenti di sangue e l’impiego delle armi. La Costituzione per la nuova Europa del XXI secolo stabilisce un equilibrio attraverso l’equa partecipazione di tutti gli Stati e una ponderazione di ciascuno di essi all’interno delle Istituzioni comuni che possa essere considerata giusta. La Costituzione per la nuova Europa sostituisce il vecchio equilibrio di poteri con l’equilibrio delle Istituzioni e l’equilibrio della legittimità degli Stati e dei cittadini. Sta nascendo un nuovo ordine mondiale, oggi, non fra dieci anni. Se noi europei non ci prepariamo ora, usciremo dalla storia mondiale, prima a livello politico e poi, inevitabilmente, anche a livello economico. L’Unione degli europei sulla base di questa Costituzione è la nostra risposta alla globalizzazione. La storia non offre alcun precedente per ciò che faremo. Richiederà coraggio politico e una ferma fiducia nel futuro del nostro vecchio continente. In termini giuridici, la Costituzione è un Trattato e sostituisce i Trattati sull’Unione europea attualmente in vigore, ma – come qualsiasi costituzione democratica al mondo – disciplina il modo in cui il potere è legittimato e il modo in cui è limitato. In termini politici, la Costituzione rende l’Unione europea allargata più solida, più efficace, più responsabile, più gestibile e più comprensibile, permettendo ai suoi cittadini di acquisire familiarità con essa e riporre maggiore fiducia nelle sue capacità. In termini storici, tuttavia, la Costituzione non è nient’altro che la rifondazione dell’Unione europea, di un’Unione che costituisce un esempio al suo interno e all’esterno, un’Unione di pace, libertà e giustizia."@it12
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"Monsieur le Président, une fois de plus, presque tout a été dit aujourd’hui sur le calendrier de l’étude de la Constitution et de son contenu. Nous saluons la dextérité de la présidence irlandaise et sa détermination à arriver à une résolution sur la Constitution avant fin juin. Je suis entièrement d’accord avec le commissaire Vitorino quant aux demandes qu’il a exposées et aux avertissements qu’il a lancés, et je peux témoigner qu’il a joué un rôle en vue au sein du Præsidium de la Convention, ce qui lui a valu la gratitude du Parlement. Pourquoi nous faut-il une constitution? Parce que c’est seulement si elle se dote d’une constitution que l’Europe assumera ses responsabilités mondiales. Sans constitution, les pays d’Europe resteront les pions du jeu de pouvoir des autres; ce n’est qu’avec elle qu’ils deviendront eux-mêmes des acteurs de ce jeu. Seule la Constitution rendra l’Union européenne plus forte, plus efficace et plus démocratique, plutôt que seulement plus grande. Sans constitution, l’UE dégénérera progressivement en une union douanière. Seule la Constitution permettra à l’UE de redevenir attractive aux yeux de l’opinion publique, d’être plus compréhensible et plus responsable. Sans constitution, les citoyens perdront le peu de confiance qu’ils ont encore dans la viabilité future de l’intégration européenne. Si la Constitution devait échouer, ce serait plus que la fin d’un grand espoir. Ce serait le retour vers une Europe des complots et de la rancœur; ce serait le début de la fin de l’unité européenne. Centres de gravité, avant-gardes et vitesses multiples, rien de tout cela ne constitue une solution de rechange à une constitution. Nous n’avons que faire d’une union d’axes et d’alliances, de prétendus partenariats stratégiques. Nous ne pouvons faire de cette Europe un patchwork, en semant le trouble parmi nos concitoyens et en discréditant l’Europe aux yeux de nos voisins. Un des mots principaux de la Constitution est «équilibre». C’était, et cela reste, une des clés de la paix et de la stabilité en Europe. Les pays de la vieille Europe ont passé des siècles à tenter d’établir cet équilibre. Sur le terrain de la diplomatie, ils ont recouru aux axes et alliances, et sur les champs de bataille, au sang et au fer. La Constitution de la nouvelle Europe du XXIe siècle crée l’équilibre par la participation égale de tous les pays et la pondération qu’ils considèrent équitable au sein d’institutions communes. La Constitution de la nouvelle Europe remplace l’équilibre des pouvoirs de la vieille Europe par l’équilibre des institutions et de la légitimité des États et des citoyens. Un nouvel ordre mondial va s’installer, non dans dix ans, mais aujourd’hui. Si nous, Européens, ne nous préparons pas maintenant, nous sortirons de l’histoire mondiale, tout d’abord en termes politiques puis, inévitablement, sur le plan économique également. L’union des Européens sur la base de cette Constitution est notre réponse à la mondialisation. L’histoire ne connaît pas de précédent à ce que nous allons faire. Cela demandera du courage politique et une foi inébranlable en l’avenir de notre vieux continent. Juridiquement parlant, la Constitution est un traité et remplace les traités sur l’Union européenne actuellement en vigueur, mais elle régit - comme toute constitution démocratique - la façon dont le pouvoir est légitimé et limité. Politiquement parlant, la Constitution rend l’Union européenne élargie plus solide, plus efficace, plus responsable, plus gérable et plus compréhensible, en permettant à ses citoyens de se familiariser avec elle et de lui accorder une plus grande confiance. Historiquement parlant, toutefois, la Constitution n’est rien d’autre que la refondation de l’Union européenne, d’une union qui nous servira d’exemple à tous, que nous vivions dans l’Union ou l’extérieur, d’une union de paix, de liberté et de justice."@fr8
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"Senhor Presidente, hoje, mais uma vez praticamente tudo foi dito acerca do calendário das deliberações sobre a Constituição e o conteúdo desta. Saudamos a competência da Presidência irlandesa e a sua determinação no sentido de conseguir uma resolução sobre a Constituição até ao fim de Junho. Estou totalmente de acordo com o Senhor Comissário Vitorino, relativamente às propostas e aos avisos que este fez. Posso igualmente testemunhar o papel brilhante que este desempenhou no da Convenção, algo que lhe granjeou os agradecimentos do Parlamento. Para que precisamos nós de uma Constituição? A Europa, apenas com a Constituição vai estar à altura das suas responsabilidades a nível mundial. Sem uma Constituição, os Estados da Europa tornar-se-ão peões nos jogos das outras potências; apenas com a Constituição se tornarão jogadores e parceiros. Apenas a Constituição tornará a União Europeia mais forte, mais eficaz e mais democrática, em vez de apenas populosa. Sem a Constituição, a UE vai progressivamente degenerar numa mera união aduaneira. Só a Constituição permitirá à UE exercer novamente algum poder de atracção sobre os cidadãos, dado que a Europa se tornará mais compreensível e mais responsável. Sem a Constituição, as pessoas perderão o que ainda lhes resta da sua confiança na viabilidade futura da integração europeia. Se falhássemos, tal significaria muito mais do que o fim de uma grande esperança. Tal malogro traduzir-se-ia num retorno à Europa das conspirações e do rancor; seria o princípio do fim da unidade europeia. Centros de gravidade, guardas-avançadas, várias velocidades – nada disto constitui alternativa; nenhum destes conceitos pode ser o substituto de uma Constituição. Uma União de eixos e de alianças, das chamadas parcerias estratégicas, não aquilo de que precisamos. Não podemos transformar esta nossa Europa numa União de tipo “manta de retalhos”, confundindo os cidadãos nos seus países e desacreditando a Europa aos olhos dos que nos rodeiam. Uma das palavras-chave da Constituição é o “equilíbrio”. Este foi e continua a ser uma palavra-chave para a paz e a estabilidade na Europa. Os Estados da velha Europa gastaram séculos em repetidas tentativas para estabelecer este equilíbrio. No campo da diplomacia, a lei foi a dos eixos e alianças, e, no campo de batalha, a lei foi a do ferro e fogo. A Constituição da nova Europa do século XXI, estabelece o equilíbrio através da participação em regime de igualdade de todos os Estados, com a participação ponderada e justa de cada um em instituições partilhadas. A Constituição da nova Europa substitui o equilíbrio de poderes da velha Europa pelo equilíbrio das instituições e pelo equilíbrio entre a legitimidade dos Estados e dos cidadãos. Está chegar uma nova ordem mundial, não daqui a dez anos, mas agora. Se nós, europeus, não nos prepararmos agora, vamos acabar por sair da história mundial – primeiro em termos políticos, depois, inevitavelmente, também em termos económicos. A união dos europeus com base na sua Constituição é a nossa resposta à globalização. A História não regista qualquer precedente para aquilo que vamos fazer. Vai ser necessária coragem política e uma fortíssima fé no futuro do nosso velho continente. Em termos jurídicos, a Constituição é um Tratado e substitui os Tratados da União Europeia actualmente em vigor, mas também – como qualquer Constituição democrática do mundo – regulamenta as formas como o poder é legitimado e como é limitado. Em termos políticos, a Constituição torna a União Europeia alargada, mais eficaz, mais responsável, mais fácil de gerir e mais compreensível, possibilitando que os seus cidadãos se familiarizem com este instrumento e confiem mais nele. No entanto, falando em termos históricos, a Constituição não é mais nem menos do que uma refundação da União Europeia, de uma União que constitui um exemplo para todos os que se encontram dentro dela e fora dela, uma União de paz, liberdade e justiça."@pt17
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